Wie lange dauert es, bis ein Bußgeldbescheid kommt?

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Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit reicht häufig aus und schon wurde man geblitzt. Aber wie lange dauert es, bis der Bußgeldbescheid kommt? Wodurch kann die Dauer beeinflusst werden? Und wie lange dauert die Zustellung beim Bußgeldbescheid? Wann kann ich Einspruch bei der Behörde gegen das Bußgeld einlegen? Diese und weitere Fragen werden in diesem Ratgeber beantwortet.

Das Wichtigste zum Thema “Wie lange dauert ein Bußgeldbescheid?”

  • Beim Bußgeldbescheid erfolgt die Zustellung in der Regel nach etwa zwei bis drei Wochen. Vorkommnisse in der verantwortlichen Behörde oder bei dem Zusteller sowie die Art des Messgeräts können die Dauer erhöhen.
  • Die Zustellung eines Strafzettels erfolgt in der Regel nach kürzerer Zeit.
  • Bis der Bescheid im Briefkasten landet, können jedoch drei Monate, mit Unterbrechung sogar sechs Monate vergehen. Erst danach ist die Ordnungswidrigkeit verjährt.

Der Bußgeldbescheid: Dauer der Zustellung

Wie lange dauert es, bis ein Bußgeldbescheid zugestellt wird?

Wie lange dauert es, bis ein Bußgeldbescheid zugestellt wird?

Bevor Sie einen Bußgeldbescheid wegen einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr erhalten, wird Ihnen in den meisten Fällen zunächst ein Anhörungsbogen zugeschickt, den Sie mitsamt den Angaben zu Ihrer Person zurücksenden müssen. Im Anschluss daran wird der Fall weitergehend bearbeitet und der Bußgeldbescheid fertiggestellt.

Meist dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis der Bußgeldbescheid bei Ihnen ankommt. Vorkommnisse in der Behörde, wie beispielsweise ein hoher Krankenstand oder weniger Personal in der Urlaubszeit, können die Bearbeitungsdauer erhöhen.

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Wie lange dauert die Zustellung eines Bußgeldbescheides?

Die Dauer der Zustellung beim Bußgeldbescheid wird auch durch den Zusteller, meist die Post, beeinflusst. Wurde der Bescheid übergeben, so dauert es in der Regel zwei bis drei Tage, bis er schließlich bei Ihnen ankommt. Ein Streik oder andere Probleme können die Zustellung jedoch verzögern. Beim Bußgeldbescheid wird die Zustellungsdauer also von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Wie lange dauert es, bis ein Strafzettel zugestellt wird?
Beim Verwarnungsgeldangebot – umgangssprachlich auch Strafzettel – ist die Dauer der Zustellung meist etwas kürzer als beim Bußgeldbescheid. Bezahlen Sie das Verwarngeld nicht oder zu spät, so wird von der Behörde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Wie lange darf ein Bußgeldbescheid dauern?

Die allgemeine Verjährungsfrist des Bußgeldbescheids beträgt eine Zeit von drei Monaten. Durch innerbehördliche Vorgänge kann diese Frist jedoch auf bis zu sechs Monate verlängert werden. Übersteigt die Zustellung beim Bußgeldbescheid diese Dauer, so können Sie davon ausgehen, dass die Verjährung des Bescheids eingetreten ist.

Ist die Verjährungsfrist abgelaufen und Sie erhalten erst danach den Bußgeldbescheid, sollten Sie Einspruch einlegen. Auch wenn hohe Geldstrafen und Punkte in Flensburg drohen oder der Führerschein abgegeben werden muss, ist ein Einspruch ratsam. Ein Einspruch ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides möglich.
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Wie lange dauert ein Blitzerbescheid?

Viele Autofahrer fragen sich, wie lange es dauert, bis der Bußgeldbescheid nach dem Blitzen zugestellt wird.

Viele Autofahrer fragen sich, wie lange es dauert, bis der Bußgeldbescheid nach dem Blitzen zugestellt wird.

Auch auf die Frage „Wie lange dauert es, wenn man geblitzt wurde, bis der Bußgeldbescheid ankommt?“ lässt sich keine pauschale Antwort geben. Hier sind zwei bis drei Wochen die Regel.

Es kommt aber auch darauf an, von welcher Art von Blitzeranlage Sie geblitzt wurden. Die Aufnahmen mobiler Blitzer werden meist sehr schnell ausgewertet.

