Fahrsicherheitstraining: Die Kosten variieren stark

Bei einem Fahrsicherheitstraining sind die Kosten von mehreren Faktoren abhängig.

Bei einem Fahrsicherheitstraining sind die Kosten von mehreren Faktoren abhängig.

Eines des wichtigsten Argumente sich für einen bestimmten Kurs oder einen Anbieter zu entscheiden, sind auch bei einem Fahrsicherheitstraining die Kosten. Die Teilnahme an einem Training ist in Deutschland für Privatpersonen freiwillig, sodass sie die Kosten in der Regel selbst tragen müssen. Im Zuge der Weiterbildung für Berufskraftfahrer ist die Teilnahme an einem Training verpflichtend, doch auch hier werden die Kosten in der Regel nicht übernommen.

Wichtig: Ist das Training Teil der beruflichen Ausbildung oder gehört zur Arbeitgeberfürsorge, werden die Kosten vom Ausbilder bzw. Arbeitgeber übernommen. Die Teilnahme wird in diesen Fällen in der Regel vorausgesetzt. Die Preise für die verschiedenen Kurse können je nach Anbieter, Region und Inhalt stark variieren. Es lohnt sich also auch für ein Fahrsicherheitstraining einen Preisvergleich durchzuführen. Welche Faktoren darüber hinaus die Kosten für eine Fahrsicherheitstraining beeinflussen können, betrachtet der nachfolgende Ratgeber näher.

Wovon sind bei einem Fahrsicherheitstraining die Kosten abhängig?

Was kosten eigentlich ein Fahrsicherheitstraining?

Was kosten eigentlich ein Fahrsicherheitstraining?

Bei einem Fahrsicherheitstraining sind die Kosten meist nicht nur davon abhängig, bei welchem Anbieter und in welcher Region ein Kurs gebucht wird, sondern auch oft mit welchem Fahrzeug das Training absolviert wird und an welchem Wochentag.

Darüber kann es durchaus eine wichtige Rolle spielen, ob Teilnehmer Mitglied in einem der Automobilclubs sind oder Rabatte von ihrer Versicherung erhalten. Darüber hinaus ist es natürlich auch von Bedeutung welche Art von Kurs gebucht wird. Ein Basis-Fahrsicherheitstraining ist vom Preis her in der Regel günstiger als ein Event-Fahrtraining.

Weitere Faktoren, die bei einem Fahrsicherheitstraining die Kosten beeinflussen, sind unter anderem auch die angesetzte Dauer sowie die Inhalte der gewählten Kurse. Hier muss auch wieder zwischen den Trainings für Privatpersonen und denen für Berufskraftfahrer unterschieden werden. Letztere sind wesentlich umfangreicher und in der Regel auch zeitintensiver.

Dass beispielsweise ein Basiskurs von acht Stunden im Preis unter einem Event-Training, welches vielleicht auch über ein ganzes Wochenende stattfindet, liegt, sollte Teilnehmern klar sein.

Welche Punkte die Kosten noch beeinflussen können

In Deutschland dürfen Fahrsicherheitstrainings nur von zertifizierten Anbietern durchgeführt werden. Das sind in der Regel der ADAC, der ACE und der TÜV oder die DEKRA. Aber auch die Verkehrswachten und spezialisierte Fahrschulen können durch den Deutschen Verkehrsrat (DVR) zertifiziert sein. Einige Autohersteller bieten ebenfalls Trainings an.

Fahrsicherheitstraining: Günstig ist ein Event-Training eher nicht.

Fahrsicherheitstraining: Günstig ist ein Event-Training eher nicht.

Sowohl das Trainingsgelände, meist ein Fahrsicherheitstraining, als auch die Trainer bedürfen einer Bescheinigung durch den DVR. Ist das Training Teil der Weiterbildung für Berufskraftfahrer, ist die Berufsgenossenschaft (BG) für dessen Durchführung verantwortlich.

Die jeweiligen Anbieter bestimmen für ihr Fahrsicherheitstraining die Kosten selbst. Üblicherweise unterscheiden sich die Preise innerhalb eines Anbieters eher selten und wenn, dann nur geringfügig. Das heißt ein Preisvergleich lohnt sich meist zwischen den verschiedenen Veranstaltern, wenn diese in der Region mehrere Kurse durchführen. Wird ein Kurs nur in bestimmten Fahrsicherheitszentren oder auf besonderen Strecken angeboten, kann die begrenzte Verfügbarkeit den Preis durchaus auch beeinflussen. Ebenso liegen bei einem Fahrsicherheitstraining die Kosten in der Regel höher, wenn Kunden einen bestimmten Termin wünschen. Unter Woche ist es meist günstiger als am Wochenende.

Bei einem Fahrsicherheitstraining können die Kosten darüber hinaus auch davon abhängen, welche Zusatzleistungen gebucht werden. Daher sollten sich Interessierte genau über die jeweiligen Pakte und Inhalte der Kurse informieren, bevor sie einen solchen buchen. Je nach Interessenlage und Zielsetzungen können Kosten eingespart werden.

Doch was kostet ein Fahrsicherheitstraining nun?

Bei einem klassischen Fahrsicherheitstraining sind die Kosten zwischen 90 und 300 Euro. Im Durchschnitt sollten Interessierte mit Preise ab 100 Euro rechnen. Eventveranstaltungen, die teilweise von den Autoherstellern oder auch Rennstrecken angeboten werden, können mitunter Preise zwischen 400 und 2.000 Euro hervorbringen.

Für ein Fahrsicherheitstraining werden die Preise von den jeweiligen Anbietern bestimmt.

Für ein Fahrsicherheitstraining werden die Preise von den jeweiligen Anbietern bestimmt.

Beim ADAC beispielsweise liegen bei einem Junge-Fahrer-Fahrsicherheitstraining die Kosten für Mitglieder zwischen 99 und 139 Euro. Für Nicht-Mitglieder schwankt der Preis allerdings ist zwischen 119 und 149 Euro. Bei den Verkehrswachten können Trainings mit dem PKW teilweise bereits ab 80 Euro gebucht werden. Mitunter gewähren die Veranstalter zudem auch Gruppenrabatte.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn Teilnehmer eine Begleitperson dabei haben möchten. Wie hoch bei diesem Fahrsicherheitstraining die Kosten dann sind, ist am besten ebenfalls vor der Buchung eines Kurse zu klären. Das gilt auch in Bezug auf die Verpflegung vor Ort und beim Thema zusätzliche Versicherung. Extrakosten können zudem auch entstehen, wenn beispielsweise die Analyse des Trainings als Download oder auf einem Datenträger gewünscht wird.

Um ein privates Fahrsicherheitstraining günstig buchen zu können, werden Interessierte also nicht um einen Vergleich der jeweiligen Angebote herumkommen. Gleiches gilt allerdings auch für Berufskraftfahrer, die eine Weiterbildung absolvieren müssen. Hier bewegen sich die Preise durchschnittlich zwischen 200 und 300 Euro. Ob auch hier Rabatte oder Zuschüsse möglich sind, sollten Teilnehmer mit den jeweiligen Veranstalter, den Arbeitgebern oder auch den Versicherungen bzw. Berufsgenossenschaften abklären.
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