Bußgeldkatalog: Reifen – Infos zu Winter-, Sommer- & Ganzjahresreifen

Hier finden Sie den aktuellen Bußgeldkatalog 2017, der das Bußgeld für Verstöße rund um das Thema Reifen beziffert.

VerstoßBußgeldPunkte
Fahren mit dem Kfz ohne vorgeschriebene M+S-Reifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte60 Euro1
...mit Behinderung Anderer80 Euro1
…mit Gefährdung Anderer100 Euro1
…mit Unfallfolge120 Euro1
Fahren eines Fahrzeugs oder Anhängers mit mangelhaften Reifen (Verkehrssicherheit ist wesentlich dadurch beeinträchtigt)90 Euro
Fahren eines Kfz mit M+S-Reifen ohne Aufkleber im Sichtfeld mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Reifen5 Euro
…und Überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit25 Euro
Fahren eines Kfz mit Spikes auf Reifen50 Euro
Fahren eines Mofas mit Reifen ohne ausreichende Profil- oder Einschnitttiefe oder mit Profilrillen oder Reifen mit Einschnitten25 Euro
Fahren eines Kfz oder Anhängers mit Reifen ohne ausreichende Profil- oder Einschnitttiefe oder mit Profilrillen oder Reifen mit Einschnitten60 Euro1
…mit zusätzlicher Gefährdung Anderer75 Euro1
…mit Unfallfolge90 Euro1
Fahren eines kennzeichnungspflichtigen Kfz mit gefährlichen Gütern oder dessen Anhänger mit Reifen mit Profilrillen oder Einschnitten oder ohne ausreichende Profil- oder Einschnitttiefe 90 Euro1
…mit zusätzlicher Gefährdung Anderer112,50 Euro1
…mit Unfallfolge135 Euro1

Spezielles zum Thema Reifen

Mit dem Autoreifen gut durch jede Jahreszeit


Winterreifen als Autoreifen bei niedriger Temperatur

Winterreifen als Autoreifen bei niedriger Temperatur

Reifen sind eines der wichtigsten Bestandteile vom Fahrzeug. Aus diesem Grund gibt es viele unterschiedliche Arten von Autoreifen. Gemeinsam mit der Felge bilden sie das Rad eines Pkw.

Für unterschiedliche Witterungsverhältnisse und verschiedene Einsatzzwecke gibt es mehrere Reifentypen:

  • Winterreifen
  • M+S-Reifen
  • Sommerreifen
  • Ganzjahresreifen (Allwetterreifen)
  • Reifen mit Spikes

Parallel zu dieser Unterscheidung können Autoreifen auch nach der Bauart untergliedert werden:

  • Diagonalreifen
  • Radialreifen
  • Niederquerschnittsreifen
  • Super-Niederquerschnittsreifen
  • Ballonreifen
  • Super-Ballon-Reifen
  • 80er, 70er, 65er (usw.) Reifen
  • Runderneuerte Reifen

Der Aufbau eines Autoreifens

Ein Pkw-Reifen kann grundsätzlich in Diagonal- und Radialreifen unterteilt werden. Beide Arten unterscheiden sich in der Bauart.

Allgemein ist zu sagen, dass ein Reifen nicht nur aus Gummi besteht. Ein wichtiger Bestandteil ist die sogenannte Karkasse. So wird das Gerüst genannt, welches das Innenleben des Autoreifens trägt. Meist besteht eine Karkasse aus Geweben wie beispielsweise Kunstseide oder Baumwolle. Neben dieser Schicht besteht ein Autoreifen außerdem aus einem Laufstreifen bzw. einer Lauffläche, welche/r sich im direkten Kontakt zur Straße befindet. Außerhalb der Karkasse verläuft die Seitenwand, welche diese schützt. Ein Gemisch aus Stahldrähten, die sogenannte Wulst, fungiert als Verbindung zwischen dem Autoreifen und der Felge. Die Innenschicht, oder Liner, des Reifens besteht aus einer speziellen Gummimischung und bindet die Luft, damit diese nicht nach außen dringt.

Die Einheit tpi bzw. epi (englisch für Threads per Inch oder Ends per Inch) gibt die Anzahl der Fäden an, also wie viele Gewebefasern pro Zoll in der Karkasse verarbeitet wurden.

Diagonalreifen und ihr Aufbau

Ganzjahresreifen und Allwetterreifen

Ganzjahresreifen und Allwetterreifen

Diagonalreifen haben ihren Namen von den diagonal verlaufenden Karkassenlagen, welche in der Bereifung schräg und überkreuzt übereinander liegen. Diese Reifenart wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und war bis zu den 1980er Jahren populär. Heutzutage sind sie noch an landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Oldtimern sowie älteren Motorrädern zu finden. Diagonalreifen weisen eine starke Beweglichkeit der Lauffläche auf, weshalb sich kaum Schlammreste auf der Fläche sammeln können. Dies ist das größte Gegenargument, weshalb der Reifen kaum noch bei normalen Pkw genutzt wird, da der Reifen so an Halt verliert. Außerdem passt sich diese Bereifung besser an einen unebenen Untergrund an.

Die Weiterentwicklung der Diagonalreifen: Radialreifen

Diese Reifenart wird auch Gürtelreifen genannt. Im Jahr 1946 entwickelte das französische Unternehmen Michelin den Radialreifen und vertrieb ihn unter dem Namen „X“. Im Laufe der Jahre löste der Gürtelreifen den Diagonalreifen ab. Der Radialreifen besteht aus zwei Schichten, welche mit Karkassen aus Stahldrahtgewebe gefüllt sind. Der Reifen reagiert besser auf Erschütterungen der Straßendecke und passt sich der Straße optimal an. Außerdem ist die Reifenart im Vergleich zu ihrem Vorgänger nicht so empfindlich gegen Beschädigungen an der Lauffläche.

Wichtige Angaben zum Autoreifen

Ein Autoreifen wird durch vielerlei Angaben definiert. Diese Angaben werden bei der Herstellung auf den Reifen gedruckt. Diese sollen anhand des folgenden Beispiels einer Aufschrift erklärt werden: 125/80 R 12.

Reifenbreite

Das ist die Breite des Reifens. Sie kann von Hersteller zu Hersteller variieren und ist abhängig von der Breite der jeweiligen Felge. Die Reifenbreite wird in Millimetern angegeben.

Herkömmliche Reifenbreiten eines Pkw liegen zwischen 125 mm bis etwa 335 mm und steigen in Schritten von 10 mm.

Die erste Zahl des Beispiels ist die Reifenbreite. Unser Beispielreifen unter dem Fahrzeug ist also 125 mm breit.

Höhen-Breiten-Verhältnis

Das ist das Verhältnis der Höhe und Breite des Reifenquerschnitts in Prozent. Je kleiner die Zahl ist, desto niedriger wird die Reifenflanke, also die Seite des Autoreifens.

Ein Verhältnis von 50 bedeutet, dass die Reifenhöhe halb so hoch ist wie die Reifenbreite.

