Dachbox Test & Vergleich 2018 – Die besten Produkte

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Geht es mit der ganzen Familie in der Urlaub und jeder Platz im Wagen ist besetzt, kann es schnell zu Ladeproblemen kommen. Das Gleiche gilt, falls Sie sperrige Gegenstände oder Sportgeräte wie Angelruten, Skier, Kanus oder Surfboards transportieren wollen.
Um den Stauraum Ihres Autos ganz einfach um nahezu das Doppelte zu erweitern, gibt es Dachboxen. Die Raumwunder für das Autodach schaffen Abhilfe, falls der Kofferraum für Gepäck und weiteren Krimskrams, der unbedingt mit auf Reise muss, zu klein wird.

Vergleichstabelle für Dachbox - letzte Aktualisierung: 11/2018


In unserem Dachbox-Vergleich 2018 stellen wir Ihnen Ski- und Gepäckboxen vor und stellen Ihnen Produkte wie die Thule-Dachbox, die im ADAC-Dachbox-Test sehr gut abgeschnitten hat, vor. Außerdem erfahren Sie Wichtiges zur Beladungskapazität und den Abmessungen eines Dachkoffers.

1. Dachbox: Fakten zu Bauweise und Fahrverhalten

Dachbox fürs Auto

Mit einer Dachbox können Sie das Ladevolumen Ihres Kfz im Handumdrehen erweitern.

Dachboxen beziehungsweise Dachkoffer oder auch Jetbags genannt, werden auf dem Dach eines Fahrzeuges montiert und stellen eine Stauraumerweiterung dar. Sie sind aerodynamisch gebaut und für Wetterbeständigkeit aus funktionalen Materialien wie Glasfaser oder stoßfestem ABS- oder Polystrol-Kunststoff gefertigt, das gleichzeitig stabil und leicht ist.

Die Ladung des Autos – egal ob durch Fahrradträger oder Dachgepäckbox – beeinflusst das Fahrverhalten. Besonders bei Seitenwind ist Ihr Wagen durch die größere Fläche anfälliger. Nach Waldstücken oder auf Brücken sollten Sie sich daher bei Wind auf Beeinträchtigung einstellen. Auch die geänderte Höhe kann bei Unterführungen oder Ähnlichem zu Irritationen führen, falls Sie das Fahren mit Dachboxen nicht gewohnt sind.

Neben dem Fahrverhalten ändert sich mit Dachbox oder Dachkoffer auch der Kraftstoffverbrauch. Er steigt mit zunehmender Geschwindigkeit an. Dachkoffer-Tests haben gezeigt, dass bei 80 km/h der Mehrverbrauch bei bis zu einem Liter liegt. Bei doppelter Geschwindigkeit, also 160km/h, sogar bei circa zwei bis drei Litern.

Was Sie bei der Fahrt mit einer Dachbox fürs Auto beachten sollten:

  • Verteilen Sie das Gepäck optimal in der Box (schwere Dinge in die Mitte).
  • Besonders schwere Gepäckstücke sollten in den Kofferraum gepackt werden.
  • Überschreiten Sie die empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf keinen Fall.
  • Nehmen Sie die Dachbox bei Nichtgebrauch ab, um Kraftstoff zu sparen.

2. Dachbox-Arten, Abmessungen und Volumen

2.1. Dachboxen für Ski, Gepäck oder faltbar

Dachboxen lassen sich allgemein in drei Kategorien unterscheiden. Sie sind entweder für den Transport von Skiern gedacht oder für das Verstauen von Gepäck. Außerdem gibt es faltbare Dachboxen. Alle drei Arten werden auf der Reling oder dem Dachgepäckträger des Fahrzeuges montiert.
Zur besseren Übersicht haben wir die drei Dachbox-Arten in der folgenden Tabelle dargestellt:

Dachkoffer-Typ Produktüberblick
Skibox

Skibox

  • bietet Platz für lange Sportgeräte wie Skier, Stöcke oder Surf- und Kiteboard
  • lange, schlanke Form
  • meist um die 2,30 Meter lang
Gepäckbox

Gepäckbox

  • Autodachbox-Klassiker
  • zur Erweiterung des Stauraums
  • mit Füllvolumen von bis zu 630 Litern
Faltbare Dachbox

  • kleine, kompakte Dachkoffer für wenig Zusatzgepäck
  • meist als Halbschalen-Modelle
  • einfach abzumontieren und problemlos zu verstauen

2.2. Abmessungen und Füllvolumen

Die Längen der Dachkoffer variieren von weniger als 1,20 Meter bis circa 2,30 Meter. Die Thule-Dachbox XXL hat beispielsweise eine Länge von 2,32 Meter. Hinsichtlich der Breite beginnen die Dachboxen bei circa 70 Zentimetern und sind bis zu knapp einem Meter breit. Bei schmalen Varianten kann daneben noch eine zweite Box oder ein Fahrradträger für Sportgeräte montiert werden.

