MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

Prüfung der Fahreignung durch den „Idiotentest“

Bei einer MPU

Bei einer MPU untersucht eine Ärztin die allgemeine Gesundheit

„Sie müssen vor der Neueinteilung Ihres Führerscheins eine MPU absolvieren.“ Diese Anordnung kommt wohl für jeden Autofahrer ungelegen. Doch die Verordnung einer MPU soll die Verkehrsteilnehmer vor Schlimmerem schützen: Durch die medizinisch-psychologische Untersuchung soll sicher gestellt werden, dass der MPU-Teilnehmer verkehrstauglich ist, dass er also weder für sich, noch für andere eine Gefahr für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellt.

Deswegen lautet die gesetzliche Bezeichnung für die MPU auch ganz sachlich „Begutachtung der Fahreignung“. Doch kommt es zu der Verordnung einer MPU, tritt dieser positive Aspekt vom „Idiotentest“ zunächst in den Hintergrund, da dem MPU-Anwärter andere Fragen durch den Kopf gehen: Werde ich die MPU bestehen? Was kostet eine MPU? Mit welchen MPU-Testfragen kann ich rechnen? Wie kann ich mich vorbereiten, um meine Fahreignung zu beweisen? Was kommt auf mich zu, wenn ich die MPU nicht bestanden habe? Wie erbringe ich einen Abstinenznachweis für die MPU? Diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen in unserem Ratgeber zur MPU beantworten.

Weitere Infos zur medizinisch-psychologischen Untersuchung

MPU: Fragen und Antworten

Die Gründe für die Anordnung einer MPU sind vielfältig. Eine MPU wegen Alkohol am Steuer wird dann verhängt, wenn der Autofahrer wiederholt unter Alkoholeinfluß im Straßenverkehr auffällt, oder wenn er bei einer Autofahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von über 1,6 Promille überführt wurde. Trotzdem ist die Frage, ab wie viel Promille eine MPU zwingend angeordnet werden muss, nicht pauschal zu beantworten. Das hängt immer von den individuellen Umständen und der Entscheidung der Behörde ab. Als Faustregel lässt sich formulieren: Je höher der Promillewert war und desto mehr die Sicherheit des Verkehrs gefährdet war, desto wahrscheinlicher ist eine MPU. Ab 1,6 Promille ist sie obligatorisch.

Auch wenn der Verkehrsteilnehmer Drogen genommen oder Medikamentenmissbrauch betrieben hat, kann ihm eine MPU verordnet werden. Dies ist übrigens auch dann möglich, wenn dieses Delikt gar nicht im Zusammenhang mit einer Alkohol- oder Drogenfahrt stand. Ein Fußgänger, der positiv auf Drogen getestet wurde, kann von der Fahrerlaubnisbehörde eine Anordnung zur MPU erhalten – sogar wenn er bislang über gar keinen Führerschein verfügt!

Bei einer Alkohol-MPU müssen Abstinenznachweise erbracht werden

Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen

Alkohol am Steuer kann zu einer MPU führen

Abhängig von den Gründen für die Verordnung für eine MPU ist die Gestaltung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Bei einer MPU, die aufgrund von Alkohol am Steuer verhängt wurde, sind beispielsweise Abstinenznachweise zu erbringen.

Dies entfällt bei einer MPU, die z.B. wegen aggressiven Fahrverhaltens angeordnet wurde. Auch aufgrund einer Häufung bestimmter Verkehrsordnungswidrigkeiten, welche laut Bußgeldtabelle nur ein geringes Verwarngeld nach sich ziehen – Falschparken beispielsweise – können die Behörden eine MPU verhängen. Um hier ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, wird der zuständige Psychologe bei der MPU den Anwärter fragen, ob er sein Fehlverhalten anerkennt und wie er sich zukünftig verhalten wird.

MPU-Abstinenznachweis erbringen

Während der MPU Alkohol trinken ist nicht grundsätzlich tabu. Nur wenn Sie aufgrund von Alkohol eine MPU absolvieren müssen und entsprechende Abstinenznachweise benötigen, müssen Sie im Untersuchungszeitraum auf Alkohol verzichten. Die Kosten für die Abstinenznachweise muss der Anwärter zum „Idiotentest“ selbst zahlen. Verschiedene Möglichkeiten des Abstinenznachweises sind möglich, beispielsweise die Folgenden:

  • MPU-Leberwerte: Die Leberwerte sind heutzutage als Abstinenznachweis nur noch von zweitrangiger Wichtigkeit, denn sie sind nicht sehr genau. Haben Sie allerdings aufgrund von Alkoholkonsum schlechte Leberwerte, kann dies ein positives MPU-Gutachten verhindern. Die Leberwerte – MPU-Bestandteil ist eine Blutentnahme, bei der diese festgestellt werden – können aber die Ausstellung eines positiven MPU-Gutachtens unterstützen. Als alleiniger Nachweis zur Fahrtauglichkeit gelten sie jedoch nicht.
  • MPU-Haaranalyse: Ein beliebtes Mittel für einen Abstinenznachweis bei der MPU: eine Haaranalyse. Sie ist günstiger als beispielsweise eine Urinuntersuchung und relativ flexibel durchführbar. Das kommt MPU-Patienten zugute, die oft unterwegs sind und deswegen nicht ständig Arzttermine wahrnehmen können. Eine Haaranalyse kann für einen mehrmonatigen Abstinenznachweis ausreichen!

