MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

Bei einer MPU
Bei einer MPU untersucht ein Mediziner die allgemeine Gesundheit

“Bevor Sie Ihren Führerschein zurückerhalten, müssen Sie an einer MPU teilnehmen!”Diese Anordnung kommt wohl für jeden Autofahrer ungelegen. Doch die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung soll die Verkehrsteilnehmer vor Schlimmerem schützen: Es soll dabei sichergestellt werden, dass der auffällig gewordene Kraftfahrer verkehrstauglich ist, dass er also niemanden im Straßenverkehr gefährdet.

Aus diesem Grund wird die MPU im Gesetzestext auch als “Begutachtung der Fahreignung” bezeichnet. Doch kommt es zu der Anordnung einer MPU, tritt dieser positive Aspekt vom “Idiotentest” zunächst in den Hintergrund, da dem Anwärter meist andere Fragen durch den Kopf gehen: Werde ich die MPU bestehen? Was kostet eine MPU? Mit welchen MPU-Testfragen kann ich rechnen? Wie kann ich mich vorbereiten, um meine Fahreignung zu beweisen? Was kommt auf mich zu, wenn ich die MPU nicht bestanden habe? Wie erbringe ich einen Abstinenznachweis für die MPU? Diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen in unserem Ratgeber zur MPU beantworten.

Weitere Infos zur medizinisch-psychologischen Untersuchung

MPU: Fragen und Antworten

Die Ursachen, weshalb eine MPU angeordnet wird, sind vielfältig. Wer beispielsweise als Kraftfahrer nicht nur einmal sondern mehrmals betrunken im Verkehr erwischt wurde, muss in der Regel mit einer MPU wegen Alkohol am Steuer rechnen. Das Gleiche gilt, wenn der gemessene Promillewert bei mindestens 1,6  lag.

Trotzdem ist die Frage, ab wie viel Promille eine MPU zwingend angeordnet werden muss, nicht pauschal zu beantworten. Das hängt immer von den individuellen Umständen und der Entscheidung der Behörde ab. Als Faustregel lässt sich formulieren: Je höher der Promillewert war und desto mehr die Sicherheit des Verkehrs gefährdet war, desto wahrscheinlicher ist eine MPU. Ab 1,6 Promille ist sie obligatorisch.

Auch wenn der Verkehrsteilnehmer Drogen genommen oder Medikamentenmissbrauch betrieben hat, kann ihm eine MPU angeordnet werden. Dies ist übrigens auch dann möglich, wenn dieses Delikt gar nicht im Zusammenhang mit einer Alkohol- oder Drogenfahrt stand. Ein Fußgänger, der positiv auf Drogen getestet wurde, kann von der Fahrerlaubnisbehörde eine Anordnung zur MPU erhalten – sogar wenn er bislang über gar keinen Führerschein verfügt!

Bei einer Alkohol-MPU müssen Abstinenznachweise erbracht werden

Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen
Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen

Abhängig von den Gründen für die Anordnung einer MPU ist die Gestaltung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Bei einer MPU, die aufgrund von Alkohol am Steuer verhängt wurde, sind beispielsweise Abstinenznachweise zu erbringen.

Dies entfällt bei einer MPU, die z.B. wegen aggressiven Fahrverhaltens angeordnet wurde. Auch aufgrund einer Häufung bestimmter Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche laut Bußgeldtabelle nur ein geringes Verwarngeld nach sich ziehen – Falschparken beispielsweise – können die Behörden eine MPU verhängen.

Um hier ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, wird der zuständige Psychologe bei der MPU den Anwärter fragen, ob er sein Fehlverhalten anerkennt und wie er sich zukünftig verhalten wird.

MPU-Abstinenznachweis erbringen

Während der MPU Alkohol trinken ist nicht grundsätzlich tabu. Nur wenn Sie aufgrund von Alkohol eine MPU absolvieren müssen und entsprechende Abstinenznachweise benötigen, müssen Sie im Untersuchungszeitraum auf Alkohol verzichten. Die Kosten für die Abstinenznachweise muss der Anwärter zum “Idiotentest” selbst zahlen. Verschiedene Möglichkeiten des Abstinenznachweises sind möglich, beispielsweise die Folgenden:

  • MPU-Leberwerte: Die Leberwerte sind heutzutage als Abstinenznachweis nur noch von zweitrangiger Wichtigkeit, denn sie sind nicht sehr genau. Haben Sie allerdings aufgrund von Alkoholkonsum schlechte Leberwerte, kann dies ein positives MPU-Gutachten verhindern. Die Leberwerte – MPU-Bestandteil ist eine Blutentnahme, bei der diese festgestellt werden – können aber die Ausstellung eines positiven MPU-Gutachtens unterstützen. Als alleiniger Nachweis zur Fahrtauglichkeit gelten sie jedoch nicht.
  • MPU-Haaranalyse: Ein beliebtes Mittel für einen Abstinenznachweis bei der MPU: eine Haaranalyse. Sie ist günstiger als beispielsweise eine Urinuntersuchung und relativ flexibel durchführbar. Das kommt MPU-Teilnehmern zugute, die oft unterwegs sind und deswegen nicht ständig Arzttermine wahrnehmen können. Eine Haaranalyse kann für einen mehrmonatigen Abstinenznachweis ausreichen!

Kontrolliertes Trinken (MPU)

Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar
Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar

Wenn ein Fahrer in der medizinisch-psychologischen Untersuchung bei einer Alkohol-MPU nach seinen Trinkgewohnheiten befragt wird, wird von ihm nicht immer eine absolute Abstinenz erwartet. In unserem Kulturkreis ist der Genuß von Alkohol weitläufig akzeptiert – aber wer Auto fahren will, darf es natürlich zu Gunsten der Sicherheit im Straßenverkehr nicht übertreiben! Wer vor dem Psychologen zugibt, dass er kontrolliert trinkt, also nicht sehr oft und nicht sehr viel, muss nicht zwangsläufig eine negative Beurteilung seines Gutachtens erwarten.

