MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

Bei einer MPU
Bei einer MPU untersucht ein Mediziner die allgemeine Gesundheit

“Bevor Sie Ihren Führerschein zurückerhalten, müssen Sie an einer MPU teilnehmen!”Diese Anordnung kommt wohl für jeden Autofahrer ungelegen. Doch die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung soll die Verkehrsteilnehmer vor Schlimmerem schützen: Es soll dabei sichergestellt werden, dass der auffällig gewordene Kraftfahrer verkehrstauglich ist, dass er also niemanden im Straßenverkehr gefährdet.

Aus diesem Grund wird die MPU im Gesetzestext auch als “Begutachtung der Fahreignung” bezeichnet. Doch kommt es zu der Anordnung einer MPU, tritt dieser positive Aspekt vom “Idiotentest” zunächst in den Hintergrund, da dem Anwärter meist andere Fragen durch den Kopf gehen: Werde ich die MPU bestehen? Was kostet eine MPU? Mit welchen MPU-Testfragen kann ich rechnen? Wie kann ich mich vorbereiten, um meine Fahreignung zu beweisen? Was kommt auf mich zu, wenn ich die MPU nicht bestanden habe? Wie erbringe ich einen Abstinenznachweis für die MPU? Diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen in unserem Ratgeber zur MPU beantworten.

Weitere Infos zur medizinisch-psychologischen Untersuchung

MPU: Fragen und Antworten

Die Ursachen, weshalb eine MPU angeordnet wird, sind vielfältig. Wer beispielsweise als Kraftfahrer nicht nur einmal sondern mehrmals betrunken im Verkehr erwischt wurde, muss in der Regel mit einer MPU wegen Alkohol am Steuer rechnen. Das Gleiche gilt, wenn der gemessene Promillewert bei mindestens 1,6  lag.

Trotzdem ist die Frage, ab wie viel Promille eine MPU zwingend angeordnet werden muss, nicht pauschal zu beantworten. Das hängt immer von den individuellen Umständen und der Entscheidung der Behörde ab. Als Faustregel lässt sich formulieren: Je höher der Promillewert war und desto mehr die Sicherheit des Verkehrs gefährdet war, desto wahrscheinlicher ist eine MPU. Ab 1,6 Promille ist sie obligatorisch.

Auch wenn der Verkehrsteilnehmer Drogen genommen oder Medikamentenmissbrauch betrieben hat, kann ihm eine MPU angeordnet werden. Dies ist übrigens auch dann möglich, wenn dieses Delikt gar nicht im Zusammenhang mit einer Alkohol- oder Drogenfahrt stand. Ein Fußgänger, der positiv auf Drogen getestet wurde, kann von der Fahrerlaubnisbehörde eine Anordnung zur MPU erhalten – sogar wenn er bislang über gar keinen Führerschein verfügt!

Bei einer Alkohol-MPU müssen Abstinenznachweise erbracht werden

Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen
Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen

Abhängig von den Gründen für die Anordnung einer MPU ist die Gestaltung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Bei einer MPU, die aufgrund von Alkohol am Steuer verhängt wurde, sind beispielsweise Abstinenznachweise zu erbringen.

Dies entfällt bei einer MPU, die z.B. wegen aggressiven Fahrverhaltens angeordnet wurde. Auch aufgrund einer Häufung bestimmter Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche laut Bußgeldtabelle nur ein geringes Verwarngeld nach sich ziehen – Falschparken beispielsweise – können die Behörden eine MPU verhängen.

Um hier ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, wird der zuständige Psychologe bei der MPU den Anwärter fragen, ob er sein Fehlverhalten anerkennt und wie er sich zukünftig verhalten wird.

MPU-Abstinenznachweis erbringen

Während der MPU Alkohol trinken ist nicht grundsätzlich tabu. Nur wenn Sie aufgrund von Alkohol eine MPU absolvieren müssen und entsprechende Abstinenznachweise benötigen, müssen Sie im Untersuchungszeitraum auf Alkohol verzichten. Die Kosten für die Abstinenznachweise muss der Anwärter zum “Idiotentest” selbst zahlen. Verschiedene Möglichkeiten des Abstinenznachweises sind möglich, beispielsweise die Folgenden:

  • MPU-Leberwerte: Die Leberwerte sind heutzutage als Abstinenznachweis nur noch von zweitrangiger Wichtigkeit, denn sie sind nicht sehr genau. Haben Sie allerdings aufgrund von Alkoholkonsum schlechte Leberwerte, kann dies ein positives MPU-Gutachten verhindern. Die Leberwerte – MPU-Bestandteil ist eine Blutentnahme, bei der diese festgestellt werden – können aber die Ausstellung eines positiven MPU-Gutachtens unterstützen. Als alleiniger Nachweis zur Fahrtauglichkeit gelten sie jedoch nicht.
  • MPU-Haaranalyse: Ein beliebtes Mittel für einen Abstinenznachweis bei der MPU: eine Haaranalyse. Sie ist günstiger als beispielsweise eine Urinuntersuchung und relativ flexibel durchführbar. Das kommt MPU-Teilnehmern zugute, die oft unterwegs sind und deswegen nicht ständig Arzttermine wahrnehmen können. Eine Haaranalyse kann für einen mehrmonatigen Abstinenznachweis ausreichen!

Kontrolliertes Trinken (MPU)

Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar
Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar

Wenn ein Fahrer in der medizinisch-psychologischen Untersuchung bei einer Alkohol-MPU nach seinen Trinkgewohnheiten befragt wird, wird von ihm nicht immer eine absolute Abstinenz erwartet. In unserem Kulturkreis ist der Genuß von Alkohol weitläufig akzeptiert – aber wer Auto fahren will, darf es natürlich zu Gunsten der Sicherheit im Straßenverkehr nicht übertreiben! Wer vor dem Psychologen zugibt, dass er kontrolliert trinkt, also nicht sehr oft und nicht sehr viel, muss nicht zwangsläufig eine negative Beurteilung seines Gutachtens erwarten.

