Bußgeldkatalog in der Probezeit – Folgen von Verstößen als Fahranfänger

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Nachfolgend lesen Sie Maßnahmen, welche bei den verschiedenen Verstößen in der Probezeit definiert sind, etwa durch überhöhte Geschwindigkeit in der Probezeit:

TatMaßnahme
A-Verstöße in der Probe­zeit
1. A-VerstoßProbe­zeitver­länger­ung um 2 Jahre & Teil­nahme­pflicht am Aufbau­seminar
2. A-VerstoßVerwar­nung & Teil­nahme­empfehl­ung an verkehrs­psycholog­ischer Bera­tung
3. A-VerstoßEnt­zug der Fahr­erlaubnis
A-Verstoß auf­grund von Dro­gen und/oder Alko­holTeil­nahme­pflicht an einem beson­deren Aufbau­seminar
B-Verstöße in der Probe­zeit
1. B-Verstoßkeine Aus­wirkun­gen auf die Probe­zeit
2. B-VerstoßProbe­zeitver­längerung um 2 Jahre & Teil­nahme­pflicht am Aufbau­seminar
B-Verstoß mit anschließ­endem A-VerstoßProbe­zeitver­längerung um 2 Jahre & Teil­nahme­pflicht am Aufbau­seminar
Zwei B-Verstöße nach der Probe­zeitver­längerungVer­warn­ung & Teil­nahme­empfehl­ung an verkehrs­psycholog­ischer Bera­tung
Vier B-Verstöße nach der Probe­zeitver­längerungEnt­zug der Fahr­erlaubnis

In der folgenden Tabelle finden Sie Maßnahmen, die wegen Alkohol und Drogen in der Probezeit anstehen können:

TatBuß­geldPunkteFahr­verbotKate­gorie
Verstoß gegen die 0,0-Promille-Grenze: Führen eines Fahr­zeugs unter Alkoholeinfluss250 Euro1-A
1. Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze500 Euro21 MonatA
2. Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze1000 Euro23 MonateA
3. Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze1500 Euro23 MonateA
Gefähr­dung des Verkehrs mit min. 0,3 Promille -3Ent­zie­h­ung des Füh­rer­scheins, Frei­heits­­stra­fe oder Geld&shy­stra­fe
Blut­alkohol­wert von über 1,09 Promille-3Ent­zieh­­ung des Füh­rer­scheins, Frei­heits­­stra­fe oder Geld­stra­fe

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Spezialthemen zur Probezeit

Ein Fahranfänger in der Probezeit muss die 0,0-Promillegrenze zu beachten.

Ein Fahranfänger in der Probezeit muss die 0,0-Promillegrenze zu beachten.

Der Führerschein ist in der Tasche. Die wichtigen Regeln des Straßenverkehrs sind dank des Theorieunterrichts im Kopf. Dennoch kann es in einem kurzen Augenblick der Unachtsamkeit schnell zu einem Unfall kommen, etwa weil die Vorfahrt missachtet wurde. Die Probezeit soll hier die Möglichkeit bieten, risikobehaftetes Fahrverhalten schnell zu erkennen und ggf. Fahranfänger nachzuschulen.

Außerdem können Behörden laut Bußgeldkatalog in der Probezeit nach nur wenigen Verstößen strenge Maßnahmen ergreifen, wenn auch durch das Aufbauseminar keine Besserung des Fahrverhaltens erreicht werden konnte. Schon nach drei A-Verstößen wird normalerweise die Fahrerlaubnis wieder entzogen.

Probezeit und Führerschein für Fahranfänger: Wichtige Infos einfach erklärt

Jeder Fahranfänger durchläuft die Probezeit. Dies ist im Straßenverkehrsgesetz (StVG) Paragraph 2a Absatz 1 geregelt:

Bei erstmaligem Erwerb einer Fahrerlaubnis wird diese auf Probe erteilt; die Probezeit dauert zwei Jahre vom Zeitpunkt der Erteilung an. (§ 2a Abs. 1 StVG)

Die Maßnahme der Probezeit für den Führerschein soll gegen das hohe Unfallrisiko vorbeugen, welches insbesondere von Fahranfängern ausgeht. Dieses Risiko entsteht durch eine noch unzureichende Wahrnehmung von Gefahr im Verkehr und aufgrund der fehlenden Erfahrung mit dem Fahrzeug und den Gesetzen im Straßenverkehr. Häufige Verstöße sind beispielsweise:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Probezeit
  • Missachtungen der Vorfahrt in der Probezeit
  • Rotlichtverstöße in der Probezeit
  • Abstandsverstöße in der Probezeit

