21 bis 30 km/h zu schnell: Teurer Verstoß

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße von 21 bis 30 km/h zu schnell

Ver­stoß (au­ßer­orts)Buß­geldPunk­teFahr­ver­botLohnt ein Einspruch?
Pkw
21-25 km/h zu schnell70 Euro1Hier prüfen
26-30 km/h zu schnell80 Euro1Hier prüfen
Lkw
21-30 km/h zu schnell80 Euro1Hier prüfen
26-30 km/h zu schnell95 Euro1Hier prüfen
Kenn­zeich­nungs­pflich­tige Kfz, Kraft­omni­bus­se mit Fahr­gäs­ten und Kfz mit gefähr­lichen Gü­tern
21-30 km/h zu schnell160 Euro21 MonatHier prüfen
26-30 km/h zu schnell240 Euro21 MonatHier prüfen

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Ver­stoß (in­ner­orts)Buß­geldPunk­teFahr­ver­botLohnt ein Einspruch?
Pkw
21-25 km/h zu schnell80 Euro1Hier prüfen
26-30 km/h zu schnell100 Euro1Hier prüfen
Lkw
21-25 km/h zu schnell95 Euro1Hier prüfen
26-30 km/h zu schnell140 Euro21 Mo­natHier prüfen
Kenn­zeich­nungs­pflich­tige Kfz, Kraft­omni­bus­se mit Fahr­gäs­ten und Kfz mit gefähr­lichen Gü­tern
21-25 km/h zu schnell200 Euro21 Mo­natHier prüfen
26-30 km/h zu schnell280 Euro21 Mo­natHier prüfen

Bußgeldrechner: Ermitteln Sie, welches Bußgeld z. B. bei 22 oder 24 km/h zu schnell auf der Autobahn zu erwarten ist


Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

29 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaft: Ab 26 km/h zu schnell droht außerorts ein Bußgeld von 80 Euro.
29 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaft: Ab 26 km/h zu schnell droht außerorts ein Bußgeld von 80 Euro.

Weil große und schwere Kfz mehr Schaden im Straßenverkehr verursachen können, spielt es für den Bußgeldkatalog eine Rolle, ob Sie eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Pkw, Lkw oder z. B. einem Gefahrtguttransporter begehen.

Die Bußgelder für Lkw und kennzeichnungspflichtige Kfz sind daher üblicherweise höher und die fahrzeugbedingten Höchstgeschwindigkeiten etwas niedriger als bei Pkw. Nicht unerheblich ist außerdem die Probezeit, denn wenn Führerscheinanfänger mit 21 bis 30 km/h zu schnell geblitzt werden, liegt ein A-Verstoß vor, der Probezeitmaßnahmen nach sich zieht.

Welche Probezeitmaßnahmen das sind und was Autofahrer sonst bei einem Tempoverstoß von 21 bis 30 km/h zu schnell erwartet, erfahren Sie im Nachfolgenden.

Wie wirken sich 21 bis 30 km/h zu schnell auf die Probezeit aus?

Als Fahranfänger mit 27 oder 28 km/h zu schnell außerorts (Autobahn): Die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre.
Als Fahranfänger mit 27 oder 28 km/h zu schnell außerorts (Autobahn): Die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre.

Fahranfänger wissen, dass je nach Verkehrsordnungswidrigkeit neben den üblichen Sanktionen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) unter Umständen Probezeitmaßnahmen angeordnet werden können, darunter:

Dabei kommt es auf die Art der Verstöße und deren Häufigkeit an. Bis 20 km/h zu schnell ist nicht mit Probezeitmaßnahmen zu rechnen. Ab 21 km/h zu schnell liegt jedoch ein sogenannter A-Verstoß vor (schwere Zuwiderhandlung). Wenn ein Fahranfänger mit 21 bis 30 km/h zu schnell unterwegs ist, kann direkt eine Verlängerung der Probezeit drohen, auch wenn er zum ersten Mal geblitzt wurde.