Hier hängt natürlich viel von der Fallgeschichte und der Glaubwürdigkeit des Betroffenen ab. Kontrolliertes Trinken ist besser als maßloses Trinken, manchmal wird aber auch das Eingeständnis von kontrolliertem Trinken bei einer verkehrspsychologischen Beratung zu einem negativen Gutachten führen. Um ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, benennen Experten einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, in dem der Fahrer nur kontrolliert getrunken hat. Eine vollkommene Abstinenz macht aber sicher mehr Eindruck auf den zuständigen Psychologen.

MPU Fragen “Drogen”

Eine MPU kann angeordnet werden, wenn der betroffene Fahrer Drogen genommen hat. Ob im Straßenverkehr oder nicht ist dabei unerheblich. Mit folgenden Fragen kann er hierbei z.B. rechnen. Es genügt zwecks einer Vorbereitung auf die MPU jedoch nicht, nur die Fragen durchzulesen; Anwärter sollten sich intensiv Gedanken dazu machen und beispielsweise in einer MPU-Beratung, insbesondere bei einer verkehrspsychologischen Beratung, sinnvolle Antworten auf solche Fragen besprechen.

  • Wie kam es zum Drogenkonsum? Wie hat sich ihr Konsum im Laufe der Zeit verändert?
  • Welche Substanzen haben Sie konsumiert? Wie reagieren Sie zukünftig in solchen Situationen?
  • In welchen Situationen konsumieren Sie Drogen? Wann hat das angefangen?
  • Wie bewerten Sie Ihren Drogenkonsum?
  • Wie schätzen Sie das Risiko ein, dass Sie zukünftig Drogen nehmen?

Die MPU-Vorbereitung muss individuell gestaltet werden

Die MPU-Fragen orientieren sich immer an den Gründen für die Verhängung einer MPU. Die MPU-Vorbereitung ist stets in Auseinandersetzung mit den individuellen Umständen der Anordnung von einem “Idiotentest” durchzuführen. Bei dem psychologischen Gespräch, versucht der Psychologe eine Prognose zum zukünftigen Fahrverhalten des Antragstellers zu verfassen.

Die MPU bestehen kann nur, wer zukünftig das angemahnte Fahrverhalten ändern will, und wem auch bewusst ist, dass er gegen die sinnvollen Vorschriften verstoßen hat! Eine einsilbige und nur oberflächliche Beantwortung der MPU-Fragen genügt nicht – reflektieren Sie Ihr Verhalten und seien Sie ehrlich zu sich selbst und dem Psychologen. Wenn Sie beispielsweise behaupten, dass Sie keinen Alkohol mehr vor einer Fahrt trinken werden, begründen Sie dies und belegen Sie mit Beispielen, dass Sie dazu in der Lage sind.

Die verkehrspsychologische Beratung

Nur wenn er überzeugt ist, dass sich der MPU-Anwärter in Zukunft den Vorschriften aus StVO und Verkehrsrecht entsprechend am Verkehrsgeschehen beteiligt, und körperlich und geistig dazu in der Lage ist, erteilt er ein positives MPU-Gutachten. Er wird diese positive Prognose dann erteilen, wenn er von einer positiven Verhaltensänderung des Antragsstellers überzeugt ist. So gesehen nützt die beste MPU-Vorbereitung nichts, wenn man nicht tatsächlich von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugt ist. Um dies zu erreichen, können Sie entsprechende Beratungsangebote nutzen. In einer verkehrspsychologischen Beratung können Sie professionelle Anstöße zu einer dauerhaften Verhaltensänderung bekommen.

Lohnt sich eine MPU-Beratung?

Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro
Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro

Wie bereits erwähnt, ist eine MPU ohne Vorbereitung kaum zu schaffen. Um eine professionelle Vorbereitung zu erhalten, können Sie vor der medizinisch-psychologische Untersuchung eine MPU-Beratung in Anspruch nehmen. Dort erhalten Sie MPU-Tipps und können einen MPU-Fragenkatalog durchsprechen.

Achten Sie auf seriöse Hilfsangebote, um eine optimale MPU-Vorbereitung zu erzielen. Die MPU-Durchfallquote liegt in Deutschland bei etwa 33 Prozent. Jeder dritte Teilnehmer besteht die MPU nicht beim ersten Versuch! Vor einigen Jahren war die Durchfallquote jedoch weitaus höher. Da inzwischen viele MPU-Anwärter eine ausführliche verkehrspsychologische Vorbereitung in Anspruch nehmen, bestehen nun viel mehr Teilnehmer gleich beim ersten Versuch.

MPU-Fragen – Vorbereitung mit einem MPU-Fragekatalog genügt nicht

Es zirkulieren online umfangreiche Kataloge mit Idiotentest-Fragen. Sicher ist es im Zuge der MPU-Vorbereitung sinnvoll, diese MPU-Testfragen genau unter die Lupe zu nehmen und sich über deren Beantwortung Gedanken zu machen. Aber nur wenn Sie diese auch korrekt beantworten können und der Psychologe von der Glaubwürdigkeit Ihrer Einsicht auf das vergangene Fehlverhalten überzeugt wird, bekommen Sie auch ein positives MPU-Gutachten.

Der MPU-Ablauf

Wie lange dauert eine MPU? Dies ist abhängig davon, ob beispielsweise Abstinenznachweise über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden sollen. Ist eine Abstinenz über mehrere Monate erforderlich, so zieht sich die MPU-Dauer über mehrere Monate hin. Beachten Sie auch, dass häufig eine sogenannte “Sperrfrist” vor der MPU abzuwarten ist, was die Erteilung einer Prognose zur Fahreignung ebenfalls verzögert. Strenggenommen gehören diese Zeiträume jedoch nicht zur medizinisch-psychologischen Untersuchung. Der eigentliche MPU-Termin besteht in der Regel aus mehreren Bestandteilen und dauert ungefähr 2,5 Stunden.