Bei stationären Blitzern wird häufig gewartet, bis der Film voll ist, erst dann werden die Bilder ausgewertet. Dies kann einige Tage bis hin zu Wochen dauern.

Wurden Sie geblitzt, ist die Dauer der Zustellung also nicht festgelegt. Aber auch hier gilt, dass der Bußgeldbescheid frühestens nach einer Frist von drei, spätestens aber nach einer Zeit von sechs Monaten verjährt.

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{ 543 Kommentare… add one }
  • Anna 2. August 2018, 17:15

    Hallo, ich bin heute von einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle erwischt worden und wurde darauf hin von einer Polizistin rausgewinkt. Musste 20€ zahlen, da ich 11km/h zu schnell war, habe dies auch direkt mit EC-Karte vor Ort bezahlt. Führerschein und Fahrzeugpapiere wurden auch kontrolliert. Bekommt der Halter (meine Mutter) trotzdem noch einen Brief, in dem alles nochmal steht, oder kommt da nichts mehr, da schon bezahlt ist?

    • bussgeld-info.de 3. August 2018, 16:30

      Hallo Anna,

      da es sich hier nur um ein Verwarnungsgeld handelt und dieses auch vor Ort bezahlt werden kann, erhalten Sie keinen zusätzlichen Bescheid.

      Die Redaktion von bussgeld-info.de

  • Tim M. 20. August 2018, 9:40

    Guten Tag,

    Wurde im Dezember letzten Jahres geblitzt.
    1 Monat Fahrverbot mit 44 zu schnell außerorts geblitzt

    Jetzt wurd ich innerorts mit 25km/h geblitzt.
    Brief kam auch schon an ..
    Muss ich meinen Führerschein nochmal abgeben ?
    Oder was kommt auf mich zu ?

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 24. August 2018, 17:21

      Hallo Tim,

      als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt wurden. Darunter erwarten Sie die üblichen Sanktionen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Dominic R. 21. August 2018, 18:02

    Hi ich bin letztens nachts von Berlin nach Chemnitz gefahren ca bei Dresden auf einer Strecke ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit knapp 200km/h gefahren dann kam eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120km/h ich hab angefangen zu Bremsen. Aber ca 50m nach dem Schild hatte ich noch gut 140-160km/h drauf und da ich in der Probezeit bin ist die Angst groß den Führerschein, denn ich beruflich brauche, zu verlieren bzw ein Fahrverbot zu bekommen was kommt auf mich zu bitte schreibt mir eure Erfahrungen lg Dominic

    • bussgeld-info.de 24. August 2018, 17:03

      Hallo Dominic,

      das kommt darauf an, ob Sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten haben. In diesem Fall liegt ein A-Verstoß vor und kann eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre und die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar zur Folge haben. Andernfalls drohen nur die üblichen Sanktionen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Dominic R. 21. August 2018, 18:07

    Mit 140-160km/h während dem Bremsen bei erlaubten 120 km/h 50m nach dem Schild auf der Autobahn geblitzt worden davor war die Strecke ohne Tempolimit, Probezeit hab erst seit 4 Monaten den Führerschein brauch ihn beruflich was kann passieren. LG Dominic

    • bussgeld-info.de 24. August 2018, 17:03

      Hallo Dominic,

      das kommt darauf an, ob Sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten haben. In diesem Fall liegt ein A-Verstoß vor und kann eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre und die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar zur Folge haben. Andernfalls drohen nur die üblichen Sanktionen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Stefan 25. August 2018, 11:56

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Frau erzählte sie wäre auf einer Autobahnähnlichen Bundesstrasse (normal geschwindigkeit unbegrenz) in einem auf 120 km/h geschwindigkeitbegrenzen Teilstück mit ca. 200km/h geblitzt. Da Sie ihr Fahrzeug beruflich benötigt und auch die Fahrt zu ihrem Büro ohne Fahrzeug nahezu unmöglich ist meine Fragen:
    1. Welche Aussichten bestehen, den Führerschein nicht entzogen zu bekommen?
    2. Gibt es im Falle eines Führerscheinentzuges die Möglichkeit, trotzdem beruflich bedingte Fahrten durch zu führen (Fahrt zur Arbeit und Geschäftsfahrten)
    MfG
    Stefan