Im Jahr 2013 war bei fast jedem vierten Unfall mit Todesfolge ein junger Fahranfänger (18 bis 24 Jahre) der Hauptverursacher dieses Vergehens, etwa indem die Vorfahrt genommen wurde. In der Probezeit verursachen Fahranfänger außerdem etwa jeden dritten Unfall, der in Folge von Alkohol am Steuer begangen wird. Mit 36,4 Prozent war eine nicht angepasste Geschwindigkeit Unfallursache Nummer 1 bei den jungen Fahrern im Jahr 2013. (Quelle: ADAC)

Insgesamt geht die Zahl der tödlich verunglückten Fahranfänger jedoch von Jahr zu Jahr zurück (1995: 2.161, 2013: 493). Gründe hierfür sind nicht nur die Werbekampagnen der Behörden und bundesweite Modellversuche wie das Begleitete Fahren ab 17 Jahren, sondern auch die Regelung der Probezeit, welche erstmals 1986 eingeführt wurde.

Die Probezeit beginnt ab dem erstmaligen Erwerb einer Fahrerlaubnis. Ausgeschlossen sind hiervon die Fahrerlaubnisklassen AM, L und T. Wer also einen Führerschein der Klasse A1 ab dem Mindestalter von 16 Jahren erlangt, beendet mit 18 Jahren seine Probezeit, sofern er keine bzw. kleine Verkehrsverstöße begeht. Sollte derjenige in der Zeit den Pkw-Führerschein mit 17 Jahren erhalten, beginnt die Probezeit nicht von vorn.

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Führerschein auf Probe: Verkürzung und Verlängerung der Probezeit

In der Probezeit mit dem Auto unterwegs - Fahranfänger sollten sich an die Verkehrsregeln halten.

In der Probezeit mit dem Auto unterwegs – Fahranfänger sollten sich an die Verkehrsregeln halten.

Die Probezeit-Dauer ist laut § 2a StVG auf zwei Jahre begrenzt. Die Probezeit ist auf dem Führerschein vermerkt und beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem der Führerschein ausgehändigt wurde. Bei diversen Regelverstößen kann sich die Probezeit vom Führerschein auf insgesamt 4 Jahre verlängern. Gleiches gilt bei einem Unfall, nachdem die Vorfahrt jemand anderem genommen wurde: Die Probezeit kann auf insgesamt vier Jahre verlängert werden.

Im Gegenteil dazu gab es auch die Möglichkeit, die Probezeit zu verkürzen. In allen Bundesländern außer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wurde das Fortbildungsseminar für Fahranfänger (FSF) angeboten, welches die Probezeit um ein Jahr verkürzte. Dieser Modellversuch der Bundesregierung endete am 31. Dezember 2010. Derzeit ist keine Alternative dazu beschlossen worden.

Jedoch wird sich die Probezeit verkürzen, wenn

  • die Fahrerlaubnis entzogen wird, bevor die Probezeit abläuft oder
  • der Besitzer auf seine Fahrerlaubnis verzichtet.

Wird ein Fahrverbot verhängt, läuft die Probezeit dennoch weiter. Sie wird unterbrochen, sobald der Führerschein von Behörden sichergestellt, verwahrt, beschlagnahmt oder vorläufig entzogen wird. Sobald eine neue Fahrerlaubnis erteilt wird, setzt sich die Probezeit fort bis zu den insgesamt zwei oder vier Jahren.

A- und B-Verstöße in der Probezeit

Laut § 34 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) werden Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in zwei Kategorien bewertet.
A- und B-Verstöße werden in Straftaten und Ordnungswidrigkeiten gegliedert. Straftaten werden gemäß dem Strafrecht behandelt und können einen Freiheitsentzug zur Folge haben. Ordnungswidrigkeiten hingegen werden mit einem Bußgeld geahndet. Bei schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten kann auch ein Fahrverbot verhängt werden.

Im Folgenden sind Beispiele für Straftaten (S) und Ordnungswidrigkeiten (O) sowie ihre Kategorisierung genannt:

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung über 20 km/h ist ein A-Verstoß

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung über 20 km/h ist ein A-Verstoß.