  • MPU-ReaktionstestBei dem Reaktionstest für die MPU müssen die Anwärter an einem Computerbildschirm verschiedene Aufgaben bearbeiten, die darauf abzielen, die Reaktionsschnelligkeit der Teilnehmer zu ermitteln. Der MPU-Test stellt keine übermenschlichen Anforderungen an die Teilnehmer, Sie müssen also nicht allzu nervös sein.
  • Verkehrspsychologisches Gutachten: Hier erstellt ein Psychologe eine Prognose zur Fahrtauglichkeit des MPU-Anwärters. Dafür ist ein Gespräch über sein Fahrverhalten notwendig.
  • Medizinische Untersuchung: Im Vorfeld führt der Arzt die Untersuchungen zur Abstinenz durch und wertet sie aus. Auch eine allgemeine körperliche Untersuchung ist notwendig für das positive MPU-Gutachten.

MPU-Kosten: Wie teuer ist der “Idiotentest”?

Die MPU-Test-Kosten sind gesetzlich festgelegt. Trotzdem werden für jeden MPU-Anwärter verschiedene Kosten für eine MPU fällig, weil beispielsweise der kostenpflichtige Abstinenznachweis nicht immer eingereicht werden muss. Doch was kostet eine MPU normalerweise? Eine Alkohol-MPU kostet um die 400 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Abstinenznachweise und die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Kostenpflichtige Beratungsangebote sind hier nicht inbegriffen und können die Kosten in den vierstelligen Bereich katapultieren! Der ADAC gibt als Richtwert Kosten zwischen 1000 und 2500 Euro für die MPU an.

Fristen für die MPU-Verjährung

Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung
Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung

Ein ganz legaler Weg, eine MPU zu umgehen, besteht in dem Abwarten der Verjährung der MPU. Hierfür ist jedoch ein gehöriges Maß an Geduld aufzubringen: Immerhin ist eine MPU erst nach einer Frist von 10 Jahren verjährt! Eine lange Wartezeit auf die Wiedererteilung vom Führerschein. Es gibt bezüglich dieser Frist keine gesetzliche Grundlage, sondern nur ein entsprechendes Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003.

Die Frist verlängert sich auf 15 Jahre, falls während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde. Auch wenn der Teilnehmer zwischendurch bei einer MPU durchgefallen ist, verlängert sich die Frist.

Die Verjährung der MPU kann durch die Aussetzung und Verlängerung der Verjährungsfrist verzögert werden. Die gesetzlichen Vorschriften hierzu sind umfangreich und kompliziert. Wer den Führerschein zurück will – ohne eine MPU – sollte sich diesbezüglich bei einem Anwalt beraten lassen. Tunlichst ist davon abzuraten, eine MPU zu kaufen, bzw. ein positives MPU-Gutachten zu kaufen, um erneut einen Führerschein ausgestellt zu bekommen. Dies ist illegal.

FAQ – MPU

Was ist eine MPU?

Im Rahmen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung wird die Fahreignung des Betroffenen überprüft. Sie ist eine wichtige Grundlage um zu entscheiden, ob der Teilnehmer für eine Erteilung oder Neuerteilung der Fahrerlaubnis infrage kommt.

Wie läuft eine MPU ab?

Die MPU besteht aus drei Teilgebieten: medizinische Untersuchung, Leistungstests und ein psychologisches Untersuchungsgespräch.

Welche Kosten verursacht die MPU?

Wie hoch die Kosten für eine MPU ausfallen, variiert je Einzelfall und Begutachtungsstelle. Sie sollten allerdings im Rahmen von circa 350 bis 750 Euro liegen. Mehr dazu hier.

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  • Güney 2. Juli 2017, 12:35

    Hallo,
    Habe seit 2 Jahren keine Straftaten mehr keine Anzeigen offen und mir wurde erteilt dass ich eine mpu machen muss und wollte fragen wie viel des alles Kosten würde alles zusammen.

    MfG Güney

    • bussgeld-info.de 4. Juli 2017, 8:49

      Hallo Güney,

      die Kosten einer MPU variieren je nachdem, worum es im Rahmen der Begutachtung geht. Sie können zwischen 100 und 800 Euro liegen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Melanie 6. Juli 2017, 12:08

    Hallo,
    Ich wurde vor 4 Wochen aufgehalten auf dem Fahrrad mit 1,7 Promille. Wir sind auf dem Bürgersteig gefahren, deshalb wurden wir angehalten. Ein Freund hatte 2,0 Promille. Eine Stunde später wurden die Bluttests bei uns beiden gemacht. Ich habe nun den Anhörungsbogen erhalten. Mein Freund hat noch nichts bekommen. Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Wird hier eine mpu fällig? Es ist unsere erste Straftat. Auf dem Anhörunsbogen steht “Führen eines Fahrzeugs infolge Vollrausch gemäß Paragraph 316 StGB
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeld-info.de 11. Juli 2017, 9:46

      Hallo Melanie,

      § 316 StGB sieht eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Claudi 6. Juli 2017, 16:09

    Hallo, verstehe das nicht ganz. Wenn jemand zur mpu muss, ins Ausland geht und ihm dort macht, redet ihr von einer Sperre, welche ist hier gemeint? Mein Sohn dürfte seit 3 Jahren zur MPU wenn er wollte. Zieht jetzt aus beruflichen gründen nach Italien, hat auch die Staatsangehörigkeit. Wenn er jetzt dort den Führerschein macht, macht er sich ja nicht strafbar, oder? Er dürfte nur nicht un Deutschland auto fahren, oder darf er dass dann?

