Bußgeldkatalog Fahrrad: Alkohol und Drogen

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Als Verkehrsteilnehmer müssen sich selbstverständlich auch Radfahrer an die gängige StVO und Bestimmungen aus dem Verkehrsrecht halten; bei Missachtung drohen eine große Bandbreite von Sanktionen, von einem Bußgeldbescheid bis hin zu dauerhaftem Fahrverbot oder sogar einer Strafanzeige. Wir informieren Sie im Folgenden über den Bußgeldkatalog Fahrrad im Bezug auf Alkohol- und Drogenfahrten.

Bußgeldkatalog Fahrrad bei Alkohol- oder DrogenfahrtenKonsequenz
Ab 0,3 Promille: Bei auffälliger Fahrweise und UnfallStrafanzeige!
Mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad gefahren3 Punkte
Anordnung einer MPU
Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts
Unter Drogeneinfluss Fahrrad gefahrenAnordnung einer MPU
Strafanzeige!

Bußgeldrechner: Alkohol auf dem Fahrrad

Fahrrad & Alkohol: Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Promillegrenze Fahrrad

Der Erwerb von Punkten in Flensburg ist genauso wenig an den Besitz eines Führerscheins geknüpft wie die Möglichkeit, als Radfahrer ein Bußgeld zu erhalten oder ein Fahrverbot zu kassieren. Für Delikte, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, können tatsächlich jedem Verkehrsteilnehmer – sogar Fußgängern – entsprechende Sanktionen drohen. Da Alkohol im Straßenverkehr äußerst gefährliche Situationen verursachen kann, gibt es im Bußgeldkatalog einige Verordnungen zu diesem Thema, die sich auch mit dem Thema “Fahrrad und Alkohol” befassen.

Nach Genuss von Alkohol sollte kein Fahrrad gefahren werden.
Nach Genuss von Alkohol sollte kein Fahrrad gefahren werden.

Für Fahrradfahrer gelten gesetzlich vorgeschriebene Promillegrenzen, und wer sie nicht einhält, kann Bußgelder, Punkte und sogar ein Fahrverbot für das Auto bekommen – dann nämlich, wenn eine MPU verhängt wird. Die MPU müssen übrigens auch diejenigen bestehen, die zum Zeitpunkt der Verordnung keinen Führerschein besitzen und ihn später machen wollen. Die Sperrfrist, die bis zur MPU abgewartet werden muss, beträgt bei Trunkenheitsvergehen auf dem Fahrrad mindestens 6 Monate.

Nach einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 1986 wurde die absolute Fahruntauglichkeit für Radfahrer auf 1,7 Promille festgesetzt. Aufgrund genauerer Messmethoden ist sie heutzutage mit einem Wert von 1,6 Promille etwas niedriger. Eine relative Fahruntauglichkeit besteht aber schon ab 0,3 Promille auf dem Fahrrad.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Fahrradfahren mit Alkohol

Fahrradfahrer sollten sich also Folgendes einprägen: Die Promillegrenze auf dem Fahrrad (Deutschland) liegt bei 1,6 Promille. Ab diesem Wert liegt eine Straftat vor, und ein Verfahren wegen Trunkenheit wird eingeleitet. Ab diesem Wert gehen die Behörden von der “absoluten Fahruntauglichkeit” aus, das heißt, wer mit 1,6 Promille noch Fahrrad fährt, muss auch dann mit Sanktionen rechnen, wenn er keine Gefährdungen im Straßenverkehr produziert.

Dieser Wert ist recht hoch angesetzt und die wenigsten dürften bei einer solchen Promilleanzahl überhaupt noch in der Lage sein, den Verkehr zu überblicken. Beim Thema Fahrrad & Alkohol liegt daher auch eine große Verantwortung beim Fahrer selbst – auch wenn eine Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad nicht immer strafrechtlich relevant ist, kann es vernünftig sein, das Fahrrad stehen zu lassen und lieber ein Taxi zu nehmen, wenn man hinsichtlich seiner “Fahrtauglichkeit” nicht mehr sicher ist.