Die Höhe beginnt bei 40 Zentimetern und überschreitet in den seltensten Fällen 80. Das Füllvolumen wird wie beim Kofferraum in Litern angegeben. Standardmäßig reicht es von ungefähr 200l bis zu über 600l. Mit einer Dachbox kann das übliche Packvolumen eines Autos also mehr als verdoppelt werden. Montieren Sie beispielsweise einen 450l-Jetbag auf einem Mittelklassewagen, haben Sie zweifach so viel Volumen, als allein mit dem Kofferraum. Beachten müssen Sie hierbei allerdings die maximal zulässige Zuladung, die sich innerhalb von 35 bis 100 Kilogramm bewegt.

3. Kaufberatung: Beladungsart und -schwere bestimmen die Ausmaße

3.1. Allgemeine Kaufkriterien

Wichtige Grundfragen, die Sie klären müssen, um Ihren persönlichen Dachbox-Testsieger zu finden, sind Fragen nach Größenanforderungen und Gepäckart.

Dachgepäckbox

Lange Skibox.

Planen Sie vor allem Wintersport-Zubehör wie Skier oder Snowboards zu transportieren, benötigen Sie eine dementsprechend lange Box. Bei Skiern von 1,80 Metern Länge sollte die Box mindestens 1,85 Meter messen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit einer Dachbox, die über 2 Meter misst. Wollen Sie für den Sommerurlaub neben der Gepäckbox noch Surfbrett oder Fahrräder auf dem Dach anbringen, müssen Sie darauf achten, ein schmales Modell bis ca. 60 cm zu wählen.

Hinsichtlich der Höhe sollten Sie bedenken, ob Sie das Auto weiterhin in der Garage parken wollen. Denn dementsprechend niedrig muss der Dachkoffer sein.

3.2. Sicherheitskriterien und praktische Zusatzfunktionen

Um Fahrsicherheit zu gewährleisten und den Kraftstoffverbrauch niedrig zu halten, sollte die Dachbox auf jeden Fall aerodynamisch geformt sein. Ansonsten kann es zu unzumutbarer Beeinträchtigung des Fahrverhaltens und hohem Benzinverbrauch kommen.

Ein Zentralverriegelungssystem, das automatisch nach Abzug eines Schlüssels schließt, insofern alle Verschlusspunkte geschlossen sind, sollte ebenso zur Sicherheitsausstattung gehören, wie eine nach vorn gelagerte Formgebung. Denn natürlich muss trotz des montierten Dachkoffers der Kofferraum gut zu öffnen sein, um Schäden an der Heckklappe zu vermeiden.

Jetbag

Beidseitig öffnende Dachbox.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass die Dachgepäckträger-Box Möglichkeiten zur automatischen Fixierung des Gepäcks hat. Ob ein Modell über eine solche Sicherung verfügt, können Sie aus der Herstellerbeschreibung herauslesen, wenn Sie nach dem Begriff „Crash-Nose“ suchen. Diese ist im Deckel integriert und fixiert beim Schließen den Inhalt automatisch. Falls keine Crash-Nose vorhanden ist, sollte der Dachkoffer über Befestigungsgurte, rutschfeste Matten oder ein Ladungsnetz verfügen, damit das Gepäck nicht bei jedem Bremsmanöver nach vorne rutscht.

Eine praktische Zusatzfunktion, auf die Sie bei Gefallen Wert legen können, ist die Öffnung und Beladung des Dachkoffers von beiden Seiten.

3.3. Beladungkapazität

Hinsichtlich der Beladungskapazität müssen Sie die maximale Dachlast Ihres Fahrzeuges beachten. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der Herstellerbeschreibung, jedoch gilt meistens eine mögliche Zuladung von 35 bis circa 100 Kilometer.

Bei der Berechnung der Kapazität ist es entscheidend, dass Sie auch an das Eigengewicht von Dachträger und –box denken. Das liegt durchschnittlich zwischen 10 und 25 Kilogramm. Faltbare Modelle können sogar weniger als 5kg wiegen. Um die richtige Beladungskapazität zu berechnen, müssen Sie dieses Eigengewicht von der zulässigen Fahrzeugdachlast abziehen. Andernfalls überladen Sie Ihr Auto und sind im Straßenverkehr nicht sicher.

3.4. Dachboxen für unterschiedliche Fahrzeugfabrikate

Dachbox für Audi

Universal-Dachbox auf einem Audi.

Um die beste Dachbox für Ihr Auto zu finden, müssen Sie weder nach der Original VW-Dachbox, der speziellen Dachbox für Audi A4 oder A6 noch nach der Mercedes-Dachbox recherchieren. Die Gepäckwunder für das Autodach sind nämlich universell für verschiedene Fahrzeugmodelle geeignet.

Worauf Sie allerdings achten müssen, ist, ob Ihr Pkw überhaupt für den Transport eines Dachkoffers ausgelegt ist. Nicht dafür gemacht sind meist Klein- und Sportwagen. Oft schließt bei ihnen die maximale Dachlast nämlich nicht die Verwendung einer Transportbox mit ein.