    • bussgeld-info.de 11. Juli 2017, 8:17

      Hallo Claudi,

      der Führerschein kann im Ausland nur gemacht werden, wenn die in Deutschland verhängte Sperrfrist schon verstrichen ist. Ferner muss der Betroffene mindestens seit sechs Monaten seinen festen Wohnsitz in dem jeweiligen EU-Staat haben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Bremer 7. Juli 2017, 11:42

    Hallo
    Ich bin als Taxifahrer mit Kokain am Steuer erwischt worden. Nach einer Vorbereitung zur mpu und 1jahr Abstinenz Nachweis möchte ich zur mpu. Würde ich nach dem bestehen der Untersuchung meinen taxischischein zurück erhalten?

    • bussgeld.info.de 10. Juli 2017, 9:51

      Hallo Bremer,

      in der Tat sollten Sie unter diesen Umständen Ihren Schein zurückerhalten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mike 20. Juli 2017, 12:39

    Hallo

    Ich muss sagen, bei dem was die meisten hier schreiben, und wie sie schreiben, könnte man denken die sind immer noch voll Besoffen oder Stoned.
    Man gewinnt den Eindruck die sitzen Zitternd oder halb schräg auf einem Stuhl und tippen auf Ihrem Telefon eine Nachricht an einen Kumpel.

    Sicher hat man “Angst” , aber vor was , dass man es nicht schafft den Psychologen zu “belügen” oder dass man es noch nicht mal fertig bringt sich selbst richtig zu belügen.
    Man sollte sich die frage Stellen : ” Würde ich dem Typen den Lappen wiedergeben ” ……..200 Meter nach hause gefahren……. da dauert doch das einsteigen länger und meine Peiniger kennen jetzt auch noch mein kennzeichen und wissen wo ich Wohne.
    Ferner Kriege ich immer fast Augenkrebs wenn ich ein statt einen und kein statt keinen oder keinem Lesen muss, Ihr wollt Auto fahren wo Menschelleben dranhängen und habt noch nicht mal die Disziplin Euere Schrift zu prüfen wenn Ihr jemanden nach einer ach so fundierten und für Euer Gewissen so wichtigen Angelegenheit fragt !

    Ich selbst muss jetzt zur MPU habe Abstinenz seit 08/15 und bin seit 12/15 mit dem Zug und zu Fuß zur Arbeit Unterwegs, und hey es geht.

    Manipulative Anspielungen wie : ” Na Sie wollen doch Ihren Führerschein wieder….” sind für mich mittlerweile völlig Belanglos und erbärmlich belustigend , Ich habe eingesehen, dass der Führerschein der einzige Hebel ist den diese Gesellschaft noch bei mir anlegen kann und deshalb sehe ich das Mittlerweile so, dass Die Gesellschaft gerade Entscheiden will ob ich bereit bin mein ganzes Leben lang unter Aufsicht zu leben nur weil ich Angst habe meinen Führerschein zu verlieren.

    Besoffen zu Fuss auf der Strasse – Führeschein weg
    bei rot über Ampel laufen – MPU
    Kiffen und nach hause laufen – Führeschein weg

    Good Bye DDR , good bye Polizeistaat , es lebe der Polizeistaat , es lebe die DDR 2.0

  • Micha 7. August 2017, 0:31

    Hallo

    Ich wurde vor 2 Monaten mit 2,11 Promille (kein Witz) am Fahrradlenker erwischt, bin 17 Jahre alt und habe noch keinen Führerschein, möchte ihn aber mit 18 haben… Was habe ich für eine Strafe zu erwarten? Wie wahrscheinlich ist die Anordnung einer MPU? Bin noch nie vorher angehalten worden..

    • bussgeld-info.de 14. August 2017, 11:24

      Hallo Micha,
      für das Fahrradfahren mit 1,6 Promille oder mehr sieht der Gesetzgeber drei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe sowie die Anordnung einer MPU vor. Besitzern eines Führerscheins kann zudem der Fahrerlaubnisentzug drohen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Daniela 10. August 2017, 16:45

    Hallo, mein Sohn ist unter Alkoholeinfluss (0,5 beim Pusten und 1,1 beim Bluttest) von der Strasse abgekommen und ca. 100 m ins Feld gefahren. Es kam zu keinem Schaden ausser ein paar Maispflanzen. Die Polizei hat sein Auto abgeschleppt und seine Aussage aufgenommen. Er ist noch in der Probezeit und hatte keine vorherigen Anzeigen o.s. Mit welchem Strafmass hat er zu rechnen? Welcher der Alkoholwerte zählt? Sie sagten, dass der Wert noch berechnet werden muss. Tatzeit war ca. 2 Uhr und gepustet hat er 6 Uhr. Danke im Voraus. Daniela

    • bussgeld-info.de 14. August 2017, 8:46

      Hallo Daniela,
      grundsätzlich ist der Blutalkoholwert entscheidend. Ab einem Promillewert von 1,1 am Steuer liegt eine Straftat vor. Daher drohen die Entziehung der Fahrererlaubnis sowie eine Freiheits- oder Geldstrafe.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sascha 10. August 2017, 19:56

    Hallo, ich Habe vor ca.8 jahren meinen Führerschein wegen alkohol verloren. Als Auflage habe ich jetzt eine MPu verordnet bekommen, muss ich nach bestandener MPU meinen Führerschein neu machen oder bekomme ich den dann wieder ? Wäre nett wenn ich eine antwort bekäme

    LG

    • bussgeld-info.de 14. August 2017, 10:58

      Hallo Sascha,
      in der Regel sollten Sie nach erfolgreicher MPU den Führerschein zurückerhalten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Steven 14. August 2017, 13:09

    Hallo, ich wurde vor ca 4 Jahren beim fahren ohne Führerschein (noch nie einen gehabt) mit Alkohol und Drogen im blut erwischt. Was hab ich an kosten zu erwarten und an welche stelle wende ich mich wenn ich die mpu und den Führerschein nun machen möchte?