Die zweite Zahl des Beispiels ist das Höhen-Breiten-Verhältnis. Unser Beispielreifen misst eine Breite von 125 mm und eine Höhe von 100 mm, mit einem Verhältnis von 80 Prozent.

Felgendurchmesser

Dieser Begriff bezeichnet den Durchmesser der Felge und wird radial, also vom Mittelpunkt ausgehend, von Felgenrand zu Felgenrand berechnet.

Der Felgendurchmesser wird in Zoll angegeben (1 Zoll = 25,4 mm). Gängige Angaben reichen von 10 Zoll bis 20 Zoll.

Die letzte Zahl bezeichnet den Felgendurchmesser und gibt an, dass unsere Beispielfelge 12 Zoll, also 304,8 mm, misst.

Reifenbauart

Die Reifenbauart wurde bereits weiter oben im Text erklärt. Sie kann entweder einen Radial- oder Diagonalreifen definieren. Es darf nur eine Reifenart am Kfz montiert sein.

R bedeutet Radialreifen, D oder ein Bindestrich Diagonalreifen. RF definiert Run-Flat-Reifen oder auch Reifen mit Notlaufeigenschaften.

Das R in unserem Beispiel sagt also, dass es sich hier um einen Radialreifen handelt.

Natürlich gibt es noch weitere Angaben für Autoreifen wie beispielsweise der Geschwindigkeitsindex für Reifen. „V“ definiert diesen Wert. Dieser gibt die maximal erlaubte Geschwindigkeit für das Fahren mit dem jeweiligen Reifen an. Die Hersteller definieren diesen Reifen-Geschwindigkeitsindex als Garantie dafür, bis zu welcher Geschwindigkeit der Reifen mit einem optimalen Reifendruck im Dauerbetrieb gefahren kann.

„Tubeless“ bedeutet, dass der Reifen schlauchlos ist. Das Gegenteil ist „Tubetype“.

Der Tragfähigkeitsindex, oder auch Lastindex genannt, ist eine Zahl, welche die maximal zulässige Last des Kfz bzw. ihrer Reifen beziffert. Die Zahl ist lediglich ein Code. Dieser beginnt bei einem Lastindex von 19 (77,5 kg) und endet bei 204 (16.000 kg). Bis zu einem Lastindex von 28 wird in 2,5er Schritten gerechnet, bis 40 in 3er Schritten, etc. So ist der Tragfähigkeitsindex von 25 beispielsweise 92,5 kg und bei der Ziffer 37 beträgt er 128 kg.

Außerdem kann noch das Herstellungsdatum, ein Abnutzanzeiger des Profils, die Lärmemission, etc. auf dem Autoreifen vermerkt sein.

Das neue EU-Label für Autoreifen

Ab dem 1. November 2012 sind Hersteller und Importeure von Reifen verpflichtet, alle nach dem 1. Juli 2012 produzierten Reifen mit dem Label zu versehen: durch Aufkleber, Anhänger und technisches Werbematerial. (Quelle: Europäisches Parlament)

Das EU-Label soll wichtige Angaben schnell und leicht verständlich anzeigen. Auf dem Label stehen Daten bezüglich der Kraftstoffeffizienz, der Nasshaftung und der Rollgeräusche eines Reifens. Das Etikett sieht der Verbrauchskennzeichnung von Waschmaschinen ähnlich und klassifiziert die drei Daten von einem grünen A (die beste Klasse) bis zu einem roten G (die schlechteste). Die Nasshaftung ist jedoch nicht mit der Haftung bei Schnee und Matsch (M+S) zu verwechseln.

Welche Reifen darf ich fahren?

Welche Profiltiefe müssen Sommerreifen vorweisen

Welche Profiltiefe müssen Sommerreifen vorweisen

Für jedes Witterungsverhältnis werden verschiedene Pkw-Reifen hergestellt. In den folgenden Abschnitten sollen Besonderheiten und Hinweise erklärt werden.

Die Winterreifen

Winterreifen sind ein Muss bei Eis und Schnee. In Deutschland kann es bei Nichtbeachtung dieser Pflicht zu hohen Bußgeldern und sogar einem Punkt in Flensburg kommen. Sind Sie ohne Winterreifen am Fahrzeug im Winter unterwegs, kostet das bereits 60 Euro. Wenn Sie noch dazu einen Unfall verursachen, müssen Sie ein Bußgeld von 120 Euro bezahlen. Bei beiden Vergehen gibt es einen Punkt in der Verkehrssünderkartei.

Winterreifen bestehen aus einer speziellen Gummimischung, welche auch noch bei niedrigen Temperaturen besonders elastisch sind. So verhindern sie, dass sich die Karkasse verhärtet und das Fahrzeug rutscht. Außerdem weisen Winterreifen noch besondere Lamellen auf, die die Rutschgefahr auf weichem Untergrund, wie etwa Schnee, verhindern sollen.

Bereits ab 2005 gilt eine Vorschrift, welche Fahrzeuge zur wintertauglichen Bereifung verpflichtet. Dies war jedoch noch keine Winterreifenpflicht. Erst seit 2010 besteht in Deutschland diese Winterreifenpflicht bei Eis, Glätte und Co.

Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte definieren den Winter laut Deutschem Wetterdienst. Also müssen spätestens bei diesen Wetterverhältnissen Winterreifen montiert werden. Auch Motorräder und Lkw sind verpflichtet, Winterreifen aufzuziehen. Land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sind davon ausgenommen.

Laut Definition der StVO gelten M+S-Reifen als Winterreifen. Die Buchstaben M und S stehen für Matsch und Schnee. Jedoch raten einige Verbände davon ab, blindlinks auf das M+S-Symbol auf Reifen zu vertrauen. Denn abgesehen von Winterreifen, gibt es auch M+S-Reifen für den Sommer oder das ganze Jahr.

Die Bezeichnung M+S ist laut StVO auf Winterreifen Pflicht. Fehlt diese Bezeichnung bei Ihren Reifen, welche dennoch wintertauglich sind, sollten Sie eine Bescheinigung des Herstellers mitführen. Einige Winterreifen besitzen neben der Kennzeichnung M+S auch ein Schneeflockensymbol (Alpine Symbol), welches zusätzlich zum M+S die Wintertauglichkeit des Reifens beweist. Das Symbol reicht jedoch allein auf dem Reifen nicht aus, es sei denn, Sie besitzen die Herstellerempfehlung.

Winterreifen: Reifen-Profiltiefe auch wichtig

„Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.“ (Quelle: § 36, Absatz 2 StVZO)

Winterreifenpflicht in Deutschland

Winterreifenpflicht in Deutschland

Natürlich spielt in puncto Sicherheit auf winterlichen Straßen auch die Profiltiefe der Winterreifen eine Rolle. Ist diese nicht mehr vorhanden, spricht man über abgefahrene Reifen. Experten sprechen von einer Winterreifen-Mindestprofiltiefe, welche 1,6 Millimeter beträgt. Viele Verbände empfehlen jedoch eine Profiltiefe für Winterreifen von 4 Millimetern. Sie ist wichtig, da der Winterreifen ohne Profil schneller ins Rutschen geraten kann.