Hier hängt natürlich viel von der Fallgeschichte und der Glaubwürdigkeit des Betroffenen ab. Kontrolliertes Trinken ist besser als maßloses Trinken, manchmal wird aber auch das Eingeständnis von kontrolliertem Trinken bei einer verkehrspsychologischen Beratung zu einem negativen Gutachten führen. Um ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, benennen Experten einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, in dem der Fahrer nur kontrolliert getrunken hat. Eine vollkommene Abstinenz macht aber sicher mehr Eindruck auf den zuständigen Psychologen.

MPU Fragen “Drogen”

Eine MPU kann angeordnet werden, wenn der betroffene Fahrer Drogen genommen hat. Ob im Straßenverkehr oder nicht ist dabei unerheblich. Mit folgenden Fragen kann er hierbei z.B. rechnen. Es genügt zwecks einer Vorbereitung auf die MPU jedoch nicht, nur die Fragen durchzulesen; Anwärter sollten sich intensiv Gedanken dazu machen und beispielsweise in einer MPU-Beratung, insbesondere bei einer verkehrspsychologischen Beratung, sinnvolle Antworten auf solche Fragen besprechen.

  • Wie kam es zum Drogenkonsum? Wie hat sich ihr Konsum im Laufe der Zeit verändert?
  • Welche Substanzen haben Sie konsumiert? Wie reagieren Sie zukünftig in solchen Situationen?
  • In welchen Situationen konsumieren Sie Drogen? Wann hat das angefangen?
  • Wie bewerten Sie Ihren Drogenkonsum?
  • Wie schätzen Sie das Risiko ein, dass Sie zukünftig Drogen nehmen?

Die MPU-Vorbereitung muss individuell gestaltet werden

Die MPU-Fragen orientieren sich immer an den Gründen für die Verhängung einer MPU. Die MPU-Vorbereitung ist stets in Auseinandersetzung mit den individuellen Umständen der Anordnung von einem “Idiotentest” durchzuführen. Bei dem psychologischen Gespräch, versucht der Psychologe eine Prognose zum zukünftigen Fahrverhalten des Antragstellers zu verfassen.

Die MPU bestehen kann nur, wer zukünftig das angemahnte Fahrverhalten ändern will, und wem auch bewusst ist, dass er gegen die sinnvollen Vorschriften verstoßen hat! Eine einsilbige und nur oberflächliche Beantwortung der MPU-Fragen genügt nicht – reflektieren Sie Ihr Verhalten und seien Sie ehrlich zu sich selbst und dem Psychologen. Wenn Sie beispielsweise behaupten, dass Sie keinen Alkohol mehr vor einer Fahrt trinken werden, begründen Sie dies und belegen Sie mit Beispielen, dass Sie dazu in der Lage sind.

Die verkehrspsychologische Beratung

Nur wenn er überzeugt ist, dass sich der MPU-Anwärter in Zukunft den Vorschriften aus StVO und Verkehrsrecht entsprechend am Verkehrsgeschehen beteiligt, und körperlich und geistig dazu in der Lage ist, erteilt er ein positives MPU-Gutachten. Er wird diese positive Prognose dann erteilen, wenn er von einer positiven Verhaltensänderung des Antragsstellers überzeugt ist. So gesehen nützt die beste MPU-Vorbereitung nichts, wenn man nicht tatsächlich von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugt ist. Um dies zu erreichen, können Sie entsprechende Beratungsangebote nutzen. In einer verkehrspsychologischen Beratung können Sie professionelle Anstöße zu einer dauerhaften Verhaltensänderung bekommen.

Lohnt sich eine MPU-Beratung?

Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro
Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro

Wie bereits erwähnt, ist eine MPU ohne Vorbereitung kaum zu schaffen. Um eine professionelle Vorbereitung zu erhalten, können Sie vor der medizinisch-psychologische Untersuchung eine MPU-Beratung in Anspruch nehmen. Dort erhalten Sie MPU-Tipps und können einen MPU-Fragenkatalog durchsprechen.

Achten Sie auf seriöse Hilfsangebote, um eine optimale MPU-Vorbereitung zu erzielen. Die MPU-Durchfallquote liegt in Deutschland bei etwa 33 Prozent. Jeder dritte Teilnehmer besteht die MPU nicht beim ersten Versuch! Vor einigen Jahren war die Durchfallquote jedoch weitaus höher. Da inzwischen viele MPU-Anwärter eine ausführliche verkehrspsychologische Vorbereitung in Anspruch nehmen, bestehen nun viel mehr Teilnehmer gleich beim ersten Versuch.

MPU-Fragen – Vorbereitung mit einem MPU-Fragekatalog genügt nicht

Es zirkulieren online umfangreiche Kataloge mit Idiotentest-Fragen. Sicher ist es im Zuge der MPU-Vorbereitung sinnvoll, diese MPU-Testfragen genau unter die Lupe zu nehmen und sich über deren Beantwortung Gedanken zu machen. Aber nur wenn Sie diese auch korrekt beantworten können und der Psychologe von der Glaubwürdigkeit Ihrer Einsicht auf das vergangene Fehlverhalten überzeugt wird, bekommen Sie auch ein positives MPU-Gutachten.

Der MPU-Ablauf

Wie lange dauert eine MPU? Dies ist abhängig davon, ob beispielsweise Abstinenznachweise über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden sollen. Ist eine Abstinenz über mehrere Monate erforderlich, so zieht sich die MPU-Dauer über mehrere Monate hin. Beachten Sie auch, dass häufig eine sogenannte “Sperrfrist” vor der MPU abzuwarten ist, was die Erteilung einer Prognose zur Fahreignung ebenfalls verzögert. Strenggenommen gehören diese Zeiträume jedoch nicht zur medizinisch-psychologischen Untersuchung. Der eigentliche MPU-Termin besteht in der Regel aus mehreren Bestandteilen und dauert ungefähr 2,5 Stunden.

  • MPU-ReaktionstestBei dem Reaktionstest für die MPU müssen die Anwärter an einem Computerbildschirm verschiedene Aufgaben bearbeiten, die darauf abzielen, die Reaktionsschnelligkeit der Teilnehmer zu ermitteln. Der MPU-Test stellt keine übermenschlichen Anforderungen an die Teilnehmer, Sie müssen also nicht allzu nervös sein.
  • Verkehrspsychologisches Gutachten: Hier erstellt ein Psychologe eine Prognose zur Fahrtauglichkeit des MPU-Anwärters. Dafür ist ein Gespräch über sein Fahrverhalten notwendig.
  • Medizinische Untersuchung: Im Vorfeld führt der Arzt die Untersuchungen zur Abstinenz durch und wertet sie aus. Auch eine allgemeine körperliche Untersuchung ist notwendig für das positive MPU-Gutachten.