    • bussgeld-info.de 7. September 2018, 13:05

      Hallo Stefan

      Ob es zu einem Führerscheinentzug kommt, liegt an den tatsächlich ermittelten Werten, die nach Abzug der Toleranzgrenze vorliegen. Die Informationen werden Ihnen im Bußgeldbescheid mitgeteilt. Im Falle eines Führerscheinentzugs sind auch berufsbedingte Fahrten nicht gestattet.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Mel 9. September 2018, 3:31

    Hallo,
    Ich hatte am 21.06. einen kleinen Unfall. Bis jetzt ist nichts kommen ob ich einen Punkt bekomme usw. Heute 09.09. wurde ich in einer 30er Zone geblitzt, wie schnell ich genau war weiß ich nicht.
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeld-info.de 10. September 2018, 14:48

      Hallo Mel

      Da uns die Details Ihres Unfalls nicht bekannt sind und wir ferner nicht befugt sind Rechtsberatung zu geben, können wir uns hierzu nicht äußern. Wie lange es dauert, bis ein Bußgeldbescheid zugestellt wird, ist unter anderem abhängig von der Auslastung der Behörde. Häufig dauert es zwischen 2 und vier Wochen bis der Bescheid zugestellt wird. Es kann jedoch auch länger dauern. Was Ihnen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts droht, können Sie der Tabelle auf folgender Seite entnehmen: https://www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-geschwindigkeit/

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Artur 11. September 2018, 21:41

    Hallo,
    ich bin heute mit 150 in eine Abstandsmessung gefahren wo 130 erlaubt waren, vor mir waren keine Fahrzeuge, also würde ich nur den Bußgeldbescheid für den Geschwindigkeitsverstoß bekommen ? Und wenn ja , wie lange dauert es bis er da ist?, es war eine Mobile Abstandsmessung wo nur zwei Kameras oben auf der Brücke standen und kein Blitzer auf der Leitplanke oder unter der Brücke.

    MfG
    Artur

    • bussgeld-info.de 14. September 2018, 16:46

      Hallo Artur

      Sobald Sie den Bußgeldbescheid erhalten, können Sie diesem alle Daten entnehmen und sich bei Unklarheiten ggf. mit der zuständigen Bußgeldstelle in Verbindung setzen. Die Dauer der Zustellung kann variieren, in der Regel sollten Sie das schreiben zwischen zwei und vier Wochen erhalten.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Karl O. 12. September 2018, 9:48

    Hallo!

    Ich bin vor knapp einem Monat im Urlaub (Brandenburg oder Mecklenburg Vorpommern) geblitzt worden. Allerdings ist mein Auto noch auf meine alte Adresse gemeldet, umgemeldet habe ich mich und das Kfz erst heute, obwohl ich bereits ein Jahr in meiner neuen Wohnung lebe. Wie sieht das nun mit dem Bußgeldbescheid aus? Falls er schon unterwegs zu mir war, konnte er mich bis dato nicht erreichen. Wäre es sinnvoll, sich an die Behörden im betreffenden Bundesland zu wenden? Oder soll ich abwarten?

    Danke und beste Grüße
    K.O

    • bussgeld-info.de 14. September 2018, 16:49

      Hallo Karl O.

      Hierbei ist es in jedem Fall sinnvoll, die Behörde unverzüglich über den Wohnsitzwechsel in Kenntnis zu setzen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Maik W 17. September 2018, 23:02

    Hallo

    Ich wurde vorhinst an einer Ampel Geblitzt, als ich einen kleinen Hustanfall hatte , habe ich die rote Ampel übersehen und bin mit ca 50 kmh drüber gefahren, 2x wurde geblitzt
    Was habe ich zu erwarten?
    Ich weiß leider auch nicht ob die ampel 1 sec rot war oder kürzer , ich hatte wie gesagt leider im falschen moment einen Hustanfall.

    danke und viele Grüße

    Maik

    • bussgeld-info.de 21. September 2018, 15:30

      Hallo Maik W.

