Bußgeldkatalog Fahrrad: Alkohol und Drogen

Als Verkehrsteilnehmer müssen sich selbstverständlich auch Radfahrer an die gängige StVO und Bestimmungen aus dem Verkehrsrecht halten; bei Missachtung drohen eine große Bandbreite von Sanktionen, von einem Bußgeldbescheid bis hin zu dauerhaftem Fahrverbot oder sogar einer Strafanzeige. Wir informieren Sie im Folgenden über den Bußgeldkatalog Fahrrad im Bezug auf Alkohol- und Drogenfahrten.

Bußgeldkatalog Fahrrad bei Alkohol- oder DrogenfahrtenKonsequenz
Ab 0,3 Promille: Bei auffälliger Fahrweise und UnfallStrafanzeige!
Mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad gefahren3 Punkte
Anordnung einer MPU
Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts
Unter Drogeneinfluss Fahrrad gefahrenAnordnung einer MPU
Strafanzeige!

Bußgeldrechner: Alkohol auf dem Fahrrad

Fahrrad & Alkohol: Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Promillegrenze Fahrrad

Der Erwerb von Punkten in Flensburg ist genauso wenig an den Besitz eines Führerscheins geknüpft wie die Möglichkeit, als Radfahrer ein Bußgeld zu erhalten oder ein Fahrverbot zu kassieren. Für Delikte, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, können tatsächlich jedem Verkehrsteilnehmer – sogar Fußgängern – entsprechende Sanktionen drohen. Da Alkohol im Straßenverkehr äußerst gefährliche Situationen verursachen kann, gibt es im Bußgeldkatalog einige Verordnungen zu diesem Thema, die speziell auf Radler zugeschnitten sind.

Nach Genuss von Alkohol Fahrrad fahren

Nach Genuss von Alkohol Fahrrad fahren

Für Fahrradfahrer gelten gesetzlich vorgeschriebene Promillegrenzen, und wer sie nicht einhält, kann Bußgelder, Punkte und sogar ein Fahrverbot für das Auto bekommen – dann nämlich, wenn eine MPU verhängt wird. Die MPU müssen übrigens auch diejenigen bestehen, die zum Zeitpunkt der Verordnung keinen Führerschein besitzen und ihn später machen wollen. Die Sperrfrist, die bis zur MPU abgewartet werden muss, beträgt bei Trunkenheitsvergehen auf dem Fahrrad mindestens 6 Monate.

Nach einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 1986 wurde die absolute Fahruntauglichkeit für Radfahrer auf 1,7 Promille festgesetzt. Aufgrund genauerer Messmethoden ist sie heutzutage mit einem Wert von 1,6 Promille etwas niedriger. Eine relative Fahruntauglichkeit besteht aber schon ab 0,3 Promille.

Fahrradfahren mit Alkohol

Fahrradfahrer sollten sich also folgendes einprägen: Die Promillegrenze Fahrrad (Deutschland) liegt bei 1,6 Promille. Ab diesem Wert liegt eine Straftat vor, und ein Verfahren wegen Trunkenheit wird eingeleitet. Ab diesem Wert gehen die Behörden von der „absoluten Fahruntauglichkeit“ aus, das heißt, wer mit 1,6 Promille noch Fahrrad fährt, muss auch dann mit Sanktionen rechnen, wenn er keine Gefährdungen im Straßenverkehr produziert.

Dieser Wert ist recht hoch angesetzt und die wenigsten dürften bei einer solchen Promilleanzahl überhaupt noch in der Lage sein, den Verkehr zu überblicken. Beim Thema Fahrrad & Alkohol liegt daher auch eine große Verantwortung beim Fahrer selbst – auch wenn eine Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad nicht immer strafrechtlich relevant ist, kann es vernünftig sein, das Fahrrad stehen zu lassen und lieber ein Taxi zu nehmen, wenn man hinsichtlich seiner „Fahrtauglichkeit“ nicht mehr sicher ist.

Promillegrenze für Radfahrer spätestens bei 1,6 Promille

Unter Einfluss von Alkohol mit dem Fahrrad fahren

Unter Einfluss von Alkohol mit dem Fahrrad fahren

Tatsächlich sieht die Bußgeldtabelle auch bereits für eine geringere Promille-Anzahl Sanktionen vor; dann nämlich, wenn die Radfahrer bereits durch auffällige Fahrweise zeigen, dass eigentlich eine Fahruntüchtigkeit vorliegt. Die Polizeibeamten werden verdächtige Fahrradfahrer, die beispielsweise durch Schlingern oder sonstige unkoordinierte Bewegungen auffallen, zu einer Atem-Alkoholkontrolle auffordern. Ist ihr Promillewert bei über 0,3 Promille, kann bereits dies einige Strafen nach sich ziehen: Man spricht hier von einer „relativen Fahrunfähigkeit“.

Anders sieht es aus, wenn es zum Unfall kommt: Ist ein Radfahrer mit über 0,3 Promille für einen Unfall verantwortlich, oder aber trotz Überschreitung der Promille-Grenze von 1,6 Promille mit dem Fahrrad unterwegs, so ist auch hier eine Strafanzeige die Folge. Diese geht einher mit einem Bußgeld, welches individuell festgelegt wird und meist ein Monatsgehalt umfasst. Dazu kommen 3 Punkte in Flensburg.

Fahrrad und Alkohol: Der eigene Promillewert ist kaum abschätzbar

Aber Vorsicht: Fahrradfahrer sollten keinesfalls versuchen, durch gezielte Berechnungen der aufgenommenen Promille den Grenzwert völlig auszunutzen. Wer mit einem Promillerechner ausrechnet, wie hoch seine Blutalkohol-Konzentration ist, der kommt zu keinem verlässlichen Ergebnis, und Fehleinschätzungen haben gravierende Folgen.

Ob der gesetzliche Promillewert für Radfahrer von 1,6 Promille zu hoch angesetzt ist, darüber gibt es immer wieder Kontroversen. Schließlich gibt es leider immer wieder auch tödliche Unfälle, die auf den Alkoholkonsum und die daraus resultierende Fahruntüchtigkeit zurückzuführen sind. Etwa 5 Prozent aller Fahrradunfälle mit Toten und Verletzten geht auf alkoholisierte Radfahrer zurück, die trotz ihrer durch Alkohol herbeigeführten Fahruntauglichkeit am Straßenverkehr teilnehmen. Eine Vereinheitlichung der Promille-Grenze für Radler und Kfz-Fahrer auf jeweils 1,1 Promille ist immer wieder im Gespräch, konkrete Vorhaben für diese Änderung des Verkehrsrechts gibt es jedoch für das Jahr 2017 nicht.

Betrunken Fahrrad fahren in der Probezeit

Gerade in der Probezeit gilt es für Fahranfänger, besonders umsichtig zu fahren, um den Führerschein nicht zu verlieren. Es gilt hier ein absolutes Alkoholverbot am Steuer – die Promillegrenze ist für Fahrer unter 21 Jahre und Fahrer in der Probezeit bei 0,0 Promille. Diese 0,0 Promillegrenze gilt jedoch nur für Fahrten mit einem Kraftfahrzeug. Fahrradfahren mit Alkohol ist also gestattet, solange die Bestimmungen aus Verkehrsrecht und StVO eingehalten werden: ab dem Grenzwert von 1,6 Promille liegt eine Straftat vor, aber bereits ab 0,3 Promille ist ein Entzug der Fahrerlaubnis möglich: ein dauerhaftes Fahrverbot bis zur Absolvierung der MPU kann dann verhängt werden.

Promillegrenzen im Ausland

Promillegrenzen im Ausland

Promillegrenzen für Fahrradfahrer in anderen Ländern

Die Promillegrenze für Fahrradfahrer ist in Deutschland bei 1,6 Promille und damit durchaus hoch angesetzt. In anderen europäischen Ländern verfährt man strenger beim Festlegen dieser Grenze.