MPU-Kosten: Wie teuer ist der “Idiotentest”?

Die MPU-Test-Kosten sind gesetzlich festgelegt. Trotzdem werden für jeden MPU-Anwärter verschiedene Kosten für eine MPU fällig, weil beispielsweise der kostenpflichtige Abstinenznachweis nicht immer eingereicht werden muss. Doch was kostet eine MPU normalerweise? Eine Alkohol-MPU kostet um die 400 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Abstinenznachweise und die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Kostenpflichtige Beratungsangebote sind hier nicht inbegriffen und können die Kosten in den vierstelligen Bereich katapultieren! Der ADAC gibt als Richtwert Kosten zwischen 1000 und 2500 Euro für die MPU an.

Fristen für die MPU-Verjährung

Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung
Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung

Ein ganz legaler Weg, eine MPU zu umgehen, besteht in dem Abwarten der Verjährung der MPU. Hierfür ist jedoch ein gehöriges Maß an Geduld aufzubringen: Immerhin ist eine MPU erst nach einer Frist von 10 Jahren verjährt! Eine lange Wartezeit auf die Wiedererteilung vom Führerschein. Es gibt bezüglich dieser Frist keine gesetzliche Grundlage, sondern nur ein entsprechendes Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003.

Die Frist verlängert sich auf 15 Jahre, falls während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde. Auch wenn der Teilnehmer zwischendurch bei einer MPU durchgefallen ist, verlängert sich die Frist.

Die Verjährung der MPU kann durch die Aussetzung und Verlängerung der Verjährungsfrist verzögert werden. Die gesetzlichen Vorschriften hierzu sind umfangreich und kompliziert. Wer den Führerschein zurück will – ohne eine MPU – sollte sich diesbezüglich bei einem Anwalt beraten lassen. Tunlichst ist davon abzuraten, eine MPU zu kaufen, bzw. ein positives MPU-Gutachten zu kaufen, um erneut einen Führerschein ausgestellt zu bekommen. Dies ist illegal.

FAQ – MPU

Was ist eine MPU?

Im Rahmen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung wird die Fahreignung des Betroffenen überprüft. Sie ist eine wichtige Grundlage um zu entscheiden, ob der Teilnehmer für eine Erteilung oder Neuerteilung der Fahrerlaubnis infrage kommt.

Wie läuft eine MPU ab?

Die MPU besteht aus drei Teilgebieten: medizinische Untersuchung, Leistungstests und ein psychologisches Untersuchungsgespräch.

Welche Kosten verursacht die MPU?

Wie hoch die Kosten für eine MPU ausfallen, variiert je Einzelfall und Begutachtungsstelle. Sie sollten allerdings im Rahmen von circa 350 bis 750 Euro liegen. Mehr dazu hier.

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MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)
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  • Sabrina 4. August 2016, 13:08

    Hallo zusammen,
    Ich bin vor etwa 3 Wochen von den netten Herren in grün angehalten worden. Da ich regelmäßig cannabis konsumiere (was ich aber nun komplett einstellen werde) war der urintest natürlich positiv. Anschließend durfte ich noch mit auf die wache zur Blutabnahme.

    Vor zwei Tagen fuhr ich in der Mittagspause nach hause, wollte abbiegen an einer Ampel, musste jedoch noch warten da Gegenverkehr das abbiegen nicht zu ließ. Wie es der Zufall wollte, klopfte es auf einmal am Fenster und da stand die gleiche….nette….Dame wie beim ersten mal. Den urintest habe ich diesmal aus reinem Ärgernis und dem Verlust meiner pause verweigert, woraufhin ich mit ins Krankenhaus musste zur Blutentnahme.

    Nun stehe ich natürlich blöd da und habe schon auf etlichen Seiten nach Konsequenzen gesucht…Was passiert mir denn nun im aller schlimmsten Fall?

    • bussgeld.info.de 8. August 2016, 8:28

      Hallo Sabrina,

      ein Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal zieht in der Regel 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte sowie ein Monat Fahrverbot nach sich. Ein zweiter verstoß dieser Art wird üblicherweise mit 1000 Euro, 2 Punkten sowie 3 Monaten Fahrverbot sanktioniert.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ricardo 8. August 2016, 0:30

    Hallo wurde vor 2 wochen bei einer verkehrskontrolle positiv auf thc getestet ( urinprobe ). Anschließend habe ich im Revier Blut abgegeben . Meine Fragen jetzt währen 1.Wann erhalte ich die ergebnisse bzw die strafe und 2. WAS erwartet mich als Strafe ? bin noch in der Probezeit aber vorher noch nie negativ bei der Polizei aufgefallen . (Zum zeitpunkt der Blutprobe 3 Monate am stück THC konsumiert)

    • bussgeld-info.de 8. August 2016, 8:17

      Hallo Ricardo,

      wann Sie mit dem Brief rechnen können, hängt von der Behörde ab. In der Regel erwarten Sie eine variable Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Zudem müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sinan 9. August 2016, 12:10

    Hallo Bußgeld-Info Team,

    Ich wurde bereits vor einem Jahr durch die Führerscheinstelle mit einer gelben Karte verwarnt, da mich die Polizei bei einer Personenkontrolle mit einer geringen Menge Cannabis erwischt hatte. Seit dem hat sich der Konsum wirklich in Grenzen gehalten. Habe wenn es hoch kommt vielleicht 2-3 mal noch mal mitgeraucht, jedoch stets den Straßenverkehr vermieden. Vor ca. 3 Wochen kam es dann erneut zu einer Personenkontrolle, wobei die Polizei in unserer Nähe Jointstümmel fand und meine Freunde und mich wegen Verdacht erneut angezeigt hat. Trotz Verweigerung gab es in diesem Fall angeblich nichts zu machen.. Wie steht es um meinen Führerschein?

