MTB Helm Test & Vergleich 2018 – Die besten Produkte

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Mountainbikes werden immer besser. Moderne Federungen, hydraulische Bremsen und noch dazu coole Design sorgen dafür, dass die Geländeräder nicht nur immer beliebter werden sondern auch immer extremere Abfahrten ermöglichen.

Auf was Adrenalin-Junkies dabei nie verzichten sollten, ist ein passender Mountainbike-Helm. Der schützt bei einer rasanten Challenge bergab genauso wie bei der längeren Tour durch Wald und Feld.

Gute Mountainbike-Helme zeichnen sich neben Sicherheit durch eine angemessene Belüftung und ein angenehmes Tragegefühl aus. Damit Sie den besten MTB-Helm finden, haben wir in unserem MTB-Helm-Vergleich 2019 von Belüftung über Beleuchtung bis zur Passform alle wichtigen Kategorien zusammengefasst.

Vergleichstabelle für MTB Helm - letzte Aktualisierung: 02/2019

Ein MTB-Fahrradhelm soll vor Stürzen ebenso schützen wie vor Ästen, die in den Weg hängen. Dazu hat die Stiftung Warentest einen MTB-Helm-Test durchgeführt, der ein erfreuliches Ergebnis für alle Sparfüchse ergab.

Außerdem erfahren Sie in unserem Ratgeber, was einen Kopfschutz des Kalibers MTB-Helm-Testsieger ausmacht. Wir zeigen Ihnen in unserer Kaufberatung, wie Sie die passende Helmgröße finden und wie Sie herausfinden, ob der MTB-Helm auch wirklich richtig sitzt.

1. Mountainbike-Helm: für bis zu 5 Jahre treuer Begleiter bergauf und bergab

Als das Mountainbiken noch in den Kinderschuhen steckte und die rasante Bergauf und -abfahrt mit dem Fahrrad nach und nach zum Trendsport avancierte, griffen noch viele Profis auf Motorradhelme zurück.

mtb helm test

Für sichere Fahrt sorgt auch der richtige MTB-Helm.

Es gab einfach keine Alternativen. Klar, dass Sie dabei auf ihrem MTB und unter dem schweren Helm ganz schön schwitzten.

Heutzutage sind gute MTB-Helme deutlich komfortabler. Die leichtesten Mountainbike-Helm-Modelle wiegen nur um die 300 Gramm. Und auch die Belüftung ist natürlich viel besser.

Ein MTB-Fahrradhelm hält dabei bei pfleglicher Behandlung um die 3 bis 5 Jahre. Allerspätestens nach 5 Jahren müssen Sie ihn austauschen. Um den Helm lange gut zu erhalten, sollte er nicht beklebt oder im Sonnenlicht gelagert werden. Das schadet dem Material.

Falls Sie mit Ihrem Helm gestürzt sind und er sichtbare Risse hat, müssen Sie ihn natürlich sofort tauschen.

2. Die gängigen MTB-Helm-Typen: All-Mountain- oder Fullface-Helm

Wenn Sie auf der Suche nach einem MTB-Fahrradhelm sind, dann haben Sie die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Typen.

Zum einen gibt es den klassischen MTB-Helm, der in Aussehen und Form einem gewöhnlichen Fahrradhelm gleicht. Jedoch reicht er hinten weiter hinunter ins Genick und schützt auch diese Körperpartie, außerdem hat er mehr Belüftungslöcher.

Ansonsten ist er wie gewohnt vorne offen und hat am Kinn ein Verschlusssystem.

Die zweite Variante ist ein Fullface-Helm, der ein typischer Downhill-Helm ist. Er schützt zusätzlich die Kinnpartie und hat gegebenenfalls auch ein Visier, was bei den steilen Buckelpisten für mehr Sicherheit sorgen soll.

Als Zwischenmodell sind MTB-Helme mit abnehmbarem Kinnschutz zu bezeichnen. Sie eignen sich für vielseitige Fahrer, die einerseits von der Leichtigkeit eines All-Mountain-Helmes profitieren und andererseits den erhöhten Schutz eines Fullface-Helmes wollen.

Im Folgenden haben wir die Merkmale der Helm-Arten für Sie zusammengefasst:

MTB-Helm-Art Übersicht
All-Mountain-Helm

mtb helm all mountain

  • meist mit abnehmbarem Visier (Sonnenschutz)
  • Polsterung im Innenraum
  • Lüftungsöffnungen für Luftzirkulation unter dem Helm
  • schützt Stirn, Kopf, oberen und mittleren Nackenbereich
  • gepolstertes Gurtsystem am Kinnbereich
  • luftiges Fahrgefühl
  • passend für längere Fahrradtouren ohne zu ruppige Pisten
MTB-Helm Fullface

fullface helm

  • kommen ursprünglich aus der Downhill-Szene
  • wird auch als Enduro-MTB-Helm bezeichnet
  • hat alle Eigenschaften eines offenen MTB-Helms
  • mit zusätzlichem Kinnschutz (ähnlich einem Integralhelm – nur viel leichter)
  • auch optional als MTB-Helm mit abnehmbaren Kinnschutz erhältlich
  • erhöhter Schutz für sehr ruppigen Strecken und beim Downhill
  • passend für den professionell-sportlichen Bereich

3. Kaufberatung: Perfekt sitzender Helm mit guter Belüftung und Prüfsiegel

In den seltensten Fällen können Sie einen ausführlichen Mountainbike-Helm-Test durchführen, bevor Sie einen MTB-Helm kaufen. In unserer Kaufberatung verraten wir Ihnen deshalb worauf es bei Belüftung und Passform ankommt und welche Marken es von UVEX bis Giro gibt.