  • Promillegrenze Fahrrad – Tschechien: 0, 0 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Italien, Kroatien, Frankreich, Schweiz, Niederlande: 0,5 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Österreich: 0,8 Promille
  • Promillegrenze Fahrrad – Deutschland: 1,6 Promille
Keine Promillegrenzen gibt es z.B. in Skandinavien, Großbritannien oder Irland. Wer hier alkoholisiert Fahrrad fährt, muss aber trotzdem mit Strafen rechnen! Die Promillegrenze für Radfahrer ist hier nicht auf einem bestimmten Wert festgelegt, sondern es wird individuell entschieden, ob jemand noch fahrtauglich war oder nicht. In Irland wird ein Bußgeld von bis zu 2000 Euro verhängt, wenn jemand betrunken Fahrrad fuhr; dies wird anhand seines Fahrstils entschieden, nicht an einer bestimmten Grenze.

Drogen im Straßenverkehr

Wer Drogen konsumiert, macht sich ohnehin strafbar. Aber auch der Bußgeldkatalog für Drogen im Straßenverkehr hält einige Strafen bezüglich der Fahrerlaubnis bereit – insbesondere gelten diese natürlich für PKW-Fahrer. PKW-Fahrer und Fahrradfahrer haben hinsichtlich der Drogendelikte gemeinsam, dass es hier keinen Grenzwert gibt, ab dem die Fahrt unter Einfluss einer illegalen Substanz zulässig wäre. Wer mit Drogen Fahrrad fährt, muss aber auch damit rechnen, dass die Zulassungsbehörde eine MPU anordnet. Damit einher geht der dauerhafte Entzug der Fahrerlaubnis, denn diese erlangt man erst wieder,  wenn die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestanden worden ist. Um sie zu bestehen, ist auch ein langfristiger Nachweise der Abstinenz erforderlich. Erst danach wird das Fahrverbot aufgehoben.

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  • Bernd 20. Januar 2015, 19:59

    Guten Tag,

    ich hab ein nicht ganz einfaches Problem und benötige einfach mal eine Aufklärung. Es geht um Drogenmissbrauch am Steuer und ich darf Ihnen versichern das es dabei nicht um mich geht :-))), wirklich nicht.

    Also:
    Es gibt jemanden in der Firma (Spedition) wo ich angestellt bin, von dem ich weiß, dass er „Gras“ geraucht hat. Nun gab es die ein oder andere Veränderung und diese Person (aktiver Lkw-Fahrer) stellte den Konsum ein. Dieses ist jetzt etwa vier bis sechs Wochen her. Wie lange ist der Konsum von „Gras“ seit der letzten Tüte nachweißbar? Und … jetzt kommt das, was ich gerne wissen möchte … Was passiert mit dieser Person würde sie heute in eine Kontrolle kommen und auf Verdacht oder wie auch immer auf Drogen untersucht werden? Wenn eine Restmenge „X“ festgestellt wurde, wird dann rückgerechnet und mit den Fahrdaten verglichen wie Hoch der Konsum zum Zeitpunkt von vor vier oder acht Wochen war?

    Ich weiß das ich mich unbeholfen ausdrücke, aber wirklich auf den Punkt kommen kann ich hier an dieser Stelle nicht. Ich hoffe dennoch das Sie mir Helfen können.

    Dank

    Würde diese

    • bussgeld-info 26. Januar 2015, 14:53

      Hallo Bernd,

      in unserer Rubrik „Drogen“ finden Sie alle Nachweise zu Drogen in Blut, Urin und Speichel: http://www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-drogen/. Sollte Ihr Kollege regelmäßig Drogen konsumiert haben, lässt sich dies länger in Blut, Urin und Speichel nachweisen. Die Menge im Körper ist egal. Es geht um den reinen Fakt, dass er Drogen nachweislich im Körper besitzt. Wäre dies sein erster Verstoß mit Drogen im Straßenverkehr drohen ihm 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Victorius 15. Februar 2015, 12:53

    Moin.
    Mein Sohn – 18 ist mit 1,65 Fahrrad gefahren. Er hat noch keinen Führerschein.
    Auf der Wache wurde ihn auch von den Arzt Blut angenommen.
    Mit welche Straffe muss er rechnen?
    Danke und Gruß,
    Victorius.

    • bussgeld-info 16. Februar 2015, 10:07

      Hallo Victorius,

      wer mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad fährt, der begeht eine Straftat. Es wird also nun ein Strafverfahren gehen Ihren Sohn eingeleitet, in dem die weiteren Konsequenzen ermittelt werden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Lars 11. März 2015, 18:09

    Hallo,

    ich habe auch eine Frage: ich wurde mit Alkohol (1,91 Promille) auf dem Fahrrad verurteilt und habe dafür 2 Punkte erhalten. Muss ich jetzt auch mit einer MPU rechnen?

    Vielen Dank für eine kurze Antwort.

    Lars

    • bussgeld-info 16. März 2015, 11:30

      Hallo Lars,

      ob eine MPU verordnet wird, entscheidet die Fahrerlaubnisbehörde.
      In diesem Fall kann dies durchaus der Fall sein.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Anita 16. April 2015, 12:21

    Hallo Bußgeld-Info Team,

    ich, 30, bin vor drei Jahren mit 2,2 Promille Fahrrad gefahren und erwischt worden. (Einen Führerschein hatte und habe ich nicht und auch nicht vor in nächster Zeit zu machen.)
    Vor anderthalb Jahren wurde eine MPU innerhalb von 3 Monaten angeordnet und auf ein Fahrradfahrverbot bei Nichtablegen der MPU hingewiesen.
    Auf meine Nachfrage bei der Führerscheinstelle, ob ich die MPU auch zu einem späteren Zeitpunkt machen kann, wurde mir mitgeteilt, dass dies gegen eine Gebühr möglich ist und mir nach dem Ablauf der 3-Monatsfrist eine Verzichtserklärung zugesendet wird.
    Aus beruflichen Gründen konnte ich die MPU nicht in dem vorgeschriebenen Zeitraum ablegen und habe keine Verzichtserklärung der Behörde erhalten.

    Da ich gerne wieder Rad fahren würde, währe ich Ihnen sehr dankbar wenn Sie mit folgende Fragen beantworten können:

    – Wie wirkt sich das aus, dass ich nie eine Verzichtserklärung erhalten und unterschrieben habe?
    – Ist er ratsam vor der MPU erst mal ein Jahr Alkoholabstinenz nachzuweisen?
    – Verjährt so was irgendwann?

    Mit freundlichen Grüßen

    Anita

    • bussgeld-info 20. April 2015, 10:37

      Hallo Anita,

      grundsätzlich sind Sie nicht verpflichtet, eine MPU zu machen. Es gibt in größeren Städten Möglichkeiten, eine MPU-Beratung aufzusuchen. Vielleicht können Sie dort Ihre Fragen stellen und sich umfassend beraten lassen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Stefan 25. April 2015, 17:47

    Hallo, ich wurde mit 1,5 Promille Atemalkohol beim Fahrrad fahren aufgehalten, danach wurde ich zu einem Arzt gebracht wegen einer Blutentnahme. Meine Frage ist mit was muss ich rechnen wenn die Blutuntersuchung unter 1,6 ‰ ergibt bzw. darüber? Ist generell unter 1,6 ‰ die Auferlegung einer MPU möglich bzw. der Führerscheinentzug bei Erstvergehen?

    Danke im vorraus

    • bussgeld-info 27. April 2015, 9:21

      Hallo Stefan,

      solange Sie den Verkehr nicht gefährdeten, ist eine Fahrradfahrt mit 1,6 Promille zulässig. Ansonsten müssne Sie leider mit einer MPU rechnen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Leni 30. April 2015, 14:17

    Hallo, ein Familienmitglied hat seinen Führerschein für 9 Monate entzogen bekommen, wegen 1,38 Promille. Gilt jetzt auf dem Fahrrad trotzdem die 1,6 Promille, damit man dann zur MPU muss oder gibt es für diesen Fall eine andere Regelung?

