Welche Folgen hat es, wenn Sie den Bußgeldbescheid ignorieren?

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Ein Bußgeldbescheid ist immer ärgerlich und niemand bezahlt gerne ein Bußgeld. Kann man einen Bußgeldbescheid aber einfach ignorieren? Welche Folgen kann es haben, wenn Sie nicht auf den Bescheid reagieren? Diese und weitere Fragen werden in diesem Ratgeber beantwortet.

Bußgeldbescheid ignorieren – Was kann passieren?

Den Bußgeldbescheid zu ignorieren kann teuer werden.

Den Bußgeldbescheid zu ignorieren kann teuer werden.

Ignorieren Sie einen Bußgeldbescheid, so müssen Sie mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Reagieren Sie nicht auf die Zahlungsaufforderung, so folgt zunächst eine Mahnung, welche erhöhte Gebühren enthält.

Ignorieren Sie auch diese und zahlen das Bußgeld weiterhin nicht, so wird das Verfahren an die Vollstreckungsbehörde weitergeleitet.

Im schlimmsten Falle kann dann schließlich von der zuständigen Behörde eine Erzwingungshaft beantragt werden. Alle Kosten, die durch diese Maßnahmen anfallen, müssen auch vom Betroffenen getragen werden.

Bevor Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, findet in der Regel meist zunächst eine Anhörung im Bußgeldverfahren statt. Ignorieren Sie den Anhörungsbogen, so müssen Sie mit Sanktionen rechnen. Sie sind nämlich dazu verpflichtet, den Anhörungsbogen mit den Angaben zu Ihrer Person zurückzusenden. Sind Sie der Halter des Fahrzeugs und ein anderer Fahrer hat die Ordnungswidrigkeit mit Ihrem Auto begangen, so können Sie diesen als Verursacher angeben.
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Kann mit der Verjährung argumentiert werden?

Sie können den Bußgeldbescheid nicht einfach ignorieren und auf die Verjährung hoffen.

Sie können den Bußgeldbescheid nicht einfach ignorieren und auf die Verjährung hoffen.

Viele Fahrer denken, dass Sie einen Bußgeldbescheid ignorieren und damit das Verfahren einfach aussitzen können, da ein Bußgeldbescheid verjähren kann. Diese Verjährungsfrist beträgt im Bußgeldverfahren in der Regel drei Monate.

Erreicht Sie die Post von der Behörde nach Ablauf dieser Frist, bedeutet dies jedoch nicht, dass Sie den Bescheid ignorieren können.

Durch innerbehördliche Vorgänge kann die Frist nämlich um bis zu drei Monate verlängert werden und damit insgesamt bis zu sechs Monate betragen.

Ihr Rechtsanwalt kann durch eine Akteneinsicht klären, ob die Verjährung in Ihrem Fall bereits eingetreten ist.

Des Weiteren kann die Bußgeldbehörde feststellen, wann der Brief bei Ihnen eingegangen ist, da dieser per Post mit Zustellungsurkunde versendet wird.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Enthält der Bußgeldbescheid fehlerhafte Angaben oder entsprechen diese nicht der Wahrheit, so sollten Sie den Bußgeldbescheid nicht ignorieren, sondern dagegen Einspruch erheben. Die Frist beträgt zwei Wochen und gilt ab der Zustellung des Bescheides.

Bei weiteren Fragen sollten Sie sich Hilfe durch einen Anwalt für Verkehrsrecht suchen. Dieser kann Sie beraten, wie am besten vorzugehen ist. Die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt ist besonders ratsam, wenn hohe Geldbußen, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot drohen.
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