Beleidigung im Straßenverkehr

Hier finden Sie Bußgelder für Beleidigungen im Straßenverkehr von 2017 (basierend auf Urteilen).

TatbestandBußgeld*
Verbale Beleidigung
Bekloppter250 EUR
Leck mich!300 EUR
Dumme Kuh300 EUR
Witzbold300 EUR
Blödes Schwein500 EUR
Bei dir piept's wohl!750 EUR
Wichser1.000 EUR
Trottel 1.000 EUR
Arschloch1.500 EUR
Idiot1.500 EUR
Am liebsten würde ich jetzt Arschloch zu dir sagen!1.600 EUR
Schlampe1.900 EUR
Miststück2.500 EUR
Alte Sau2.500 EUR
Beleidigende Gesten
Zunge herausstrecken300 EUR
Vogel zeigen750 EUR
Scheibenwischer-Geste1.000 EUR
Stinkefinger4.000 EUR
Beleidigungen gegenüber Polizisten
Zunge herausstrecken300 EUR
Vogel zeigen1.000 EUR
Bullenschwein1.000 EUR
Wichser1.000 EUR
Trottel1.500 EUR
Schwein2.000 EUR
Stinkefinger4.000 EUR

*Die Strafen können je nach Fall variieren. Einen fest vorgeschriebenen Bußgeldkatalog für Beleidigungen gibt es nicht. Die angegebenen Geldstrafen sind Durchschnittswerte, an denen Sie sich orientieren können.

Der Stinkefinger im Straßenverkehr ist eine schwere Beleidigung und hat ein hohes Bußgeld zur Folge.

Der Stinkefinger im Straßenverkehr ist eine schwere Beleidigung und hat ein hohes Bußgeld zur Folge.

Die Beleidigung im Straßenverkehr: Welche Strafe droht?

Ist eine Beleidigung eine Straftat? Welche Konsequenzen hat das Mittelfinger-Zeigen im Straßenverkehr? Gibt es einen Bußgeldkatalog für die Beleidigung im Straßenverkehr? Auf all die Fragen gibt es in diesem Ratgeber Antworten.

Viele Autofahrer haben sich im Verkehr nicht unter Kontrolle: Fühlt sich jemand ungerecht behandelt – und das kommt im Verkehr oft vor, da sich einige Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten – rastet er aus und wird ausfallend. Dass Autofahrer mit einer Beleidigung im Straßenverkehr eine Straftat begehen, wissen die wenigsten.

Nicht selten begegnen Verkehrsteilnehmer rücksichtslosen Autofahrern, die ihre Wut nicht unter Kontrolle haben und beleidigend werden. Sie werfen mit Beschimpfungen um sich oder zeigen den Mittelfinger. Doch die Beleidigung im Straßenverkehr kann sehr kostspielig werden: Mehrere tausend Euro können beleidigende Entgleisungen am Steuer kosten.

Die häufigsten Auslöser für Beleidigungen im Straßenverkehr sind Drängeln, Schneiden und die Missachtung der Vorfahrt. Neben Geldstrafen können Beleidigungen sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen.

Sie sollten vor allen im Auto auf Aggressionen verzichten. Sie beleidigen nicht nur andere Verkehrsteilnehmer und müssen ein Bußgeld für die Beleidigung entrichten – Sie gefährden gleichzeitig die Verkehrssicherheit. Indem Sie nicht mehr aufmerksam auf den Verkehr achten, werden Sie zum Risiko.

Wie hoch die Geldstrafe ausfällt, hängt vom Nettoeinkommen des Betroffenen und von den Tatumständen – Zusammenhang, Tonfall, Gericht etc. – ab. Die Höhe des Betrages wird in Tagessätzen bemessen. Meist werden für eine Beleidigung zehn bis dreißig Tagessätze verhängt. Der Tageshöchstsatz beträgt 30.000 Euro laut § 40 Abs. 2 StGB.

Die Strafe für eine Beleidigung im Straßenverkehr kann sehr teuer werden.

Die Strafe für eine Beleidigung im Straßenverkehr kann sehr teuer werden.

Für Wiederholungstäter gelten höhere Strafen. Sie müssen mehr Tagessätze zahlen und mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

Neben der Geld- und Haftstrafe kann auch als Nebenstrafe ein zeitweiliges Fahrverbot verhängt werden. Weiterhin kann es sein, dass Sie dem Geschädigten ein Schmerzensgeld zahlen müssen. Geschädigte können sich wehren, indem sie die Beleidigung im Straßenverkehr anzeigen. Dann erhalten diejenigen, die sich nicht unter Kontrolle hatten nicht nur einen Bußgeldbescheid, sondern auch die Vorladung zum Gericht.