    Vielen Dank im voraus für eine Antwort!

    • bussgeld-info 4. Mai 2015, 9:32

      Hallo Leni,

      bei Wiederholungstaten in Bezug auf Trunkenheitsfahrten kann eine MPU auch schon bei geringeren Promille-Werten verordnet werden. Dies liegt im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • stefan 16. Mai 2015, 13:28

    Guten Tag, am Vatertag hat mich die Polizei auf dem Fahrrad angehalten. Weil ich auf einen steilen berg Schlangen Linien gefahren bin . Beim pusten hatte ich 1,7 . Ich musste mit zur Wache nach 2 stunden kam die Ärztin. Wenn ich unter 1.6 prominente habe. Womit habe ich zurechnen.
    Dankeschön

    • bussgeld-info 18. Mai 2015, 10:38

      Hallo Stefan,

      eine Fahrradfahrt mit 1,6 Promille gilt als Straftat. Eine MPU kann verordnet werden. Sofern Sie unter 1,6 Promille haben, erhalten Sie dennoch einen Punkt, und auch ein Fahrverbot und ein Bußgeld ist möglich, da Sie fahrauffällig gefahren sind.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Clarissa 21. Juni 2015, 10:36

    Hallo,

    Ich wurde mit 0,9 Promille von der Polizei auf meinem Fahrrad angehalten, musste pusten und Blut abnehmen lassen.die Polizei wird außerdem bestimmt THC in meinem Blut finden. Mit welchen folgen muss ich rechnen?
    Vielen Dank für eine schnelle Antwort.

    • bussgeld-info 22. Juni 2015, 11:18

      Hallo Clarissa,

      es könnte sein, dass in diesem Fall eine MPU angeordnet wird. Das Kraftfahrtsbundesamt geht davon aus, dass Menschen, die Drogen konsumieren, allgemein nicht fahrtauglich sind.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Birgit H. 25. Juni 2015, 20:31

    Hallo!
    Meine Tochter ist im Mai 2009 mit dem Fahrrad unter Einfluss von Alkohol und BTM angehalten worden.Sie hatte zu der Zeit noch keinen Führerschein.Es wurde ein Bußgeld von30€ erhoben und sie musste 1000€ Strafe zahlen.Jetzt,6Jahre danach möchte sie ihren Führerschein machen und der Vorfall ist noch im Verkehrszentralregister festgehalten .Mit welchen Konsequenzen mus sie rechnen?

    • bussgeld-info 29. Juni 2015, 10:53

      Hallo,

      sofern damals keine MPU gefordert wurde, ist Ihre Tochter nicht als fahruntauglich eingestuft.
      Somit kann Ihre Tochter den Antrag auf den Führerschein bei der entsprechendne Behörde stellen und dann auch den Führerschein machen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Birgit H. 9. September 2015, 13:58

        Hallo hier ist nochmal Birgit H.
        Bei meiner Tochter ist damals keine MPU angeordnet worden,trotzdem mußte sie jetzt eine machen.Der ärztliche Befund ist Super ausgefallen,aber der psychologische Befund schlecht.Sie ist Soldatin bei der Bundeswehr,sie darf eine Waffe tragen aber kein Auto fahren.Die Einträge im Verkehrszentralregister sind getilgt,jetzt im September läuft die Überliegefrist ab.Sie hat null Punkte in Flensburg und keine Einträge im polizeilichen Führungs Zeugnis.Wir sind am verzweifeln oder ist das Beamtenwillkür.Was können wir tun.

        • bussgeld-info.de 14. September 2015, 11:17

          Hallo Birgit H.,

          es ist in Ihrem Fall ratsam, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz keine kostenfreie Rechtsberatung geben dürfen.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dennis 1. Juli 2015, 2:21

    Hallo,
    Wurde ehrlich gesagt unter drogeneinfluss (Cannabis) erwischt und befinde mich in der Probezeit.
    Was geschieht in nächster Zeit, in was für Zeit Abständen.
    Mit freundlichen grüßen

    • bussgeld-info 6. Juli 2015, 10:52

      Hallo Dennis,

      in jedem Fall müssen Sie mit Auswirkungen auf Ihren Probezeit-Führerschein rechnen. Möglich ist sogar ein Entzug des Führerscheins mit der Verordnung einer MPU.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Dennis 1. Juli 2015, 16:47

    Hallo habe ein mega Problem. .. und zwar bin ich mit mein Moped (keine Zulassung also War nicht versichert und ohne Helm ) mit 1,12 atemalkohol gegen ein Auto gefahren … War zur Blutentnahme aber noch kein Ergebnis
    zudem bin ich noch unter 21 habe aber meine propezeit schon vorbei. .. nu was könnte auf mich zukommen PS Danke schon mal …

    • bussgeld-info 6. Juli 2015, 10:49

      Hallo Dennis,

      Alkoholfahrten sind ab 1,1 Promille eine Straftat, werden also vor Gericht verhandelt.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Lothar 9. Juli 2015, 13:53

    Hallo,
    ich habe vom Landratsamt ein Fahrverbot für Mofas und Fahrräder bekommen, weil ich Mofa fuhr und THC im Blut nachweisbar war. Meine Fragen:
    1. Gilt das lebenslang, wenn man keine MPU macht? Autofahrer bekommen doch auch nach 10 bzw 15 Jahren ohne MPU ihren Führerschein zurück.
    2. Gilt das auch für einen Gehbehinderten, der einen Elektro-Rollstuhl fährt?
    3. Da ich weit außerhalb wohne und selbstständig bin, bin ich auf ein Fortbewegungsmittel angewiesen, so dass ich jetzt eben schwarz Fahrrad fahre. Mit welcher Strafen muss ich rechnen, sollte ich geschnappt werden?
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Lothar

    • bussgeld-info 13. Juli 2015, 11:59

      Hallo Lothar,

      eine MPU aufgrund von Drogen verjährt nach 15 Jahren. Für Gehbehinderte gelten unseres Wissens nach keine besonderen Vorschriften. Es wird ein Bußgeld von 25 Euro anfallen, wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Thomas 11. August 2015, 12:19

    Guten Tag,
    ich hatte vor einer Woche eine Fahrradfahrt unter Alkoholeinfluss und hatte einen Unfall (ohne Fremdschaden).
    Der Atemalkohol betrug 1,7 Promille, der Blutalkohol laut Ärztlichen Befund 1,45 Promille.
    Am selben Abend wurde noch mein Führerschein beschlagnahmt, mit der Aussage ich würde per Post über
    alles weitere und Ermittlungsstand informiert werden würde.

    Nun würde ich gerne wissen, mit welcher Strafe ich zu rechnen habe, bzw. wie lange mein Führerschein ohne schreiben von der Staatsanwaltschaft einbehalten werden darf.