Die Winterreifen-Profiltiefe können Fahrzeughalter auch ganz einfach Zuhause kontrollieren. Der goldene Rand einer 1-Euro-Münze ist etwa 3 Millimeter breit. Sollte der Rand der Münze bereits sichtbar sein, müssen die Reifen gewechselt werden. Laut StVZO sind nur die Profilrillen im mittleren Bereich der Reifen als Hauptprofil zu betrachten. Jedoch sollten Sie auch am Rand nachmessen.

Außerdem sind Winterreifen nicht für die Ewigkeit gemacht. Nach spätestens 4 Jahren sollten sich Autobesitzer neue Reifen zulegen, da das Autoreifen-Alter überstiegen ist. Denn nach dieser Zeit ist die Gummimischung im Reifen so hart, dass die Sicherheit auf den Straßen gefährdet ist.

Winterreifen im Sommer?
Wer im Sommer noch Winterreifen auf den Rädern hat, kann sich die Lebensdauer dieser sehr verkürzen. Außerdem wird so das Profil der Winterreifen schneller angefahren. Auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg mit Winterreifen verlängern.

Der Höchstgeschwindigkeitssticker im Auto
Der auffällige Sticker auf dem Lenkrad oder dem Armaturenbrett muss laut StVO immer dann sein, wenn Ihr Auto schneller fahren kann, als die Winterreifen es erlauben, damit es nicht zu einem Unfall kommt. Besitzen Sie beispielsweise einen BMW 335, welcher eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h auf den Tacho bringt, und Ihre Winterreifen sind nur für eine maximale Geschwindigkeit von 180 km/h ausgelegt, brauchen Sie diesen Sticker im sichtbaren Umfeld. Sollte dieser nicht vorhanden sein, zahlen Sie ein Bußgeld von 5 Euro, bei einer zusätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung steigt die Summe auf 25 Euro.

Reifendruck: Winterreifen und Sommerreifen immer kontrollieren

Den Luftdruck der Winterreifen und Sommerreifen zu prüfen, ist wichtig, da sich der Verschleiß und Kraftstoffverbrauch bei einem niedrigen Reifendruck erhöhen. Der optimale Reifendruck für Winterreifen ist natürlich abhängig von Hersteller und Modell. In der Regel steht der Luftdruck auf der Bedienungsanleitung des Autos oder dem Tankdeckel. Parallel dazu veröffentlichen viele Reifenhersteller Reifendrucktabellen im Internet.

Sollte auf dem hinteren Reifenpaar zu wenig Luft sein, bricht das Heck in der Kurve aus oder lenkt sich unruhig bei einem Spurwechsel. Ein Anzeichen für einen niedrigen Reifendruck auf den Vorderrädern ist, wenn sich das Auto nicht mehr sauber geradeaus fahren lässt. Natürlich sind diese Anzeichen bei jedem Kfz unterschiedlich. Aus diesem Grund gilt: Immer regelmäßig den Reifendruck nachkontrollieren.

Ab November 2012 müssen Neuwagen in der EU ein automatisches Reifendruckkontrollsystem besitzen, welches Autobesitzer auf einen niedrigen Reifendruck der Winter- und Sommerreifen hinweist.

Die Sommerreifen

Autoreifen reparieren

Autoreifen reparieren

Sommerreifen enthalten eine spezielle Gummimischung, welche auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird, um keine Abnutzung der Reifen und Felgen sowie gleichzeitig eine gute Haftreibung zu gewährleisten. Natürlich muss auch bei Sommerreifen die Profiltiefe von mindestens 1,6 mm eingehalten werden. Einige Experten empfehlen sogar eine Mindestprofiltiefe der Sommerreifen von 3 mm

Auch Motorradreifen müssen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm aufweisen.

Die Ganzjahresreifen und Allwetterreifen

Ganzjahresreifen (auch Allwetterreifen genannt) bilden den Spagat zwischen Winter- und Sommerreifen. Sie kombinieren zwei verschiedene Rillenanordnungen der Saisonreifen. Jedoch sollten die Allwetterreifen nicht in Orten mit großen Temperaturschwankungen benutzt werden, da sie keine richtigen Sommer- oder Winterreifen sind. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Verschleiß der Reifen und Felgen sowie der höhere Kraftstoffverbrauch aufgrund der Bereifung des Fahrzeugs. Sollten Ihre Ganzjahresreifen aber das M+S-Symbol tragen, können Sie damit im Winter laut StVO fahren.

Reifen mit Spikes

Spikes sind kleine Stifte, die in das Profil des Reifens eingearbeitet werden. Sie sind besser für eisglatte Fahrbahnen geeignet, können den Fahrbahnbelag jedoch kaputt machen. Aus diesem Grund sind sie in Deutschland verboten. Diese Regel gilt jedoch nicht für das kleine deutsche Eck, also das Gebiet um Bad Reichenhall.

Niederquerschnittreifen, Super-Niederquerschnittsreifen, Ballonreifen und Super-Ballon-Reifen

Diese vier Begriffe sind Reifengattungen, die sich aus dem Querschnittsverhältnis ergeben. Da der Trend immer mehr zu flachen Reifen auf einem Fahrzeug tendiert, wurden diese speziellen Gattungen entwickelt.

Reifen mit Notlaufeigenschaften

Reifen mit Notlaufeigenschaften besitzen speziell verstärkte Seitenwände, welche außerdem zusätzliche Einlegestreifen besitzen. Sie können auch beim vollständigen Druckverlust einen platten Reifen verhindern. Abweichend von verschiedenen Modellen halten sie etwa bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h noch 150 Kilometer bei einem kaputten Reifen durch. Reifen mit Notlaufeigenschaften besitzen eine temperaturfeste Gummimischung, die auch einer Erwärmung standhält.

Runderneuerte Reifen

Runderneuerte Reifen

Runderneuerte Reifen

Runderneuerte Reifen bilden die Alternative zu neuen Reifen. Dabei wird die Lauffläche der abgefahrenen Reifen abgezogen. Anschließend muss man die Reifen vulkanisieren lassen. Vulkanisieren ist der Prozess, bei dem das Gummigewebe gegen alle Einflüsse von außen und innen sowie gegen Beanspruchung und Abnutzung widerstandsfähig gemacht wird. Runderneuerte Reifen sind billiger, spielen jedoch in Deutschland noch eine sehr untergeordnete Rolle. Es gibt runderneuerte Winterreifen sowie runderneuerte Sommerreifen. Runderneuerte Reifen können bei vielen Fahrzeugen nicht eingesetzt werden, da der Geschwindigkeitsindex des Reifens höher sein muss als die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Das hängt mit einem Sicherheitsaufschlag zusammen, der bei dieser Reifenart immer mit einberechnet werden muss. Außerdem ist der Verschleiß bei runderneuerten Reifen in der Regel höher.

Bei dieser Reifenart sind die entsprechenden Kennzeichnungen zwingend erforderlich. Dabei spielt die Angabe „ECE R 108“ eine große Rolle, denn sie bescheinigt, dass die Reifen nach einem bestimmten Sicherheitssystem gefertigt worden sind.