    • bussgeld-info.de 21. August 2017, 8:54

      Hallo Steven,
      wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Werner 16. August 2017, 12:07

    Hallo,
    ich habe im letzten Sommer den Führerschein verloren (2,4 Promille, Erstvergehen, 12 Monate Führerscheinentzug). Nach einer Langzeittherapie habe ich jetzt die Kraft gefunden, mich auch wieder mit meinem Führerschein und einer erneuten Vergabe auseinander zu setzen. Alkohol trinke ich seitdem nicht mehr.
    Die Führerscheinstelle sagt nun, dass auch eine MPU mit einem Abstinenztest von einem Jahr erbracht werden muss. Meine Frage, ist dies immer zwingend erforderlich oder gibt es auch “erleichterte” Regeln für den Abstinenznachweis und dessen Dauer (Grund: Schichtarbeit, auch nachts und am Wochenende, ehrenamtliche Tätigkeit mit häufigen Fahrten). Wie kann man da eventuell als Einzelfall beurteilt werden?

    • bussgeld-info.de 21. August 2017, 10:11

      Hallo Werner,
      die Vorgaben zur MPU legt die Führerscheinstelle fest. Ob es eine Möglichkeit gibt, diese anzupassen, sollten Sie daher vor Ort in Erfahrung bringen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Brian 19. August 2017, 17:38

    Hallo,

    Ich habe gelesen , Zitat: Die wahrscheinlich kostengünstigste aber dafür zeitintensivste Alternative ist die Verjährung der MPU. Rein juristisch gesehen gibt es eigentlich keine Verjährungsfrist. In der Fahrerlaubnisverordnung ist nämlich festgehalten, dass Anordnungen der Straßenverkehrsbehörde nicht verjähren können. Entscheidend ist hier die sogenannte Tilgungsfrist, bei man im Prinzip einfach so lange wartet, bis der jeweilige Eintrag aus der Akte gelöscht wird und nicht mehr weiterverwendet werden darf.

    Doch wie lange dauert das ganze Prozedere?

    Der Betroffene darf sich im Straßenverkehr 5 Jahre nicht auffällig zeigen. Nach dem 5. Jahr bzw. mit dem 6. Jahr beginnt dann die 10-jährige Verjährungsfrist. Ist diese Zeit verstrichen, besteht für den Betroffenen die Möglichkeit seinen Führerschein wieder neu zu beantragen. Zu den 5 Jahren sei allerdings noch gesagt, dass man hier auch nicht als Radfahrer auffallen darf.

    Zitat Ende !

    Also sind es so oder so 15 Jahre die man warten muss ?!

    • bussgeld-info.de 28. August 2017, 8:15

      Hallo Brian,
      in der Regel ist von einer Wartezeit von 15 Jahren auszugehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Paul 29. August 2017, 10:28

    Hallo zusammen,

    ich wurde vor einem Monat mit 1,9 Promille auf dem Fahrrad erwischt. Es ist mein erstes Vergehen überhaupt. Ich gehe von einer MPU aus, habe aber auch noch keinen Strafbefehl bekommen. Bei mir stehen diverse Hochzeiten und Urlaube an. Lebe jetzt seit 2 Wochen abstinent, aber es wäre dennoch sehr interessant zu wissen wie lange die Zeitspanne zwischen den drei Zeitpunkten Vergehen, Strafbefehl und der Vorlage (inkl. Sperrfrist) eines positiven MPU-GAs ist. Zweite Frage: Falls es möglich ist mit der Option ” Kontrolliertes Trinken” zu argumentieren, inwiefern müssen dann überhaupt Nachweise zur Abstinenz erbracht werden und in welchem Zeitraum? Dritte Frage: Mit welcher Tagessatzanzahl muss ich rechnen und wie bemisst sich eigentlich die Tagessatzhöhe wenn man keine Angaben zum Gehalt macht?

    Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeite hier

    • bussgeld-info.de 5. September 2017, 11:57

      Hallo Paul,

      die Tagessatzhöhe bemisst sich stets anhand des Gehaltes. Dieses müssen Sie auf Frage des Richters hin offenlegen. Wie viele Tagessätze verhängt werden, kann nicht pauschal im Vorfeld bestimmt werden. Dies ist stets am Einzelfall zu beurteilen. Auch hinsichtlich der Zeitpunkte kann keine genaue Angabe gemacht werden. Die Ermittlungen vonseiten der Polizei und Staatsanwaltschaft können durchaus eine gewisse Zeit beanspruchen. Nicht zwingend ergeht ein Strafbefehl.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Michael 7. September 2017, 20:42

    Hallo
    Ich habe die MPU am 08.08.17-gemacht mit einem 1jährigen Abstinenznachweis.
    Ich hatte Kokain genommen und wurde 2-3 Tage danach mit meinem Roller angehalten.
    Was ich seltsam fand das klein Alkohol Test bei mir nicht gemacht haben .
    Na ja egal. Jedenfalls wurde ich mitgenommen für eine Blutprobe.
    Das ich konsumiert hatte hab ich ja auch nicht abgestritten . Als ich das Gutachten bekommen habe stand dort drin das meine Werte vom Kokain doch noch so hoch waren da der Azt da von ausgegangen ist das ich ein Erstkonsument war.
    So das war mal die Vorgeschichte.
    Wie ich gesagt hatte war ich am 08.08.17 bei der MPU.
    Mit der Psychologin bin ich gut klar gekommen.
    Der,Arzt ist mein Problem
    Er meinte das es nicht sein kann das,ich nach ca 5 Tagen noch immer Reste im Blut habe.
    Jeden falls ist es so das er meine ganzen Arzt Berichte vom 20.06.12 bis heute haben wollte.
    Die hab ich auch Fristgerecht abgegeben.
    Das war am 22.08.17
    Jetzt meine Frage.
    Wann und von wem werde ich über meiner MPU Ergebnisse informiert ?
    Von der MPU Stelle,oder von der Führerschein
    Stelle ?
    Wie ist die Frist ?