    Danke im Voraus,
    Thomas

    • bussgeld-info.de 17. August 2015, 18:35

      Hallo Thomas,

      führt die Alkoholfahrt auf dem Fahrrad zu einem Unfall kann dies zu einer Strafanzeige führen. Die Sperrfrist beim Fahrerlaubnisentzug liegt bei mindestens 6 Monaten. Gerade bei Alkoholdelikten ist jeder Fall ganz individuell zu ahnden, weshalb keine pauschalen Aussagen gemacht werden können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, schon mal bei der Führerscheinstelle einen Antrag zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis stellen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Peter 13. August 2015, 7:22

    Hallo,
    in 2009 wurde ich mit dem Fahrad angehalten und hatte nach Blutentnahme einen BAK von 1,96 !!!
    Jetzt nach 6 Jahren bekomme ich einen Brief vom Strassenverkehrsamt mit der Aufforderung einen Gutachter aufzusuchen. Ich weiss was es alles nach sich zieht…..
    Meine Frage nun,ist es nach dieser Zeit zulässig und warum wurde jetzt erst reagiert und nicht in 2009.
    Danke im voraus.
    Mit freundlichen Grüssen

    • bussgeld-info.de 17. August 2015, 15:07

      Hallo Peter,

      die Verjährungsfrist von Alkoholdelikten ist länger als bei normalen Ordnungswidrigkeiten. Warum, die Behörde den Bußgeldbescheid erst jetzt schickt, können wir Ihnen leider so nicht beantworten. In Ihrem speziellen Fall ist es daher ratsam, einen Anwalt zu kontaktieren, da wir leider keine kostenlose Rechtsberatung geben dürfen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

    • Martha 31. August 2015, 21:12

      Hallo,
      mein Partner ist mit dem Fahrrad auf einer Landstraße gestürzt.Anwohner haben einen Krankenwagen gerufen, die Blutalkoholprobe lag bei 1,7 Promille. Welche Konsequenzen kommen auf ihn zu? Er hat seit 25 Jahren den Führerschein und hat sich bisher noch nie etwas zu Schulden kommen lassen.
      Viele Grüße

      • bussgeld-info.de 7. September 2015, 9:38

        Hallo Martha,

        Radfahrer, die mit einem Blutalkoholwert von über 1,6 Promille mit dem Fahrrad unterwegs waren, erhalten 3 Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung, an einer MPU teilzunehmen.

        Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dagmar 19. August 2015, 19:20

    Hallo,
    bin gestern abend mit dem Fahrrad angehalten worden. Hatte 2 Promille.
    Bin noch nie negativ aufgefallen. Was kommt auf mich zu?????

    .

    • Dagmar 19. August 2015, 19:32

      Ich vergass ihnen zu schreiben,das ich im Besitz eines Führerscheines bin. Bin noch nie mit alkohol auffällig gewesen. Bis gestern mir 2 Promille beim fahrradfahren. Was kommt auf mich zu????

      • bussgeld-info.de 24. August 2015, 12:33

        Hallo Dagmar,

        beim Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss bekommt ein Fahrer bei über 1,6 Promille 3 Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung, an einer MPU teilzunehmen. In der Regel kommt es hier zu einer Strafanzeige. Wenn die MPU nicht bestanden wird, dann kann ein Fahrverbot ausgesprochen werden, sodass der Führerschein abgegeben werden muss. Es ist sogar möglich, dass ein unbefristetes Radfahr-Verbot droht.

        Ihr Bussgeld-Info Team

    • bussgeld-info.de 24. August 2015, 12:30

      Hallo Dagmar,
      mit mehr als 1,6 Promille wird das alkoholisierte Fahren als Straftat geahndet. Ihnen drohen nun 3 Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe sowie die Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU).
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • marcel 21. August 2015, 9:48

    halle hätte mal eine frage wurde vor zirka 6 jahren beim betrunkenen Fahradfahren angehalten da ich kein licht am rad hatte mir wurde darauf hin auch blut entnommen habe aber nie ein schreiben wegen mpu oder sonstigen bekommen und mache jetzt den führrerschein womit muss ich rechnen

    • bussgeld-info.de 24. August 2015, 10:37

      Hallo Marcel,
      ob Sie noch mit Sanktionen rechnen müssen, liegt im Ermessen der Behörden. Beantragen Sie Ihren Führerschein, wird Ihnen mitgeteilt werden, ob Sie z. B. an einer MPU teilnehmen müssen.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Daniel 21. August 2015, 11:00

    Hallo,
    ein Freund ist mit 2,9 Promille (Blutentnahme) unfreiwillig vom Rad abgestiegen. Womit muss er rechnen?

    Danke für die Rückinfo
    Freundliche Grüße

    • bussgeld-info.de 24. August 2015, 10:29

      Hallo Daniel,
      Ihren Freund erwarten 3 Punkte in Flensburg, eine individuelle Geldstrafe und die Anordnung einer MPU.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Thorsten 21. August 2015, 11:44

    Hallo,
    vor zwei Wochen wurde ich alkoholisiert auf dem Fahrrad von der Polizei angehalten.
    Die auf der Wache durchgeführte Blutentnahme ergab letztendlich einen Wert von 2,14.
    Bisher bin ich noch nicht aktenkundig. Klar ist, dass ich zumindest eine nicht unerhebliche Geldstrafe
    zu erwarten habe. Wie hoch ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass mir mein Führerschein entzogen wird oder eine
    MPU angeordnet wird?
    Vielen Dank im Voraus für Eure Auskunft!

    VG
    Thorsten

    • bussgeld-info.de 24. August 2015, 10:25

      Hallo Thorsten,
      Sie erwarten in jedem Fall 3 Punkte in Flensburg sowie eine erheblich Geldbuße. Da es sich um eine Straftat handelt, droht Ihnen unausweichlich ein Fahrverbot für mindestens 3 Monate und die Teilnahme an einer MPU.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Simon 26. August 2015, 8:50

    Hallo,

    Ich wurde mit 1,8 Promille auf dem Fahrrad angehalten ohne Vorher im Straßenverkehr ein Vergehen begangen zu haben. Kann es sein, dass keine MPU angeordnet wird oder ist dies wahrscheinlich

    Grüße Simon

    • bussgeld-info.de 31. August 2015, 13:04

      Hallo Simon,

      Fahrradfahrer, die mit über 1,6 Promille Rad gefahren sind, bekommen 3 Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung zu einer MPU, die sehr wahrscheinlich ist.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • stumpl 29. August 2015, 19:24

    Ich bin mit dem Fahrrad und 2,2 Promille von der Polizei angehalten worden. Ich hatte 2004 schon einen Führerscheinentzug wegen fahren unter Alkohol mit dem Auto, 13 Monaten sperrfrist und ihn 2006 wiedererteilt bekommen. Auf meinem Punktekonto in Flensburg sind im Moment 3 Punkte (2012 Rote Ampel überfahren). Mit was kann oder muss ich diesmal rechnen

    • bussgeld-info.de 31. August 2015, 12:00

      Hallo,
      fahren Sie mit über 1,6 Promille Fahrrad, drohen Ihnen 3 weitere Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe (häufig in Höhe eines Nettomonatsgehalts) und die Anordnung einer MPU. Zudem werden Sie kostenpflichtig, schriftlich verwarnt. Ihnen wird die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar empfohlen.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Steffi 31. August 2015, 8:21

    Hallo,

    wurde auf dem Fahrrad mit 2,0 Promille Atemalkohol angehalten.
    Blutentnahme erfolgte im Revier. Im Blut wird ebenfalls THC festgestellt werden:-(
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen?

    LG

    • bussgeld-info.de 31. August 2015, 8:49

      Hallo,
      es drohen Ihnen 3 Punkte, eine Geldstrafe (meistens in Höhe eines Nettomonatsgehalts) und die Anordnung einer MPU.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Chris 25. November 2015, 18:47

    Hi Chris hier!
    Bin vor drei Wochen betrunken mit dem Fahrrad erwischt worden, komplett fahrunauffällig.
    In meinem Bericht wird geschrieben das ich unauffällig und zurechnungsfähig wahr!
    Beim Bluttest kam 1,66‰ raus.
    Mit was für einer Strafe darf ich denn rechnen?

    Danke
    Gruß Chris

  • Chris 25. November 2015, 18:53

    Ach ja hab noch vergessen das ich 2011 meinen Führerschein schonmal abgeben musste wegen Trunkenheit!

    • bussgeld-info.de 30. November 2015, 11:56

      Hallo Chris,

      bei einem Promillewert ab 1,6 auf dem Fahrrad können eine Geldstrafe, 3 Punkte in Flensburg und eine MPU-Auflage folgen. Inwieweit der Erstverstoß aus dem Jahre 2011 Anrechnung findet, wird sich im Ermittlungsverfahren zeigen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • frank 19. Januar 2016, 9:52

    frank hier..hallo!hatte 2011 einen fahrradunfall mit 1,1 promille.mein antrag auf führerscheinerwerb wurde jetzt an die behörden weitergeleitet.was könnte auf mich zukommen?