Vor Gericht kann es zu weiteren Kosten kommen. Gerichts- und Anwaltskosten fallen an, die Ihnen für die Anzeige gegen Beleidigung keine Versicherung zahlen wird. Bei vorsätzlichen Taten – und zu denen gehören Beschimpfungen – ist die Rechtsschutzversicherung nicht eintrittspflichtig.

Es gibt für Beleidigungen keinen einheitlichen Strafenkatalog. Daher variiert das Strafmaß für die Beleidigung.

Was ist eine Beleidigung?

Eine im Verkehr getätigte Beleidigung ist nach § 185 StGB (Strafgesetzbuch) eine Straftat und kann eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Zu den Beleidigungen zählen verbale Äußerungen, aber auch Gesten.

Die Beleidigung ist eine vorsätzliche Verletzung der Ehre einer Person durch Kundgebung der Missachtung oder Nichtachtung.

Ist der Strafantrag gestellt und eine Anzeige gegen die Beleidigung erhoben, beginnt das Verfahren. Dies muss innerhalb von drei Monaten geschehen – nach dieser Zeit, ist der Tatbestand verjährt.

Die Beleidigungen lassen sich in leichte und schwere Fälle unterteilen. Auch mit indirekten Beleidigungen wie zum Beispiel „Am liebsten würde ich jetzt Arschloch zu dir sagen!“ machen Sie sich strafbar. Wird die Beleidigung erwidert (z. B. Selber Idiot!), können Richter nach § 199 StGB beide oder einen der Beteiligten für straffrei erklären.

Seit Februar werden nur noch sicherheitsrelevante Verkehrsverstöße im Fahreignungsregister (FAER) erfasst und mit Punkten bestraft. Beleidigungen sind seither nicht mehr im FAER gespeichert. Dies hat jedoch keine Änderung der Bestrafungen mit Geld- und Haftstrafen zur Folge.

Der Mittelfinger im Straßenverkehr

Der Stinkefinger im Straßenverkehr zählt zu den sehr schweren Beleidigungen, sodass diese Tat besonders teuer werden kann. Überlegen Sie sich also genau, was Sie äußern oder gestikulieren: Die Beleidigung kann eine Anzeige nach sich ziehen und das daraus folgende Bußgeld kann bis zu 4.000 Euro kosten.

Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten

Die Beamtenbeleidigung führt oft zu einer Anzeige im Straßenverkehr.

Die Beamtenbeleidigung führt oft zu einer Anzeige im Straßenverkehr.

Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie Polizisten oder Politessen beleidigen. Da sie die Staatsgewalt verkörpern bedeutet dies, dass Sie gleichzeitig den Staat beleidigen.

Die Polizeibeamten erstatten in diesem Fall meist sofort Anzeige wegen Beleidigung im Straßenverkehr.

Bereits das Duzen eines Polizisten zieht eine Geldstrafe von mehreren Hundert Euro nach sich. Auch das alleinige Zunge herausstrecken kann Sie 300 Euro kosten.

Sogar das Zeigen des Stinkefingers gegen das Objektiv einer Videoüberwachungskamera gilt als öffentliche Beleidigung. Die Beleidigung richtet sich gegen den Beamten, der vorm Monitor sitzt.

Beleidigungen im Ausland

Halten Sie sich auch im Ausland mit Beleidigungen zurück. Jedes Land hat seine eigenen Gesten und zugehörige Bestrafungen, die Ihnen vielleicht nicht immer bekannt sind. Sicher ist jedoch, dass der Stinkefinger weltweit als Beleidigung angesehen wird.

Entspannen Sie!

Atmen Sie durch, bevor Sie andere Verkehrsteilnehmer beleidigen. Sie werden sich ärgern, wenn Sie hunderte oder tausende Euro zahlen, nur weil Sie eine Sekunde nicht nachgedacht haben. Regeln Sie Uneinigkeiten ruhig und sprechen Sie miteinander, ohne sich gegenseitig zu beleidigen.

{ 26 Kommentare… add one }
  • pia b. 1. August 2016, 18:43

    Ich habe jemanden als litfasaeule bezeichnet, der nicht gewichen ist als ich rückwärts ausparkte. Er will mich nun anzeigen, ist das nun strafbar?