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 11. August 2016, 9:04

      Hallo Sinan,
      Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Carola 14. August 2016, 13:53

    hallo Bussgeld-info-Team,
    ich habe vor 12 Jahren eine MPU aufgrund einer alkoholisierten Fahrt machen müssen. Nun habe ich mit dem Fahrrad in der Nacht einen Außenspiegel mitgenommen und “selbst” die Polizei gerufen. Diese hat dann bei mir einen Alkoholtest angeordnet und dieser ergab 1.66 Promille.
    Ich gehe nun von einer erneuten MPU aus oder gibt/gab es Fälle, dass man um eine erneute MPu vielleicht rumkommt?
    Grüße Carola

    • bussgeld-info.de 15. August 2016, 8:26

      Hallo Carola,

      in der Regel ist eine erneute MPU unumgänglich, wenn Sie mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad gefahren sind.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Aziz 15. August 2016, 0:00

    Hallo
    Ich habe im Silvester getrinken War meine promile 1.59 und habe Strafen zu mir kommt 1500 Euro und Fahrverbot ein Jahre bis jetz 8 Monaten meine Früschein ist weg was soll ich machen

    • bussgeld-info.de 15. August 2016, 8:17

      Hallo Aziz,

      Ihre Strafe haben Sie schon erhalten, ein Absitzen dieser wäre am naheliegendsten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marcel 16. August 2016, 18:42

    hallo,guten abend …
    ich bin ratlos !
    habe im jahre 2015 meinen führerschein auf grund alc. am steuer abgeben müssen.
    blutwert 1,58 prom. ! insg. 11monate führerscheinentzug + geldstrafe von ca. 1600.- !

    1 jahr später , ist alles getilgt und vorbei !
    nun sprach ich heute mit der sachbearbeiterin (zwecks antrag auf neuerteilung der fahrerlaubnis)
    welche mir sagte ich müsse zur mpu !
    ist das rechtens ?
    muss ich mich der willkür einer person
    -mit mögl. tagesformabhängigen stimmungs-schwankungen-
    beugen und fügen ?
    ich meine…
    seit 20 jahren , ist dieses mein erstes vergehen dieser art !!!!

    • bussgeld-info.de 18. August 2016, 8:50

      Hallo Marcel,
      der Gesetzgeber sieht ab einem Blutwert von 1,6 Promille die MPU generell vor. Aber auch bei niedrigeren Promillewerten kann die Führerscheinstelle eine MPU verlangen, dabei handelt es sich um eine Entscheidung im Einzelfall.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Nicole 22. August 2016, 12:52

    Hallo BussgeldInfostelle.
    Mein 17 jähriger Sohn wurde mit dem Roller von der Polizei angehalten. Ohne gültiges Kennzeichen , ohne gültige Fahrerlaubnis ( Roller entdrosselt und nur die Mofabescheinigung , Urintest (Cannabis) positiv. BluttestErgebnis steht noch aus.
    Meine Fragen : Durften sie Blutabnehmen ohne unsere Erlaubnis?
    Was kommt da strafrechtlich auf ihn zu?
    Droht eine mpu?
    Knn man eine mpu in Raten zahlen?
    Was ist, wenn er innerhalb des noch ausstehenden Blutergebnisses seinen Autoführerschein fertig macht? Geht das? Würde er seinen Führerschein bekommen? Dann würde die Zulassingsstelle ja noch keine Info darüber haben oder? Wann bekommt die Zulassungsstelle Bescheid?
    Danke. Freundliche Grüße

    • bussgeld-info.de 25. August 2016, 10:24

      Hallo Nicole,

      um Blut abnehmen zu können, ist eine richterliche Anordnung notwendig. Falls diese nicht eingeholt wurde, ist die Blutabnahme auch nicht als Beweis für die Drogenfahrt gültig.
      Ihr Sohn hat mit Drogenkonsum am Steuer und Fahren ohne Fahrerlaubnis zwei Verstöße begangen. Das konkrete Strafmaß hängt jedoch davon ab, ob er wiederholt unter Drogeneinfluss erwischt wurde und ob er bereits einmal eine gültige Fahrerlaubnis besessen hat. Hinzu kommt, dass für ihn das Jugendstrafrecht gilt.

      Theoretisch ist es auch möglich, dass er eine MPU absolvieren muss wenn die Behörde Zweifel an seiner Fahreignung hat. Dabei hat diese jedoch einen gewissen Ermessensspielraum. Eine Möglichkeit, die MPU in Raten zu bezahlen existiert normalerweise nicht.

      Auch wann die Zulassungsbehörde von den Verstößen Ihres Sohnes erfährt, beziehungsweise wann er einen Eintrag im Fahreignungsregister erhält, hängt von seinem individuellen Fall ab.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Sandra 23. August 2016, 17:12

    Hallo. Mein Freund hat letztes Jahr sein Führerschein verloren. Da er mit Alkohol im Blut gefahren ist. Um genau zu sein mit 1.5 Promille. Ist Ersttäter. Hat sich die 1 halbe Stunde vom Unfallort entfernt. Ist dann allerdings wieder zurück & hat sich ‘gestellt’. Muss er MPU machen oder nicht ?

    • bussgeld-info.de 25. August 2016, 8:24

      Hallo Sandra,
      ob bei 1,5 Promille eine MPU angeordnet wird, kann die zuständige Behörde im Einzelfall entscheiden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ricardo 26. August 2016, 16:04

    Hallo liebes Bussgeld-Info Team!

    Ich habe Heute einen Brief erhalten in der Folgendes steht : Entziehung der Fahrerlaubnis unter Androhung der sofortigen Vollziehung!

    Ich habe zeit mich dazu zu äußern.

    Befunde : Tetrahydrocannabinol(THC): 7,5ng/mL
    11-OH-THC(THC-Metabolit1): 3,3ng/mL
    THC-COOH(THC-Metabolit2) : 44ng/mL
    Cannabis Influence factor (CIF): 26

    Was für eine Strafe erwartet mich ?Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das mir eine MPU droht ?

    VIELEN DANK IM VORAUS EUER TREUER RICHARDO K.