Promillegrenze für Radfahrer spätestens bei 1,6 Promille

Auf dem Fahrrad gilt bei Alkohol: Ab 1,6 Promille droht ein Führerscheinentzug bei nicht bestandener MPU.
Auf dem Fahrrad gilt bei Alkohol: Ab 1,6 Promille droht ein Führerscheinentzug bei nicht bestandener MPU.

Tatsächlich sieht die Bußgeldtabelle auch bereits für eine geringere Promille-Anzahl Sanktionen vor; dann nämlich, wenn die Radfahrer bereits durch auffällige Fahrweise zeigen, dass eigentlich eine Fahruntüchtigkeit vorliegt. Die Polizeibeamten werden verdächtige Fahrradfahrer, die beispielsweise durch Schlingern oder sonstige unkoordinierte Bewegungen auffallen, zu einer Atem-Alkoholkontrolle auffordern. Ist ihr Promillewert bei über 0,3 Promille, kann bereits dies einige Strafen nach sich ziehen: Man spricht hier von einer “relativen Fahrunfähigkeit”.

Anders sieht es aus, wenn es zum Unfall kommt: Ist ein Radfahrer mit über 0,3 Promille für einen Unfall verantwortlich, oder aber trotz Überschreitung der Promille-Grenze von 1,6 Promille mit dem Fahrrad unterwegs, so ist auch hier eine Strafanzeige die Folge. Diese geht einher mit einem Bußgeld, welches individuell festgelegt wird und meist ein Monatsgehalt umfasst. Dazu kommen 3 Punkte in Flensburg.

Fahrrad und Alkohol: Der eigene Promillewert ist kaum abschätzbar

Aber Vorsicht: Fahrradfahrer sollten keinesfalls versuchen, durch gezielte Berechnungen der aufgenommenen Promille den Grenzwert völlig auszunutzen. Wer mit einem Promillerechner ausrechnet, wie hoch seine Blutalkohol-Konzentration ist, der kommt zu keinem verlässlichen Ergebnis, und Fehleinschätzungen haben gravierende Folgen.

Ob der gesetzliche Promillewert für Radfahrer von 1,6 Promille zu hoch angesetzt ist, darüber gibt es immer wieder Kontroversen. Schließlich gibt es leider immer wieder auch tödliche Unfälle, die auf den Alkoholkonsum und die daraus resultierende Fahruntüchtigkeit zurückzuführen sind. Etwa 5 Prozent aller Fahrradunfälle mit Toten und Verletzten geht auf alkoholisierte Radfahrer zurück, die trotz ihrer durch Alkohol herbeigeführten Fahruntauglichkeit am Straßenverkehr teilnehmen. Eine Vereinheitlichung der Promille-Grenze für Radler und Kfz-Fahrer auf jeweils 1,1 Promille ist immer wieder im Gespräch, konkrete Vorhaben für diese Änderung des Verkehrsrechts gibt es jedoch bislang nicht.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Betrunken Fahrrad fahren in der Probezeit

Gerade in der Probezeit gilt es für Fahranfänger, besonders umsichtig zu fahren, um den Führerschein nicht zu verlieren. Es gilt hier ein absolutes Alkoholverbot am Steuer – die Promillegrenze ist für Fahrer unter 21 Jahre und Fahrer in der Probezeit bei 0,0 Promille. Diese 0,0 Promillegrenze gilt jedoch nur für Fahrten mit einem Kraftfahrzeug. Fahrradfahren mit Alkohol ist also gestattet, solange die Bestimmungen aus Verkehrsrecht und StVO eingehalten werden: Ab dem Grenzwert von 1,6 Promille liegt eine Straftat vor, aber bereits ab 0,3 Promille ist ein Entzug der Fahrerlaubnis möglich: ein dauerhaftes Fahrverbot bis zur Absolvierung der MPU kann dann verhängt werden.

