Police-Pilot: Funktionsweise und mögliche Messfehler

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Werden Sie als Verkehrsteilnehmer geblitzt, gibt es heutzutage viele verschiedene Varianten, wie dies genau vonstatten gehen kann. Zahlreiche Methoden haben sich etabliert wie Blitzer mit Lichtschranken oder mit Unterstützung von sogenannten Induktionsschleifen.

Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zur Geschwindigkeitsmessung mit dem Police-Pilot-System.

Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zur Geschwindigkeitsmessung mit dem Police-Pilot-System.

Doch auch Laser oder Videonachfahrsysteme sind möglich. All diese Verfahren haben ihre ganz eigene Funktionsweise und sind für bestimmte Anwendungsbereiche besonders geeignet, für andere weniger.

Im folgenden Ratgeber stellen wir Ihnen das Police-Pilot-System vor. Sie erfahren nicht nur, wie damit eine Geschwindigkeitsmessung erfolgt, sondern auch, welche Vorteile sich aus dieser Messmethode ergeben. Zudem werfen wir einen kleinen Blick auf mögliche Fehlerquellen des Police-Pilot.

Was ist das Police-Pilot-System?

Grundsätzlich beschreibt Police-Pilot eine Anlage zur Verkehrsüberwachung in Form eines elektronischen Messgeräts zur Bestimmung der Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen. Die Firma ProVida hat dieses System entwickelt. Die aktuelle Ausführung stammt aus dem Jahr 2008 und heißt ProVida 2000.

Die Anlage besteht aus folgenden Komponenten:

  • Impulsgeber
  • digitaler Tachometer
  • Steuergerät Police-Pilot
  • Interface-Einheit
  • Videokamera
  • Monitor

Gegebenenfalls können alle notwendigen Daten auch abgespeichert und somit gesichert werden.

Wichtig! Police-Pilot wird in Polizeifahrzeugen verbaut. In der Regel sind eine Front- und eine Heckkamera am Wagen angebracht, der jedoch in den meisten Fällen nicht als Fahrzeug der Polizei identifizierbar ist. Die Beamten sind bei solchen Messungen zivil unterwegs.

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Wie funktioniert Police-Pilot?

Police-Pilot ist ein Messverfahren zur Feststellung der Durchschnittsgeschwindigkeit. Verschiedene Arten und Weisen sind dabei möglich.

Zum einen kann die Messung aus einem stehenden Fahrzeug erfolgen. Dabei ist die Wahl des Standorts entscheidend. Denn eine vorher festgelegte Strecke sollte von der Videokamera vollständig erfasst werden. Erreicht das Kfz mit den Vorderreifen oder der Front den ersten Markierungspunkt, wird die Zeittaste betätigt. Gelangt das Auto nun an den zweiten Markierungspunkt, wird die Zeitmessung wieder gestoppt. Die mittlere Geschwindigkeit wird anhand der Daten berechnet.

Mit Police-Pilot sind unterschiedliche Arten der Messung möglich, u. a. aus einem fahrenden Wagen.

Mit Police-Pilot sind unterschiedliche Arten der Messung möglich, u. a. aus einem fahrenden Wagen.

Zum anderen kann die Messung mit Police-Pilot bei konstantem Abstand zum überwachten Fahrzeug aus einem fahrenden Kfz erfolgen. Dies kann unter anderem mit der Standardanzeige erfolgen. Die Eigengeschwindigkeit des Polizeiwagens wird angezeigt. Bei konstantem Abstand lässt sich dann die Geschwindigkeit des anderen feststellen. Während der Messung läuft der Wegstreckenzähler und die Messstrecke wird mit aufgezeichnet.

Es kann hierbei jedoch auch anhand einer festen Wegstrecke die Geschwindigkeit des zu überwachenden Fahrzeugs festgestellt werden.

Ebenso ist es möglich bei festem Abstand mit Police-Pilot eine Messung zwischen zwei ortsfesten Punkten vorzunehmen. In diesem Falle muss die Zeittaste gedrückt werden, wenn das überwachte Kfz einen markanten Punkt erreicht. Gelangt das Auto der Polizei dorthin, ist die Wegstreckentaste zu betätigen. Erreichen die beiden Fahrzeuge nacheinander den zweiten markanten Punkt, sind wieder die entsprechenden Tasten zu drücken, um die Messungen anzuhalten.

Mit Police-Pilot ist auch eine Messung mit variablem Abstand möglich: Unter Berücksichtigung möglicher Veränderungen des Abstands wird auf die Geschwindigkeit des Fahrzeugs geschlossen.

Mögliche Messfehler

Treten Fehler bei der Messung mit Police-Pilot auf, haben Sie nach Erhalt des Bußgeldbescheids zwei Wochen Zeit, gegen diesen Einspruch einzulegen. Folgende Messfehler können bei diesem System auftreten und Einspruchsgrund sein:

  • kein fester Abstand
  • nicht geeichtes Gerät
  • nicht erneuerte Eichung des Messgeräts
  • unzureichende Schulung der Beamten
  • Messstrecke nicht konform mit den Vorschriften
  • Zoomen während einer Messung
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