3.1. Helmgröße / Passform: Kopfumfang ermitteln und auf Einstellmöglichkeiten achten

3.1.1. Helmgrößen von 49 bis 64 Zentimetern je nach Kopfumfang

Ein Mountainbike-Helm bietet nur dann sicheren Schutz, wenn er genau passt und richtig geschlossen ist.

Deshalb: Ermitteln Sie vor dem Kauf unbedingt die richtige Helmgröße, um einen MTB-Helm zu kaufen, der perfekt sitzt.

Am besten führen Sie vor der endgültigen Entscheidung einen Mountainbike-Helm-Test durch, um sicher zu gehen, dass er nicht zu locker ist.

Um die richtige Helmgröße zu bestimmten, können Sie ganz einfach Ihren Kopfumfang messen. Dazu müssen Sie das Maßband auf Stirnhöhe einmal waagrecht um den Kopf legen.

Praktisch ist, dass die Helmgröße in Zentimeter angegeben wird. Haben Sie Ihren Kopfumfang ermittelt, haben Sie also die passende Zahl für die richtige MTB-Helm-Größe. Eventuell ist es nötig, circa einen Zentimeter zu addieren, allein schon wegen der Polsterung.

Helme für Erwachsene decken den Bereich von 49 bis circa 64 cm ab. Suchen Sie einen Mountainbike-Helm für Kinder, ist die Vorgehensweise die gleiche. Die Größen eines Kinder-Fahrradhelms liegen bei 44 bis 58 Zentimetern.

Übrigens: Ein MTB-Helm für Damen unterscheidet sich in den Größenangaben nicht von den Modellen für Männern. Meistens sind die Fahrradhelme für Damen aber durch ein anderes Design von den Herrenausführungen abgegrenzt.
3.1.2. Verstellring und anpassbarer Kinngurt für exaktes Einstellen
mountainbike helm

Eine gute Polsterung und Verstellmöglichkeiten am Riemen wie an der Helmrückseite sorgen für optimalen Sitz.

Was an Ihrem MTB-Fahrradhelm nicht fehlen sollte, ist ein Verstellring, der einmal um den Kopf geht und mithilfe eines Drehrades enger oder weiter gestellt werden kann.

Den Ring sollten Sie im Normalfall hinten am MTB-Helm finden. Um wirklich feinjustieren zu können, sollte der Verstellring mit einem Spielraum von um die acht Zentimeter ausgestattet sein.

Falls Sie einen MTB Helm für einen schmalen Kopf suchen, ist diese Einstellmöglichkeit Gold wert.

Achten Sie beim Kauf außerdem darauf, dass auch der Kinnriemen an Ihre Kopfform anpassbar ist. In der Regel sollte zwischen dem Verschlussgurt und Ihrem Kinn ungefähr ein Finger Platz haben.

So ist der sichere Halt bei Stürzen garantiert, gleichzeitig werden Sie aber nicht unnötig eingeengt und der Riemen reibt nicht beim Sprechen oder bei Mundbewegungen.

 

Optimale Passform prüfen: Haben Sie den Helm mit Drehrad und Kinnriemen so eingestellt, dass er gut und bequem sitzt, sollten Sie zum Abschluss noch den Abstand zwischen Helmkante und Augenbrauen prüfen. Dieser sollte etwa ein oder zwei Fingerbreit betragen. Anschließend ruckeln Sie noch einmal am Helm – ziehen Sie seitlich und schieben Sie nach hinten und vorne. Falls sich der Kopfschutz dabei mit geringem Aufwand verschieben lässt, sich bewegt oder von selbst verrutscht, müssen Sie ihn noch enger einstellen.

3.2. Optimale Belüftung dank bis zu 20 Lüftungsöffnungen

Ein Mountainbike-Helm sollte niemals direkt auf dem Kopf aufsitzen.

MTB-Helm mit Belüftung

Die richtige Belüftung funktioniert bei einem guten MTB-Helm fast von allein durch den Fahrtwind.

Im Inneren des MTB-Helms muss dazu ein Rahmen sein. Der sorgt für Abstand zwischen der Helmschale und der Schädeldecke. So ist schon mal Platz für Luftzirkulation.

Zusätzlich hat ein guter MTB-Fahrradhelm Belüftungsöffnungen, die in das Obermaterial eingefräst sind. Die optimale Anzahl von Lufteinlässen liegt bei um die 20. Dabei sind die Öffnungen unterschiedlich groß und über den ganzen Helm verteilt.