    • bussgeld.info.de 29. August 2016, 9:31

      Hallo Ricardo,

      der erstmalige Verstoß gegen das Drogengesetz wird üblicherweise mit 500 Euro, 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot geahndet. Kam es zu einer Gefährdung des Verkehrs unter Drogeneinfluss, können 3 Punkte sowie eine Entziehung der Fahrerlaubnis fällig werden.
      Die Anordnung einer MPU ist möglich und liegt hier im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jessica 30. August 2016, 9:48

    Hallo,
    Mein Freund hat wegen thc im Urin seinen Führerschein verloren. Es war das erste mal und er muss jetzt eine mpu machen.
    Muss man eigentlich auch auf Alkohol verzichten wenn man die mpu wegen btm machen muss?
    Ich danke für eine schnelle Antwort.
    Viele grüße Jessica

    • bussgeld-info.de 1. September 2016, 9:23

      Hallo Jessica,
      in der Regel wird bei einer MPU wegen Drogen nur auf Betäubungsmittel getestet. Allerdings können dabei auch schlechte Leberwerte, die auf einen starken Alkoholkonsum hinweisen, festgestellt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Petra 5. September 2016, 16:16

    weiblich, 55 Jahre alt, 1,8 Promille auf dem Fahrrad
    Hallo,
    ich wurde mit 1,8 Promille auf dem Fahrrad angehalten; der Führerschein wurde nicht eingezogen.
    Nach 4 Wochen kam die Aufforderung zum Nachweis einer MPU; dafür habe ich jetzt noch 8 Wochen Zeit.
    Ein mehrmonatiger medizinischen Nachweis von Alkoholverzicht ist in dieser kurzen Zeit nicht möglich.
    Und ist es für den psychologische Test überhaupt glaubhaft darstellbar, das jemand nach nur drei Monaten eine stabile Veränderung seiner Lebensgewohnheiten (bei mir jetzt Alkoholverzicht) erreicht hat?
    Habe ich anhand dieser Tatsachen überhaupt eine Chance nach so kurzer Vorbereitungszeit (drei Monate seit der Alkoholfahrt) die MPU zu bestehen?

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:08

      Hallo Petra,

      Sie sollten der Fahrerlaubnisbehörde klarmachen, dass Sie in der kurzen Zeit den geforderten Abstinenznachweis nicht erbringen können.
      Prinzipiell ist es möglich, einen Wandel der Lebensgewohnheiten auch schon nach drei Monaten glaubwürdig zu vermitteln. Dabei ist es am besten, wenn Sie selber wirklich davon überzeugt sind, Ihre Gewohnheiten zu ändern, da Sie von einem erfahrenen Psychologen untersucht werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Steffy 5. September 2016, 19:25

    Mein Freund musste vor 9 Jahre eine Mpu machen wegen Trunkenheit Mits Rad. Jetzt hat er ein Unfall gehabt Mits Rad gehabt auch alkoholisiert (er weis nicht ob er gefahren ist , durch ein schweren Autounfall hat dein Gehirn etwas gelitten und hat dadurch ein Filmriss von Mittag an ) er kennt seine alkohlblutwert nicht aber der Kumpel der mit bei wär hätte 2,15 atemalkohl. Was könnte jetzt passieren wenn es doch über 1.6 Promille hinausgeht ?

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:43

      Hallo Steffy,

      wenn Ihr Freund mit mehr als 1,6 Promille mit dem Fahrrad gefahren ist, dann erwarten Ihn üblicherweise drei Punkte und ein Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts. Außerdem wird sehr wahrscheinlich eine erneute MPU angeordnet.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • suser 9. September 2016, 14:38

    guten tag,
    ich habe vor kurzem meinen führerschein begonnen. nach der abgabe des antrags für die fahrerlaubnis kam ein schreiben vom landratsamt. darin steht, dass ich aufgrund eines fahrradunfalls mit 1,9 promille vor 3 jahren einen medizinisch-psychologisches-gutachten abgeben muss. die ärztlichen nachweise sind in dem schreiben nicht angekreuzt. bedeutet das, dass ich “nur” die psychologische untersuchung machen muss, ohne abstinenznachweise? oder mien das das medizinisch-psychologische-gutachten die gesamte medizinisch-psychologische-untersuchung?

    ich danke schonmal für die hilfe.

    suser

    • bussgeld.info.de 12. September 2016, 9:40

      Hallo suser,

      informieren Sie sich am besten direkt bei der Führerscheinstelle oder dem Landratsamt, welche Nachweise erforderlich sind bzw. welchen Umfang die Untersuchung haben muss.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Marcello 10. September 2016, 11:48

    Hallo,
    ich wurde 2007 von der Polizei mit dem Auto angehalten und es eurde ein Drogentest verordnet, der positiv war, da ich zwei Tage zuvor konsumiert habe. Die MPU danach hatte ich bestanden. Seitdem kamen keine weiteren Dinge vor (verkehrsverstöße etc.). Letztes Wochenende war ich mit Kollegen auf dem Volksfest feieren. Ich bin ca. 500 m betrunken mit dem Rad Gefahren, dabei hat mich angeblich die Polizei gesichtet. Als ich merkte, dass ich nicht mehr ganz nüchtern war, begann ich das Rad zu schieben. Vor meiner Wohnungstür wurde ich dann angehalten und aufgefordert mit aufs Revier zu kommen, Da ich den Atemalkoholtest verwigerte, habe ich eine Blutprobe abgegeben. Das Ergebnis habe ich noch nicht, schätze aber +- 1,6 promille. Erwartet mich nun eine zweite mpu, da ich ja vor 9 Jahren bereits mit thc auffällig wurde, bislang aber nie unter alkoholeinfluss fuhr?
    Lieben Dank

    • bussgeld-info.de 12. September 2016, 9:35

      Hallo Marcello,

      ab einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille ist in der Regel eine MPU fällig. Dies gilt sowohl beim Auto- als auch beim Fahrradfahren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Max 12. September 2016, 21:22

    Hallo hatte vor 3 Wochen einen Unfall wobei eine Frau sich die schulter gebrochen hat ich hatte 1.28 im Blut was wird mich erwarten

    • bussgeld-info.de 15. September 2016, 10:01

      Hallo Max,

      wenn Sie mit mehr als 1,09 Promille im Blut Auto fahren, liegt normalerweise eine Straftat vor, die mit 3 Punkten, Entziehung der Fahrerlaubnis sowie einer Geldstrafe (Haftstrafe als Alternative) geahndet wird. Diese Strafen werden bereits dann fällig, wenn Sie niemand gefährdet oder geschädigt haben.

