Bußgeldkatalog: Promillegrenze auf dem Fahrrad

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Wer auf der Straße mit dem Fahrrad unterwegs ist, nimmt aktiv am Verkehr teil und muss sich dementsprechend an die Straßenverkehrsordnung (StVO) halten. Wer glaubt, es gäbe keine Promillegrenze für Radfahrer liegt daher falsch. Wer ein Fahrzeug bedient, muss dieses sicher und bedacht bedienen können. Unter Einfluss von Alkohol zu fahren, stellt daher eine Gefährdung des Straßenverkehrs dar. Wo genau die Promillegrenze für Radfahrer liegt und mit welchen Sanktionen Sie rechnen müssen, wenn Sie diese überschritten haben, erfahren Sie im Folgenden.

Bußgeldtabelle Promillegrenze mit dem Fahrrad:

VerstoßSanktion
0,3 - 1,5 Promille
(mit auffälliger Fahrweise / Unfall)
evtl. Strafanzeige
(evtl. Punkte / Bußgeld / MPU)
ab 1,6 PromilleStrafanzeige, 3 Punkte in Flensburg, Bußgeld, MPU

Bußgeldrechner für Alkoholverstöße mit dem Fahrrad:

Welche Promillegrenze gilt beim Fahrradfahren?

Alkoholgrenze mit dem Fahrrad in der Probezeit überschritten? Welche Sanktionen erwarten Sie?

Alkoholgrenze mit dem Fahrrad in der Probezeit überschritten? Welche Sanktionen erwarten Sie?

Nicht nur für Autofahrer gibt es eine Promillegrenze, auch Fahrradfahrer müssen für das Fahren unter Alkoholeinfluss mit Sanktionen rechnen. Wer betrunken fährt – egal ob mit dem Rad, dem Motorrad oder dem Auto – gefährdet andere Verkehrsteilnehmer und kann im Zweifelsfall Unfälle mit verehrenden Folgen verursachen.

Die Promillegrenze für Fahrradfahrer basiert auf § 316 des Strafgesetzbuchs (StGB). Dort geht es in Abschnitt 28 um gemeingefährliche Straftaten. Der entsprechende Tatbestand für das Überschreiten der Promillegrenze mit dem Fahrrad lautet „Trunkenheit im Verkehr“. Ferner heißt es dort:

(1) Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315e) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.

(2) Nach Absatz 1 wird auch bestraft, wer die Tat fahrlässig begeht.

Gibt es für Fahrradfahrer eine Promillegrenze?

Gibt es für Fahrradfahrer eine Promillegrenze?

Unter dem Begriff „Fahrzeug“ verstehen sich an dieser Stelle auch Fahrräder. Wer als Radfahrer die Promillegrenze überschreitet, begeht demnach eine Straftat. Dabei liegt die Grenze für den Tatbestand „Trunkenheit im Verkehr“ für Fahrradfahrer bei 1,6 Promille.

Um diesen Promillewert zu haben, müssen Sie je nach Körpergewicht und -größe, Alkoholtoleranz, Geschlecht und weiteren Faktoren beispielsweise mehrere Liter Bier getrunken haben.

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Ab 0,3 Promille kann es bei einer Verkehrskontrolle bereits ungemütlich werden. Besonders, wenn Sie durch eine auffällige Fahrweise – wie Schlangenlinien o. ä. – ins Visier der Polizei geraten, sind Sanktionen möglichen. Denn auch obwohl Sie in diesem Fall unterhalb der Fahrrad-Promillegrenze liegen, gefährden Sie so den Verkehr.

Alkoholgrenze als Fahrradfahrer überschritten: Wirkt sich das auf den Führerschein aus?

Beim Fahrradfahren liegt die Promillegrenze bei 1,6. Doch auch darunter kann es Sanktionen geben.

Beim Fahrradfahren liegt die Promillegrenze bei 1,6. Doch auch darunter kann es Sanktionen geben.

Wer die Promillegrenzen auf dem Fahrrad missachtet hat, muss damit rechnen, dass dieses Handeln auch Auswirkungen auf den Führerschein hat. Dabei wird davon ausgegangen, dass jemand, der sein Alkohollimit mit dem Fahrrad nicht kennt oder nicht beachtet, dasselbe auch mit dem Auto tun würde.

Sollten Sie die Promillegrenze mit dem Fahrrad überschritten haben und noch gar keinen Führerschein besitzen, ist es möglich, dass Sie zunächst eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen müssen, bevor Sie den Führerschein machen dürfen.

Haben Sie die Promillegrenze auf dem Fahrrad in der Probezeit überschritten, müssen Sie von einer Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre ausgehen. Höchstwahrscheinlich wird auch ein Aufbauseminar angeordnet werden.
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