Falls Sie auf Originalteile Ihres Autobauers Wert legen, können Sie auf spezielle Modelle wie beispielsweise die BMW Dachbox 460 zurückgreifen. Meistens liegen diese Varianten preislich aber deutlich über denen von unabhängigen Herstellern wie Thule, Jetbag, Hapro, Altera oder Kamei. Sie machen also nichts falsch, wenn Sie nicht die BMW-Dachbox, sondern ein billigeres Markenprodukt der gängigen Dachkoffer-Fabrikanten kaufen.

4. ADAC-Dachbox-Test: Diese Marken sind empfehlenswert

Die Stiftung Warentest hat bereits 2002 einen Dachbox-Test durchgeführt. Deutlich jüngeren Datums ist aber der ADAC-Dachkoffer-Test von 2015. Getestet wurden sieben Dachboxen, für die Noten von sehr gut bis mangelhaft vergeben wurden.

Unter anderem war eine Dachbox von Thule und Mont Blanc, Cartrend, Atera und Kamei dabei. Auch eine Ultra Blast und eine Jetbag-Dachbox wurden getestet. Die Testsieger mussten fahr- und crashsicher sein und sich mit guter Handhabung auszeichnen.
Besonders gut hat die Thule-Dachbox Motion Sport abgeschnitten: sie erhielt die Note sehr gut. Falls Sie nach einem größeren Modell suchen, gibt es im Sortiment von Thule auch die Dachbox Motion 800 mit mehr Volumen.

Auch die Atera-Dachbox schnitt gut ab, sie ließ sich leicht beladen und die Kamei-Dachbox konnte dank Click-Fix-System einfach montiert werden. Preislich war die Krono 480 von Cartrend klar die günstigste Dachbox. Der Verlierer im ADAC-Test ist die Mont Blanc-Box, die bei dem simulierten Auffahrunfall mit 30km/h vom Dach rutschte.

Neben der Thule-Box gibt es auch im Sortiment folgender Hersteller gute Dachkoffer:

  • Jetbag
  • Hapro
  • Atera
  • Kamei

5. Montage von Dachboxen für verkehrssichere Fahrt

Dachbox-Halterung

Nur mit einer entsprechenden Vorrichtung können Dachboxen befestigt werden.

5.1. Montage mit U-Bügeln oder Klicksystem

Bevor Sie eine Dachbox kaufen, sollten Sie unabhängig davon, ob die Dachbox für Audi, BMW, VW oder ein anderes Fabrikat gedacht ist, prüfen, ob sich auf Ihrem Fahrzeug eine Reling befindet. Andernfalls kann die Vorabmontage eines speziellen Dachgepäckträgers nötig sein.
Falls Ihr Auto eine Reling hat, kann die Box mithilfe von sogenannten Relingträgern auf der Dachreling befestigt werden. Es gibt die Montage mit U-Bügeln oder mit Klicksystem. Besonders Schnellklicksysteme sind eine Möglichkeit für einfache und unkomplizierte Dachbox-Anbringung ohne Werkzeug.

Verfügt Ihr Fahrzeug nicht über eine Dachreling, wird die Box mit U-Bügeln auf den Grundträger aufgebracht. Diese Befestigung verläuft entlang der Regenrinnen, die sich seitlich an der Karosserie befinden. Zusätzliche Sicherung gewähren Fixpunkte auf dem Fahrzeugdach.

Achtung: Befestigen Sie den Dachträger unbedingt wie in der Anleitung angegeben. Bei nicht ordnungsgemäßer Fixierung auf dem Grundträger stellt die Dachbox ein Sicherheitsrisiko im Verkehr da. Der Hersteller haftet bei falscher Montage ihrerseits im Schadensfall nicht. Überlassen Sie beim Anbau also nichts dem Zufall und prüfen Sie die Dachbox-Halterung doppelt.

5.2. Richtige Platzierung auf dem Autodach

Ihre Dachbox sollten Sie nicht zu weit hinten auf das Dach setzen, denn sonst kann es sein, dass Sie die Heckklappe nicht mehr gut öffnen können. Doch auch zu weit vorne dürfen Sie sie nicht anbringen, denn falls sie über das Fahrzeugdach hinaussteht, nutzt die stromlinienförmige Bauweise nichts mehr und die Aerodynamik geht verloren.

Deshalb sollte die Dachbox unbedingt am Verlauf der Windschutzscheibe ausgerichtet werden. So minimieren Sie außerdem störende Windgeräusche bei der Fahrt. Allgemein gilt in Sachen überstehende Teile des Dachkoffers:
Gemäß § 30 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung dürfen keine Teile über die Umrisse eines Fahrzeuges hervorragen. Ansonsten ist das Gefährt nicht verkehrssicher und Sie gefährden sich und andere.

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