A-Verstoß

  • Fahrlässige Tötung (S)
  • Fahrlässige Körperverletzung (S)
  • Trunkenheit oder Drogenkonsum im Verkehr (S)
  • Unterlassene Hilfeleistung (S)
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis (S)
  • Überholt im Überholverbot (O)
  • Geringer Abstand zum nächsten Fahrzeug (O)
  • Rote Ampel überfahren in der Probezeit (O)
  • Geschwindigkeitsüberschreitung (Probezeit-Maßnahmen greifen jedoch erst ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h) (O)
  • Handy am Steuer

B-Verstoß

  • Kennzeichenmissbrauch
  • Parken auf Straßen, auf denen keine Parkerlaubnis besteht
  • Fahren mit abgefahrenen Reifen

Die Fahrzeugart, mit der der Verstoß verübt wurde, ist dabei egal. Auch eine Ordnungswidrigkeit mit einem Mofa kann zu Konsequenzen und Maßnahmen für die Probezeit führen, etwas wenn ein Fahranfänger in der Probezeit bzw. mit einem Führerschein auf Probe eine rote Ampel missachtet.

Kategorie A definiert die schwerwiegenden Verstöße, wobei B in weniger schwerwiegende Verstöße unterteilt. Laut StVO sind jedoch zwei weniger schwerwiegende Verstöße (B) einem A-Verstoß gleichgestellt.

Ein einmaliger A-Verstoß zieht die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar nach sich und verlängert die Probezeit. Sollte der Fahranfänger in diesem Zeitraum einen weiteren A-Verstoß begehen, bekommt er eine Verwarnung, welche mit einem Bußgeld versehen ist. Außerdem wird eine Empfehlung für die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung ausgesprochen, welche innerhalb der nächsten 2 Monate vorgesehen ist. Ein erneuter A-Verstoß nach den 2 Monaten hat den Führerscheinentzug zur Folge. Eine neue Fahrerlaubnis kann nach einer 3-monatigen Sperrfrist erteilt werden.

Auswirkungen der Verstöße auf die Probezeit-Dauer

Wer einen A-Verstoß begeht, muss automatisch mit der Verlängerung der Probezeit auf insgesamt 4 Jahre rechnen. In der Kategorie A sind alle schwerwiegenden Verstöße, welche die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden und somit mit härteren Bußen geahndet werden. Das Gleiche gilt für zwei B-Verstöße, da diese einem Verstoß der Kategorie A gleichgestellt sind.

Diese Verstöße verlängern die Probezeit um zwei Jahre:

  • ein A-Verstoß
  • zwei B-Verstöße
  • ein Verstoß mit einem Bußgeld ab 60 Euro
  • B-Verstoß mit anschließendem A-Verstoß
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Bußgeld und Punkte in der Probezeit

In der Regel muss ein Fahranfänger in der Probezeit das gleiche Bußgeld wie ein erfahrener Kraftfahrzeugfahrer zahlen. Diese stehen im aktuellen Bußgeldkatalog 2019. So bekommen Fahranfänger auch die gleiche Anzahl an Punkten. Jedoch können Fahranfänger im Vergleich zu erfahrenen Fahrern, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden, keine Punkte abbauen. Einzige Ausnahme bildet hierbei das Thema Alkohol und Drogen am Steuer.

Drogen und Alkohol in der Probezeit

In der Probezeit Alkohol zu trinken, ist eine schlechte Idee, wenn danach gefahren werden soll.

In der Probezeit Alkohol zu trinken, ist eine schlechte Idee, wenn danach gefahren werden soll.

Wer in der Probezeit Alkohol trinkt oder Drogen konsumiert und danach ein Fahrzeug bedient, muss in der Regel harte Strafen in Kauf nehmen. Neben einem Bußgeld von mindestens 250 Euro und einem Punkt wird auch die Probezeit verlängert. Außerdem muss ein besonderes Aufbauseminar für Fahranfänger laut § 2b StVG absolviert werden.

Dieses besteht aus Gruppengesprächen mit rund 10 Teilnehmern. Das Aufbauseminar wird innerhalb von 2 bis 4 Wochen durchgeführt und besteht aus einem Vorgespräch sowie drei Sitzungen à 180 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme bekommen Sie eine Bescheinigung, welche bei der zuständigen Behörde vorgelegt werden muss.