Service rund um den Reifen

Ein reparierter Reifen fährt nur dann sicher, wenn er vom Fachmann bearbeitet wurde. Aus diesem Grund ist es immer besser, nicht privat Autoreifen zu flicken. Aufgrund vieler Techniken zum Flicken der Bereifung weiß nur ein Fachmann, welche davon angewendet werden muss, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Autowerkstätten sind auch die richtigen Ansprechpartner, wenn es darum geht, den Autoreifen zu entsorgen. Meist können Fahrzeughalter die alten Autoreifen direkt bei der Werkstatt abgeben. Außerdem können Sie hier auch Reifen einlagern, bis wieder der nächste Reifenwechsel ansteht.

{ 97 Kommentare… add one }
  • reni5257 16. Januar 2015, 12:07

    Mein Transporter hat reifen bis 210km/h aber kann nur 140km/h fahren muss der auf klebe auch drauf
    Mit Freundlichen Grüßen
    Reni

    • bussgeld-info 19. Januar 2015, 10:16

      Hallo,

      zur Vermeidung des Bußgelds würden wir Ihnen empfehlen, auch in diesem Fall den Aufkleber mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit anzubringen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Marcel 30. Januar 2015, 1:23

    Hallo,
    Was würde mich erwarten wenn ich eine nicht eingetragende Rad/Reifen Kombination fahren würde, die jedoch vom TÜV ohne Probleme abgenommen werden würde. Die kombination stellt keine Gefährdung da durch schleifen an der Karosserie oder ähnliches. Der Radumfang ist identisch zu der Serien Felge daher kein veränderter Tachowert.
    Danke im voraus.

    • bussgeld-info 2. Februar 2015, 10:49

      Hallo Marcel,

      es kommt ein Bußgeld von 15 Euro auf Sie zu, wenn meldepflichtige Änderungen am Auto nicht sofort der Zulassungsbehörde mitgeteilt wurden. Vermuten die Behörden bei diesem Vergehen Vorsatz, verdoppelt sich das Bußgeld.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • ilda 5. März 2015, 10:37

    Ab wann darf man mit Sommerreifen fahren? LG

    • bussgeld-info 10. März 2015, 11:09

      Hallo Ilda,

      es ist kein Stichtag vorgeschrieben, an dem man die Reifen wechseln muss.
      Dies müssen Autofahrer anhand der Witterung entscheiden. Sofern nicht mehr mit Schnee und Eis gerechnet werden muss, können die Sommerreifen angebracht werden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jochen 10. März 2015, 10:36

    Ist es erlaubt, um Winterreifen, die den Anforderungen an den Winterbetrieb nicht mehr genügen, aber noch eine ausreichende Profiltiefe für das Fahren im Sommer haben, während des Sommerbetriebes „abzufahren“, auf einer Achse des PKWs Winterreifen und auf der anderen Sommerreifen zu fahren? Beides wären Radialreifen, wie es die STVZO fordert.

    • bussgeld-info 10. März 2015, 10:45

      Hallo Jochen,

      die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt sommers wie winters 1,6 mm. Mischbereifung ist nicht verboten, solange sämtliche Reifen von einem Typ sind, also in Ihrem Fall Radialreifen. Auch die Größe muss einheitlich sein.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • TFitzner 25. September 2016, 14:44

        Was nicht verboten ist, muss nicht zwingend technisch zu empfehlen sein! Da moderne Fahrzeuge mit verschiedenen tenischen Hilfsmitteln, (Reifendrucküberwachung, ABS, ASR etc.) ausgestattet sind, würde ich von einer Mixbereifung insbesondere bei Allradfahrzeugen zwingend abraten, lieber mal den Fachhändler fragen….

  • Martin 26. März 2015, 12:49

    Moin Moin,

    Meine Frage an euch:

    Ich habe mir neue Reifen mit neuen Felgen gekauft jedoch verfüge ich keine Abe oder sonst was für die Reifen.
    Was passiert wenn mich die Polizei an hält und nach der abe oder Eintragung fragt?
    Wie hoch wär dann die Strafe und kommen Punkte auf mich zu?
    Danke im Voraus

    • bussgeld-info 30. März 2015, 9:38

      Hallo Martin,

      das Bußgeld beträgt in diesem Fall 50 Euro. Am besten, Sie lassen die Reifen von Ihrer Werkstatt in die Betriebserlaubnis eintragen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Paolo 3. Mai 2015, 22:04

    Hallo Bußgeld-Info Team,

    beim meinem Fahrzeug ist das Gewindefahrwerk und die Alufelgen nicht eingetragen. Was kann mir blühen?
    70 Euro und 1 Punkt in Flensburg oder wegen 2 vergehen 2 punkte und 140 Euro ? Danke schon mal im voraus.

    • bussgeld-info 4. Mai 2015, 9:00

      Hallo Paolo,

      grundsätzlich erhalten Sie laut Bußgeldkatalog für die Ordnungswidrigkeit „Sie nahmen das Fahrzeug in Betrieb, obwohl die Betriebserlaubnis erloschen war“ ein Bußgeld von 50 Euro. Es kann aber noch steigen, falls eine Gefährdung des Verkehrs vorlag. Auch bei Vorsatz kann dieses Bußgeld erhöht werden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Paolo 4. Mai 2015, 9:22

        Danke, das Fahrwerk ist jetzt eingetragen, nur für die Felgen gibt’s kein Gutachten. US-Felgen. Falls ein Unfall passieren sollte, wo ich nicht schuld wäre. bezahlt die gegenseitige Versicherung den kompletten Schaden? außer wahrscheinlich die Felgen.?

        • bussgeld-info 11. Mai 2015, 10:33

          Hallo Paolo,

          hier kann die Versicherung Ihre Leistungen sicherlich reduzieren. Sie können vorab bei Ihrer Versicherung anfragen, wie diese im Falle eines Unfalls vorgehen würde.

          Ihr Bußgeld-Info Team

  • Rainer 28. Mai 2015, 18:54

    Hallo,
    ich fahre das ganze Jahr durch, mit den gleichen Rädern, auch im Winter ohne M & S Reifen.
    Fahre einen Pickup mit groben Stollenprofil (Geländereifen), wie stehen hier die Aussichten, ist eine Strafe möglich, oder betrifft die Regel der M&S Reifen im Winter nur normale Fahrzeuge?

    • bussgeld-info 1. Juni 2015, 10:06

      Hallo Rainer,

      damit Sie nicht gegen die Winterreifen-Pflicht verstoßen, benötigen Sie Reifen mit einer M&S-Kennzeichnung. Ansonsten fallen die entsprechenden Sanktionen an.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Sebastian 27. Juli 2015, 22:07

    Hallo ,

    ich fahre im moment einen Kombi mit Ganzjahresreifen , alle 4 hab cirka 1,4 – 1,5 mm Profil . Ab welchen Profil muss ich die reifen den wechseln weil ich das auto uim jahre 2014 gekauft hatte das war ja ein Jahreswagen .

