Was bedeutet Carsharing?

Carsharing – wie funktioniert das?

Sich das Auto zu teilen, hat viele Vorteile.
Sich das Auto zu teilen, hat viele Vorteile.

Lohnt es sich für Sie nicht, ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen, ist das Carsharing eine gute Alternative zum eigenen Auto. Denn bei diesem Prinzip nutzen Sie das Auto auch nur, wenn Sie es gerade benötigen. Laufende Kosten wie Steuern oder die Kfz-Versicherung beim Carsharing bleiben für Sie aus. Carsharing oder auch Car-Sharing bedeutet, dass sich mehrere Personen ein Auto teilen.

Auto überall abgeben

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, das Carsharing privat zu organisieren. Wenn Sie sich mit Freunden oder Bekannten Autos teilen möchten, ist privat das Carsharing selbstverständlich auch möglich.

In Deutschland wird auch oft vom „Auto-Sharing“ gesprochen. Besonders praktisch: Bei den meisten Anbietern können Sie das Auto jederzeit und überall abgeben, ohne bestimmte Stationen zur Abgabe anfahren zu müssen. Gerade in großen Städten wie Berlin, München oder Hamburg ist das Angebot des Carsharings deshalb sehr beliebt. So können die Kunden die Stationen selbst wählen, an denen sie die Fahrzeuge nach ihrer Fahrt stehen lassen.

Was kostet das Carsharing?

Wie hoch die Kosten für das Carsharing genau sind, kann nicht pauschal gesagt werden. Denn die Beträge für die Fahrten unterscheiden sich je nach Anbieter. Ebenso unterscheidet sich die Art der Abrechnung: Während bei manchen Anbietern pro gefahrenem Kilometer bezahlt wird, ist es bei anderen üblich, pro Minute oder Stunde abzukassieren.

Was kostet das Carsharing eigentlich? Das ist vom Anbieter abhängig.
Was kostet das Carsharing eigentlich? Das ist vom Anbieter abhängig.

Außerdem fallen Anmeldegebühren – je nach Anbieter zwischen 10 und 50 Euro – an, die miteinkalkuliert werden sollten. Es lohnt sich außerdem, vor Fahrtantritt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Unternehmens genau zu lesen. Denn hier werden anfallende Carsharing-Kosten für Serviceeinsätze, Reparaturen oder Verluste der Parkkarte, des Schlüssels oder der Tankkarte aufgelistet.

Zudem müssen Sie Kosten für eventuelle Ordnungswidrigkeiten wie falschem Parken oder einer Geschwindigkeitsüberschreitung hinzuzählen.

Anbieter von Carsharing in Deutschland

In Deutschland gibt es viele Firmen, die Carsharing anbieten. Ein Vergleich lohnt sich deshalb immer, bevor Sie sich für ein Unternehmen entscheiden. Mittlerweile gibt es auch entsprechende Seiten im Internet, die einen Carsharing-Test der verschiedenen Anbieter durchführen.

Die bekanntesten Unternehmen in Deutschland – bzw. die mit den meisten Kunden – sind beispielsweise car2go, DriveNow oder Flinkster. Einige Carsharing-Anbieter sind dabei auch an Automobilunternehmen gebunden.

Was passiert bei einem Carsharing-Unfall?

Normalerweise ist jedes Carsharing-Fahrzeug mit einer Versicherung vor Schäden wie zum Beispiel bei einem Unfall geschützt. Das geschieht entweder durch eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung. Oft ist die Selbstbeteiligung allerdings sehr hoch. Sie sollten deshalb bei Abschluss eines Vertrags darauf achten, dass Sie die Informationen zur Carsharing-Versicherung genau lesen um sich eventuell überraschende Kosten zu sparen.

Beim Carsharing können auch elektronische Autos gefahren werden.
Beim Carsharing können auch elektronische Autos gefahren werden.

Sollten Sie geblitzt werden, während Sie mit dem Fahrzeug vom Carsharing unterwegs sind, wird Ihnen der Bußgeldbescheid vom jeweiligen Anbieter weitergeleitet. Da dieser Ablauf in der Regel länger dauern kann, ist es durchaus möglich, dass die zweiwöchige Einspruchsfrist der Bußgelder bereits abgelaufen ist. In diesem Fall können Sie eine „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ beantragen. Hierzu können Sie einen Anwalt konsultieren. Allerdings ist es auch möglich, die Wiedereinsetzung selbst zu beantragen.

Carsharing: Gut für die Umwelt?

Heutzutage gibt es auch viele Carsharing-Fahrzeuge, die elektronisch fahren. Das hat den Vorteil, dass das Fahren völlig emissionslos geschieht und die Umwelt nicht belastet wird. An bestimmten elektronischen Ladestationen kann das Elektroauto dann wieder für die Fahrt aufgeladen werden. Hierzu werden auch oft spezielle Parkplätze gestellt, die zum Aufladen der Fahrzeuge genutzt werden können.

Carsharing und Elektromobilität der Fahrzeuge gehen mittlerweile also Hand in Hand – zur Freude der Umwelt.

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