      Wollen Sie nach Ablauf der Sperrfrist wieder einen Führerschein beantragen, müssen Sie in der Regel erfolgreich eine MPU absolvieren.
      Ob Sie beziehungsweise Ihre Haftpflichtversicherung neben der ärztlichen Behandlung auch noch ein Schmerzensgeld bezahlen müssen, hängt davon ab, ob die Frau dieses Schmerzensgeld einfordert und ob der Richter Sie dazu verurteilt.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Matthias 16. September 2016, 11:57

    Hallo,
    wenn man mit mehr als 25 km/h geblitz wird. Bis jetzt zweimal inerhalb eines Jahres. Jeweils Geldstrafe und 1 Monat
    Fahrverbot. Sollte es demnächst wieder vorkommen,kann die Bußgelstelle / Flensburg eine MPU anordnen obwohl man die 6 -8 Punkte noch nicht erreicht hat. Wie lange bleibt jetzt ein Punkt im System und gibt es eine Verlängerung der Punkte wenn man vor Ablauf wieder geblitz wird.

    • bussgeld-info.de 19. September 2016, 10:18

      Hallo Matthias,

      die Anordnung einer MPU kann bei wiederholter Übertretung der Geschwindigkeit auftreten. Ob dies bereits beim dritten Verstoß vorkommt, ist allerdings fraglich. Wann ein Punkt verjährt, ist von der Ordnungswidrigkeit bzw. Straftat abhängig. Nach der neuen Reform verjähren Punkte jedoch immer für sich und werden nicht verlängert, wenn ein neuer Punkt hinzukommt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Volkan C. 21. September 2016, 20:53

    Hallo
    Ich wurde 2012 bei einer Verkehrskontrolle mit zur Wache geschleppt worden , und musste Blut abgeben (Cannabis)
    Daraufhin bekam Ich Post vom Verkehrsamt mit dem Bescheid 500 euro Bußgeld 1 Monat Fahrverbot und 2 punkte in Flensb.
    Ich habe meinen Führerschein beim Verkehrsamt abgegeben und habe den Führerschein nach 1 monat wieder per Post zurückbekommen.
    Dann 2014 bei einer Allgemeinen Verkehrskontrolle , wurde mir der Führerschein entzogen wegen fahren ohne fahrerlaubnis ( in den 2 jahren zwichen 2012 und 2014 wurde Ich öfters von der Polizei angehalten , ohne irgendwelche negativen folgen)
    Jetz sagt der Beamte vom Verkehrsamt ; Ich müsse eine Mpu absolvieren. Was können Sie mir dazu sagen ?

    Und stimmt es daß Mpu Gutachter (per neuem Gesetz ) nicht mehr durchfallen lassen dürfen ?
    Danke voraus

    • bussgeld-info.de 22. September 2016, 9:21

      Hallo Volkan,

      ein Fahrverbot ist nicht dasselbe wie ein Entzug der Fahrerlaubnis. Während ein Fahrverbot vorübergehend ist, stellt ein Fahrerlaubnisentzug etwas Dauerhaftes dar. Wenn Ihr Fahrverbot vorüber war, Sie den Führerschein wiederbekommen haben und sich nichts Neues haben zu Schulden kommen lassen, dann sind Sie theoretisch auch nicht ohne die entsprechende Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Wenn die zuständige Behörde eine MPU anordnet, dann sollten Sie diese auch absolvieren. Was genau die Behörde zu der Anordnung einer MPU veranlasst hat, können Sie dort nachfragen. Dass Sie bei einer MPU nicht durchfallen dürfen, ist nicht korrekt.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Denis 28. September 2016, 3:04

    Hallo
    Ich hatte ein Roller Unfall mit 2,5-2,6 Promille keiner kam zu schaden ich bin gegen ein Kantstein gefahren.
    Habe die Strafe bezahlt die von mir angefordert wurde.
    Ich hatte kein Führerschein & möchte jetzt einen machen.
    Was für kosten kommen auf mich zu bei einer Mpu
    Ich bin 23 Jahre Alt

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 29. September 2016, 8:34

      Hallo Denis,
      wie Sie dem Ratgeber entnehmen können, liegen die Kosten für die gesamte MPU durchschnittlich zwischen 1000 und 2500 Euro.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dieter 2. Oktober 2016, 11:02

    Hallo,
    ich bin im Frühling in Berlin mit 1,2 promille (keine vorstrafe, nie vorher alkohol und vorher 0 Punkte in Flensburg) angehalten worden, angeblich auffälliges Fahren. Habe einen Anwalt eingeschaltet der erst groß Töne gespuckt hat und dann einfach nix gemacht hat. Mein Führerschein ist noch 4 monate gesperrt, habe 30 Tagessätze erhalten.
    Ich habe seit dem nix mehr getrunken. Mein Anwalt meint, dass mir garantiert eine MPU droht, ich selbst wohne in Brandenburg. Kann es sein, dass die Behörde in Brandenburg das Berliner Vergehen nicht mitbekommt? Wieviel Abstinenz muss ich nachweisen um ein positivies mpu gutachten zu begünstigen, habe mir auch vorgenommen in zukunft nix mehr zu trinken.

