Geschwindigkeitsbegrenzung: Aufgehoben wird sie oft nicht automatisch

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Durch ein Verkehrsschild kann eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden.

Durch ein Verkehrsschild kann eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden.

Muss eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden oder gilt, dass eine solche an der nächsten Kreuzung endet? Diese Frage beschäftigt Verkehrsteilnehmer immer wieder und sorgt oft auch für einige Verwirrung. Welche Verkehrszeichen für das Ende einer Geschwindigkeitsbegrenzung sorgen, ist in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Da ist anderem auch Thema in jeder Fahrschule.

Was die StVO zur Geschwindigkeitsbegrenzung und deren Aufhebung definiert, wann diese Begrenzungen automatisch enden und von welchen Mythen sich Autofahrer diesbezüglich verabschieden sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Wie wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben? Welches Schild gilt?

Dass ein Tempolimit nur bis zur nächsten Kreuzung oder Einmündung besteht, ist einer der Mythen, die sich unter Autofahrern halten. Doch ist dem wirklich so? Kann eine Kreuzung eine Geschwindigkeitsbegrenzung immer aufheben? Soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung nun aufgehoben werden, ist es zunächst wichtig zu wissen, um welche Art von Tempolimit es sich handelt. Gilt dieses nur für eine bestimmte Strecke oder ist es für einen größeren Bereich angeordnet? In der Regel wird ein solches Tempolimit durch Verkehrszeichen kenntlich gemacht.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung kann am Ende der Strecke, für die das Tempolimit gilt, ungültig werden.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung kann am Ende der Strecke, für die das Tempolimit gilt, ungültig werden.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für eine Strecke wird durch ein kreisförmiges Schild mit weißen Hintergrund, rotem Rand und einer schwarzen Ziffer dargestellt. Die Ziffer zeigt dabei an, wie schnell maximal gefahren werden darf. Es handelt sich dann um ein sogenanntes Streckenverbot.

Bei Zonenverboten handelt es sich um einen kompletten Bereich, der vom Tempolimit betroffen ist. Das sind in der Regel mehrere Straßen oder Straßenzüge, auf denen dann die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht überschritten werden darf. Das hier zu beachtende Verkehrsschild ist üblicherweise das eines Streckenverbotes, welches zusätzlich auf einem viereckigen weißen Hintergrund mit schwarzem dargestellt wird und mit dem Zusatz „Zone“ versehen ist.

In beiden Fällen muss die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden, damit sie nicht mehr gültig ist. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Am eindeutigsten sind hier wohl die Verkehrsschilder 278 bis 282.
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Geschwindigkeitsbegrenzung: Ende eines Streckenverbots

Für ein Streckenverbot kann eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden, wenn entweder die Strecke zu Ende ist, ein Aufhebungszeichen angeordnet wurde oder es die Verkehrsführung veranlasst. Das Ende einer Geschwindigkeitsbegrenzung kann gemäß StVO auch von vornherein vorgegeben sein, nämlich dann wenn den Verbotszeichen Zusätze beigefügt sind.

In ein Verbotszone muss ein Verkehrszeichen eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufheben.

In ein Verbotszone muss ein Verkehrszeichen eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufheben.

Ist durch so einen Zusatz beispielsweise die Länge der Verbotsstrecke angezeigt, wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung automatisch aufgehoben, wenn das Ende dieser angegebenen Strecke erreicht ist. Auch angegebene Uhrzeiten können zusätzlich einschränken, wann ein Tempolimit gültig ist. Außerhalb des Zeitraums ist diese Geschwindigkeitsbegrenzung dann aufgehoben. Ebenfalls eingeschränkt ist die Gültigkeit eines Tempolimits dann, wenn es gemeinsam mit einem Gefahrenzeichen aufgestellt ist.

In der Regel gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung nur im Gefahrenbereich und endet, wenn dieser eindeutig nicht mehr besteht. Ist die Geschwindigkeit beispielsweise bei einer Kurve, einem Gefälle oder in einer Steinschlagzone begrenzt, wird diese Geschwindigkeitsbegrenzung dann aufgehoben, wenn die Gefahrenzone verlassen wurde.

Ähnliches gilt bei einer Baustelle. Für eine Geschwindigkeitsbegrenzung an einer Baustelle muss die Aufhebung nicht immer durch ein zusätzliches Schild erfolgen. Ist das Tempolimit auch hier mit einem Gefahrenzeichen (z. B. für Baustelle) aufgestellt, endet dieses wenn der Gefahrenbereich, also die Baustelle endet.

Wie bereits erwähnt, sind die Aufhebungszeichen 278 bis 282 für die Aufhebung eines Streckendverbots die entscheidenden. Hierbei handelt es sich um die Schilder für das Streckenverbot jedoch ausgegraut und mit fünf schwarzen diagonalen Streifen versehen. Die Streifen verlaufen über die Ziffer und streichen diese durch. Auch Ortstafeln haben die Bedeutung, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wird. Die Tafeln bestimmen zum einen, dass ab hier die zulässige Höchstgeschwindigkeit für innerorts gilt und zum anderen, dass diese beim Verlassen der Ortschaft wieder aufgehoben ist.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung wird automatisch aufgehoben, wenn von der Strecke abgebogen und eine Einmündung oder Nebenstraße befahren wird. Dies jedoch nur sofern es sich nicht um eine Verbotszone handelt.

Zonenverbote: So wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung hier aufgehoben

Im Gegensatz zu Streckenverboten müssen Zonenverbote immer durch ein entsprechendes Verkehrszeichen aufgehoben werden. Auch hier handelt es sich um die ausgegrauten Zonenverbotszeichen mit fünf schwarzen diagonalen Strichen. Diese signalisieren das Ende der Zone, eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist somit aufgehoben.
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