    • bussgeld-info.de 25. Januar 2016, 10:53

      Hallo Frank,

      in der Regel wird erst ab einem Promillewert von 1,6 eine MPU verlangt. Letzten Endes handelt es sich jedoch um eine Einzelfallbewertung, die die Behörden je nach Sachlage auch unterhalb dieses Wertes dazu anhalten kann, eine MPU zu verlangen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Xavier 28. Januar 2016, 16:20

    „Wer Drogen konsumiert, macht sich ohnehin strafbar.“
    Das stimmt nicht. Der Konsum von Drogen ist vollkommen legal, nur der besitzt wird strafrechtlich verfolgt (ggf. nicht wenn die Menge den „Eigenbedarf“ nicht überschreitet).

  • Reini 9. Februar 2016, 10:49

    Hallo,
    Ich wurde mit 1,43 mit dem Rad aufgehalten, Polizei behauptete Schlangenlinie vor Gericht das ich widerlegen konnte anhand der Örtlichen Begebenheiten aber der Richter wollte es trotzdem nicht raus nehmen ( BAYERN) und legte mir nahe den Einspruch zurückzuziehen da es noch viel Teurer wird, Strafe 1800€ !!! was kommt nun noch auf mich zu ??? Vielen Dank

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 12:47

      Hallo Reini,

      am besten wenden Sie sich mit Ihrem Fall direkt an einen Anwalt. Leider dürfen wir keine Rechtsberatung geben. Eine sogenannte „absolute Fahruntauglichkeit“ besteht in Deutschland beim Fahrradfahren mit Alkohol bei 1,6 Promille.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • dunkelschwarz 12. Februar 2016, 10:45

    Hallo. Bin am ende Januar mit Fahrrad gefahren. Blodeweisse ist die kette von ritzel abgegangen, ( Tag davor habe ich neuen Schlauch angebracht). Also habe mir ordentlich die Fresse korregiert. (3 Tage Krankenhaus. Ohr geneeht und ….).da sollte ich pussten .direkt 1.6 .danach Blut 1.8.
    Was kann alles auf mich konnemm
    Mit freundlichen grüßen

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 11:38

      Hallo dunkelschwarz,

      ab einem Blutwert von 1,6 Promille gilt auch das Fahren unter Alkohol auf dem Fahrrad als Straftat. Hierfür kann eine hohe Geldstrafe erhoben werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit der MPU-Auflage, für den Fall, dass Sie einen Führerschein besitzen oder erwerben wollen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Horst 3. März 2016, 5:55

    Bin nach Biergenuss mit dem Fahrrad gefahren und habe den Abstand zu einer Mauer falsch eingeschätzt – dagegen geraten und gestürzt. Die freundlichen Helfer haben die Polizei gerufen, welche bei einer 1. Messung des Luftalkohols 1,1 nach ca 15 Minuten nochmals gemessen haben und 1,2 festgestellt haben.

    Was habe ich als Strafe zu erwarten und ist eine MPU fällig ? Fahrverbot ?
    Gruss Horst

    • bussgeld-info.de 3. März 2016, 9:28

      Hallo Horst,

      in der Regel müssen Sie erst ab einer Promillegrenze von 1,6 zur MPU. Wenn Sie allerdings trotz geringerer Blutalkoholkonzentration fahrauffällig werden oder einen Unfall verursachen, können Sie auch dann bereits eine Strafe erhalten und es kann für Sie eine MPU angeordnet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jan 28. März 2016, 10:10

    Hallo, bin mit 2,47 Promille auf dem Rad angehalten worden und habe 2 Monate Fahrverbot bekommen. Wie viel Zeit
    wird mir die Führerscheinstelle nach dem Fahrverbot noch für eine positive MPU gewähren. Hinzukommt das ich bereits 2008 eine positive Alkohol-MPU gemacht habe, was ja der Führerscheinstelle bekannt ist.

    • bussgeld-info.de 29. März 2016, 10:33

      Hallo Jan,

      die Frist, in der Sie die MPU durchführen müssen, legt in der Regel die Führerscheinstelle fest. Wenden Sie sich bei Fragen an die zuständige Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Samir 5. April 2016, 15:04

    „Wer Drogen konsumiert, macht sich ohnehin strafbar. “
    Ich dachte immer der Konsum wär nicht strafbar?!

    • bussgeld-info.de 7. April 2016, 9:48

      Hallo Samir,

      der Konsum selbst ist es nicht, allerdings kann automatisch auch der Besitz der Drogen angenommen werden – und dies ist strafbar.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Martin 8. April 2016, 8:02

    Hallo, habe ein E-Bike welches über 40 kmh fährt. Eine Betriebserlaubnis gibt es für das Fahrrad nicht.
    Was kann mir passieren wenn ich angehalten werde, bzw ein Unfall geschieht.

    • bussgeld-info.de 11. April 2016, 9:39

      Hallo Martin,

      dieses E-Bike dürfte im rechtlichen Sinne nicht als Fahrrad gelten, sondern als Kleinkraftrad mit geringer Leistung. Dieses benötigt immer ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • sandmann61 10. April 2016, 14:58

    Ich bin vor 4 Jahren mit dem Fahrrad bei 1,81 Promille mit meinem Fahrrad verunfallt. Ich habe eine Strafanzeige i.H.v. 1 Monatsgehalt, sowie nachdem alten Punktesystem mit 7 Punkten verurteilt worden. Ich habe die MPU abgelegt und im Rahmen der Belassung meinen Führerschein behalten. Nun steht gem. Flensburg die Aussage das ich die „neuen“ 3 Punkte nach Reform 10 Jahre behalte. Die 10 Jahre gelten doch nur bei Fahrerlaubnisentzug oder? Den hatte ich aber nie.

    • bussgeld-info.de 11. April 2016, 10:00

      Hallo sandmann61,

      wenn Sie mit mehr als 1,6 Promille im Straßenverkehr auffällig werden und gar einen Unfall verursachen, sind für die Straftat drei Punkte fällig. Drei Punkte, die Sie aufgrund einer solchen Straftat erhalten, verjähren erst nach zehn Jahren. Inwiefern das ohne den Entzug der Fahrerlaubnis auch möglich ist, ist wahrscheinlich eine Ermessenssache der Behörde. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die zuständige Führerscheinstelle.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Hanseat 20. April 2016, 9:22

    Moin moin,

    Wie viel Promille hat man(n), wenn man zwei Halbe Bier innerhalb ca. 2 Stunden nach einem Essen trinkt?

    Danke Für die Antwort

    • bussgeld-info.de 21. April 2016, 9:27

      Hallo Hanseat,

      jeder Mensch verarbeitet Alkohol im Körper anders. Vor allem ist der genaue Promillewert abhängig von Ihrem Geschlecht, Ihrem Alter, Ihrer Körpergröße und Ihrem Gewicht. Beispielsweise würden Sie als Mann mit 25 Jahren, 80kg und 1,80m Körpergröße bei einem Bier einen Promillewert von ca. 0,33 Promille haben.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Kerstin 6. Mai 2016, 15:04

    Hallo liebes Bußgeldteam,
    mein Sohn (18 Jahre, Führerschein seit einem Jahr) wurde gestern von der Polizei angehalten. Er war mit dem Fahrrad unterwegs. Die Atemprobe ergab 2,13 Promille. Sie haben ihn auf die Wache mitgenommen und den Arzt verständigt wegen einer Blutabnahme und haben seinen Führerschein entzogen. Es handelt sich um eine folgenlose Trunkenheitsfahrt gem. §316 StGB. Bisher ist mein Sohn nicht auffällig gewesen. Mit welchen Konsequenzen muss er rechnen. Er hat sich für ein FSJ beim Roten Kreuz beworben, das würde am 01.11.2016 beginnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Glück im Unglück