    • bussgeld-info.de 4. August 2016, 9:54

      Hallo Pia,

      Wenn die Person Sie tatsächlich anzeigt, dann entscheidet das zuständige Gericht darüber, ob die Straftat überhaupt verfolgt wird, und wie hoch die Strafzahlung ausfallen wird. Im Vergleich zu anderen Beleidigungen fällt die „Litfaßsäule“ allerdings recht harmlos aus.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Isabel 12. August 2016, 8:00

    Hallo, mich hat heute jemand extrem geschnitten weil er von der kompletten linken Spur auf komplette die rechte musste. Er wollte unbedingt noch schnell rüber und zwischen mir und den Vorderfahrer. Mit einem schnellen Blinker und rüberfahren hat er mich dann geschnitten.

    Wärendesswn er dann rüberfuhr hatte ich die Lichthupe betätigt weil es sehr knapp war und ich ihn aufmerksam machen wollte das es eine Gefahr für mich war nachdem zeigte er mir „den Vogel“ . An der Ausfahrt stand er dann neben mir und ich hatte nur erwähnt das es sehr knapp war und ich noch nichtmal bemerkt habe das er geblinkt hat. Er als Antowrt nur, dann fahr nicht so dicht an wenn ich rüber will du dumme Kuh und zeigt mir nochmal „den Vogel“. Ich hatte nur versichert das ich ihn anzeigen werde ? Kann ich das obwohl ich kein Augenzeugen hatte ? Aber ich hab mir das Kennzeichen markiert

    • bussgeld.info.de 15. August 2016, 8:49

      Hallo Isabel,

      kontaktieren Sie hierzu am besten einen Anwalt. Er kann Sie hinsichtlich Ihrer Erfolgschancen eingehend beraten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Alex 16. August 2016, 11:23

    Ich hatte letzten Montag eine „gestenreiche“ Unterhaltung mit einer Autofahrerin. Als Reaktion auf ihre Fahrweise (Spurwechsel ohne Blinker und Einscheren knapp vor meinem Fahrzeug, dass ich gezwungen war, stärker abzubremsen) gab es den Mittelfinger. Das hat sie offenbar beobachtet und an der nächsten Kreuzung angefangen, Fotos mit dem Handy aus ihrem Auto heraus von mir und/oder meinem Kennzeichen zu machen! Letzten Endes könnte doch Aussage vs. Aussage stehen. Ich kann letztlich die Fahrweise nicht beweisen und sie letztlich nicht diese Trotzreaktion! Wie könnte denn der Fall in der Regel weiterlaufen?

    • bussgeld-info.de 18. August 2016, 11:07

      Hallo Alex,

      sofern es keine weiteren Zeugen gibt, kann es tatsächlich Aussage gegen Aussage stehen. Es ist uns allerdings nicht möglich, genaueres zu Ihren Fall zu sagen da Verfahren wegen Beleidigung unterschiedlich ausgehen können.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marcus 6. September 2016, 14:55

    Hallo Bußgeldinfo,
    danke für die Informationen.
    Ich hätte folgende Frage: Wie merke ich denn wenn mich jemand im Straßenverkehr angezeigt hat?
    Kommt ein Schreiben von der Polizei das ich zur Aussage kommen soll, oder ist es möglich das irgendwann einfach gleich ein Strafbefehl oder eine Gerichtsvorladung kommen kann, ohne das ich mich dazu äußern konnte? Danke und viele Grüße,
    Marcus

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 8:28

      Hallo Marcus,
      in der Regel erhalten Sie von der Polizei die Möglichkeit sich zum Sachverhalt zu äußern.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Angie 6. September 2016, 16:00

    Hallo
    Habe vor kurzem eine doofe Situation gehabt. Ich wollte von der linken Spur auf die Rechte, habe geblickt, kurz gewartet und bin dann rüber. In dem Moment hat der Fahrer auf der rechten Spur Gas gegeben, sodass ich wieder auf die linke rüber mußte. Als er an mir vorbei fuhr, zeigte er mir und meinem Mann den Stinkefinger. Und hupte laut. Gott sei Dank kam kein Auto mehr hinter mir, sonst hätte es richtig geknallt. Mein Mann wollte ihn an der Ampel zur Rede stellen und brauch dabei ausversehen den Spiegel ab, als er die Tür von dem Auto öffnen wollte, hatte er den Türgriff in der Hand, weil dieser die Tür verschlossen hatte. Der Mann zeigte wieder den Stinkefinger. Und fuchtelte wild mit den Händen. Was sollte ich tu?