      Haben Sie die Ampel bei rot überfahren und diese war noch nicht länger als eine Sekunde rot, dann kostet dies gemäß Bußgeldkatalog 90 Euro Bußgeld. Außerdem wird ein Punkt in Flensburg eingetragen. Wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot war, müssen Sie 200 Euro als Bußgeld entrichten und zwei Punkte werden in Flensburg eingetragen.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Nicole S 21. September 2018, 15:55

    Hallo,
    ich wurde heute Morgen an einem Ausfädelungsstreifen geblitzt. 70 km/h waren auf der Schnellstraße erlaubt und erst 3/4 oder 5 Meter weiter, also am Ende des Ausfädelungsstreifens, kam dann ein 50 km/h Schild.
    Der mobile Blitzer stand mittig an der Seite. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber war wahrscheinlich noch mit 70/ 71 km/h oder knapp weniger unterwegs und war dabei die Geschwindigkeit zu reduzieren.
    Was könnte mich erwarten?

    Vielen Dank und liebe Grüße Nicole

    • bussgeld-info.de 28. September 2018, 13:09

      Hallo Nicole S.

      Sie können unseren Bußgeldrechner nutzen, um vorab erste Informationen zu erhalten. Hierfür geben Sie die Angaben zu Ihrem Verstoß in den Rechner ein. Ob und welche Sanktionen im Detail ausgesprochen werden, erfahren Sie mit Erhalt des Bußgeldbescheides, was in etwa zwei Wochen oder länger dauern kann.

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Hayro 4. Oktober 2018, 1:18

    Hallo,ich habe eine Frage bin in der Probezeit und bin vor 3 wochen Geblitzt Worden Erlaubt war
    50 Kmh und bin zwischen 70 und 80 kmh gefahren
    (Davor wurde ich auch einmal geblitzt erlaubt
    10 kmh bin mit 23 Kmh geblitzt hab 25€ Bußgeld bezahlt )

    • bussgeld-info.de 4. Oktober 2018, 14:50

      Hallo Hayro

      Fall Sie innerorts statt den erlaubten 50 km/h mit 70 oder 80 km/h gefahren sind, dann kommen je nach Toleranzabzug unter Umständen folgende Sanktionen in Frage:
      21 bis 25 km/h zu schnell > 80 Euro Bußgeld/ 1 Punkt in Flensburg
      26 bis 30 km/h zu schnell > 100 Euro Bußgeld/ 1 Punkt in Flensburg/ 1 Monat Fahrverbot (falls Wiederholungstat vorliegt)

      außerorts gilt im genannten Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung Folgendes:
      21 bis 25 km/h zu schnell > 70 Euro Bußgeld/ 1 Punkt in Flensburg
      26 – 30 km/h zu schnell > 80 Euro Bußgeld/ 1 Punkt in Flensburg/ 1 Monat Fahrverbot

      Ihr Team von bussgeld-info.de

  • Otto 7. November 2018, 14:46

    Die Verjährungsfrist zwischen der Ordnungswidrigkeit und dem Bußgeldbescheid/Anhörungsbogen beträgt ja 3 Monate. Welche Behördeninterne Vorgänge können denn diese Frist auf bis 6 Monate verlängern? Der Verweis auf Urlaub oder Krankenstand wäre ja immer leicht zu sagen. Da könnte die gesetzliche Frist doch fast immer ausgehebelt werden. Mein Sohn wurde im August vermutlich von einem Rotblitzer erfasst, hat aber bisher keinen Anhörungsbogen bzw. Bußgeldbescheid erhalten. Die 3monatige Frist endet in 2 Wochen. Sollte danach noch etwas kommen, wäre das dann doch eigentlich verjährt. Wäre es ratsam in so einem Fall anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?

  • Udo 13. November 2018, 12:25

    Hallo,
    ich wurde ausserorts mit 90 geblitzt, und 60 war erlaubt. also mit Toleranzabzug 27 zu schnell.
    Leider bin ich schon in der verlängerten Probezeit. Das warten auf meinen Bescheid mach mich wahnsinnig also wollte ich mal nach fragen was auf mich zu kommt… Schein Abgeben ?

    • bussgeld-info.de 15. November 2018, 14:12

      Hallo Udo

      Haben Sie zwei A-Verstöße in der Probezeit begangen, erhalten Sie eine schriftliche Verwarnung. Zusätzlich dazu wird Ihnen die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen. Allerdings ist dieses Seminar freiwillig. Die üblichen Sanktionen des Bußgeldkataloges, die beim Tatbestand “27 km/h zu schnell” drohen, kommen zusätzlich auf Sie zu.