    • bussgeld-info.de 9. Mai 2016, 9:31

      Hallo Kerstin,

      Ihr Sohn muss mit drei Punkten in Flensburg rechnen. Die zuständige Behörde kann entscheiden, wie hoch das Bußgeld ausfällt und wie lange ein Fahrverbot dauern soll (die Fahrerlaubnis kann aber auch entzogen werden). Eine kostenpflichtige Nachschulung fällt an und es kann ein unbefristetes Radfahrverbot ausgesprochen werden. Außerdem ist dies ein A-Verstoß in der Probezeit, der zu einer Probezeitverlängerung führt.
      Welche Auswirkungen das auf das FSJ hat, kann Ihnen nur das Rote Kreuz beantworten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Vanessa 6. Mai 2016, 21:01

    Hallo,
    Ich habe eine Frage, mein Freund war mit dem Fahrrad unterwegs und wurde von einem Auto runtergefahren. Mein Freund war zuvor im Biergarten und als dann die Polizei und der Krankenwagen da war, wurde durch den atemtest 1,6 Promille festgestellt. Der Fahrer des Autos beging Fahrerflucht. Welche Auswirkungen hat das jetzt für meinen Freund? Es gab keine Blutabnahme, es wurden lediglich die Personalien aufgenommen.

    Vielen Dank im voraus

    • bussgeld-info.de 9. Mai 2016, 9:22

      Hallo Vanessa,

      gegen Ihren Freund kann nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt werden. Es drohen drei Punkte in Flensburg, die Anordnung einer MPU sowie ein hohes Bußgeld.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Timon 14. Mai 2016, 8:02

    Hallo, vor kurzem wurde ich mit einem Atemalkoholwert von 1,7 Promille erwischt. Die Ergebnisse des Bluttests habe noch nicht, aber es wird sich rausstellen, dass ich auch THC im Blut hatte.
    Nun mache ich allerdings gerade meinen Führerschein, und stehe kurz vor der Prüfung.
    Was wird jetzt passieren. Sollte ich, solange noch kein Strafverfahren eingeleitet ist, den Führerschein erstmal machen oder wäre das verschwendetes Geld?

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 9:17

      Hallo Timon,

      diese Frage lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Es kommt auch darauf an, warum und unter welchen Umständen Sie kontrolliert wurden. Ob Sie zum Führerschein zugelassen werden, wird von der Fahrerlaubnisbehörde entschieden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Gisela 6. Juni 2016, 10:24

    Ich habe eine Frage: Eine Freundin (16 Jahre) wurde ohne Licht am Fahrrad von der Polizei aufgehalten. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie mit 0,6 Promille unterwegs war. Mit welchem Bußgeld bzw. Strafe muss sie rechnen?
    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 9. Juni 2016, 8:37

      Hallo Gisela,
      wegen fehlender Beleuchtung ist mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro zu rechnen. Ob bei einem Promillewert von 0,6 weitere Maßnahmen ergriffen werden, hängt davon ab, inwieweit die Fahrtüchtigkeit Ihrer Freundin beeinträchtigt war.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Janko 20. Juni 2016, 20:42

    Ich bin vor zwei Jahren verurteilt worden wegen betrunken Fahrrad fahren. Das Gericht hat mir wegen unbelehrbarer Wiederholung eine Geldstrafe von 1200€ und Fahrrad Verbot ausgesprochen! Ich habe aber keine Einladung zur MPU bekommen? Nun hab ich gehört das sobald die Geldstrafe beglichen ist ich auch wieder Fahrrad fahren darf ohne eine weitere Straftat zu begehen.?

    • bussgeld-info.de 23. Juni 2016, 8:43

      Hallo Janko,
      eine definitive Aussage kann Ihnen die zuständige Behörde geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marco 21. Juni 2016, 21:45

    Hallo,
    was passiert wenn ich mit 15 Jahren betrunken Fahrrad fahre und das nach 22 Uhr bzw 0 Uhr ? Gilt dort auch die 1,6 Promille Grenze oder wird das dort anders geregelt? (Alkohol habe ich in dem Fall mit Aufsicht meiner Eltern getrunken)

    MFG

    • bussgeld-info.de 23. Juni 2016, 10:00

      Hallo Marco,

      wenn Ihre Eltern die gesamte Zeit dabei waren, passiert wegen der späten Uhrzeit nichts. Allerdings gilt im Allgemeinen natürlich auch hier die 1,6 Promillegrenze. Nichtsdestotrotz darf ein 15-Jähriger noch gar nicht solch ein Maß an Alkohol konsumieren. Damit verletzen die Eltern ihre Aufsichtspflicht und das Jugendamt kann eingeschaltet werden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • suat 22. Juni 2016, 11:54

    Hallo.
    Ich bin auf meinem Fahrrad ohne licht kontrolliert worden musste auch pusten Alkoholwert 0,8.
    Mit was muss ich rechnen bin 45 Jahre habe den Führerschein seit1989.
    MfG.

    • bussgeld-info.de 23. Juni 2016, 9:33

      Hallo suat,

      das liegt im Ermessen der Behörde. Ab 0,3 Promille, bei auffälliger Fahrweise und einem Unfall, droht Ihnen eine Strafanzeige.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Stefan 28. Juni 2016, 8:14

    Hallo wurde gestern Nacht auf dem Rad mit 2,06 Atemalkohol rausgezogen.. musste mit zur Blutentnahme.. habe den Führerschein 2012 abgeben müssen und muss 1jahr drogenabstinenz und mpu nachweisen.. habe das Jahr jetzt voll und Neuerteilung beantragt bekomme die tage die Einladung von der dekra.. womit kann ich rechnen? Muss ich jetzt ein Jahr nochmal beides abstinent nachweisen? Kann ich trotzdem zur mpu gehen? Die Fragen sind auf Drogen ausgelegt bin nur einmal mit 0,6promille in Vergangenheit am Steuer aufgefallen..

    • bussgeld-info.de 30. Juni 2016, 9:40

      Hallo Stefan,
      eine definitive Antwort kann Ihnen nur die zuständige Behörde geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Alexandra 7. Juli 2016, 17:00

    Bin bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit dem eBike kontrolliert worden. 2 Promille. Ersttat. Führerschein seit 30 Jahren ohne Auffälligkeiten. Mit welchen Folgen muss ich rechnen?

    • bussgeld.info.de 11. Juli 2016, 9:37

      Hallo Alexandra,

      bei einem Blutalkoholwert von 2 Promille liegt eine Straftat vor, die nach § 316 StGB mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet wird. Hinzu kommen in der Regel 3 Punkte in Flensburg sowie eine Entziehung des Führerscheins für mindestens sechs Monate und die Anordnung einer MPU.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Alexandra 7. Juli 2016, 17:02

    Nachtrag: Führerschein wurde nicht eingezogen, ich durfte ich nach Rücksprache der Polizei mit dem Staatsanwalt ? behalten

  • Tom 15. Juli 2016, 0:26

    Hallo.
    Ich habe mal eine Frage: Ich befinde mich aktuell noch in der Probezeit, habe meinen Führerschein jetzt ca. ein Jahr. Wenn ich nun mit geringem Alkoholspiegel (~0,5‰) fahre, drohen mir dann auch Konsequenzen bezüglich meiner Fahrerlaubnis?
    Liebe Grüße und danke für die Antwort schon im Voraus…

    • bussgeld-info.de 18. Juli 2016, 9:30

      Hallo Tom,

      für Fahrer, die sich in der Probezeit befinden sowie allgemein für Fahrer unter 21 Jahren gilt die Null-Promille-Grenze. Setzen Sie sich hinters Steuer, nachdem Sie ein alkoholisches Getränk zu sich genommen haben, fällt ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro sowie ein Punkt in Flensburg an. Außerdem handelt es sich hierbei um einen A-Verstoß, der die Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar nach sich zieht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Hannes 30. Juli 2016, 22:43

    !!!Jeder der hier eine Frage stellen will, soll sich erstmal die Fragen anderer durchlesen! Ich bin mir sicher, dass ihr Problem dadurch schon gelöst wird.!!!

