Bußgeldkatalog Bus 2017: Regeln für den Personentransport

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Busse sind große, schwere Kfz, in denen mindestens 16 Personen befördert werden können. Busfahrern mit der Führerscheinklasse DE ist es außerdem erlaubt, schwere Anhänger an ihre Fahrzeuge zu hängen. Klar, dass der Bußgeldkatalog den Bus ebenso bedenkt wie Lkw oder Pkw. Doch welche Besonderheiten gibt es? Hier erfahren Sie es!

Hier finden Sie verschiedene Bußgeldtabellen aus dem Bußgeldkatalog Bus 2017:

…oder Sie nutzen einfach unseren Bußgeldrechner!

Hinweis: Für Busse gelten bei Geschwindigkeitsüberschreitung dieselben Regeln wie für Lkw.

Der Bußgeldkatalog für den Bus betrifft den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer


Bußgeldkatalog Bus: Die Regeln im Straßenverkehr gelten für alle. Bei Verstößen drohen Punkte und Fahrverbot.

Bußgeldkatalog Bus: Die Regeln im Straßenverkehr gelten für alle. Bei Verstößen drohen Punkte und Fahrverbot.

Wie war das mit dem Warnblinklicht? Wenn ein Bus die Warnblinkanlage eingeschaltet hat, darf er nicht überholt werden. Aber warum? Macht es dabei einen Unterschied, ob es sich um einen normalen Städtebus handelt oder um einen Reisebus? Welche Geschwindigkeit darf ein Bus fahren?

All diese Fragen werden in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) behandelt. Bei Zuwiderhandlung greift der Bußgeldkatalog Bus.

Im Folgenden beleuchten wir die wichtigsten Regeln, die die StVO zum Bus aufstellt. Dabei konzentrieren wir uns zunächst auf die Verhaltensweisen der anderen Verkehrsteilnehmer.
Denn der Führer eines Kraftfahrzeugs muss in gewissen Situationen dem Bus laut Bußgeldkatalog den Vortritt lassen.

Was ist ein Omnibus?

Die Bezeichnung „Omnibus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „für alle“. Die Kurzform „Bus“ ist im deutschen Sprachraum für diese öffentlichen Verkehrsmittel eher geläufig. Wird der Bus in der StVO erwähnt, ist allerdings entweder von „Omnibus“ oder „Schulbus“ die Rede.

Sonderfall Bus: Geschwindigkeit, Warnblinklicht und mehr

Die oben erwähnte Regel, dass laut Bußgeldkatalog ein Bus nicht überholt werden darf, wenn er die Warnblinkanlage eingeschaltet hat, ist in Paragraf 20 Absatz 3 der Straßenverkehrs-Ordnung nachzulesen.

Der Bußgeldkatalog Bus sieht ein Bußgeld von mindestens 60 Euro vor, wenn dieser Grundsatz nicht eingehalten wird. Kommt es dabei zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer (vornehmlich von Fußgängern), so erhöht sich die zu zahlende Geldbuße auf 75 Euro. Außerdem ist ein Punkt in Flensburg zu erwarten.

Im zweiten Absatz desselben Paragrafen wird Kraftfahrzeugführern außerdem verboten, schneller als in Schrittgeschwindigkeit an einem Bus vorbeizufahren, wenn dieser gerade an einer Haltestelle steht und die Warnblinkanlage nicht eingeschaltet hat.

Wer mit hoher Geschwindigkeit an einem Bus vorbeifährt und dabei Fußgänger gefährdet, riskiert Punkte in Flensburg. Wiederholungstätern wird Fahrverbot erteilt.

Wer mit hoher Geschwindigkeit an einem Bus vorbeifährt und dabei Fußgänger gefährdet, riskiert Punkte in Flensburg. Wiederholungstätern wird Fahrverbot erteilt.

Wenn Sie in höherem Tempo an einem Bus vorbeifahren, müssen mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Wird ein Fahrgast behindert, kommen schnell 60 Euro zusammen; geht von Ihnen gar eine Gefährdung aus, sind 70 Euro fällig. Wieder kommt ein Punkt in Flensburg hinzu.

Mit diesen Maßnahmen sollen in erster Linie Fahrgäste geschützt werden – ein Verkehrsunfall mit einem Auto geht für einen Fußgänger selten glimpflich aus.