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 8:25

      Hallo Angie,
      weitere Schritte können Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Christian 20. September 2016, 10:53

    Guten Tag

    Hat es einen einfluß auf die höhe der Strafe wiso es zu einer Beleidigung kam ? Ich wurde auf der Autobahn von hinten mit sehr kurzem Abstand bedrängt und mit der Lichthupe beharkt. Das ganze hat da ich 3 Autos überholt habe auch einige Zeit angehalten. Ich hatte Kinder im Auto und war über dieses Verhalten leider sehr erbost und habe mich zum Scheibenwischer bei seiner vorbei Fahrt verleiten lassen.

    Gruß

    • bussgeld-info.de 22. September 2016, 10:35

      Hallo Christian,

      ob überhaupt eine Strafe wegen Beleidigung verhängt wird und wie hoch diese sein wird, wird von Fall zu Fall entschieden. Dabei wird im Normalfall auch auf die Umstände Rücksicht genommen, unter denen es zu der Beleidigung kam. Sie sollten sich für Ihren speziellen Fall von einem Anwalt beraten lassen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Christian 23. September 2016, 5:51

        Danke, ich war zwischenzeitlich bei der Polizei und wollte Anzeige wegen Nötigung erstatten gegen den Fahrer. Dort wurde mir abgeraten eine Anzeige zu erstatten da ich angeblich mit 40 Tagessätzen und 2 Monaten Fahrverbot zu rechnen hätte. Der andere Fahrer hätte dann für sein gemeingefährliches Verhalten nur unbedeuten mehr Strafe erhalten ca. 3 Monate Fahrverbot. Er hat mich nach dem Überholen auch noch ausgebremst und geschnitten. Laut Polizei alles nicht so schlimm, entweder hatte ich komische Polizisten oder mein Rechtsempfinden ist völlig falsch. Es kann für mich nicht sein das ich für eine Handgeste fast genau so hart bestraft werde wie für das Gefährden andere im Staßenverkehr.,

  • Vanessa 28. September 2016, 8:23

    Guten Morgen,

    ich hatte gerade eine etwas spannende Autofahrt. Eine „nette“ Dame fuhr mir ständig sehr dicht auf, trotz Nebel hatte Sie keinerlei Abstand gehalten. Woraufhin ich Ihr verdeutlichen wollte, etwas Abstand zu halten. Sie fühlte sich wohl provoziert. Als ich daraufhin dachte es würde ein Tier oder dergleichen aus dem Gebüsch springen, habe ich kurz gebremst, woraufhin Sie mir den Mittelfinger zeigte. Später überholte Sie an einer Kreuzung über durch gezogene Linie und zeige mir wiederholt den Mittelfinger.
    Ich überlege mir nun Sie anzeigen, da ich finde dass man solches Verhalten nicht dulden sollte. Allerdings vermute ich, dass die Erfolgschancen eher schlecht sind. Steht dann sicher Aussage gegen Aussage. Ist das richtig?
    Ich könnte die Frau, das Auto genau beschreiben, das Kennzeichen, Uhrzeit und Ort habe ich ebenfalls.

    Grüße

    • bussgeld-info.de 29. September 2016, 8:29

      Hallo Vanessa,
      ob es sich in Ihrem Fall lohnt juristisch gegen die Fahrerin vorzugehen, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Enne1103 26. Oktober 2016, 8:39

    Hallo,
    Meine freundin wurde wegen beleidigung angezeigt aber dies stimmt nicht. Sie wollte ihn anzeigen wegen Nötigung aber die Polizei verweigerte die Anzeige aufzunehmen mit der Begründung dass er ihr nichts körperlich gemacht hat. Der Täter drängelte, hupte, und bedrohte meine Freundin.
    Jetzt ist die Anzeige gegen sie wegen Beleidigung im Gange und sie kann ihn laut Polizistin nicht anzeigen wegen Nötigung. Sollen wir einen Anwalt einschalten?
    Lg

    • bussgeld-info.de 27. Oktober 2016, 9:20

      Hallo Enne1103,
      in Ihrem Fall scheint es sinnvoll zu sein, das weitere Vorgehen mit einem Anwalt abzuwägen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Helmut R. 18. November 2016, 8:39

    Am 17.11.2016 wollte ich von einer öffentlichen Straße auf einen Discounter-Parkplatz fahren. Noch in der Einfahrt stoppte ich kurz um einen ausfahrenden Pkw die Vorfahrt zu lassen. In diesem Augenblick hupte jemand hinter mir. Nach dem Einparken fragte die Fahrerin des nachfolgenden Pkw, weshalb sie hupt. Diese reagierte sofort aggressiv und schrie mich wie folgt an: Mach erst einmal deinen Führerschein, du alter Sack. Wer zu dumm zum Autofahren ist, sollte sein Auto stehen lassen. Das Kennzeichen habe ich mir gemerkt. Macht eine Anzeige Sinn?