  • Robert 4. August 2016, 13:37

    Hallo,
    ich bin gestern Nacht mit 1,75 Promille (Blasalkohol) auf dem Fahrrad erwischt worden, ich besitze einen Führerschein und bin nicht auffällig im Straßenverkehr unterwegs gewesen (kein Schlängelfahren oder Gefährdung anderer, angehalten wegen fehlenden Fahrradlichts). Es liegen auch sonst keine weiteren Vergehen im Straßenverkehr zwecks Alkohol oder Unfallverursachung bei mir vor.
    Jetzt meine Frage:
    Es wird des Öfteren von einer MPU gesprochen, ist eine MPU zwangsweise mit dem Entzug der Fahrerlaubnis (Auto) verbunden oder nicht und für wie lange? Mit welcher Strafe muss ich rechnen?
    Danke im vorraus!

    • bussgeld.info.de 8. August 2016, 8:32

      Hallo Robert,

      bei dem Führen eines Fahrrads ab 1,6 Promille drohen 3 Punkte in Flensburg, eine MPU sowie ein Bußgeld.

      Der Entzug der Fahrerlaubnis bemisst sich anhand des Verstoßes. Die MPU ist eine zusätzliche Maßnahme und beeinflusst daher nicht die Dauer eines Fahrverbotes.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Maxi 20. August 2016, 10:30

    Hallo ,
    Ich musste pusten , die Polizei hat mir nicht gesagt wie viel Promille ich habe . Die Polizei hat mich dannach nach Hause laufen lassen. Sie sagten aber Oh und es wurde notiert …

  • Helmut H. 28. August 2016, 11:27

    Hallo,
    Ich wurde vor einer Woche von meiner Nachbarin angezeigt weil ich betrunken Fahrrad gefahren bin.Mein Blutalkoholwert war 1,4 Promille.Vor über 2 Jahren wurde ich mit dem Auto erwischt bei 0,8 Promille.Ich musste einen Monat den Führerschein abgeben und 500 Euro Strafe.Was droht mir jetzt mit 1,4 Promille auf dem Fahrrad.Ich hatte keinen Unfall und war nicht fahrauffällig.
    Danke im voraus…

    • bussgeld.info.de 29. August 2016, 12:52

      Hall Helmut,

      sind Sie fahraufällig gefahren, liegt eine Straftat vor. In diesem Fall drohen neben Punkten in Flensburg ebenfalls ein Bußgeld und ein Fahrverbot. Unter Umständen müssen Sie ebenfalls mit einer MPU rechnen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Helmut H. 29. August 2016, 13:49

        Hallo,
        ich bin nicht fahraufällig gefahren und hatte keinen Unfall.Ich wurde auch nicht von der Polizei gestoppt sondern von der Nachbarin angezeigt.Die Polizei kam erst viel später aufgrund der Anzeige um meinen Alkoholwert zu messen.

        • bussgeld-info.de 1. September 2016, 9:55

          Hallo Helmut,

          wenn Sie nicht fahrauffällig geworden sind, haben Sie bei weniger als 1,6 Promille auf dem Fahrrad nichts zu befürchten.

          Ihr Bußgeld-Info Team

  • Kurt 1. September 2016, 17:29

    hallo,

    mein Sohn (30) wurde vor etwa einem Monat betrunken von der Polizei erwischt. Der Blutalkoholwert betrug 2,81 Promille. Jetzt kam die schriftliche Anhörung mit der Bitte um Äußerung zum Tatvorwurf. Er hat keinen Führerschein und hat es in Zukunft auch nicht vor, er ist polizeilich nicht bekannt und war bei der Tat auch nicht aggressiv. Wie geht es jetzt weiter? Muss er an einer MPU teilnehmen, obwohl er keinen Führerschein hat? Was kommt nach dem Brief von der schriftlichen Anhörung? Wie lange kann sich das jetzt hinziehen? Mit was für einem Bußgeld ist zu rechnen? Sorry für die ganzen Fragen 🙂
    Vielen Dank für eure Hilfe

    MFG

    • bussgeld.info.de 5. September 2016, 8:55

      Hallo Kurt,

      in welchem Zusammenhang wurde Ihr Sohn von der Polizei ermittelt? Hat er weder ein Fahrzeug bedient noch sich anderweitig auffällig verhalten, handelt es sich in der Regel nicht um eine rechtswidrige Tat.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Kurt 5. September 2016, 17:05

        hallo,

        er wurde betrunken beim Fahrrad fahren erwischt

        • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:27

          Hallo Kurt,

          nach der schriftlichen Anhörung (bei der Ihr Sohn mindestens seine persönlichen Daten angeben muss, ansonsten aber zu keiner Aussage verpflichtet ist) müsste ein Bußgeldbescheid bei Ihrem Sohn eintreffen. Dies kann jedoch mehrere Wochen dauern.
          Wenn Ihr Sohn mit mehr als 1,6 Promille auf dem Fahrrad erwischt wurde, dann kann es sein, dass er 3 Punkte erhält und ein Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts bezahlen muss. Außerdem wird er vermutlich zu einer MPU aufgefordert, die er jedoch nur absolvieren muss, wenn er eine Fahrerlaubnis beantragen möchte. Hatte er weniger als 1,6 Promille, so ist üblicherweise mit keinen Konsequenzen zu rechnen, sofern er bei seiner Fahrt niemanden gefährdet oder geschädigt hat.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Vera 25. September 2016, 22:33

    Hallo, mein Sohn wurde von der Polizei wegen Fahrradfahren ohne Licht auf dem Bürgersteig angehalten und beim Pusten wurde ein Alkoholwert von 1,7 Promille festgestellt. Worauf er hin mit zur Polizei, zur Blutabnahme mußte. Er ist 20 und erst seit einer Woche im Besitz seines Führerscheines. Mit welchen konsequenzen muß er nun rechnen. Kann ihm auch der Führerschein abgenommen werden? Welcher Alkoholwert zählt ,der beim pusten oder Blutabnahme ? Gibt es abweichungen bezüglichlich des Wertes , zwischen Pusten und Blut ?

    Vielen Dank, vorraus

    • bussgeld-info.de 26. September 2016, 8:29

      Hallo Vera,

      mit einem Promillewert von 1,7 auf dem Fahrrad erwischt zu werden, gilt als A-Verstoß. Dieser zieht eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar nach sich. In der Regel wird der Wert der Blutalkoholmenge berücksichtigt. Dieser kann vom gepusteten Wert abweichen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • vera 26. September 2016, 9:20

        Vielen Dank, für Ihre schnelle Antwort.

  • Anne 3. November 2016, 23:41

    Hallo,
    ich wurde im Mai 2013 mit 1,7 Promille auf dem Fahrrad erwischt, habe Bußgeld bezahlt aber zu keiner MPU aufgefordert. Seitdem wurde keine andere Verkehrsverstöße festgestellt.
    Jetzt 3,5 Jahre später habe ich Fahrererlaubnis beantragt und habe die von der Stadt den Brief bekommen, dass es für die Fahreignung die MPU notwendig ist.
    Dürfen sie es machen? Ist die Verjährungsfrist schon nicht abgelaufen??

    Vielen Dank im Voraus!