    • bussgeld-info.de 12. September 2017, 12:20

      Hallo Michael,

      für gewöhnlich dürfte Sie die MPU-Stelle über das Ergebnis informieren. Eine Frist ist uns nicht bekannt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Frank 14. September 2017, 12:47

    Hallo zusammen,
    ich habe folgenden Fall und zwar war ich auf einem Festival und wurde dort von der Polizei kontrolliert und es wurden geringe Mengen von MDMA gefunden.
    Nun musste ich zu einem Screening, habe dort über mehrere Monate nachgewiesen das ich Clean bin, allerdings beim Gutachten zugegeben (dachte die Wahrheit sagen bringt etwas) das ich an besagtem Festival Tag (lag mittlerweile einige Monate zurück, ca. 7) etwas konsumiert habe.
    Daraufhin wurde mir mein Führerschein entzogen und ich muss eine MPU machen.
    Ich war nicht mal mit einem Fahrzeug unterwegs!
    Ist das rechtens? Oder was kann ich da machen?

    MFG,
    Franky

    • bussgeld-info.de 19. September 2017, 8:00

      Hallo Frank,

      die Entziehung der Fahrerlaubnis sowie die Anordnung einer MPU kann bei Drogenskonsum am Steuer durchaus in Betracht kommen. Am besten wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht. Dieser wird Ihnen sagen können, ob ein Vorgehen gegen diese Maßnahmen in Ihrem Fall erfolgversprechend ist.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ana 18. September 2017, 13:31

    Hallo,

    Ich habe 2011 eine Aussage bei der Polizei machen müssen sollte eigentlich zur Hilfe sein .. ( damals noch 17) .. Jetzt muss ich allerdings ein medizinische psychologisches Gutachten machen ( Drogen ) … Kann ich da mit meinem Anwalt noch was erreichen ?
    Es war nur eine Aussage ich wurde weder erwischt noch wurde ein Drogentest gemacht !!!
    Ich hoffe man kann mir weiterhelfen.

    LG Ana

    • bussgeld-info.de 19. September 2017, 8:41

      Hallo Ana,

      leider wird aus Ihren Schilderungen nicht ganz deutlich, welches Ereignis Ihrem Sachverhalt zugrunde liegt. Ein Rechtsanwalt kann Sie hierzu jedoch fachkundig beraten und eventuell erforderliche Schritte in die Wege leiten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Markus 19. September 2017, 10:51

    Hallo, ich hatte 2011 ein Fahrverbot wegen 0,6 Promille (ohne Unfall) und Probezeit (bin 52 Jahre alt). Nun habe ich vor ein paar Wochen in einer Ortschaft die Geschwindigkeit um 21 Km überschritten (80 € und 1 Punkt). Kann mir wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot oder gar eine MPU drohen. Ansonsten hatte ich noch keine Punkte, bzw. Eintragungen.

    VG, Markus

    • bussgeld-info.de 23. Oktober 2017, 9:34

      Hallo Markus,

      das kann grundsätzlich nicht pauschal gesagt werden, da dies letzten Endes immer Sache der ausstellenden Behörde ist. Da Sie sich jedoch lange nichts zu Schulden kommen ließen, aus der Probezeit raus sind und offensichtlich auch nichts weiter gehört haben, wird wohl keine weitere Sanktion erfolgen. Hätten Sie die Auflage einer MPU erhalten, dann wären Sie in der Regel direkt mit Ihrem Bußgeld und dem Punkt informiert wurden. Insofern müssen Sie sich keine Sorgen machen.

      Das Team von bussgeld-info.de

  • Hasan 22. September 2017, 11:31

    Hallo bußgeld team…
    Mehrere jahre ich habe mit meinem türkischen führerschein gefahren…2 mal erwischt worden…natürlich strafe bezahlt…mehr als 3000€..führerschein stelle hat für mich mpu angeordnet…ich habe nie deutsche fs gehabt…darf ich trotz mpu eu fs erwerben??

    • bussgeld-info.de 23. Oktober 2017, 11:11

      Hallo Hasan,

      in Deutschland können Sie sich erst für eine Führerscheinprüfung anmelden, wenn Sie eine erfolgreich absolvierte MPU vorweisen können. Wenn Sie im europäischen Ausland einen Führerschein absolvieren, dann gilt dieser in Deutschland nur dann, wenn Sie nachweisen können, dass Sie in dem entsprechenden Land mindestens ein halbes Jahr gelebt haben und umgemeldet waren.

      Das Team von bussgeld-info.de

  • margit 25. September 2017, 17:33

    ,hallo liebes team habe folgenden sachverhalt, hatte am 6. august eine trunkenheitsfahrt nach 9 jähriger abstinenz. bin alkoholkrank, 2,8 promille und beim ausparcken 2 autos leicht beschädigt, polizei wurde geholt, bin dann gleich in die entgiftung und in eine ambulante therapie, fs habe ich noch hatte ihn nicht dabei was könnte jetzt auf mich zu, hatte 2010 eine positive mpu, danke

    • bussgeld-info.de 23. Oktober 2017, 13:05

      Hallo Margit,

      das können wir Ihnen nicht pauschal beantworten. Sie müssen jedoch neben einer Geldbuße und Punkten mit einer weiteren MPU und auch der Entziehung der Fahrerlaubnis rechnen.