    • bussgeld-info.de 3. August 2015, 11:12

      Hallo Sebastian,

      für Reifen ist eine Mindestprofiltiefe von wenigstens 1,6 mm erforderlich, daher sind 1,4 bis 1,5 mm bereits zu gering. Beim Kauf neuer Reifen sollten Sie sich ausgiebig beraten lassen. Eine optimale Verkehrssicherheit verschaffen Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mandy 4. November 2015, 15:56

    Hallo!
    Ich fahre einen Seat Ibiza mit eingetragener Reifengröße von 165/70/R14! Seit ich das Auto besitze fahre ich im Sommer 185/65/R15 und im Winter195/65/R15! Ein Bekannter arbeitet beim TÜV und meinte jetzt plötzlich, dass ich mit den Winterreifen gar nicht fahren dürfte und sie auch nicht eingetragen bekomme! Jetzt meine Frage: Welche Strafe würde mich erwarten, wenn es der Polizei auffallen sollte?
    LG

    • bussgeld-info.de 9. November 2015, 15:00

      Hallo Mandy,

      das Fahren mit den falschen Reifen ist strafbar. Wie hoch die Geldbuße ausfällt, liegt im Ermessen der Behörde. Zudem entspricht das Auto damit nicht mehr den Zulassungsbeschränkungen. Möglicherweise kommt es dann zum Fahren ohne Betriebserlaubnis.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Christian 14. Februar 2016, 1:45

    Hallo liebes Bußgeld-Info Team,
    was könnte mich erwarten, wenn ich auf einer original Felge vom Autohersteller, bei der u.a. Reifen von 265/60 R18 freigegeben sind, eine Reifen mit 265/65 R18 montiere.
    (Technisch gesehen, kein Problem also kein Schleifen bzw. eingeschränkter Lenkeinschlag)
    Ich frag deshalb, da es wohl TÜV-Stellen gibt, die das ohne Probleme mit Tachoangleichung eintragen aber auch TÜV-Stellen, die das Aufgrund fehlender Herstellerfreigabe ablehnen.
    Danke schon mal 🙂

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 11:18

      Hallo Christian,

      wenn Sie die falschen Felgen an Ihrem Fahrzeug montieren, kann Ihre Betriebserlaubnis erlöschen. Beim Fahren ohne Betriebserlaubnis kommt ein Bußgeld auf Sie zu.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Christian 18. Februar 2016, 9:12

        Sorry, vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt.
        Nein, nein, die Felgen sind Original und werden mit dem Fahrzeug ausgeliefert.
        Ich würde nur gerne die Reifen von Original 265/60 R18 auf 265/65 R18 tauschen.
        Erlischt damit die Betriebserlaubnis, bzw. welche Strafe kann mich da erwarten?

        • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 11:37

          Hallo Christian,

          das kommt ganz darauf an, ob diese Reifen rechtlich in Ordnung sind und es Ihnen erlaubt ist, diese aufzuziehen. Das ist von den Prüfzeichen abhängig. Der Reifenhändler kann Ihnen hierzu genaue Informationen erteilen. Normalerweise hängen bei ihm auch Listen aus. Zudem sollte in Ihrer Betriebserlaubnis vermerkt sein, welche Reifengröße das Auto benötigt und nutzen darf. Mitunter hilft dann auch keine Ausnahmegenehmigung mehr. Wenn Sie die falsche Reifengröße verwenden, erlischt möglicherweise die Betriebserlaubnis und Sie gefährden damit sich selbst und die Verkehrssicherheit, hier kann ein Bußgeld zwischen 50 und 180 Euro drohen.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • frank 1. März 2016, 15:02

    Sind runderneuerte reifen nicht mehr zugelassen und durfeauch nicht mehr verkauft werden?

    • bussgeld-info.de 3. März 2016, 11:13

      Hallo frank,

      runderneuerte Reifen sind zulässig, sofern Sie den Standards entsprechen und eine Bauartgenehmigung vorliegt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Alf 20. März 2016, 15:02

    Hallo,

    müssen beide Reifen pro Achse gewechselt werden.
    Die Reifen sind noch fast neu, und einer ist defekt.
    Danke

    • bussgeld-info.de 21. März 2016, 10:30

      Hallo Alf,

      Sie können auch nur einen Reifen der Achse auswechseln. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass beide eine ähnliche Profiltiefe haben und qualitativ gleichwertig sind, um Fahrunsicherheiten zu vermeiden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Otto 2. April 2016, 2:05

    Hallo Bussgeld-Info-team, darf man sogenannte Runflat-Reifen auch ohne Reifendruckkontrollsystem fahren? Das Fahrzeug wäre Baujahr 2008. Vielen Dank und schöne Grüße, Otto

    • bussgeld.info.de 4. April 2016, 9:10

      Hallo Otto,

      grundsätzlich gilt: Verpflichtend ist ein Reifendruckkontrollsystem für alle Neuwagen mit Erstzulassung ab dem 1. November 2014 und alle Modelle mit Typprüfung ab dem 1. November 2012. Wenn Sie sichergehen möchten, fragen Sie am besten beim Autohersteller nach.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Heiß 6. April 2016, 21:26

    Hallo,

    Ich fahre einen Toyota Hilux mit den orginal Alufelgen. Im Fahrzeugschein sind nur 265/65R17 eingetragen.
    Vom Verkäufer bekam ich 265/70R17 dazu, darf ich diese montieren?
    Falls nicht, was erwartet mich Punkte und Bußgeld technisch, wenn ich sie trotzdem montieren und fahren würde?

    Mfg und im voraus schon mal vielen Dank 🙂

    • bussgeld-info.de 7. April 2016, 8:59

      Hallo Heiß,

      in der Regel müssen alle Änderungen in den Fahrzeugpapieren vermerkt sein. Nutzen Sie das Fahrzeug also mit anderen Felgen, als diejenigen, die in den Papieren vermerkt sind, dann gilt das als „Fahren ohne Betriebserlaubnis“ und zieht ein Bußgeld von 50 Euro nach sich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Florian 7. April 2016, 11:25

    Hi,

    Welche Strafe könnte auf mich zukommen, wenn ich an meinem Motorrad statt 190/50 17 einen Reifen in 190/55 17 fahre? Es gibt keine Freigabe in dieser Dimension und diese Größe ist auch nicht in den Papieren eingetragen, passt aber problemlos drauf.

    Danke im Voraus!

    • bussgeld.info.de 11. April 2016, 9:02

      Hallo Florian,

      die Inbetriebnahme eines Kfz, also wie bei Ihnen eines Motorrads, ohne erforderliche Betriebserlaubnis kann mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro geahndet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Brigitte 18. April 2016, 22:59

    Hallo,
    was habe ich zu befürchten, wenn ich mit einem traktor und einem anhänger 15 kmh zu schnell für den anhänger außerorts unterwegs bin und ich vergessen habe ein 25 er schild und die nummertafel mit der nummer des traktors am anhänger anzubringen ?