    • bussgeld-info.de 7. November 2016, 10:33

      Hallo Anne,

      die Führerscheinstelle entscheidet über die Notwendigkeit der MPU. Die „Verjährung“ für eine solche Anordnung findet in der Regel erst 15 Jahre nach dem Tag der ursprünglichen Tat statt. Der Ablauf scheint also rechtens (da die Entscheidung auch gewöhnlich erst bei Besitz oder bei Antrag auf Führerscheinerstellung wirksam wird). Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • helmut 16. November 2016, 14:15

    ich wurde vor 5monaten nachdem mich 2 junge ausländische autofahrer in 3o zone bedrängte wurde und ich auf den gehweg ausweichen mußte da ich eine taschenlampe dabei hatte als licht habe ich sie geblendet um auf mich aufmerksam zu machen danach holte sich mich ein einer bedrohte mich mit dem baseballschläger sie holten dann die polizei und die stellte bei mir 1,7 promille fest nun mußte ich eine geldstrafe von 650 euro bezahlen nun sol ich noch eine mpu um weiterhin fahrradfahren zu dürfen

  • Tina 27. Dezember 2016, 9:45

    Mein Sohn ist Ende April mit 2.09 Promille auf dem Fahrrad in eine Kontrolle geraten. Anschließend gab es ein Gerichtsverfahren, das mittlerweile abgeschlossen ist. Nun wurde er zur MPU aufgefordert. Her hat er im medizinischen Bereich alles sehr gut bestanden, aber im psychologischen Bereich ist er durchgefallen. Es wurde ihm eine Einzelberatung empfohlen und die unangekündigten blutentnahmen über die nächsten 12 Monate. … Nun meine Frage? heißt , dass , dass er für mindestens 12 Monate den führerschein entzogen bekommt? Wie ist es wenn er bei der Aufforderung für eine Blutentnahme nicht in Deutschland ist? Er plant ein Auslandssemester?.
    LG

    • bussgeld-info.de 27. Dezember 2016, 10:22

      Hallo Tina,

      ohne bestandene MPU wird ihm der Führerschein ganz entzogen, nicht nur auf Zeit. Erst wenn Ihr Sohn die MPU besteht, kann er seinen Führerschein neu beantragen. Das Auslandssemester klären Sie am besten mit der Behörde ab, welche die Blutentnahme über 12 Monate angeordnet hat. Dann richtet sich die verantwortliche Stelle womöglich darauf ein und verlegt die Blutentnahmen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marianne 31. Januar 2017, 18:19

    Liebes Bussgeld-Info-Team,

    eine Frage: Ich bin Anfang Januar betrunken Fahrrad gefahren. Atemalkoholtest 0,94mg/l und Blutgutachten ergab einen Wert von 2,00 Promille.
    Ich habe einen Brief erhalten, in dem ich um eine schriftliche Äußerung im Strafverfahren gebeten werde. Am Ende wird gebeten nichtzutreffendes zu streichen:
    „Die mir zur Last gelegte Rechtsverletzung gebe ich zu/ gebe ich nicht zu“

    Gibt es einen Grund, die Rechtsverletzung nicht zuzugeben? Der Blutalkoholtest ist wohl Beweis genug, oder? Was passiert, wenn ich es nicht zugebe?

    Vielen Dank im Voraus!
    Marianne

    • bussgeld-info.de 6. Februar 2017, 13:15

      Hallo Marianne,

      wir können keine Rechtsberatung geben. Hierfür können Sie einen Anwalt konsultieren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Svenja 16. Februar 2017, 17:43

    Hallo,
    Ich bin 19 und habe meinen Führerschein seitdem ich 17 bin.
    Ich hatte einen Fahrradunfall (bin selbst gestürzt). Der Pusttestwert war 1,56. Was kommt jetzt rechtlich auf mich zu?

    • bussgeld-info.de 20. Februar 2017, 10:30

      Hallo Svenja,

      Führerscheinmaßnahmen greifen für Radfahrer erst ab einem Promillewert von 1,6.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Patricia 7. März 2017, 6:58

    Guten morgen, ich hätte gerne eine frage…
    Mein mann wurde letztes Jahr (Oktober) mit betrunken mit 2,01 erwischt worden (mit dem Rad)..er bekam eine 600€ Geldstrafe :/
    Mein Mann hat keinen Führerschein und möchte keinen haben im weiteren leben…
    Jetzt wollen die das mein Mann eine MPU macht…muss er das?
    Liebe grüße Patricia

    • bussgeld-info.de 9. März 2017, 10:40

      Hallo Patricia,

      wenn Ihr Mann keine Fahrerlaubnis erlangen möchte, muss er die MPU auch nicht machen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andreaz 19. März 2017, 0:46

    Wurde vor 4 Jahren mit meinem Pkw mit einem Wert von 1,9 promille gestoppt. Geldstrafe und sperrfrist sind bezahlt/bzw verstrichen. Jetzt wurde ich auf meinem fahrrad mit wieder fast 2 promille gestoppt. Meine Frage nun bekomme ich eine neue sperrfrist? Wollte eigentlich baldmöglichst die mpu starten. Danke

    • bussgeld-info.de 20. März 2017, 10:08

      Hallo,

      Sie haben die Möglichkeit, bei der zuständigen Führerscheinstelle nachzufragen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Unverschuldet 24. März 2017, 10:56

    Wie ist es denn, wenn man z.B. Mit 0,8 Promille definitiv unverschuldet einen Unfall hat, den man auch mit 0,0 Promille gehabt haette?

    • bussgeld-info.de 27. März 2017, 10:24

      Hallo,

      wir dürfen keine Rechtsberatung leisten. Sie können sich an einen Anwalt wenden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Unverschuldet 27. März 2017, 19:31

        Das war eine rein hypothetische Frage, die sie durchaus haetten beantworten koennen haetten muessen. Ausserdem haben Sie sie schon im Text beantwortet oder der Text ist inhaltlich falsch.

        „Anders sieht es aus, wenn es zum Unfall kommt: Ist ein Radfahrer mit über 0,3 Promille für einen Unfall verantwortlich, oder aber trotz Überschreitung der Promille-Grenze von 1,6 Promille mit dem Fahrrad unterwegs, so ist auch hier eine Strafanzeige die Folge“

        Ansonsten bitte „für ….verantwortlich“ durch „in einen ….verwickelt“.

        • bussgeld-info.de 30. März 2017, 9:34

          Hallo Unverschuldet,

          in dem Fall muss dem Fahrradfahrer nicht zwingend ein Mitverschulden zur Last gelegt werden. Die Bestimmungen über Ordnungswidrigkeiten bleiben davon allerdings unberührt.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dieter 29. März 2017, 5:36

    Hallo,
    Mir wurde ein nach einer betrunkenen Fahrrad fahrt (2 Promille) ein Verbot erteilt weiterhin Fahrrad zu fahren. Eine MPU kann und will ich nicht machen, bin aber auf mein Fahrrad angewiesen.
    In einem vorhergehenden Artikel habe ich gelesen, dass 25 Euro Strafe zu Busgeld anstehen wenn ich auf dem Fahrrad erwischt werde.
    Wie ist es wenn ich in einen Unfall habe? Zahlt die Versicherung? Und wie ist es mit der Unfallschuld, bin ich immer Schuld (auch wenn ich fuer den eventuellen Unfall nicht verantwortlich bin) da ich illegal Fahrrad fahre?
    Danke!!

    • bussgeld-info.de 30. März 2017, 10:20

      Hallo Dieter,

      wird das Fahrverbot für das Fahrrad ignoriert, können einem Radfahrer rechtliche Konsequenzen und ein Bußgeld bis zu 1000 Euro drohen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dieter 30. März 2017, 2:44

    Hallo,
    ich moechte zu meiner Frage noch eins Klarstellen. Da ich sie gerade nochmal gelesen habe.
    Ich besitze kein Fahrrad und fahre auch kein Fahrrad!!!
    Moechte aber gerne wieder Fahrradfahren!!!
    Dafuer 1 Jahr Abstinenznachweiss, MPU Vorbereitung und MPU (Kosten ca. 2000$) zu bezahlen erscheinen mir nicht Verhaeltnismaessig. (Zudem mit ungewissem Ausgang)
    Daher oben meine theoretische Frage.
    Ein Fahrrad wuerde mein Leben ungemein erleichtern!!!

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