      Das Team von bussgeld-info.de

  • Steffen 28. September 2017, 11:54

    Hallo,
    ich habe heute Post von der Führerscheinstelle erhalten, dass ich eine bestanden MPU vorlegen muss um meinen Führerschein wieder zu erhalten. Damit habe ich gerechnet da ich leider über 1,6 Promille hatte.
    Was ich mich nun frage ist, wann ich mich zur MPU anmelden soll? Natürlich werde ich mich mit einem Kurs auf die MPU vorbereiten. Die Frage ist allerdings, ob ich auch zwingend einen Abstinenznachweis für die MPU erbringen muss…? Hierzu habe ich hier leider noch keine klare Aussage gefunden. Wenn ja, dann brauche ich mich jetzt ja noch nicht zur MPU anmelden sondern muss ja erst einmal meine Abstinenz “absitzen”.
    Meine Frage lautet daher, wer verordnet eine Abstinenz und wann? Die Führerscheinstelle verordnet dies ja nicht, die verpflichtet mich ja lediglich zur Absolvierung der MPU. Also frage ich mich, WER sagt mir, ob ich zur MPU einen Abstinenznachweis vorlegen muss oder nicht und WANN wird mir dies gesagt…?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • bussgeld-info.de 1. November 2017, 12:42

      Hallo Steffen,

      der Abstinenznachweis wird in der Regel im Zuge der angemeldeten MPU von den dortigen Bearbeitenden angeordnet. Wann und ggf. wie oft diese dann verlangt wird, kann nicht vorhergesagt werden, das ist Sache der Behörde und wird fallindividuell entschieden. Solche Details können Sie auch bei den betroffenen Stellen selbst erfragen.

      Das Team von bussgeld-info.de

  • Patrick 2. Oktober 2017, 21:49

    Guten Tag,
    Ich habe folgenden fall, ich bin am Wochenende unter Alkohol von einer Feier doch noch Nachhause gefahren. Leider habe ich dabei einen Unfall gebaut, ohne einen anderen Verkehrsteilnehmer zu verletzen. Die werte waren 1,53 laut prüfgerät zudem wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Werte sind noch nicht vorhanden. Bin noch in der Probezeit. Was blüht mir nun alles?

    • bussgeld-info.de 10. November 2017, 12:40

      Hallo Patrick,

      bei einem Alkoholgehalt von 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Ihnen wird die Fahrerlaubnis entzogen, Sie bekommen 3 Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Zudem müssen Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit einer MPU unterziehen.

      Ihr Bussgeld-Info-Team

  • Dimitri 9. Oktober 2017, 11:41

    Hallo,
    Ich wurde am 28.05.2017 mit einer überschrittenen Höchstgeschwindigkeit um 27 km/h geblitzt und muss jetzt eine MPU machen meine Probezeit ist am 09.06.2017 beendet. Musste am 28.07.2016 eine MPU machen wegen Rotlichtvertoß hab dies mit Erfolg bestanden.
    Was kommt auf mich jetzt zu und kann ich die MPU irgendwie umgehen ?

    • bussgeld-info.de 13. November 2017, 11:39

      Hallo Dimitri,
      wurde eine MPU angeordnet, besteht in der Regel keine Möglichkeit diese zu umgehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • L. ..... 11. Dezember 2017, 21:39

    Hallo ,
    Ich wurde von der Polizei und einem Sanitäter bei der Blutabnahme fast umgebracht bin zusammengebrochen habe erhebliche Schäden erlitten , glauben Sie das kann richtig sein ?

    • bussgeld-info.de 12. Dezember 2017, 18:03

      Hallo L.,

      Sie haben die Möglichkeit einen Anwalt zu konsultieren. Dieser kann im speziellen prüfen, ob bei Ihnen eventuell ein Anspruch auf Schmerzensgeld besteht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • L. 11. Dezember 2017, 21:57

    Die Verfassung der Weltgesundheitsorganisation konstatiert, dass ihr Ziel die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitsniveaus bei allen Menschen ist. Ihre Hauptaufgabe ist die Bekämpfung der Erkrankungen, mit besonderem Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten, sowie Förderung der allgemeinen Gesundheit unter Menschen auf der Welt.
    Glauben Sie hier das Menschen mit 10 – 15 Jahren Hausarrest gesünder sind ?

  • L. 11. Dezember 2017, 22:03

    Der Alkoholkonsum in der Europäischen Region der WHO ist der höchste der Welt. Der gesundheitsschädliche Konsum von Alkohol steht im Zusammenhang mit vorzeitigem Tod und vermeidbaren Krankheiten und ist ein wichtiger vermeidbarer Risikofaktor für neuropsychiatrische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leberzirrhose und Krebs. Es ist mit mehreren Infektionskrankheiten verbunden und trägt wesentlich zu unbeabsichtigten und vorsätzlichen Verletzungen bei. Darüber hinaus kann exzessiver Alkoholkonsum während der Schwangerschaft einer Frau zu einer schweren geistigen Behinderung ihres Kindes führen .
    Glauben sie hier auch das der Entzug jeglicher Sozialer kontakte förderlich ist für den geistigen zustand eines Menschen ?

  • L. 11. Dezember 2017, 22:14

    Die Prohibition in den Vereinigten Staaten war das landesweite Verbot der Herstellung, des Transports und des Verkaufs von Alkohol durch den 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von 1920 bis 1933. Diese Prohibition wurde auch als „The Noble Experiment“ (englisch für „Das ehrenhafte Experiment“) bezeichnet. Unter dem erheblichen Druck der Enthaltungsbewegung schlug der Senat der Vereinigten Staaten den 18. Zusatzartikel am 18. Dezember 1917 vor. Nachdem er von 36 Staaten bestätigt wurde, wurde er am 16. Januar 1919 ratifiziert und trat ein Jahr später in Kraft. Einige Staaten hatten bereits zuvor Prohibitionen durchgesetzt.