    • bussgeld-info.de 4. Oktober 2016, 13:16

      Hallo Dieter,
      es macht keinen Unterschied, wo in Deutschland Sie sich den Verstoß geleistet haben – eine MPU droht Ihnen in der Regel so oder so, wenn Sie Ihren Führerschein wiedererlangen möchten. Normalerweise wird diese erst ab einem Wert von 1,6 Promille verlangt, in einigen Bundesländern jedoch bereits ab 1,1 Promille. Wie lange genau Sie Abstinenz nachweisen müssen, wird Ihnen normalerweise noch mitgeteilt. Es bietet sich jedoch durchaus an, so früh wie möglich auf Alkohol zu verzichten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Micha 3. Oktober 2016, 19:34

    Hallo geehrtes Bußgeld-Team,
    ich bin vor etwas mehr als 10 Jahren durch eine Polizei-Kontrolle meinen Führerschein los geworden. Ich habe die 10 Jahre deshalb “ausgesessen”, weil ich von der Führerscheinstelle widersprüchliche Informationen bekommen habe. Ich hatte damals 1,6 Promille und einmal hat es geheißen: ich müsste keine MPU machen, dann wieder doch!?!
    Ich habe mir seit dem nichts zu Schulden kommen lassen da ich, selbst wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war nicht mehr als 2 Radler getrunken habe. Ich habe gelesen, dass ich den Führerschein jetzt wieder beantragen dürfte?
    Wenn das stimmt, wo muß ich den beantragen, welche Auflagen muß ich erfüllen und was für Unterlagen werden verlangt?
    Und noch eine Frage zum Schluss: Bekomme ich die Fahrerlaubnis für die Klassen wieder die ich damals auch besessen habe? Also, bis 7,5 Tonnen, 50 ccm Mofa/Roller usw?
    Danke schon mal im Voraus
    MfG
    Micha

    • bussgeld-info.de 4. Oktober 2016, 9:30

      Hallo Micha,

      die Antrag zur Neuerteilung des Führerscheins müssen Sie bei der zuständigen Führerscheinstelle an Ihrem Wohnort einreichen. Hier können Sie sich auch vorab informieren, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die Führerscheinklasse zurückzuerhalten. Die Führerscheinstelle prüft, ob Sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führern eines Fahrzeuges haben. Hier kann durchaus auch eine erneute Prüfung erforderlich sein.

      Für diese Wiedererteilung müssen Sie die gleichen Dokumente vorlegen wie bei der Erstausstellung: Ein biometrisches Passbild, Nachweis über die Teilnahme an Kurse für lebensrettende Sofortmaßnahmen, Ihren Personalaussweis sowie der Strafbefehl oder das Gerichtsurteil mit Rechtskraftvermerk. Darüber hinaus kann auch ein ärztliches Gutachten verlangt werden.

      Wurde eine MPU angeordnet, setzt hier die Verjährung nach 15 Jahren ein. Die zuständige Behörde informiert Sie darüber, ob eine solche Anordnung vorliegt und welche Maßnahmen Sie diesbezüglich ergreifen sollten.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Dieter 5. Oktober 2016, 13:18

    Vielen Dank für die Antwort,

    ich habe gelesen, dass ich erst 3 monate vor ende der Sperrfrist den Führerschein beantragen soll. Deshalb frage ich mich ob und für wie lange ich abstinenz nachweisen soll(bei 1,2 ohne unfall aber leichten auffälligkeiten beim fahrverhalten). Ich könnte jetzt die haaranalyse für die letzten 3 monate machen und anschließend in 3 monaten eine weitere. Ich habe wie gesagt nie wieder vor zu trinken aber ich bin als Student auch ziemlich blank und würde gerne an den kostspieligen Untersuchungen sparen wenn sie nicht nötig sind.
    Falls keine Abstinenz verlängt wird, würde ich eben einen haartest machen um meine Abstinenz auch beweisen zu können.
    Meine frage ist also: kann man die dauer der verhängten abstinenz abschätzen? über google findet sich fast nix zu werten unter 1,6. Mein anwalt meinte 1.1 sei mittlerweile bundesweit, würde mich aber auch nicht wundern wenn er einfach nur gelabert hat.

    • bussgeld-info.de 6. Oktober 2016, 8:46

      Hallo Dieter,
      konkrete Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Stellen, die auch die MPU durchführen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Arman 17. Oktober 2016, 15:03

    Hallo,
    ich habe vor ein Paar Monaten einen Brief von der Polizei bekommen weil ich harte Drogen Konsumiert habe, und dies ein Chat Verlauf bei Facebook und Whatsapp beweisen konnte. Wurde nicht beim fahren erwischt weil ich bei fahren nicht konsumiert habe.
    Muss dafür 150€ Strafe bezahlen. Vor ein Paar Wochen habe ich Brief vom Landkreis bekommen dass ich deswegen nun eine MPU machen soll. Dafür habe ich eine Frist von 2 Monaten bekommem. Ich war zu einem Infoabend für MPU da und da wurde mir gesagt dass ich einen Abstinenznachweis brauche. Mein Termin für die MPU wurde stöniert und ich sollte mich noch beim Landkreis melden und dort bescheid geben. Meine Frage hierzu ist was nun mit meinem Führerschein passiert solange ich die Nachweise für die MPU vorlege?

    Danke schonmal im vorraus für eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen Arman

    • bussgeld-info.de 20. Oktober 2016, 8:50

      Hallo Arman,
      in der Regel müssen Sie Ihren Führerschein abgeben, bis durch die MPU Ihre Fahrtauglichkeit nachgewiesen wurde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • ramez 20. Oktober 2016, 22:03

    Hallo ich habe vor ca 1 Jahr eine Straftat begangenen und musste mein Führerschein abgeben obwohl ich weder am Straßenverkehr noch sonst auffällig war was würdet ihr mir raten damit ich mein Lappen zurück bekomme was soll ich den Psychologen erzählen ich nahm Drogen aber habe bewusst kein Auto gefahren nie habe ich mit Gedanken gespielt im Rausch auto zu fahren davor habe ich Angst jetzt habe ich ne Ausbildung und brauche dringend mein Führerschein und ich bin noch seid kurzen Vater geworden ich weiss nicht was ich machen kann mir wurde auch gesagt das ich nur 1,5 Jahre Zeit mpu zu machen sonst wird mein Führerschein zerstört dürfen die das vom Ämter aus machen ich bin seid daher clean habe auch Drogenberatung im Anspruch genommen welche Kosten kommen auf mich zu und was bedeutet das ich lebenslang Speere habe ich bin am verzweifeln

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 10:13

      Hallo Ramez,

      normalerweise wird ein Führerschein nicht “zerstört”, wenn Sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeit an einer MPU teilnehmen. In Ihrem speziellen Fall sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Melanie 21. Oktober 2016, 16:59

    Hallo liebes Bußgeld Team,
    ich habe meinen Führerschein 2004 wegen einer Alkoholfahrt verloren und muss auch definitiv eine MPU machen. Meine Frage ist, ob bei einer MPU wegen Alkohol auch auf andere Drogen (Cannabis) getestet wird? Ich bin, ausser dieser einen Fahrt, nie irgendwie auffällig geworden und auch mein polizeiliches Führungszeugniss ist Blütenweiss.