Kontrolliertes Trinken (MPU)

Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar

Das MPU-Gutachten stellt eine Prognose der Fahreignung dar

Wenn ein Patient in der medizinisch-psychologischen Untersuchung bei einer Alkohol-MPU nach seinen Trinkgewohnheiten befragt wird, wird von ihm nicht immer eine absolute Abstinenz erwartet. In unserem Kulturkreis ist der Genuß von Alkohol weitläufig akzeptiert – aber wer Auto fahren will, darf es natürlich zu Gunsten der Sicherheit im Straßenverkehr nicht übertreiben! Wer vor dem Psychologen zugibt, dass er kontrolliert trinkt, also nicht sehr oft und nicht sehr viel, muss nicht zwangsläufig eine negative Beurteilung seines Gutachtens erwarten.

Hier hängt natürlich viel von der Fallgeschichte und der Glaubwürdigkeit des Patienten ab. Kontrolliertes Trinken ist besser als maßloses Trinken, manchmal wird aber auch das Eingeständnis von kontrolliertem Trinken bei einer verkehrspsychologischen Beratung zu einem negativen Gutachten führen. Um ein positives MPU-Gutachten zu erhalten, benennen Experten einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten, in dem der Patient nur kontrolliert getrunken hat. Eine vollkommene Abstinenz macht aber sicher mehr Eindruck auf den zuständigen Psychologen.

MPU Fragen „Drogen“

Eine MPU kann verordnet werden, wenn der Patient Drogen genommen hat. Ob im Straßenverkehr oder nicht ist dabei unerheblich. Mit folgenden Fragen kann er hierbei z.B. rechnen. Es genügt zwecks einer Vorbereitung auf die MPU jedoch nicht, nur die Fragen durchzulesen; Anwärter sollten sich intensiv Gedanken dazu machen und beispielsweise in einer MPU-Beratung, insbesondere bei einer verkehrspsychologischen Beratung, sinnvolle Antworten auf solche Fragen besprechen.

  • Wie kam es zum Drogenkonsum? Wie hat sich ihr Konsum im Laufe der Zeit verändert?
  • Welche Substanzen haben Sie konsumiert? Wie reagieren Sie zukünftig in solchen Situationen?
  • In welchen Situationen konsumieren Sie Drogen? Wann hat das angefangen?
  • Wie bewerten Sie Ihren Drogenkonsum?
  • Wie schätzen Sie das Risiko ein, dass Sie zukünftig Drogen nehmen?

Die MPU-Vorbereitung muss individuell gestaltet werden

Die MPU-Fragen orientieren sich immer an den Gründen für die Verhängung einer MPU. Die MPU-Vorbereitung ist stets in Auseinandersetzung mit den individuellen Umständen der Verordnung von einem „Idiotentest“ durchzuführen. Bei dem psychologischen Gespräch, versucht der Psychologe eine Prognose zum zukünftigen Fahrverhalten des Antragstellers zu verfassen.

Die MPU bestehen kann nur, wer zukünftig das angemahnte Fahrverhalten ändern will, und wem auch bewusst ist, dass er gegen die sinnvollen Vorschriften verstoßen hat! Eine einsilbige und nur oberflächliche Beantwortung der MPU-Fragen genügt nicht – reflektieren Sie Ihr Verhalten und seien Sie ehrlich zu sich selbst und dem Psychologen. Wenn Sie beispielsweise behaupten, dass Sie keinen Alkohol mehr vor einer Fahrt trinken werden, begründen Sie dies und belegen Sie mit Beispielen, dass Sie dazu in der Lage sind.

Die verkehrspsychologische Beratung

Nur wenn er überzeugt ist, dass sich der MPU-Anwärter in Zukunft den Vorschriften aus StVO und Verkehrsrecht entsprechend am Verkehrsgeschehen beteiligt, und körperlich und geistig dazu in der Lage ist, erteilt er ein positives MPU-Gutachten. Er wird diese positive Prognose dann erteilen, wenn er von einer positiven Verhaltensänderung des Antragsstellers überzeugt ist. So gesehen nützt die beste MPU-Vorbereitung nichts, wenn man nicht tatsächlich von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugt ist. Um dies zu erreichen, können Sie entsprechende Beratungsangebote nutzen. In einer verkehrspsychologischen Beratung können Sie professionelle Anstöße zu einer dauerhaften Verhaltensänderung bekommen.