    Der Volstead Act, der verbreitete Name für den National Prohibition Act, passierte den Kongress trotz des Vetos von Präsident Woodrow Wilson am 28. Oktober 1919. Das Gesetz definierte die berauschenden alkoholischen Getränke.[1]

    Obwohl Alkohol nun verboten war, wurde wenig getan, um das Gesetz durchzusetzen. Die illegale Produktion und Verbreitung von Alkohol breitete sich rasch aus, und die Regierung hatte nicht die Mittel und den Willen, jede Grenze, jeden Fluss oder See und jedes Speakeasy (englisch „Flüsterkneipe“) in Amerika zu überwachen. Allein in New York stieg die Anzahl dieser Flüsterkneipen von 1922 bis 1927 von rund 5.000 auf 30.000.[2] Andere Schätzungen für 1927 gehen sogar von 30.000 bis 100.000 Speakeasy-Clubs aus.[3]

    Die Prohibition wurde während der Großen Depression zunehmend unpopulär, insbesondere in großen Städten. Am 23. März 1933 unterzeichnete Präsident Franklin D. Roosevelt ein als Cullen-Harrison Act bekannt gewordenes Gesetz, um den Volstead Act aufzuheben und Herstellung und Verkauf bestimmter alkoholischer Getränke zu erlauben. Am 5. Dezember 1933 hob die Unterzeichnung des 21. Verfassungszusatzes den 18. Zusatzartikel auf.
    Die Prohibition hat damals zu Mord und todschlag geführt … hier versucht man Sie anhand der Mobilität durchzusetzen , ich frage mich wie lange das so gut geht ?

  • L. 11. Dezember 2017, 22:23

    Unter jedem Gerichtsurteil steht . “im Name des Volkes” drunter , wie viele Menschen glauben das Alkoholtester in Autos sinnvoll währen ? Wozu gibt es denn Airbags ?
    Wir kämpfen für Menschenrechte und gegen Rassismus und Beleidigungen und erlauben Idiotentests ?

  • L. 12. Dezember 2017, 18:35

    Was wird bei der Blutprobe getestet , ist es möglich das jemandem KO tropfen untergeschoben worden sind und dies nicht ermittelt wird ? Wie relevant ist das Körpergewicht bei der Berechnung des BAK

    • bussgeld-info.de 2. Januar 2018, 10:36

      Hallo L.,

      in der Regel beschränkt sich der Test auf die in der Anordnung angegebenen festzustellenden Werte, bei Alkoholverdacht also auf die Blutalkoholkonzentration. Das Körpergewicht ist zur Berechnung der BAK dann relevant, wenn Sie diese auf der Grundlage der konsumierten Menge annähernd ermitteln wollen. Bei der Blutprobe ergibt sich die BAK aber natürlich durch die direkte Analyse und bedarf somit keiner solchen Berechnung über das Körpergewicht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • L. 12. Dezember 2017, 18:40

    Wäre es möglich das der Gesetzgeber es verschlafen hat durch neue Gefahrensituationen und einfache neue Elektronische Messgeräte die Gesetze anzupassen ? Ich kenne keinen Menschen der Alkoholkonsum richtig einschätzen kann um in einer Notsituation dann Gesetzeskonform zu Handel oder Sie ???

  • Przemyslaw 16. Dezember 2017, 11:34

    Hallo,ich hatte 1,2 Promille Blutalkoholkonzentration , dann Staatsanwalt. Staatsanwalt hat 7 Monaten Führerscheinentzug , 3 Punkten in Flensburg,Geldbuße 1100Euro geschrieben. Ich habe Polnische Fuhrerschein.
    Im 20 Merz ist ende, aber MPU ich muss auch machen???

    • bussgeld-info.de 2. Januar 2018, 12:37

      Hallo Przemyslaw,

      die MPU wird bei der Wiedererteilung des Führerscheins im Einzelfall angeordnet. Nach Alkoholverstößen ist dies oft der Fall.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tille 23. Dezember 2017, 2:35

    Guten Tag,
    ich wurde knapp ein halbes Jahr nachdem ich meinen Führerschein bekam beim verbotenen Überholen erwischt.
    -> 2 Punkte, Bußgeld und Aufbauseminar + 4 Jahre Probezeit. Juni 2014
    Über ein Jahr später wurde ich dann mit 88 Kmh geblitzt (innerorts 50)
    -> 2 Punkte, Bußgeld, ein Monat Fahrverbot, Empfehlung zur freiwilligen Beratung. August – September 2015
    Jetzt mehr als 2 Jahre und einige Monate später, kurz vor Ende der verlängerten Probezeit, erwischte man mich beim Überfahren einer roten Ampel. Dezember 2017
    -> Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot.

    Der Polizist hat von einer MPU nichts gesagt, obwohl er wusste dass ich noch in der verlängerten Probezeit bin und schon ein weiteres schweres Vergehen auf dem Konto habe.
    Ist es möglich, dass die zuständige Behörde von der MPU absieht, da ich fast aus der Probezeit bin und Willen gezeigt habe und über 2 Jahre mir nichts habe zu Schulden kommen lassen? Oder steht das jetzt unumgänglich fest, dass ich zur MPU muss? Gibt es da Spielraum für die Behörden?

    • bussgeld-info.de 8. Januar 2018, 9:55

      Hallo Tille,
      ein dritter A-Verstoß in der Probezeit hat in der Regel den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge. Nach Ablauf einer Sperrfrist können Sie den Führerschein erneut absolvieren. Ob darüber hinaus noch eine MPU droht, entscheidet die Fahrerlaubnisbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

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