    • bussgeld-info.de 21. April 2016, 9:53

      Hallo Brigitte,

      hierbei kann ein Geschwindigkeitsverstoß angenommen werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sascha 19. April 2016, 17:17

    Hallo, ich habe folgendes Problem.
    Habe 2 Rad-Reifen Kombinationen eingetragen.
    Felgen haben die selbe breite aber unterschiedliche Hersteller und einpresstiefen. Die erste ist mit einem 225 eingetragen und die zweite mit einem 235er reifen. Jetzt möchte ich auf der ersten aber den 235 er fahren. Muss ich erneut eintragen bzw beim tüv vorführen?

    LG

    • bussgeld-info.de 21. April 2016, 10:06

      Hallo Sascha,

      Änderungen an den Reifen sind stets eintragungspflichtig.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Danny 13. Mai 2016, 20:24

    Hallo,
    was würde passieren wenn meine Felgen nicht eingetragen sind und ich Sie trotzdem fahren würde?
    Felge 9×16 zoll et 15 also stehen bisschen über den radkasten hinaus.
    Felgen Gutachten habe ich und ein Gutachten vom Reifenhersteller das ich den 215er reifen auf die 9er Felge ziehen darf.

    Was kann passieren wenn Sie mich aufhalten?

    MfG

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 9:31

      Hallo Danny,

      in der Regel müssen alle Änderungen in den Fahrzeugpapieren vermerkt sein. Nutzen Sie das Fahrzeug also mit anderen Felgen, als diejenigen, die in den Papieren vermerkt sind, dann gilt das als „Fahren ohne Betriebserlaubnis“ und zieht ein Bußgeld von 50 Euro nach sich.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Ronny 13. Mai 2016, 23:25

    Hallo,

    ich habe eine Frage an Sie. Gemäß meiner Zulassungsbescheinigung Teil 1 muss ich Reifen in der Größendimension von 195/65 R15 91H fahren. Eingetragende Höchstgeschwinigkeit des Pkw beträgt 191 km/h. Jetzt habe ich 4 identische Winterreifen (M+S von Michelin) mit Ausnahme des Geschwindigkeitindexes. Zwei Reifen sind T und zwei sind H gekennzeichnet. Darf ich diese Reifen im Winter fahren, wenn ich auf je einer Achse den gleichen Reifentyp verwende und dazu einen Aufkleber im Sichtbereich des Kraftfahrers mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 190Km/h anbringe?

    Danke im Voraus!
    Gruß Ronny

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 9:28

      Hallo Ronny,

      solange Sie auf einer Achse Reifen mit dem gleichen Geschwindigkeitsindex haben, wäre es unter denen von Ihnen geschilderten Umständen erlaubt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Timmy 17. Mai 2016, 14:12

    Moin Moin,

    wie sieht es aus wenn ich auf einer Achse 2 verschiedene Hersteller hab die auch einen Unterschied im Profilverlauf haben ?

    • bussgeld-info.de 19. Mai 2016, 9:05

      Hallo Timmy,
      ob eine Mischbereifung zulässig ist, hängt von der jeweiligen Kombination ab. Die Kombination von Radial- und Diagonalreifen und verschiedenen Reifengrößen ist beispielsweise nicht zulässig. Wohingegen Reifen mit deutlich unterschiedlicher Profiltiefe, Sommer- und Winterreifen sowie Reifen mit unterschiedlichen Modelbezeichnungen oder von unterschiedlichen Herstellern jeweils miteinander kombiniert werden dürfen.
      Bei unzulässiger Mischbereifung kann ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro verhängt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tim 22. Mai 2016, 15:00

    Was passiert wenn ich Alufelgen und Gewinde Fahrwerk nicht eingetragen habe? Was erwartet mich als Halter und den Fahrer?

    • bussgeld-info.de 23. Mai 2016, 8:33

      Hallo Tim,

      sollten Sie Felgen und Fahrwerk nicht eingetragen haben, fällt das unter ‚Fahren ohne Betriebserlaubnis‘. Dieses wird für den Fahrer des Wagens mit einem Bußgeld von 50 Euro bestraft.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tanja Niedermayer 25. Mai 2016, 12:58

    Hallo,
    wir haben einen Anhänger gekauft. In den Zulassungspapieren steht 185/65R14 drin. Auf den Reifen steht aber 165R13C. Ist das schlimm? Was ist da der Unterschied? Kann mir was passieren wenn ich angehalten werden sollte?

    • bussgeld-info.de 26. Mai 2016, 9:29

      Hallo Tanja,

      in der Regel sollten Sie schon die Reifen benutzen, die auch in den Papieren stehen. Sonst kann dies als „Fahren ohne Betriebserlaubnis“ gewertet werden, was ein Bußgeld von 50 Euro nach sich zieht. Fragen Sie am besten noch einmal genau beim Verkäufer nach und lassen die Änderung offiziell in den Papieren nachtragen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • rexhepi 5. Juni 2016, 23:38

    Darf ich fahren in somma mit winter reifen

    • bussgeld-info.de 6. Juni 2016, 8:13

      Hallo rexhepi,

      nein, das Fahren mit Reifen, die nicht den Wetterverhältnissen angepasst sind, ist eine Ordnungswidrigkeit. Hierfür können Sie ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg erhalten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ludwig 6. Juni 2016, 11:55

    Hallo Leute,
    Bei meinem Auto ist vom Hersteller aufgrund einer Anhängerkupplung auf der Hinterachse eine höhere Traglast eingetragen. Die im Fahrzeugschein eingetragenen Reifen haben jedoch einen zu niedrigen Tragfähigkeitsindex. Zudem ist es schwierig überhaupt Reifen mit diesem hohen Tragfähigkeitsindex zu bekommen. Was kann mir passieren, wenn ich Reifen und oder Felgen mit einem vermentlich zu niedrigen Tragfähigkeitsindex fahre obwohl im Fahrzeugschein genau diese so angegeben sind. Tatsächlich werde ich die angegebene Achslast vermutlich auch nie ereichen.
    Im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.
    MFG,
    Ludwig

    • bussgeld-info.de 9. Juni 2016, 8:42

      Hallo Ludwig,
      wird der Geschwindigkeits- oder Lastindex unterschritten muss mit einem Bußgeld von 50 € gerechnet werden. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis, das Fahrzeug wird sofort stillgelegt und muss dann kostenpflichtig beim Sachverständigen vorgeführt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Petra 15. Juli 2016, 21:17

    Hallo
    Ich habe mir nun ein skoda fabia gekauft es sind m&s reifen trauf kann ich die im Sommer auch fahren

    • bussgeld-info.de 18. Juli 2016, 8:45

      Hallo Petra,

      es ist nicht untersagt, M&S-Reifen im Sommer zu fahren. Allerdings sind diese Reifen weniger gut für hohe Temperaturen geeignet, weshalb Sie mit einer größeren Abnutzung sowie einem höheren Spritverbrauch rechnen müssen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Said 21. Juli 2016, 18:25

    Fahren mit nicht eingetragenen Felgen ?