Für Fahranfänger gilt ein striktes Alkohol- und Drogenverbot, sofern sie noch ein Fahrzeug an diesem Tag führen möchten. Die übliche Promillegrenze von 0,5 Promille wurde für Fahranfänger in der Probezeit auf 0,0 Promille herabgesenkt.

Geblitzt in der Probezeit

Wer in der Probezeit geblitzt wurde, kann auch bei diesem Delikt mit hohen Bußgeldern rechnen. Dabei wird in

  • unter 20 km/h und
  • ab 21 km/h

unterteilt.

Fahranfänger in der Probezeit, welche die vorgeschriebene Geschwindigkeit um weniger als 20 km/h überschreiten, bekommen eine Verwarnung und müssen das entsprechende Bußgeld zahlen. Die Probezeit wird nicht verlängert und die Teilnahme am Aufbauseminar ist nicht Pflicht. Sobald sich die Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit jedoch wiederholt, müssen beide Maßnahmen befürchtet werden.

Wer sich in der Probezeit vom Führerschein befindet und mit 21 km/h oder mehr zu viel geblitzt wurde, darf nicht nur das fällige Bußgeld zahlen, sondern auch noch einen Punkt in Flensburg kassieren. Außerdem muss der Fahranfänger zu einem speziellen Aufbauseminar.

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Aufbauseminar für Fahranfänger: Kosten und Dauer

Die Probezeit wird auf dem Führerschein vermerkt.

Die Probezeit wird auf dem Führerschein vermerkt.

Die Kursteilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) wird nach einem A-Verstoß sowie zwei B-Verstößen angeordnet. In der Regel beträgt die Frist für die Teilnahme 2 Monate. Sollte der Fahranfänger in dieser Zeit nicht an einem Aufbauseminar teilgenommen haben, wird ihm in der Regel die Fahrerlaubnis entzogen. Außerdem wird die Probezeit auf dem Führerschein auf 4 Jahre verlängert. Die 8-wöchige Frist kann nur in besonderen Fällen verlängert werden. Dieser Fall tritt beispielsweise bei einem Krankenhausaufenthalt ein.

Das Aufbauseminar kann in einer Fahrschule absolviert werden. Die auszubildenden Fahrlehrer müssen eine besondere Zusatzausbildung besitzen, um diese Seminare leiten zu können. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann Informationen zu den zuständigen Fahrschulen in der Region geben. Die Fahrschule legen die Kosten für den ASF selbst fest. In der Regel liegen diese jedoch bei 250 bis 500 Euro.

Das Seminar wird in Gruppen durchgeführt und dauert etwa 9 Stunden insgesamt. In der Regel besteht das Seminar aus 4 Blöcken à 135 Minuten und einer Fahrprobe, die dem Fahrlehrer die Fahrerfahrung zeigen soll.

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  • Stefan 24. Februar 2018, 13:03

    Hallo Bußgeld-Info Team,
    ich habe in der Probezeit in einer Woche 2 Verstöße mit jeweils einem Punkt gegangen. Die Verstöße passierten innerhalb einer Woche. Am 21.01.17 (Rotlicht unter einer Sekunde) und am 27.01.17 (Abstandsmessung)
    Der 1te Verstoß wurde aber erst dieses Jahr für Recht erklärt. Im November hatte ich bereits das Aufbau-Seminar.
    Darf die Führerscheinstelle mir jetzt eine Empfehlung zu einem verkehrspsychologischen Beratung empfehlen?
    Da ich das Aufbau-Seminar nach den 2 Verstößen hatte sollte es doch eigentlich folgelos bleiben?!

    lg
    Stefan

    • bussgeld-info.de 12. März 2018, 10:43

      Hallo Stefan,
      wendne Sie sich mit Ihren Anliegen an die Führerscheinstelle.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Susanne 25. Februar 2018, 10:57

    Hallo.ich hatte gestern dieses Pech und wurde innerorts mit fast 30 zuviel geblitzt,hatte vor 2 Jahren aufbauseminar und 2 Jahre Verlängerung.in diesen 2 Jahren hatte ich mir nichts zu Schulden kommen lassen,meine Frage was kann mir jetzt passieren ausser ein Punkt und Bußgeld.lg susi

    • bussgeld-info.de 12. März 2018, 10:49

      Hallo Susanne,
      ein zweiter A-Verstoß in der Probezeit zieht zusätzlich zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog eine Verwarnung sowie die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung nach sich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mathias H. 8. März 2018, 16:27

