Wagenheber Test & Vergleich 2018 – Die besten Produkte

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Fast jeder Autobesitzer braucht ihn irgendwann einmal im Leben: den Wagenheber. Für sie ist er eines der wichtigsten Werkzeuge überhaupt. Doch gibt es Unterschiede? Was macht einen guten, wenn nicht sogar den besten Wagenheber aus? Wie finden Sie ohne Wagenheber-Test Ihren Wagenheber-Testsieger? Wir verraten es Ihnen.

Vergleichstabelle für Wagenheber - letzte Aktualisierung: 11/2018

In unserem Artikel erfahren Sie, welche Wagenheber es gibt, welcher Wagenheber für Sie geeignet ist, erläutern die Frage, ob ein günstiger Wagenheber auch ein guter Wagenheber ist und erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

1. Wagenheber lassen sich ganz unterschiedlich bedienen

Ein Wagenheber ist ein Werkzeug, das zum Wechseln von Reifen oder aber auch einfach nur zum Anheben eines Fahrzeugs für Wartungen und Reparaturen konzipiert wurde. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede. So gibt es Wagenheber für Pkws, aber auch Wagenheber für schwerere Fahrzeuge wie Traktoren oder Lkws. Allgemeinüblich, sprich für den Hausgebrauch, ist der Scherenwagenheber.

rangierwagenheber 3t

Rangierwagenheber sind die Klassiker für die heimische Werkstatt.

Je nach Art des Wagenhebers variiert dessen Funktionsweise. So arbeiten Rangierwagenheber nach dem Hydraulikprinzip, d. h. Sie bauen mit dem Pumpen eines Hebels Druck in den Ölbehältern auf.

Dabei geht der Hebel langsam in eine senkrechte Position über und der Wagen wird angehoben. Zum Absenken wird ein kleines Ventil geöffnet, wodurch sich der Wagen wieder senkt. Nach demselben Prinzip arbeitet auch ein hydraulischer Federspanner.

Ein Stempelwagenheber arbeitet ebenfalls mit dem Öldruck-Prinzip. Allerdings befinden sie sich nicht auf Rollen, sondern auf einer festen Grundplatte. Seine Hubkraft wird nicht durch einen ausschwenkenden Arm abgegeben, sondern vertikal nach oben.

Ein Scherenwagenheber funktioniert allein über die Körperkraft: Über eine Handkurbel wird die Spindelwinde gedreht, wodurch sich die Scherenmechanik nach oben aufbaut. Das Fahrzeug wird in die Luft gehoben.

Luftkissen-Wagenheber werden an den Auspuff angeschlossen. Der dazugehörige Ballon wird unter dem Wagen platziert und über einen Schlauch mit dem Endrohr des Auspuffes verbunden. Durch den laufenden Motor werden der Ballon bzw. das Kissen gefüllt und das Auto nach oben bewegt. Ein Rückschlagventil verhindert dabei ein Entweichen der Luft.

2. Die bekanntesten Wagenheber-Arten

Im Handel existieren verschiedene Wagenheber-Typen, die nach ihrer Bauweise unterschieden werden. Dazu gehören der Hydraulikantrieb, das Luftkissen, die Spindelwinde und das Zahnstangengewinde. In diesem Wagenheber-Vergleich 2018 finden Sie eine kurze Erläuterung der verschiedenen Typen.

Arten von Wagenhebern Kurzbeschreibung
Hi-Lift-Jack

wagenheber elektrisch

  • werden durch ihre hohe Antriebskraft oft zur Fahrzeugbergung eingesetzt
  • flexibel einsetzbar durch mechanischen Betrieb
  • seltene Verwendung beim Fällen von Bäumen
Hydraulikheber

hydraulischer wagenheber

  • auch als Büffelwinde bezeichnet
  • vorwiegender Einsatz durch die Feuerwehr und dem THW
  • Betrieb durch hydraulische Flüssigkeit und Bewegung des Hebelarms
Pneumatischer Wagenheber

wagenheber pneumatik

  • Anwendung vor allem in großen Werkstätten
  • ähnlich hydraulischen Wagenhebern
  • Luftdruckkompressor notwendig
  • keine Befestigung durch Unterstellböcke notwendig
Rangierwagenheber

rangierwagenheber test

  • mit Hydraulikantrieb
  • mit Rollen ausgestattet zum schnelleren und einfacheren Transport an den Bestimmungsort (meist zwei große, starre Rollen)
  • Lenkung erfolgt über zwei kleinere, flexible Rollen (drehbar um 360°)
  • Hebel kann auch zum Rangieren verwendet werden
  • besteht aus einem Hebearm mit Auflagefläche, der die Hydraulikflüssigkeit in den Kolben des Hebers pumpt
  • für Pkws geeignet
Stempelwagenheber

stempelautoheber

  • dasselbe Prinzip wie Rangierwagenheber
  • ohne Rollen
  • geeignet für Pkws
Scherenwagenheber

scherenwagenheber test

  • Rauten- bzw. Scherenform
  • auch als elektrischer Scherenwagenheber erhältlich
  • mechanischer Wagenheber
  • keine automatische Absenkung
  • für den mobilen Einsatz geeignet
  • kann auch auf unebenen Flächen verwendet werden
  • keine Räder
  • kann nicht rangiert werden
  • für Pkws geeignet
Luftkissenwagenheber

luftkissen-wagenheber

  • einfache Funktionsweise über einen Ballon aus Kunststoff, der mit den Abgasen des Auspuffs gefüllt wird und so den Wagen hebt
  • Verwendung auf sandigen und weichen Untergrund möglich
  • teuer in der Anschaffung
  • für den privaten Gebrauch ungeeignet