    Danke schonmal

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 11:45

      Hallo Melanie,

      wenn Sie wegen einer Alkoholfahrt eine MPU machen müssen, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie auch auf Drogen getestet werden. Allgemeingültige Aussagen zu Ihrer MPU können wir jedoch nicht treffen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sarah 21. Oktober 2016, 21:24

    Guten Abend,
    mein Mann hat vor 13 Jahren seinen Führerschein abgeben müssen, er ist mit 1,9 getestet worden damals. Nun war er bei der Führerscheinstelle um mal nachzuhorchen, ob er immer noch eine MPU machen muss. Sofort hat der “nette” Herr ihm eine Fahne angedichtet, (mein Mann trinkt nicht!) und ihm dann schon gesagt, da es eine Alkoholfahrt gewesen wäre und seinem jetztigen Eindruck nach, würde er ihn eh zur MPU schicken. Kann er das so einfach machen?

    Liebe Grüße

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 10:07

      Hallo Sarah,

      ab einem Promillewert von 1,6 ist eine MPU in der Regel unumgänglich. Die Anordnung dieser kann nach 15 Jahren allerdings verjährt sein. Das liegt allerdings auch im Ermessen der Behörde. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Finn 26. Oktober 2016, 13:07

    Halli habe seit knapp 5 Jahren meinen Lappen weg wegen Drogen am Steuer. Erst hiess es drei Monate dann war er ganz weg… Möchte ihn jetzt machen da ich beruflich aufsteigen kann wenn der Schein wieder da ist… Wo bekomm ich rausbekommen ich den Abstinenznachweis machen muss und wo?
    Lg

    • bussgeld-info.de 27. Oktober 2016, 8:59

      Hallo Finn,
      wenden Sie sich dazu an die Fahrerlaubnisbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Lucas 18. November 2016, 3:59

    Guten Tag,
    ich wurde vergangene Woche unter Einfluss von Cannabis am Steuer kontrolliert, musste auch einen Bluttest machen etc. Ich bin seit knapp 1/2 Jahr aus der Probezeit raus. Es ist das erste mal das ich unter Cannabis aufgefallen bin, vorher noch nie eine negative Verkehrskontrolle gehabt. Ist es wahrscheinlich das ich eine MPU machen muss und wenn ja, wie lange dauert es ungefähr bis mir dies gesagt wird?

    Lg

    • bussgeld-info.de 21. November 2016, 11:14

      Hallo Lucas,

      bis die Fahrerlaubnisbehörde Sie zu einer MPU auffordert, können mehrere Wochen vergehen. Es ist möglich, jedoch nicht zwingend, dass Sie bereits bei einem ersten Verstoß gegen das Drogenverbot im Straßenverkehr zu einer MPU aufgefordert werden. Dies liegt jedoch im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Lou 21. November 2016, 16:48

    Liebes Bussgeld-Info Team!

    Ich habe kürzlich mit einem Bekannten Marihuana konsumiert, was bei ihm Herzprobleme verursacht hat woraufhin der Notruf gewählt wurde. Dieser erschien dann in Begleitung der Polizei. Ich habe der Polizei gesagt, dass es mein Marihuana war und sie haben in meinem Aschenbecher auch ausgdrückte Joints gesehen, allerdings nicht mitgenommen. Ich hatte auch kein Marihuana mehr bei mir.
    Die Polizei klärte mich dann darüber auf, dass eine Anklage gegen mich erhoben wird, diese in den meisten Fällen jedoch fallengelassen wird.
    Meine Frage ist nun allerdings, wie sich das auf meinen Führerschein auswirkt? Das ist zwar rechtlich wohl kaum relevant, aber ich bin seit meinem ersten Konsum kein Auto mehr gefahren und würde das auch niemals unter Drogeneinfluss tun.
    Ich befinde mich nicht mehr in der Probezeit.

    Mit freundlichen Grüßen und schonmal vielen Dank!

    • bussgeld-info.de 24. November 2016, 9:57

      Hallo Lou,
      auch wenn Sie gewohnheitsmäßig kiffen und nicht am Steuer sitzen, können der Führerscheinentzug und eine MPU drohen. Hierbei kommt es aber auf die festgestellte Menge im Körper an.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Timo 27. November 2016, 18:58

    Hallo,

    Stehen im Bußgeldbescheid Informationen über eine mögliche mpu, oder kommt so etwas separat ?

    Lg Timo

    • bussgeld-info.de 28. November 2016, 10:38

      Hallo Timo,

      Informationen über die MPU werden üblicherweise getrennt vom Bußgeldbescheid von der Fahrerlaubnisbehörde versendet.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jenny 2. Dezember 2016, 11:36

    Hallo,

    mein Freund wurde nun das (leider) dritte mal mit THC im Blut angehalten. Allerdings im Abstand mehrerer Jahre und zwischendurch bei Kontrollen war der Test auch negativ. Beim ersten mal vor knapp 12 Jahren musste er eine MPU machen.

    Meine Frage wäre eigentlich nur, muss er erneut mit einer MPU rechnen? Und droht bei einer MPU ebenfalls eine so hohe Geldstrafe nebenbei? Punkte in Flensburg dürfte er nicht mehr haben.

    Danke für schnelle Antworten!

    LG Jenny

    • bussgeld-info.de 5. Dezember 2016, 10:53

      Hallo Jenny,

      bei so vielen Drogenvergehen ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Fahrtauglichkeit Ihres Freundes angezweifelt wird. Entsprechend würde dann auch erneut eine MPU angeordnet und der Führerschein entzogen werden. Das Bußgeld für das Fahren unter Drogeneinfluss bleibt natürlich auch nicht aus.

      Ihr Bussgeld-Info Team

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