    16 zoll auf 19 Zoll

    Felgen passen super und gefährdung ist ausgeschlossen !!

    welche strafe bei vehrkerskontrolle ?

    vg

    • bussgeld.info.de 25. Juli 2016, 8:41

      Hallo Said,

      eine Inbetriebnahme des Fahrzeugs bei erloschener Betriebserlaubnis durch nicht eingetragene Felgen kann ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro nach sich ziehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • ottertim 27. Juli 2016, 9:13

    Unser Autohaus hat uns run flat Reifen an einen Opel Zafira Bj. 2009 montiert.
    Ist das überhaupt zulässig?
    Das Auto hat natürlich kein Luftdruckkontrollsystem.

    Gruß
    Ottertim

    • bussgeld-info.de 28. Juli 2016, 9:16

      Hallo ottertim,

      werden Änderungen an einem Fahrzeug durchgeführt, müssen diese immer in den Fahrzeugpapieren vermerkt sein. Unzulässige oder nicht genehmigte Bauteile können dazu führen, dass dies als „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ gewertet wird.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jan 28. Juli 2016, 18:51

    Ich habe mir einen Nagel in einem meiner Reifen eingefahren. Nun frage ich mich, ob ich allein diesen einzelnen Reifen wechseln kann und damit dann Allwetterreifen mit z.B. einem Winterreifen fahren darf?
    Danke im Voraus

    • bussgeld.info.de 1. August 2016, 9:17

      Hallo Jan,

      bei der Bereifung müssen Sie auf die zulässige Reifengröße sowie auf die Profiltiefe achten. Ebenso ist es ratsam, einen Winterreifen nur bei winterlichen Witterungsbedingungen zu nutzen.

      Ein Allwetterreifen sollte problemlos nutzbar sein, wenden Sie sich hierbei aber am besten an einen Reifendienst.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Angelika 17. August 2016, 14:58

    Guten Tag,
    ich bin wenig Fahrer und meine Winterreifen schon älter aber noch gut Profil, kann ich da wegen dem Alter der Reifen nicht durch den Tüv kommen?

    LG

    • bussgeld-info.de 18. August 2016, 8:57

      Hallo Angelika,

      solange Ihre Reifen nicht rissig sind, andere Schäden haben oder die Profiltiefe nicht mehr ausreicht, sollte das Alter der Reifen kein Problem darstellen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Duke 4. September 2016, 9:35

    Hallo,

    darf man verschiedene Rad-/Reifenkombinationen bzw. Größe auf dem Fahrzeug bzw. auf einer Achse fahren, so lange jede der Größen für das Fahrzeug zugelassen sind?

    Danke im Voraus.

    Gruß

    • bussgeld-info.de 5. September 2016, 9:40

      Hallo Duke,

      eine Mischbereifung an einer Achse ist in der Regel nicht zulässig. Generell ist es aber möglich, die andere Achse mit anderen Reifen zu bestücken. Allerdings müssen an derselben Achse immer Räder mit zwei Diagonal- bzw. mit zwei Radialreifen verwendet werden. Fragen Sie ggf. beim TÜV nach, ob die unterschiedliche Reifengrößen erlaubt sind.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Duke 5. September 2016, 12:09

        Vielen Dank für Ihre zeitnahe Antwort.

        Mit freundlichen Grüßen

  • Christos 6. September 2016, 7:30

    Hallo Bußgeld-Info Team,
    ich fahre einen Insignia, dessen Zulassung die Reifen 215/60/R16 95V aufweist.
    Im Hersteller-Buch gibt es dennoch anderen Dimensionen auch, unter anderen noch der Typ 225/55/R17.
    Das Auto steht auf Winterreifen 225/55/R17 97H, mit denen ich auch im Sommer fahre. Wie sieht es gesetzlich aus ?

    Danke schön

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:02

      Hallo Christos,
      in den neuen Zulassungspapieren wird nur noch ein Reifen angegeben. Auskunft über weitere auch erlaubte Reifen- und Felgenkombinationen erhalten Sie vom Hersteller.
      Rechtlich ist die Nutzung von Winterreifen im Sommer erlaubt

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Christos 8. September 2016, 21:58

        Danke erstmal.
        Aber das Geschwindigkeitindex in der Zulassung ist „V“ und meine Winterreifen sind mit „H“ gekennzeichnet.
        Noch in Ordnung ?

        • bussgeld.info.de 12. September 2016, 9:03

          Hallo Christos,

          V kennzeichnet eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Der H-Index sieht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h vor. Das heißt, Sie dürfen die reifen nur bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h nutzen.

          Ihr Bußgeld-Info Team

  • uto 11. September 2016, 21:46

    Darf man an Anhängern z.B. Zulässiges GG 2Tonnen
    kleinere Reifen Montieren um eine Verringerung der Ladefläche zu erreichen? Also z.B. 10″ statt 13″ Reifen.
    Mfg
    Uto

    • bussgeld-info.de 12. September 2016, 10:24

      Hallo Uto,

      wenn Ihr Anhänger auch für Reifen mit der Größe von 10 Zoll zugelassen ist, dann ist eine Umrüstung in der Regel auch erlaubt. Fragen Sie gegebenenfalls beim TÜV nach.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ute 20. September 2016, 20:08

    Hallo Bussgeld-Info Team,
    müssen immer alle 4 Felgen ganz genau die gleichen sein? Ich habe das Problem, dass bei einem Rad die Felge beschädigt ist. Nun sagte mir die Werkstatt, dass genau diese Felge nur sehr schwer zu bekommen sei. Eine neue Felge gleicher Größe ginge nicht, dann müssten alle 4 Felgen neu. Ist das so richtig?
    mfg
    Ute

    • bussgeld-info.de 22. September 2016, 10:51

      Hallo Ute,

      im Regelfall sollten alle 4 Felgen dieselben sein, um auch ein sicheres Fahren gewährleisten zu können.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Klaus 23. Oktober 2016, 18:45

    Hallo Bußgeld-Info Team
    ist die Mischung Alu- und Stahl-Felgen auf einem Allrad-PKW
    gesetzlich erlaubt, wenn auf den Achsen nicht gemischt ist ?
    danke Klaus

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 10:38

      Hallo Klaus,

      auf einer Achse ist dies nicht möglich. Ob Alu- und Stahlfelgen an einem Kfz gemischt werden dürfen, sollten Sie beim TÜV erfragen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andreas 28. Oktober 2016, 23:10

    Hallo Bußgeld-Info Team
    ich habe gebrauche Alufelgen gekauft und nach langem Suchen im Internet die zugehörige ABE gefunden. In dieser steht mein Fahrzeug (EG-Typgenehmigung oder ABE), ich habe auch die in der ABE angegebene Reifengröße auf der Felge. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich diese, nachdem alles übereinstimmt, noch eintragen lassen muss?
    Danke Andreas

    • bussgeld-info.de 31. Oktober 2016, 10:52

      Hallo Andreas,

      da Reifen und Felgen sehr wichtige Bestandteile eines Kraftfahrzeugs sind, lohnt sich hier immer die Einzelabnahme durch einen Gutachter. Aus diesem Grund raten wir, die Felgen von einem Fachmann eintragen zu lassen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mandy 2. November 2016, 14:43

    Was passiert wenn ein Reifen platzt? Die Reifen vom Auto meines Freundes sind von 2002 und somit 14 Jahre alt. Er fuhr sie auch in diesem Sommer. Wir streiten uns deswegen. Es gibt nur die Empfehlung „nicht mehr als sechs Jahre“ und Mindestprofiltiefe 1,6. Ich finde das sehr grenzwertig.