    Mein Sohn fährt mit zu großen Reifen und Felgen, ohne Abe, ausserdem hat er einen Sportauspuff ohne Abe, kann das Auswirkungen auf denn Führerschein auf Probe haben

    • bussgeld-info.de 12. März 2018, 15:19

      Hallo,

      der Fahrer ist grundsätzlich dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug vorschriftsmäßig ist, dennoch sollte dies zunächst keine Auswirkungen auf den Führerschein haben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Matteo 8. April 2018, 22:12

    Hallo,

    Ich habe bereits einen A Verstoß begangen mit zu dichtem auffahren. Ein Aufbauseminar habe ich bereits absolviert und meine Probezeit wurde um 2 Jahre verlängert.

    Nun wurde ich mit Alkohol am Steuer ( 1,08 Promille Blutwert ) erwischt. Die Polizei hat meinen Führerschein direkt eingezogen da ich beim pusten 1,14 Promille hatte.

    Welche Strafe erwartet mich und wenn es ein Fahrverbot wird…wird dann die Zeit die der Führerschein bereits eingezogen wurde angerechnet?

    Danke und LG

    • bussgeld-info.de 23. April 2018, 8:21

      Hallo Matteo,

      Ein zweiter A-Verstoß während der verlängerten Probezeit führt in der Regel zum Entzug der Fahrerlaubnis. Das bedeutet in der Regel, dass sie ab dem Zeitpunkt des Entzuges für 6 Monate gesperrt sind. In diesen 6 Monaten ist Ihnen die Fahrerlaubnis aberkannt. 3 Monate vor Ablauf der Frist können Sie die Fahrerlaubnis neu beantragen.

      Wenn Sie das erste Mal gegen die 0,5 Promille Grenze verstoßen, ist von einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot auszugehen. Ist der Alkoholgehalt im Blut höher als 1,09 Promille gibt es 3 Punkte in Flensburg und der Führerschein wird entzogen. Außerdem ist hier auch mit einem Bußgeld und in manchen Fällen sogar mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen. Die Anordnung einer MPU kann ab einem Wert von 1,6 Promille erfolgen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Oliver 9. April 2018, 13:25

    hallo, ich wurde mit 9 kmh zu viel geblitzt bußgeld bezahlt,
    jetzt wurde ich innerorts 50er Zone mit ca. 70-80 geblitzt.
    was könnte das schlimmsten falls für mich bedeuten??

    • bussgeld-info.de 23. April 2018, 8:04

      Hallo Oliver,

      Da Sie nicht genau wissen, mit wie viel km/h zu schnell Sie genau geblitzt wurden, hier eine Übersicht möglicher Bußgelder, falls Sie wie angegeben zwischen 20 und 30 km/h zu schnell innerorts unterwegs waren:
      Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts:
      16 bis 20 km/h zu schnell > 35 Euro Bußgeld
      21 bis 25 km/h zu schnell > 80 Euro Bußgeld > 1 Punkt in Flensburg
      26 bis 30 km/h zu schnell > 100 Euro Bußgeld > 1 Punkt in Flensburg

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Sarah 17. April 2018, 6:58

    Ich habe schon ein A-Verstoß habe 1 Punk Bußgeld und Aufbauseminar direkt erledigt habe plus 2 Jahre Verlängerung ist jetzt 1 Jahr her .
    Nun würde ich auf der Autobahn in einer Kurve mit 100 km/h in einer 80ziger oder in einer 60ziger Zone geblitzt.
    Das 60ziger Schild habe ich direkt gesehen wo ich geblitzt wurde. Was kommt auf mich zu?
    Entweder 60ziger Zone mit 100km/h
    Oder in 80ziger Zone mit 100/h

    Mit freundlichen Grüßen

    Sarah

  • Benyamin 20. April 2018, 22:09

    Hallo,
    ich habe meinen Führerschein 2011 in einem Drittstaat erworben und habe letztes Jahr die theoretische und praktische Prüfung in Deutschland absolviert, um meinen Führerschein umzuschreiben. Nun habe ich mich gefragt, ob für mich auch die Probezeit gilt oder nicht.
    Vielen Dank im Voraus für die Rückmeldung.
    Benyamin