Promillegrenzen im Ausland
Promillegrenzen im Ausland

Promillegrenzen für Fahrradfahrer in anderen Ländern

Die Promillegrenze für Fahrradfahrer ist in Deutschland bei 1,6 Promille und damit durchaus hoch angesetzt. In anderen europäischen Ländern verfährt man strenger beim Festlegen dieser Grenze.

  • Promillegrenze Fahrrad – Tschechien: 0, 0 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Italien, Kroatien, Frankreich, Schweiz, Niederlande: 0,5 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Österreich: 0,8 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Deutschland: 1,6 Promille
Keine Promillegrenzen gibt es z. B. in Skandinavien, Großbritannien oder Irland. Wer hier Fahrrad fährt mit Alkohol im Blut, muss aber trotzdem mit Strafen rechnen! Die Promillegrenze für Radfahrer ist hier nicht auf einem bestimmten Wert festgelegt, sondern es wird individuell entschieden, ob jemand noch fahrtauglich war oder nicht. In Irland wird ein Bußgeld von bis zu 2000 Euro verhängt, wenn jemand betrunken Fahrrad fuhr; dies wird anhand seines Fahrstils entschieden, nicht an einer bestimmten Grenze.

Drogen im Straßenverkehr

Wer Drogen konsumiert, macht sich ohnehin strafbar. Aber auch der Bußgeldkatalog für Drogen im Straßenverkehr hält einige Strafen bezüglich der Fahrerlaubnis bereit – insbesondere gelten diese natürlich für PKW-Fahrer. PKW-Fahrer und Fahrradfahrer haben hinsichtlich der Drogendelikte gemeinsam, dass es hier keinen Grenzwert gibt, ab dem die Fahrt unter Einfluss einer illegalen Substanz zulässig wäre. Wer mit Drogen Fahrrad fährt, muss aber auch damit rechnen, dass die Zulassungsbehörde eine MPU anordnet. Damit einher geht die Möglichkeit des dauerhaften Entzugs der Fahrerlaubnis, denn diese erlangt man erst wieder,  wenn die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestanden worden ist. Um sie zu bestehen, ist auch ein langfristiger Nachweise der Abstinenz erforderlich. Erst danach wird das Fahrverbot aufgehoben. Werden Sie danach erneut auf dem Fahrrad unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt, gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit strengeren Sanktionen rechnen.

FAQ: Radfahren unter Einfluss von Alkohol & Drogen

Welche Promillegrenze gilt auf dem Rad?

Auf dem Fahrrad müssen Sie die Promillegrenze von 1,6 Promille unterschreiten, um straffrei zu bleiben.

Was passiert, wenn ich diese überschreite?

Fahren Sie mit 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut Fahrrad, drohen Ihnen drei Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug sowie die Anordnung zu einer MPU.

Was gilt für Drogeneinfluss auf dem Rad?

Wer unter Einfluss von Drogen Fahrrad fährt, muss mit einer Strafanzeige und ebenfalls mit der Anordnung einer MPU rechnen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (29 Bewertungen, Durchschnitt: 4,41 von 5)
Loading...
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →
{ 150 Kommentare… add one }
  • Lukas 11. Mai 2017, 15:35

    Hallo,
    ich wurde mit dem Fahrrad und 1,98 Promille erwischt. Dies ist mein erstes Vergehen und ich bin sonst nie negativ im Straßenverkehr oder strafrechtlich aufgefallen. Womit muss ich nun rechnen? Kommt definitiv die MPU und eine Gerichtsverhandlung?

    Grüße

    • bussgeld-info 15. Mai 2017, 8:56

      Hallo Lukas,

      Sie erhalten drei Punkte im Flensburg und ein Bußgeld. Ob eine MPU angeordnet wird, liegt im Ermessen der Behörde. Allerdings scheint dies wahrscheinlich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Lars 22. Juni 2017, 9:22

    Hallo,

    ich wurde mit 1,9 Promille auf dem Fahrrad angehalten. Es ist kein Unfall oder sonst irgendetwas passiert. Nun habe ich in drei Wochen eine Gerichtsverhandlung. Ich habe alles zugegeben und streite nichts ab. Es ist das erste Mal, dass ich auffällig geworden bin. Mein FAER ist auch leer gewesen. Meine Frage: Warum muss ich extra vor Gericht? Warum reicht ein Strafbefehl nicht aus?

