Innerorts geblitzt – drinnen wird es teurer als draußen

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Geschwin­digkeits­übeschrei­tung InnerortsBußgeldPunkteFahr­verbotLohnt ein Einspruch?
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Wer zu schnell innerorts geblitzt wird, muss mit einem heftigen Bußgeld rechnen.

Wer zu schnell innerorts geblitzt wird, muss mit einem heftigen Bußgeld rechnen.

Ob im verstopften Großstadtdschungel oder in der verschlafenen Kleinstadt – Autofahrer kommen innerorts selten auf ihre Kosten, wenn es darum geht, ihren Geschwindigkeitsvorteil auszunutzen.

In Metropolen wie Berlin ist man mit dem Fahrrad oft schneller als mit dem Auto. Wenn sich dann doch endlich eine freie Straße vor der Windschutzscheibe ausbreitet und sich eine Möglichkeit bietet, die Pferdestärken des Wagens mal vollends auszukosten, um vielleicht doch noch rechtzeitig zur Sportschau zuhause zu sein, ist die Versuchung groß. Doch Vorsicht ist geboten: Die Behörden blitzen auch in Städten und werden Sie innerorts geblitzt, wird es schnell teuer.

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Zu schnell gefahren innerorts? – So ist die Rechtslage

Geblitzt innerorts: Das Ortseingangsschild zeigt an, dass ab jetzt Bußgeld und Punkte steigen und das Fahrverbot schneller erfolgt, wenn Sie erwischt werden.

Geblitzt innerorts: Das Ortseingangsschild zeigt an, dass ab jetzt Bußgeld und Punkte steigen und das Fahrverbot schneller erfolgt, wenn Sie erwischt werden.

“Innerorts” ist die Bezeichnung für das gesamte öffentliche Verkehrsgebiet, das innerhalb von Ortsgrenzen liegt. Dieses ist durch die gelben Ortsschilder abgesteckt. Wann immer Sie ein solches Schild passieren gilt: Fahren Sie zu schnell, werden Sie innerorts geblitzt – und können bei Geschwindigkeitsüberschreitung in der Ortschaft auch mit höherem Bußgeld sanktioniert werden.
Innerorts gilt in der Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, wenn sie nicht ausdrücklich anders ausgeschildert ist.

Ab wann droht Ihnen ein Fahrverbot?

Geschwindigkeitsüberschreitungen werden innerorts stärker geahndet als außerorts. Sinnig – denn in Städten ist die Bevölkerungsdichte höher, es gibt mehr Kreuzungen und Berührungspunkte mit Fußgängern und deshalb auch ein größeres Unfallpotenzial. Folglich werden Sie stärker zur Kasse gebeten, wenn Sie mit zuviel km/h innerorts geblitzt werden. Kosten variieren je nach Geschwindigkeit zwischen 15 und 680 € Bußgeld. Sind Sie innerorts zu schnell gefahren, kann das außerdem weitere Konsequenzen haben:

Beispiel:

Während ein Fahrer, der 31 km/h zu schnell fährt, außerorts nur mit einem Bußgeld und einem Punkt zu rechnen hat, gibt es für die gleiche Ordnungswidrigkeit zwei Punkte und sogar einen Monat Fahrverbot, wenn Sie innerorts geblitzt werden. Außerdem erhöht sich das Bußgeld.

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Innerorts geblitzt in der Probezeit

Werden Sie innerorts geblitzt, kann der Abzug der Toleranz Ihnen viel Geld und sogar Punkte in Flensburg sparen.

Werden Sie innerorts geblitzt, kann der Abzug der Toleranz Ihnen viel Geld und sogar Punkte in Flensburg sparen.

Wer noch in der Probezeit ist, muss, wie auch sonst beim zu schnell Fahren innerorts, besonders aufpassen. Wer in der Probezeit geblitzt wird, muss unter Umständen schon ab 26 km/h Übertretung seinen Führerschein für einen Monat abgeben. Begehen Sie einen Verstoß mit einem Bußgeld von 60 € oder mehr, kann sich außerdem die Probezeit um weitere zwei Jahre verlängern.

Toleranz kann Ihren Geldbeutel schonen

Wenn Sie innerorts geblitzt werden, heißt das nicht automatisch auch, dass Sie ein Bußgeld zu erwarten haben. Die Blitzer sind nicht einhundertprozentig fehlerfrei und deshalb gilt immer ein Toleranzabzug – auch innerorts.
Bis 100 km/h werden 3 km/h von der Geschwindigkeitsmessung abgezogen, ab 101 km/h sind es 3% der Gesamtgeschwindigkeit.

Sind Sie innerorts geblitzt worden, lohnt es sich unter Umständen, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Dafür wenden Sie sich an Ihren Anwalt für eine Rechtsberatung.
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