      – Die Redaktion

  • Lena 20. November 2018, 13:30

    Hallo,
    ich glaub ich wurde heute geblitz. Habe vor einer Kraftfahrstraße ein paar Meter zu früh beschleunigt. Hatte glaube ich 57km/h auf dem Tacho, hätten aber nur 50 sein dürfen. Ich bin noch in der Probezeit, womit muss ich jetzt rechnen? Und kann man das sozusagen übertragen auf ein Elternteil, also sozusagen so tun als wär nicht ich am Steuer gewesen? Hätten die dann Nachteile und kann die Behörde überhaupt darauf bestehen, dass ich gefahren bin?

    • bussgeld-info.de 22. November 2018, 8:03

      Hallo Lena

      Die Sanktionen für den Tatbestand “bis zu 10 km/h zu schnell”, der in Ihrem Fall vorliegt, unterscheiden sich je nach Fahrbahnumgebung. Innerorts droht ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro und außerorts im Umfang von 10 Euro. Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder zusätzliche Probezeitmaßnahmen sind nicht zu erwarten, da es sich um einen B-Verstoß handelt. Begangene Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten sind grundsätzlich nicht übertragbar.

      – Die Redaktion

  • Lena 20. November 2018, 19:06

    Hallo,
    ich glaub ich wurde heute geblitzt. Habe vor einer Kraftfahrstraße ein paar Meter zu früh beschleunigt. Hatte glaube ich 57 km/h auf dem Tacho, hätten aber nur 50 sein dürfen. Ich bin noch in der Probezeit, womit muss ich jetzt rechnen?

    • bussgeld-info.de 22. November 2018, 8:05

      Hallo Lena

      Die Sanktionen für den Tatbestand “bis zu 10 km/h zu schnell”, der in Ihrem Fall vorliegt, unterscheiden sich je nach Fahrbahnumgebung. Innerorts droht ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro und außerorts im Umfang von 10 Euro. Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder zusätzliche Probezeitmaßnahmen sind nicht zu erwarten, da es sich um einen B-Verstoß handelt. Begangene Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten sind grundsätzlich nicht übertragbar.

      – Die Redaktion

  • Anna 24. November 2018, 11:38

    Hallo,
    Ich habe eine Frage bzgl Verjährungsfrist. Ich würde am 2. Mai geblitzt. Ich hätte genau 21 km/h zu viel auf der Autobahn . 1 Monat vor Ende der Probezeit. Dann kam ein Schreiben in dem ich mich da zu äußern konnte und im Juli kam ein Schreiben, dass ich Bußgeld zahlen muss und einen Punkt erhalte. Jetzt erst (am 20.11.) wurde mir ein Schreiben zugestellt, dass ich ein Aufbauseminar machen muss und Probezeitverlängerung hab. Dabei bin ich auch mittlerweile fast ein halbes Jahr draußen. Bis wann muss ich denn jetzt darüber informiert werden? Wenn der Bußgeldbescheid ja schon im Juli kam? Hoffe ihr könnt mit helfen. Danke.

  • Okan 24. Dezember 2018, 3:45

    Wurde mit 27 kmh zu schnell geblitzt kam ein bußgeld von 108€ bin aber noch in der probezeit wann kommt die nachricht das ich an einem aufbauseminar teilnehmen muss bußgeld vor 8 wochen bezahlt

  • RPs 14. Januar 2019, 14:52

    Hallo,
    gestern abend war ich an ein Rotlicht geblitzt. ich kam von Links von ein Ampel der grün war und musste dann gleich an die kreuzung für die nächste ampel warten. allerdings die Straße war voll mit viel schnee und ich hab erst ca 1-2 meter nach die weisse linie angehalten ( ich glaub 1-2 Meter da weisse line kaum zu sehen war). ich habe trotzdem dort geblieben bis die Ampel Grün war (nicht in der Mitte der kreuzung oder die strasse geblieben und keine Gefärhdung/Personen/autos da waren).
    Was kann ich damit erwarten? Bußgeld oder nicht..? wie ist das Verhalten beim Rotlicht in der Regel analyisert?
    MfG und vielen Dank!
    Rps

    • bussgeld-info.de 18. Januar 2019, 17:28

      Hallo RPs

      Wir dürfen Ihnen keine Rechtsberatung geben, weshalb Sie einen Anwalt mit den Details Ihres Falles betrauen müssten, um offene Fragen zu klären.

      – Die Redaktion

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