    • bussgeld-info.de 23. April 2018, 9:58

      Hallo Benyamin,

      der Inhaber eines ausländischen Führerscheins, ausgestellt in einem Drittland, muss wie ein deutscher Fahranfänger die Probezeit bestehen, wenn er nach Deutschland umsiedelt und sein Führerschein nicht älter als zwei Jahre ist. Anders als bei EU-Führerscheinen beginnt die Probezeit nicht mit der Einreise nach Deutschland, sondern erst mit der Umschreibung der ausländischen Fahrerlaubnis in die deutsche Fahrerlaubnis.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Sophia 29. April 2018, 10:43

    Hallo,
    vor ca. 2 Jahren wurde ich in der Probezeit geblitzt, weil ich über eine rote Ampel gefahren bin. Die Rotphase dauerte bereits mehr als 1 sec. Habe ich deswegen jetzt Punkte in Flensburg oder nicht? In der Brief des Landratsamtes stand davon nämlich nichts, ich musste lediglich an dem Aufbauseminar teilnehmen und meine Probezeit wurde um 2 Jahre verlängert.
    Lieben Dank für eine Antwort.

    • bussgeld-info.de 11. Mai 2018, 17:42

      Hallo Sophia,

      für das Überfahren einer roten Ampel werden in der Regel auch in der Probezeit schon Punkte erteilt. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie Punkte in Flensburg haben, können Sie diese auch abfragen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Akin 8. Mai 2018, 18:17

    Hallo,
    ich wurde 20 Tage vor ablauf meiner Probezeit, innerhalb geschlossener Ortschaften mit 24 km/h nach Toleranz geblitzt. Meine frage ist was kommt auf mich zu und ab wann trifft es in Rechtskraft.?
    Ich habe die Anhörung nach ende der Probezeit bekommen.
    MfG.

    • bussgeld-info.de 11. Mai 2018, 15:45

      Hallo,

      in der Regel führt ein A-Verstoß in der Probezeit zu einer Probezeitverlängerung um 2 Jahre und zur Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar. Entscheidend ist hierbei, wann die Ordnungswidrigkeit rechtskräftig geworden ist. Diese Angabe sollten Sie dem Bescheid entnehmen können.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Dennis U 4. Juli 2018, 19:55

    Hallo,
    Wenn man unter 21 km/h geblitzt wird, ist das dann ein B Verstoß?

    • bussgeld-info.de 9. Juli 2018, 11:52

      Hallo Dennis U,

      nein, im Regelfall wird dies nicht als B-Verstoß gewertet.

      Die Redaktion von bussgeld-info.de

  • Lina 12. Juli 2018, 11:32

    Hallo ich habe ne frage ich bin in der Probe Zeit und wurde geblitzt mit7 km/h zu viel und musste nur Bußgeld zahlen jetzt wurde ich vor paar Tage auch geblitzt in innerortschaft in der 30 er Zone mit 35 ungefähr was kommt da auf mich zu ?

  • Julia 22. August 2018, 16:57

    Hallo. Wurde innerorts mit 34km/h zu viel geblitzt. Laut des Schreibens muss ich nun ein Bußgeld bezahlen, habe 2 Punkte in Flensburg und muss meinen Führerschein für einen Monat abgeben. Nun bin ich aber noch in der Probezeit, weshalb die Strafe doch eigentlich ein Aufbauseminar beinhalten müsste. Gibt es da besondere Regelungen oder ist das ein Fehler vom Amt? Wie verhalte ich mich da nun am schlausten, kann die eventuell Fehlerhafte Strafe noch nach Abgabe der Fahrerlaubnis und der Zahlung geändert werden? Die im Schreiben erwähnte Zahlung ist mir deutschlich lieber als ein teures Aufbauseminar

    • bussgeld-info.de 24. August 2018, 16:59

      Hallo Julia,

      ob ein Fehler von der Behörde vorliegt, können wir pauschal nicht beantworten. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht zurate ziehen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Svenja 26. September 2018, 16:55

    hallo,

    ich bin am Sonntag geblitzt worden, vermutlich wegen einer roten Ampel. ich weiß nicht, wie lange die Ampel schon rot war. meine Mutter meint, ich bekomme gleich den Führerschein weg, weil ich noch in der Probezeit bin. stimmt das?

    • bussgeld-info.de 28. September 2018, 13:36

      Hallo Svenja

      Nein, davon ist nicht zwingend auszugehen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

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