Fährt der Betroffene erneut mit z. B. 23 km/h zu schnell innerorts in der Probezeit, erhält er eine Verwarnung und die Empfehlung, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Ein drittes Mal sollte er sich mit 21 bis 30 km/h zu schnell nicht erwischen lassen, denn dann droht der Fahrerlaubnisentzug.

Beachten Sie: Trotz eines ausgewiesenen Tempolimits kann die zulässige Höchstgeschwindigkeit fahrzeug- oder situationsbedingt für Sie niedriger sein. So dürfen Sie bei einer durch Nebel, Regen oder Schnee auf 50 Meter beschränkten Sichtweite maximal 50 km/h fahren. Außerdem gelten je nach Kfz (z. B. Pkw mit Anhänger oder Kraftomnibusse mit Fahrgästen) weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen von 100, 80 oder 60 km/h.
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Häufiger mit 21 bis 30 km/h zu schnell auf der Autobahn, Landstraße oder innerorts unterwegs?

23 oder 24 km/h zu schnell außerorts oder innerorts in der 30er Zone: Lkw-Fahrer müssen ein höheres Bußgeld zahlen.
23 oder 24 km/h zu schnell außerorts oder innerorts in der 30er Zone: Lkw-Fahrer müssen ein höheres Bußgeld zahlen.

Haben Sie einen Bußgeldbescheid erhalten und wundern sich über das darin angekündigte Fahrverbot? Wie Sie obiger Bußgeldtabelle entnehmen können, ist bei 21 bis 30 km/h zu schnell (mit dem Pkw) eigentlich kein Fahrverbot vorgesehen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wiederholungstätern kann bereits ab 26 km/h zu schnell ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt werden.

Dies beruht auf § 4 Abs. 2 der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV), aus der außerdem hervorgeht, wann ein Geschwindigkeitsverstoß als Wiederholungstat zu werten ist. Dies ist der Fall, …

[…] wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.

Wenn Sie also z. B. mit 27 km/h zu schnell innerorts geblitzt werden und innerhalb von 12 Monaten erneut mit 30 km/h zu schnell einem Blitzer in die Falle gehen, müssen Sie den Führerschein für einen Monat abgeben.

Es macht keinen Unterschied, ob Sie mit 21 km/h auf der Autobahn an einer Baustelle oder anderswo geblitzt werden. Die Sanktionen im Bußgeldkatalog sind nicht höher, nur weil eine Baustelle in der Nähe war. Allerdings kann es natürlich sein, dass Sie an einer solchen Stelle ein neues Tempolimit übersehen haben und die Geschwindigkeitsüberschreitung und damit das Bußgeld deshalb höher ausfällt, als gedacht.
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

FAQ – 21 bis 30 km/h zu schnell

Was passiert bei 21 bis 25 km/h zu schnell innerorts und außerorts?

Für Pkw-Fahrer ist ein Geldbuße in Höhe von 80 Euro (innerorts) und 70 Euro (außerorts) vorgesehen. Außerdem gibt es jeweils einen Punkt in Flensburg.

Welches Bußgeld droht, wenn ich zweimal mit über 25 km/h zu schnell geblitzt werde?

Geschieht dies innerhalb eines Jahres gelten Sie als Wiederholungstäter und können bereits bei 26 bis 30 km/h zu schnell (innerorts und außerorts) mit einem Monat Fahrverbot rechnen.

Was bedeuten z. B. 24 oder 25 km/h zu schnell für die Probezeit?

Ab 21 km/h zu schnell kann die Probezeit auf vier Jahre verlängert werden, da es sich um einen A-Verstoß handelt. Außerdem steht ein Aufbauseminar an.

Wie finde ich heraus, welches Bußgeld konkret bei 22 km/h zu schnell außerorts, innerorts oder auf der Autobahn droht?

Sehen Sie im bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog nach oder klicken Sie hier, um unseren kostenlosen Bußgeldrechner zu nutzen. Dieser sagt Ihnen auch, ob ggf. Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot infrage kommen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (57 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den B‌ußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →
{ 0 Kommentare… add one }

Neuen Kommentar verfassen

[x] Schließen
Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2019 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.