    • bussgeld-info.de 21. November 2016, 11:12

      Hallo Helmut,

      so wie Sie die Situation geschildert haben, kann das Verhalten der Frau als Straftat der Beleidigung bewertet werden. Sie können also eine Anzeige stellen. Wie das Gericht in diesem Fall entscheiden wird, lässt sich jedoch nicht allgemein sagen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Alex 2. Dezember 2016, 14:54

    Hallo Bußgeldteam,
    ich war auf einer 30er Zone mit vllt. 40 kmh unterwegs da ist ein Mann auf die Strasse gelaufen der mich schon von weiten gesehen hat.
    Er hat abgewartet was ich mache ich habe angehalten und ihn gefragt ob es denn sein müsste dass auf die Strasse springt. Da hat er zu mir gesagt dass ich sowieso zu schnell unterwegs war. Daraufhin hat er mit der Hand rumgewirbelt was mich sehr aufgeregt hat. Da habe ich zu Ihm Vollpfosten gesagt. dies hat jedoch nur er gehört und daraufhin mein Kennzeichen aufgeschrieben.
    Was könnte denn passieren?
    Danke für die Info.

    • bussgeld-info.de 5. Dezember 2016, 11:03

      Hallo Alex,

      womöglich gibt er eine Anzeige wegen Beleidigung auf. Ein Bußgeld wäre dann möglich. Es kann aber auch nur eine drohende Geste gewesen sein. Warten Sie am besten erst einmal ab. Bei Zweifeln beraten Sie sich mit einem Rechtsanwalt für Verkehrsrecht darüber, was auf Sie zukommen kann.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Melanie 6. Dezember 2016, 11:19

    Ich hatte gestern eine sehr unangenehme Situation. Ich war auf der Autobahn unterwegs und da war eine Baustelle. Ich befand mich auf der linken Spur. Ich hatte einen LKW vor mir herein gelassen (man musste auf die linke Spur wechseln da die Baustelle auf der rechten Spur war), und einige hundert Meter weiter hatte ich gesehen das von hinten noch wieder Autos ankamen. Ich dachte ich lasse das erste noch in eine Lücke zwischen mir und LKW (Reisverschlussverfahren). Dann ist das Auto hinter dem das ich rein gelassen hatte auch noch schnell in die Lücke (extrem gefährlich) und als „Dank“ habe ich den Mittelfinger (mindestens eine Minute) gezeigt bekommen. Ich habe mir das Nummernschild gemerkt. Was kann ich jetzt am besten tun? Ich würde den Fahrer nämlich äußerst ungern damit durchkommen lassen.
    Danke schonmal für die Hilfe.

    • bussgeld-info.de 8. Dezember 2016, 10:18

      Hallo Melanie,
      das weitere Vorgehen sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt abwägen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jennifer 22. Dezember 2016, 19:33

    Ich habe da mal eine Frage.
    Hatte heute eine Begegnung mit einer sehr unhöflich Dame im Parkhaus. Sie stand mit ihrem Auto schon an der schranke zur Ausfahrt, hatte aber vergessen den ParkSchein zubezahlen. Ich stand hinter ihr und hinter mir noch mehr die rauswollten. Sie stieg aus und ging zum zahlautomaten in einem sehr gemütlichem Gang. Darauf sagte ich nur es geht auch etwas schneller. 3bis 5 min später kam sie genauso gemütlich wieder. Da kam sie zu mir ans Fenster und fragte mich ob mir so etwas noch nie passiert wäre. Ich so nein und es geht auch schneller. Da sagte sie noch etwas blabla bla und zeigte mir den Mittelfinger. Und stieg ein. Was kann ich da jetzt am besten tun? den das möchte ich nicht auf mir sitzen lassen.

    • bussgeld-info.de 27. Dezember 2016, 9:50

      Hallo Jennifer,
      bei einer Beleidigung können Sie bei der Polizei Anzeige erstatten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

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