    Grüße

    Lars

    • bussgeld-info.de 22. Juni 2017, 9:56

      Hallo Lars,

      es obliegt der Staatsanwaltschaft, ob sie den Erlass eines Strafbefehls beantragt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Anna 22. August 2017, 2:12

    Ein Autofahrer hat mich beim Rechtsabbieger übersehen, während ich auf einer Vorfahrtsstraße für Radfahrer war. Beim Pusten hatte ich 1,1 Promille. Ansonsten bin ich nicht fahraufällig gefahren. Beides wurde von weiteren Zeugen bestätigt. BAK steht noch aus. Mit welcher Strafe kann ich rechnen?

    • bussgeld-info.de 28. August 2017, 9:24

      Hallo Anna,
      Sanktionen für alkoholisierte Fahrradfahrer drohen bei weniger als 1,6 Promille in der Regel nur bei auffälliger Fahrweise. Ob Ihnen in Zweifelsfall eine Teilschuld zugesprochen wird, können wir nicht einschätzen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

    • Franz 27. Mai 2019, 21:33

      1,6 Promille am Fahrrad
      probeführerschein in Österreich
      was erwartet mich ?

  • Johnny 24. September 2017, 19:14

    Hat es einen Sinn, dass man (laut dem Bußgeldrechner) beim alkoholisierten Fahrradfahren und nicht fahrauffälligem Fahren bei Promillewerten bis 0,3 Promille mit 3 Punkten bestraft wird und von 0,3 bis 1,6 Promille mit nur 1 Punkt?

    • bussgeld-info.de 23. Oktober 2017, 12:41

      Hallo Johnny,

      dem ist nicht so. Haben Sie weniger als 1,6 Promille und sind nicht fahrauffällig gefahren, ist in der Regel mit keiner Sanktion zu rechnen.

      Das Team von bussgeld-info.de

  • Wolf 9. Oktober 2017, 15:38

    Hallo,

    Ich bin 72, Rentner und habe meinen Führerschein seit 54 Jahren. Habe nie einen Punkt in Flensburg, noch je einen selbst verschuldeten Unfall gehabt.
    Anfang März stürzte ich mit dem Fahrrad, weil die Kette absprang. War vermutlich kurz bewusstlos. Sanka war auch da, die ich angeblich weggeschickt hätte. Viel Blut im Gesicht und Bein. Das Polizeiprotokoll konnte ich selbst vor Ort nicht lesen, weil auch die Brille zu Bruch ging. Zahnteile lagen auch auf der Straße.
    Zur Blutentnahme gebracht worden, Polizei hat mich dort gewogen und mir dabei meine schwere Jacke, die ich schon ausgezogen hatte in die Hand gedrückt (wo zusätzlich die abgefallenen Fahradteile + Lampen verstaut waren). Ergebnis 6 Kg über Leergewicht, Blutentnahme: 1,44 Promille.

    Nach 4 Tagen (Wochenende +1 Tag): Zahnarzt hat 3-fachen Kieferbruch festgestellt. Komplizierte Operation 7 Stunden in Kieferklinik.

    Nach 6 Wochen: Strafbefehl zu 25 Tagessätzen je 40 € = 1.000 € + Gebühren. Begründung: “Bei der Befragung durch die Polizeibeamten war Ihre Aussprache sehr verwaschen und Sie konnten der Fragestellung der Beamten nur bedingt folgen. Ihr Gang war sehr unsicher und schwankend. Auch bei der Blutentnahme war Ihr Gang schwankend und schleppend, die Sprache verwaschen und der äußerliche Einfluss von Alkohol stark bemerkbar. Ihre Fahruntüchtigkeit hätten Sie bei kritischer Selbstprüfung erkennen können und müssen.”
    Ich legte Einspruch ein gegen die Höhe der Strafe mit Begründung s.o. und Klinikbericht, nahm diesen aber später wegen Androhung einer höheren Strafe zurück.