Der Bußgeldkatalog Bus beschränkt sich dabei übrigens nicht nur auf Linienverkehrs- oder Schulbusse. Es werden stets explizit auch Straßenbahnen genannt.

In Bezug auf den Bus gibt es eine weiter Ordnungswidrigkeit im Bußgeldkatalog: Die Busspur widerrechtlich zu befahren wird mit 15 Euro Bußgeld geahndet. Behindern Sie dabei den Linienverkehr, sind 35 Euro fällig.

Bußgeldkatalog Bus: Wenn der Busfahrer sich falsch verhält

Freilich hat auch der Fahrer eines Busses eine besondere Verantwortung. Daneben muss auch der Halter des Fahrzeugs beziehungsweise der Arbeitgeber des Busfahrers darauf achten, dass die Ausstattung des Busses ordnungsgemäß ist und keine Überladung stattfindet.

So ist etwa sowohl vom Fahrer als auch vom Halter eines Busses darauf zu achten, dass dieser nicht in Betrieb genommen wird, wenn zu viele Personen oder zu viel Gepäck an Bord sind. Das wird für den Bus in der StVO in den Paragrafen 31 und 34 festgelegt. Der Bußgeldkatalog Bus sieht für einen derart überladenen Omni- oder Schulbus ein Bußgeld über 60 Euro für den Fahrer und 75 Euro für den Auftraggeber vor.

Auch müssen in einem Bus sowohl ein großer Verbandskasten für die Erste Hilfe als auch einen Feuerlöscher mitgeführt werden. Andernfalls ordnet der Bußgeldkatalog Bus ein Bußgeld von 15 Euro für den Fahrer an. Der Halter oder Auftraggeber, welcher den Betrieb des Busses trotz unvollständiger Ausrüstung zugelassen oder angeordnet hat, muss mit einer Geldbuße zwischen 20 und 25 Euro rechnen.

Wer einen Führerschein der Klasse D besitzt, darf mehr als 16 Personen befördern. Ist der Fahrer jedoch nur im Besitz des „kleinen Busführerscheins“, darf er höchstens 16 Personen befördern. Mit nur einer Person mehr an Bord, riskiert der Fahrer seine Fahrverbot, sowie hohe Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Wo darf ein Bus parken?

Für Busse gibt es spezielle Busparkplätze, die entsprechend ausgeschildert sind. Ein Bus zählt zu den schweren Kfz über 7,5 Tonnen. Das Fahrzeug darf deshalb nur ausnahmsweise in Wohngebieten geparkt werden. Kommt es regelmäßig vor, muss der Fahrer mit einem Verwarngeld von 30 Euro rechnen.

Hintergrund ist, dass sowohl die Feinstaubbelastung als auch die Lärmbelästigung durch schwere Kfz in Wohngebieten vermindert werden sollen – im Vordergrund steht also der Umweltschutz.

Ob km/h-Grenze, Abstand oder Lichtanlagen: Auch ein Bus muss der StVO folgen.

Ob km/h-Grenze, Abstand oder Lichtanlagen: Auch ein Bus muss der StVO folgen.

Anwohner werden argumentieren, dass die parkenden Busse viel Platz wegnehmen und auch optisch das Straßenbild abwerten. Der Bußgeldkatalog Bus berücksichtigt diese Aspekte jedoch nicht.

Laut Bußgeldkatalog sind Bus und Lkw gleichwertig

Omnibusse sind zunächst einmal große schwere Fahrzeuge, genau wie Lkw. Und wie für die Transporter gelten auch für Busse verschiedene Regeln, gerade in Bezug auf die Geschwindigkeit. Ein Reisebus auf der Autobahn etwa darf höchstens 100 km/h fahren und ist angehalten, es nicht auf ein „Elefantenrennen“ ankommen zu lassen.

Wird ein Bus geblitzt, so gelten die üblichen Sanktionen. Diese sind abhängig davon, ob die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts oder außerorts stattgefunden hat. Innerorts führen schon 16 km/h zu viel auf dem Tacho zu einem Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg. Außerorts sind zehn Euro weniger fällig, der Eintrag ins Fahreignungsregister kommt jedoch hinzu.

Ebenso darf auch ein Busfahrer nicht beim Führen seines Fahrzeuges ein Handy in der Hand halten. Laut Bußgeldkatalog Bus führt das Handy zu einem Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg.

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