Führerschein D1: Busse in der kleinen Variante

Es gibt verschiedene Bus-Führerscheinklassen: D1, D1E, D und DE.

Es gibt verschiedene Bus-Führerscheinklassen: D1, D1E, D und DE.

Unter den verschiedenen Führerscheinklassen erlangen die meisten Menschen einen D1-Führerschein wohl nur in Verbindung mit dem Beruf als Kraftfahrer, also wenn sie sich zum Beispiel in der Ausbildung als solcher befinden.

Da mit der Fahrerlaubnis D1 im Allgemeinen auch Personen befördert werden, ist es umso wichtiger, alle notwendigen Bestimmungen zu kennen, die mit der Führerscheinklasse D1 zusammenhängen.

Dazu gehört es beispielsweise zu wissen, wie viele Passagiere an Bord gehen dürfen oder welche technischen Besonderheiten und Gewichtsbestimmungen für Fahrzeuge gelten, die mit dem Busführerschein D1 geführt werden dürfen. Dieser Ratgeber gibt Ihnen alle nötigen Informationen, die Sie über den Führerschein D1 wissen müssen.

Führerschein Klasse D1: Allgemeine Vorschriften

Um bestens vorbereitet zu sein auf das Abenteuer Busführerschein D1, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten. Dazu gehören vor allem die nachfolgend aufgeführten Punkte:

  1. Mit dem Führerschein der Kategorie D1 ist es Ihnen erlaubt, Personen zu befördern. Beachten Sie allerdings, dass die Anzahl der Fahrgäste weniger als 16 betragen muss.
  2. Um den Führerschein D1 machen zu können, müssen Sie mindestens 21 Jahre alt sein. Unter Umständen ist dies auch schon ab 18 Jahren möglich – zum Beispiel, wenn Sie eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer machen.
  3. Das Fahrzeug an sich darf nicht länger als acht Meter sein.
  4. Als Voraussetzung für das Erteilen eines D1-Führerscheins, ist der Besitz des „normalen“ PKW-Führerscheins, also der Klasse B.
  5. Ein Anhänger darf eine zulässige Gesamtmasse von 750 kg nicht überschreiten.
Achtung: Möchten Sie mit dem Führerschein D1 ein Gewerbe betreiben, muss außerdem eine sogenannte „Grundqualifikation zur Personenbeförderung vorhanden sein.

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Regelmäßige ärztliche Untersuchungen

Führerschein der Klasse D1: Die Kosten betragen mehrere tausend Euro.

Führerschein der Klasse D1: Die Kosten betragen mehrere tausend Euro.

Wer denkt, dass ein einmaliger ärztlicher Check-Up bei der Beantragung des Führerscheins ausreicht, der irrt.

Gerade um die Sicherheit von Personen, die befördert werden, oder die Sicherheit anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, steht alle fünf Jahre eine erneute Gesundheitsprüfung auf dem Plan.

Ist diese Zeit verstrichen, sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern, den Führerschein D1 neu zu beantragen. Dafür ist es notwendig, eine erneute Gesundheitsprüfung sowie einen augenärztlichen Test abzulegen. Während des eigentlichen Antrags sollen auf diese Weise Krankheiten ausgeschlossen werden, die unter Umständen die allgemeine Straßenverkehrssicherheit gefährden könnten oder die Beförderung von Personen beeinträchtigen können.

Das können zum Beispiel sein:

  • Suchterkrankungen
  • psychische Störungen
  • körperliche Beeinträchtigungen oder Behinderungen
  • Schwerhörigkeit
  • Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System
  • Epilepsie
  • Diabetes
  • uvm.

D1-Führerschein: Mit welchen Kosten sollten Sie rechnen?

Für den Führerschein der Klasse D1 sind die Kosten in der Regel ziemlich hoch. Dies ist jedoch zurückzuführen auf die vielen unterschiedlichen Tests und Komponenten, die in diese Fahrerlaubnis hineinzählen und erbracht werden müssen.

Aussagen über die exakten Kosten sind allerdings nicht zu machen, da die Höhe der unterschiedlichen Kosten-Komponenten beispielsweise stark von Region zu Region variieren kann. Sie sollten aber in jedem Fall mit mehreren tausend Euro für den Führerschein D1 rechnen – für Prüfungen, Fahrstunden und die ärztlichen Tests.

Nützlich zu wissen: Haben Sie vor, auch im Ausland als Berufskraftfahrer tätig zu sein, ist Ihr Führerschein der Klasse D1 auch in Österreich gültig. Des Weiteren dürfen Sie auch mit dem deutschen Bus-Führerschein (D1) in der Schweiz fahren. Jedoch ist dies zunächst nur für ein Jahr der Fall. Danach muss dieser dort neu beantragt werden.
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