    Nach 7 Monaten: Vom KVR ein Schreiben erhalten mit der Frage, ob ich einen Führerschein habe.
    Was kommt da auf mich zu? Muss ich das beantworten? Kann auch noch eine MPU oder Führerscheinentzug angeordnet werden?

    Danke im Voraus und freundliche Grüße

    • bussgeld-info.de 13. November 2017, 12:00

      Hallo Wolf,
      wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher ggf. mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • lipi 23. Oktober 2017, 23:38

    hallo. ich bin Gyuri,ich bin wegen einer fahrlassigkeit bestraft. habe keine führerschein,aber ich bin ohne licht mit fahrrad gefahren,und hatte 1.8 alkohol gepfiffen.ich war nicht auffallig. mit welchen strafe muss ich rechnen?

    • Bußgeld-info.de 20. November 2017, 11:07

      Hallo lipi,

      laut Bußgeldkatalog erfolgen drei Punkte in Flensburg, die Anordnung einer MPU (auch wenn Sie keinen Auto-Führerschein besitzen) und ein Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts.

      Ihr Team von Bussgeld-info.de

  • Matzi 10. Dezember 2017, 22:05

    Hallo,

    Ich wurde gestern mit 1,67 auf dem Rad gestoppt nach 5 min warten erhöhte sich der Wert auf 1,72. Also musste ich Blut abgeben auf der Wache. 2012/2013 musste ich meinen Führerschein wegen Alkohol 12 Monate abgeben und erhielt ihn bzw den neu beantragten 12/2013 wieder.

    Was erwartet mich diesmal bzw werden die 2 Sachen getrennt voneinander behandelt?, da ich mein Führerschein ja nicht auf der Wache lassen musste.

    Dank

    • Bußgeld-info.de 11. Dezember 2017, 11:16

      Hallo Matzi,

      die Führerscheinbehörde kann durchaus auch frühere Verstöße berücksichtigen. Die genauen Maßnahmen liegen im Ermessen der Behörde. Es kann aber wiederum eine MPU und ein Fahrverbot erfolgen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Matzi 10. Dezember 2017, 22:11

    Nachtrag: musste damals keine mpu machen

  • Enrico 19. Februar 2018, 1:50

    Hallo mal eine frage.
    Ich wurde 2012 mit dem Fahrrad angehalten und hatte einen blutalkohol wert von 2,01 Promille. Ich hatte und habe keinen Führer Schein. Diesen wollte ich 2015 machen wurde aber angeschrieben das ich vorher eine mpu vorlegen soll. Dies ist nun aber drei Jahre her und ich konnte sie nicht machen. Meine frage lautet kann es möglich sein das wenn ich es nochmal versuche den führerschein zu machen ich jetzt keine mpu mehr machen brauch oder soll ich noch warten

    • bussgeld-info.de 6. März 2018, 12:24

      Hallo Enrico,

      ist eine MPU die Voraussetzung für die Erteilung einer Fahrerlaubnis, muss diese erst erfüllt werden. Wenn Sie warten wollen, bis die Eintragung zur MPU verjährt ist, dauert das in der Regel 15 Jahre.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Max 16. Juli 2018, 17:30

    Hallo,

    ich wurde Samstag mit 0,1 Promille und THC im Blut auf dem Fahrrad angehalten. Wie groß sind die Chancen, dass ich nicht zur MPU muss und ab wann sollte ich mir einen Anwalt besorgen?

    Vielen Dank,
    Max

    • bussgeld-info.de 23. Juli 2018, 11:59

      Hallo Max,

      das können wir nicht mit Sicherheit vorhersagen, da dies auch von der bearbeitenden Stelle abhängig ist. Ein Anwalt ist dann ratsam, wenn Sie rechtliche Ansprüche geltend machen wollen. An der konkreten Auflage einer MPU kann ein Anwalt hingegen im Regelfall nichts ändern, da diese nicht anfechtbar ist.