    • bussgeld-info.de 3. November 2016, 10:24

      Hallo Mandy,

      wann die Reifen eines Autos ausgetauscht werden sollten, kann nicht pauschalisiert werden. Wie Sie richtig geschrieben haben, liegt die Mindestprofiltiefe bei 1,6 Millimetern. Es ist außerdem ratsam, die Reifen auf eventuelle kleine Risse zu untersuchen. Sind die Reifen noch in Ordnung, spricht nichts gegen eine Weiterfahrt. Anderenfalls sollte der Kaufen von neuen Reifen in Erwägung gezogen werden. Spätestens, wenn es zu einer Reifenpanne oder einem Reifenplatzer kommt, muss dieser ausgetauscht werden. Bei stark abgenutzten Reifen sollte dieses Risiko allerdings nicht in Kauf genommen werden, da es gerade bei hohen Geschwindigkeiten schnell gefährlich werden kann.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Gandi 5. November 2016, 3:39

    Hallo lieber Bußgeld ich fahre eine vectra b .ich habe195.65.15 Sommer reifen .kann ich 195.65.16 Winter reifen drauf montieren? Und wird die Probleme sein beim TUV?

    • bussgeld-info.de 7. November 2016, 11:05

      Hallo Gandi,

      welche Reifen Sie mit Ihrem Vectra fahren dürfen, steht in der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Wenn Sie die genannten Angaben einhalten, sollte es auch keine Probleme beim TÜV geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andy 4. Dezember 2016, 11:39

    Hallo zusammen. Ist dies rechtens.
    Ich war gestern abend in einer verkehrskontrolle, wo maßgeblich nach fehlern gesucht wurde. Am ende wurde mir die weiterfahrt untersagt, weil ich auf einem hinterrad einen pirelli reifen habe und die anderen good year sind. Es sind alles Winterreifen und ich dürfte nun erst weiter fahren wenn zwei gleiche reifen, selber Hersteller und selbe Bezeichnung auf einer achse sind und dann das auto vorführen. Warum ist dies so

    • bussgeld-info.de 5. Dezember 2016, 11:04

      Hallo Andy,

      laut § 36 Abs. 2a der StVO ist es lediglich verboten, Reifen mit unterschiedlichem Profiltyp (diagonal und radial) am Auto zu haben. Außerdem dürfen Reifen unterschiedlicher Breite nur dann verwendet werden, wenn dies im Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil 1 so vermerkt ist. Sie sollten sich nochmal mit der Behörde in Kontakt setzen, welche die Kontrolle durchgeführt hat und nachfragen, weshalb Sie von Ihnen erwartet, lediglich Reifen gleicher Hersteller zu verwenden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Chris 12. Dezember 2016, 23:47

    Was für eine Straße bekomme ich, wenn ich Meine Reifen + Felgen nicht eintrage und der Reifen nicht auf der Felge gefahren werden darf ? Die Felge ist erlaubt.

    Also zu schmaler Reifen

    • bussgeld-info.de 15. Dezember 2016, 10:27

      Hallo Chris,
      in der Regel müssen alle Änderungen in den Fahrzeugpapieren vermerkt sein. Nutzen Sie das Fahrzeug also mit anderen Felgen, als diejenigen, die in den Papieren vermerkt sind, dann gilt das als „Fahren ohne Betriebserlaubnis“ und zieht ein Bußgeld von 50 Euro nach sich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andrea R. 12. Januar 2017, 17:18

    Hallo,

    darf auf einer Achse ein sommer und ein Winterreifen montiert werden?
    weiul zb der reifen in Reparatur ist, und als Ersatz nur ein Sommerreifen zur Verfügung steht?

    Gruß Andrea Rieke

    • bussgeld-info.de 16. Januar 2017, 11:11

      Hallo Andrea,

      bei entsprechenden Witterungsbedingungen (Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte) müssen Sie Winterreifen montieren. Dabei darf nicht einer der Reifen ein Sommerreifen sein.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Hein 12. Januar 2017, 20:15

    Hallo Bußgeld-Info Team,

    Ist es erlaubt vorne andere Felgen als hinten zu fahren, wenn beide Felgentypen mit demselben Fahrzeugtyp verfügbar waren und an und für sich auch nicht eingetragen werden müssen?
    Die Dimensionen der Felgen sind gleich, Durchmesser, Einpresstiefe, Breite.
    Was wären die Kosten, im Falle einer Ordnungswidrigkeit?
    Vielen Dank und Gruß,
    Hein

    achsweise verschiedene Felgen, Felgen vorn / hinten unterschiedlich, aber jeweils original

    • bussgeld-info.de 16. Januar 2017, 11:37

      Hallo Hein,

      sofern die Felgen identischer Beschaffenheit sind, dürfte dies erlaubt sein.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Der Micha 12. Januar 2017, 22:32

    Fahre einen Honda CRV, in der Fahrzeug Reifenfreigabe sind 215 65 R16 98H M&S vermerkt.

    Frage dürfte ich auch reine Sommer oder Winterreifen fahren? Also ohne M&S Kennzeichnung.

    • bussgeld-info.de 16. Januar 2017, 11:41

      Hallo Micha,

      dies dürfte kein Problem sein.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Julia 15. Februar 2017, 21:36

    Hallo,

    Ich habe fahre vorne auf Winter -und hinten auf Allwetterreifen . Soweit ich weiss ist dies zulässig oder? Oder habe ich dadurch Beeinträchtigungen?

    • bussgeld-info.de 16. Februar 2017, 9:40

      Hallo Julia,

      Allwetterreifen sind streng genommen ebenfalls Winterreifen. Wichtig ist, dass die montierte Reifengröße vorne/hinten mit den Angaben in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen muss.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Michael 23. Februar 2017, 17:19

    Hallo,
    ich habe in der vergangenen Woche eine Opel Astra GTC für meinen Sohn gekauft. Auf dem Wagen sind die Alufelgen Rial Lugano mit 225/45/18-Reifen montiert. Neue TÜV-Abnahme bis 02/19 seitens des Verkäufers.
    Nach dem nachträglichen Studium der ABE musste ich aber feststellen, dass für den Astra nur 215/40/18, 225/40/18 und 225/35/18 gefahren werden dürfen.
    Was passiert im Falle einer Kontrolle ? Wie gesagt, in dem Zustand beim TÜV-Prüfer die Plakette bekommen.

    • bussgeld-info.de 27. Februar 2017, 10:51

      Hallo Michael,

      wenn keine Gefährdung für den Straßenverkehr vorliegt, müssen Sie nicht mit einer Strafe rechnen. Es empfiehlt sich allerdings, die ordnungsgemäßen Felgen zu nutzen.

      Ihr Bussgeld-info Team

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