3. Marken und Hersteller von Wagenhebern

Viele Hersteller bieten inzwischen unzählige Marken der Kategorie Wagenheber an. Davon hat jede ihre Qualitäten. Letztendlich lässt sich jedoch ohne Wagenheber-Test nicht herausfinden, welcher Wagenheber der Beste ist. Die Produkte folgender Hersteller sind dabei  generell empfehlenswert:

  • Alca
  • Alpin
  • Arebos
  • Forstinger Wagenheber
  • Hi-Lift
  • Unitec
  • Michelin
  • Kunzer
  • Liftmaster
  • Vigor
  • Vorel
  • Wehmann
  • Westfalia
  • Wiltec
  • Yato
  • Unicraft

4. Kaufberatung Wagenheber – Tragkraft und Antriebsart entscheidend

4.1. Tragkraft des Wagenhebers

Die Tragkraft eines Auto-Wagenhebers ist ein wichtiger Faktor, wenn Sie einen Wagenheber kaufen möchten. Grundsätzlich gilt hier: Beim Radwechsel wird nur ein Rad angehoben. Das wirkt sich auch auf die Tragkraft aus. Wenn ein Fahrzeug zum Beispiel ein Gesamtgewicht von 1,2 t hat, kann auch ein Wagenheber mit einer Tragkraft von 1 t ausreichend sein.

Folgende Übersicht zum PKW-Fahrzeugtyp und dessen durchschnittlichem Gewicht soll Ihnen eine kleine Hilfe bei der Wahl Ihres Wagenhebers mit der richtigen Tragkraft geben: Kleinwagen: 1 t – 1,2 t, SUV: 1,5 t – 2,5 t, Limousine: 1,2 – 2 t, Kleintransporter: 1.8 t – 3,5 t.

Für genauere Werte sollten Sie vor dem Kauf einen Blick in Ihren Fahrzeugschein werfen – dort finden Sie unter Punkt “G” das exakte Leergewicht Ihres Fahrzeugs.

4.2. Antrieb und Typ des Wagenhebers

Welchen Wagenheber-Typ Sie wählen, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die es gern etwas „bequemer“ haben, ist ein hydraulischer Wagenheber für Sie die richtige Wahl.

hydraulischer wagenheber traglast

Eine besonders große Auswahl an verschiedenen Traglasten gibt es bei hydraulischen Wagenhebern.


Mit einem hydraulischen Rangierwagenheber können Sie durch einfaches Auf- und Abpumpen Ihr Fahrzeug in die Höhe bewegen. Darüber hinaus ist ein Rangieren durch die Rangierstange möglich.

Stört es Sie nicht, sich körperlich auch etwas schwerer zu betätigen, können Sie zu einem günstigeren Scherenwagenheber greifen. Gerade als mobile Wagenheber sind Scherenwagenheber ideal.
Hydraulische Rangierwagenheber sind hervorragend für die Verwendung in der heimischen Werkstatt oder im Carport geeignet. Ein ebener Untergrund ist hier allerdings zwingend erforderlich. Befindet sich Ihr Carport auf einem unebenen Untergrund, empfiehlt sich ein Scherenwagenheber.

4.3. Unterfahrhöhe wichtig für tiefergelegte Fahrzeuge

Mit der Unterfahrhöhe wird angegeben, wie hoch bzw. niedrig der Wagenheber eingestellt werden kann. Das spielt vor allem bei tiefergelegten Fahrzeugen eine große Rolle.

Wenn Sie einen Sportwagen fahren oder ein tiefergelegtes Fahrzeug führen, ist der Scherenwagenheber der beste Wagenheber für Sie. Er kann bis zu acht Zentimetern zurückgefahren werden und passt damit unter so ziemlich jedes Fahrzeug.

4.4. Hubhöhe abhängig vom Autotyp

wagenheber hubhöhe

Die erforderliche Hubhöhe hängt von der Art Ihres Wagens ab.

Die Hubhöhe kennzeichnet die Höhe, in die der Wagenheber ausgefahren werden kann. Die benötigte Hubhöhe hängt von Ihrem Autotyp ab: Kleine Fahrzeuge wie normale Pkws kommen mit einer Hubhöhe von 30 cm aus. SUV-Wagenheber hingegen sollte eine deutlich höhere Hubhöhe besitzen. Diese sollten mit mindestens 50 cm bemessen sein. Allerdings finden sich solche Wagenheber nur selten im Handel.