Achten Sie beim Kauf also darauf, dass die MTB-Helm-Belüftung so konzipiert ist, dass allein durch den Luftstrom, der aufgrund des Fahrwindes entsteht, genügend Frischluft an den ganzen Kopf gelangen kann. Überhitzung und übermäßiges Schwitzen ist so passé.

MTB-Helm mit Insektenschutz: Ein zusätzliches Plus ist es, wenn Ihr Helm Netze hinter den Lüftungslöchern hat. So ein Netz im MTB Helm ist eine Art Fliegengitter und schützt gleichzeitig auch vor größeren Krabbeltieren und gefährlichen Insekten wie Wespen.

3.3. TÜV-Abzeichen für Straßenzulassung sowie europäische CE-Kennzeichnung

Wollen Sie auf der Straße fahren, braucht der Helm ein TÜV-Abzeichen. In einem genormten MTB-Helm-Test wird jeder Fahrradhelm auf Dämpfeigenschaften bei Stürzen geprüft.

Dazu wird der Aufprall des MTB-Fahrradhelms auf glatte Flächen wie Beton oder Asphalt sowie auch kantige Gegenstände, die für Felsen oder die Bordsteinkante stehen, simuliert.

Erst wenn der Mountainbikehelm all diese Tests durchlaufen und bestanden hat, erhält er das Siegel.

Alternativ zum TÜV-Zeichen kann es sein, dass Ihr Helm ein europäisches Prüfzeichen, die sogenannte CE-Kennzeichnung, trägt. Hat der MTB-Helm ein solches Kennzeichen, wurde er ebenfalls in einem MTB-Fahrradhelm-Test geprüft.

3.4. Ausstattungsdetails: Reflektoren, Sonnenblende und herausnehmbare Polsterung

mtb helm beleuchtung

Ein MTB-Helm mit Rücklicht sorgt für zusätzliche Sicherheit in der Nacht.

Ihr Fahrrad-Helm sollte bei Nacht leuchten, wenn sie von einem Autoscheinwerfer angestrahlt werden. Dazu muss der MTB-Helm große Reflektoren haben.

Es gibt auch MTB-Helme mit Beleuchtung, also einem integrierten Rücklicht, die die Sichtbarkeit noch einmal erhöhen. Achtung: Die Beleuchtung am Fahrrad wird dadurch nicht ersetzt!

Ein weiteres Detail, auf das Sie achten sollten, ist die Sonnenblende. So können Sie ungeblendet fahren.

Außerdem sollte die Polsterung des Helmes herausnehmbar sein, damit Sie sie waschen und reinigen können.

Übrigens: Wenn Sie mit Ihrem Mountainbike auf waghalsigen Strecken unterwegs sind und mitfilmen wollen, sollten Sie zum Beispiel eine spezielle MTB-Helm-GoPro-Halterung kaufen. Nur damit hält die Actioncam sicher.

3.5. Bekannte Marken und Hersteller von MTB-Fahrradhelmen

Ein Name, an dem Sie auf der Suche nach MTB-Helmen nicht vorbei kommen, ist Specialized. Sie ist eine der bekanntesten Marken hinsichtlich hochwertiger Mountainbike-Helme.

Doch auch andere Hersteller können immer wieder in Mountainbikehelm-Tests überzeugen.

So zum Beispiel folgende Marken:

  • Giro
  • O‘Neal
  • Enduro
  • Alpina
  • Red Bull

Red Bull glänzt mit Stabilität, die Marken Bell und Alpina haben Modelle mit anklickbarem Kinnteil im Sortiment und Giro ist auch für seine MX-Kleidung bekannt.

Außerdem ist die Marke MET interessant. MET-MTB-Helme gibt es in einer Preisspanne von 40 bis circa 130 Euro. Die Marke bietet alle Arten von Kopfschutz fürs Fahrrad – hier werden sowohl Profis als auch ambitionierte Hobbyfahrer fündig.

Beliebt sind auch UVEX-MTB-Helme, die preisgünstig zu haben sind. Außerdem stehen Fox-MTB-Helme für gute Qualität zu fairen Preisen.

4. MTB-Fahrradhelm-Test: auch günstige Modelle überzeugen

Die Stiftung Warentest prüft nicht nur regelmäßig Fahrräder und MTBs, sondern auch das passende Zubehör. 2017 hat die unabhängige Organisation einen Fahrradhelm-Test durchgeführt, der zwar kein spezieller MTB-Helm-Test war, dennoch aber wertvolle Ergebnisse liefert.

Eine der positiven Nachrichten: Auch günstige MTB-Helme und Fahrradhelme konnten überzeugen.

Insgesamt wurden 15 Helme zwischen 30 und 140 Euro getestet – davon sind 7 “gut”. Einer von den Helmen mit Bestnote im Test kostete nur 55 Euro.

Das Fazit der Tester:

„Unser Test zeigt, dass Sicherheit nicht teuer sein muss. Neben vergleichsweise günstigen guten Helmen gibt es aber auch sehr viel Mittelmaß, zum Teil für deutlich mehr Geld.“

Genaue Testergebnisse finden Sie auf der Webseite der Stiftung Warentest.

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