      Die Redaktion von bussgeld-info.de

  • Sascha 8. Juni 2019, 20:50

    Bin von der Polizei aufgefunden wurden mit dem Fahrrad da ich gestürzt bin. Hatte 2,94 Promille.
    Haben mich nicht beim Fahren angehalten.Also hätte ich ja auch beim schieben stürzen können aufs Gesicht?.Aber in dem schreiben steht das ich gefahren sei.
    2017 hat man mich mit 2,54 Promille angehalten wobei ich den Führerschein abgegeben habe und eine mpu sowie 1 Jahr nüchternheit vorweisen muss.
    Jetzt habe ich ein schreiben von der staatsanwaltschaft bekommen wo steht das es jetzt um ein Fahrverbot geht.
    Da ich aus beruflichen Gründen auf mein Fahrrad angewiesen bin habe ich jetzt natürlich Panik das ich ein Verbot dafür bekomme.

  • Olli 27. Juni 2019, 23:49

    Hallo

    Ich hatte letzte Woche ein Unfall mit dem Fahrrad von dem ich nicht mehr viel weis ob ich überhaupt gefahren bin! Wurde bewusstlos aufgefunden. Hatte beim pusten 1,7 gehabt.

    Mein anderes Problem ist nun ich wurde 2012 schon mal angehalten mit dem Auto und hatte da 1.19 im Blut! Und musst mein Führerschein abgeben für 11 Monate ohne mpu

    Was erwartet mich jetzt

    • bussgeld-info.de 28. Juni 2019, 11:30

      Hallo Olli,
      ab einem Alkoholwert von 1,6 Promille stellt auch das Fahren auf dem Fahrrad eine Straftat dar. Zudem folgen drei Punkte und die Anordnung einer MPU. Ob dies auch in Ihrem Fall erfolgt, können wir allerdings nicht einschätzen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • norbert 29. Juni 2019, 11:16

    Hallo zusammen,

    ich wollte unter einer Autobahnbrücke die Fahrbahnseite wechseln. Bin auf der entgegengesetzten Spur ganz langsam gefahren weil ich an der auf mich zu kommenden Kreuzung einen Fahrzeug habe abbiegen sehen, ich bin auf der Spur geblieben und wollte dieses Fahrzeug erst vorbei lassen bevor ich auf die anderen Straßenseite fahren wollte.Leider was das die Polizei gewesen. Beim Puste-Alkoholtest habe 0,74 gepustet, was dazu anumiert mich mit zur Wache zu nehmen und eine Blutabnahme statt fand. Auf der Wache gefragt, ob ich mich diesem Vorhaben hingeben müsse, wurde mir unterschwellig mitgeteilt, dass man das auch unter Anwendung von Gewalt machen würde. Das bewegte mich dazu mich dem zu unterwerfen. Als nun das Ergebnis gekommen ist, muss ich sagen war ich doch super überrascht gewesen. Ich habe laut der Blutprobe 1,61 Promille gehabt. Ich konnte auf der Wache alle vom Arzt geforderten Tests durchführen, den einzigen den ich nicht direkt geschafft hatte, war das zusammenführen der Zeigefinger vor dem Körper mit zuen Augen. Kann es sein das die Ergebnisse von mehr als 100% abweichend sind? Ich halte solch ein Messergebnis für nicht tuaglich…wie hoch sind hier die Toleranzen zwischen Puste Wert und Blutprobe…es ist natürlich auch so das es nicht 1,65 oder so sind, sondern punktgenau 1,61…ich halte das Ergebnis für sehr Fragwürdig…ich bin doch sehr schockiert das die Ergebnisse mehr als 100% auseinander liegen, was mich sehr stuzig macht…

Neuen Kommentar verfassen

[x] Schließen
Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2019 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.