5. Fragen und Antworten rund um Wagenheber

5.1. Welcher Wagenheber eignet sich für welches Auto?

Nicht jeder Wagenheber ist mit jedem Fahrzeug kompatibel. Je nach Gewicht des Autos sollten Sie einen Wagenheber mit einer niedrigeren oder höheren Tragkraft verwenden. Ein Kleinwagen kommt durchaus mit einer Tragkraft von 1 t aus, während ein SUV oder Wohnmobil einen Wagenheber mit einer Tragkraft von 2 bis 3 Tonnen benötigt.

Bei schwereren Fahrzeugen ist es sinnvoll, einen Unterstellbock unter das Auto zu schieben, wenn das Fahrzeug angehoben wird. So entlasten Sie den Wagenheber und gehen nicht das Risiko eines Unfalls ein.

5.2. Wo setze ich den Wagenheber an?

Wo Sie den Wagenheber ansetzen, hängt von Ihrem Fahrzeug ab. In den meisten Handbüchern findet sich eine Beschreibung oder Skizze darüber, wo der Autoheber platziert werden sollte.

Generell wird der Wagenheber entweder hinter den Vorderrädern oder unmittelbar vor der Hinterachse angesetzt. Bei einem sandigen Untergrund sollten Sie eine starre Unterlage, z. B. eine Steinplatte oder ein Stück Holz, unter den Wagenheber legen.

5.3. Welche Ölsorte wird für Wagenheber verwendet?

Wagenheber mit Hydraulik müssen ab und an geölt werden. Wie beim Auto gehört auch in den Wagenheber kein Speiseöl und auch Motoröl hat hier nichts zu suchen. Grundsätzlich wird für hydraulische Wagenheber das Hydrauliköl HLP 46 verwendet. Eine genaue Bezeichnung des notwendigen Öls findet sich in den meisten Fällen in der Bedienungsanleitung des Wagenhebers.

5.4. Wo ist der Wagenheber beim Smart?

Wer einen Smart fährt, hat oft Probleme, die richtige Stelle für den Autoheber zu finden, da der Unterboden des Smarts fast vollständig aus Kunststoff besteht. Ein genauerer Blick verrät allerdings den richtigen Ort: Im Kunststoffschweller finden sich kleine Ausbuchtungen, in die man einen Scherenwagenheber ansetzen kann. Auch Rangierwagenheber können dort platziert werden. Wer sicher gehen möchte, kann unter den Wagenheber eine Gummiauflage legen.

5.5. Gibt es Rangierwagenheber für 3 t?

Schwerere Fahrzeuge benötigen einen Wagenheber mit einer höheren Tragkraft. Für einen SUV oder Wohnmobil eignet sich meistens nur ein Wagenheber mit 3 t Tragfähigkeit. Einige Rangierwagenheber können in der Tat solche Lasten bewältigen, weshalb sie sich auch für schwere Fahrzeuge eignen.

5.6. Gibt es einen Wagenheber-Test von Stiftung Warentest?

Bisher gibt es keinen spezifischen Autoheber-Test der Stiftung Warentest. Lediglich auf freien Plattformen finden sich solche Wagenheber-Vergleiche oder Tests. Allerdings hat die Stiftung einige interessante Infos dazu veröffentlicht, ob eine Versicherung zahlen muss, wenn das Fahrzeug vom Wagenheber rutscht.

5.7. Gibt es spezielle Wagenheber für Rennautos?

wagenheber luftkissen

Anschluss eines Luftkissenwagenhebers am Auspuff.

Rallyes finden häufig auf einem weichen Untergrund statt. Aus diesem Grund werden hier oft Luftkissenwagenheber eingesetzt, die trotzdem die volle Kraft entfalten können.

Im Rennsport selbst kommen unterschiedliche Autoheber zum Einsatz. So werden in der Formel 1 speziell für den Rennsport konzipierte Rollwagenheber eingesetzt, die das Fahrzeug nicht hoch, aber schnell anheben. Hier ist also ein flacher Wagenheber mit hoher Einsatzkraft notwendig.

In der DTM sind sogenannte Druckluftstempel im Fahrzeugboden eingebaut. Bei einem Boxenstopp wird ein Schlauch befestigt und der Wagen durch die Druckluft angehoben.

5.8. Was kosten Wagenheber?

Wagenheber sind bereits für zirka 10 Euro erhältlich. Ein Rangierwagenheber kostet ungefähr 20 Euro. Dieser ist allerdings nur für den gelegentlichen Gebrauch geeignet.

Empfehlenswerter sind Rangierwagenheber ab 70 Euro mit hochwertigeren Materialien und Hydraulikpumpen. Günstig bietet auch ATU solche Wagenheber an.

Der günstigste Wagenheber ist allerdings der Scherenwagenheber. Er ist bereits zu einem Preis zwischen 10 Euro und 70 Euro erhältlich.

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