Lohnt sich eine MPU-Beratung?

Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro

Die Kosten für die MPU befinden sich zwischen 1000 und 2500 Euro

Wie bereits erwähnt, ist eine MPU ohne Vorbereitung kaum zu schaffen. Um eine professionelle Vorbereitung zu erhalten, können Sie vor der medizinisch-psychologische Untersuchung eine MPU-Beratung in Anspruch nehmen. Dort erhalten Sie MPU-Tipps und können einen MPU-Fragenkatalog durchsprechen.

Achten Sie auf seriöse Hilfsangebote, um eine optimale MPU-Vorbereitung zu erzielen. Die MPU-Durchfallquote liegt in Deutschland bei etwa 33 Prozent. Jeder dritte Teilnehmer besteht die MPU nicht beim ersten Versuch! Vor einigen Jahren war die Durchfallquote jedoch weitaus höher. Da inzwischen viele MPU-Anwärter eine ausführliche verkehrspsychologische Vorbereitung in Anspruch nehmen, bestehen nun viel mehr Teilnehmer gleich beim ersten Versuch.

MPU-Fragen – Vorbereitung mit einem MPU-Fragekatalog genügt nicht

Es zirkulieren online umfangreiche Kataloge mit Idiotentest-Fragen. Sicher ist es im Zuge der MPU-Vorbereitung sinnvoll, diese MPU-Testfragen genau unter die Lupe zu nehmen und sich über deren Beantwortung Gedanken zu machen. Aber nur wenn Sie diese auch korrekt beantworten können und der Psychologe von der Glaubwürdigkeit Ihrer Einsicht auf das vergangene Fehlverhalten überzeugt wird, bekommen Sie auch ein positives MPU-Gutachten.

Der MPU-Ablauf

Wie lange dauert eine MPU? Dies ist abhängig davon, ob beispielsweise Abstinenznachweise über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden sollen. Ist eine Abstinenz über mehrere Monate erforderlich, so zieht sich die MPU-Dauer über mehrere Monate hin. Beachten Sie auch, dass häufig eine sogenannte „Sperrfrist“ vor der MPU abzuwarten ist, was die Erteilung einer Prognose zur Fahreignung ebenfalls verzögert. Strenggenommen gehören diese Zeiträume jedoch nicht zur medizinisch-psychologischen Untersuchung. Der eigentliche MPU-Termin besteht in der Regel aus mehreren Bestandteilen und dauert ungefähr 2,5 Stunden.

  • MPU-Reaktionstest: Bei dem Reaktionstest für die MPU müssen die Anwärter an einem Computerbildschirm verschiedene Aufgaben bearbeiten, die darauf abzielen, die Reaktionsschnelligkeit der Teilnehmer zu ermitteln. Der MPU-Test stellt keine übermenschlichen Anforderungen an die Teilnehmer, Sie müssen also nicht allzu nervös sein.
  • Verkehrspsychologisches Gutachten: Hier erstellt ein Psychologe eine Prognose zur Fahrtauglichkeit des MPU-Anwärters. Dafür ist ein Gespräch über sein Fahrverhalten notwendig.
  • Medizinische Untersuchung: Im Vorfeld führt der Arzt die Untersuchungen zur Abstinenz durch und wertet sie aus. Auch eine allgemeine körperliche Untersuchung ist notwendig für das positive MPU-Gutachten.

MPU-Kosten: Wie teuer ist der „Idiotentest“?

Die MPU-Test-Kosten sind gesetzlich festgelegt. Trotzdem werden für jeden MPU-Anwärter verschiedene Kosten für eine MPU fällig, weil beispielsweise der kostenpflichtige Abstinenznachweis nicht immer eingereicht werden muss. Doch was kostet eine MPU normalerweise? Eine Alkohol-MPU kostet um die 400 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Abstinenznachweise und die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Kostenpflichtige Beratungsangebote sind hier nicht inbegriffen und können die Kosten in den vierstelligen Bereich katapultieren! Der ADAC gibt als Richtwert Kosten zwischen 1000 und 2500 Euro für die MPU an.

Fristen für die MPU-Verjährung

Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung

Vorbereitung auf die MPU bei einer verkehrspsychologischen Beratung

Ein ganz legaler Weg, eine MPU zu umgehen, besteht in dem Abwarten der Verjährung der MPU. Hierfür ist jedoch ein gehöriges Maß an Geduld aufzubringen: Immerhin ist eine MPU erst nach einer Frist von 10 Jahren verjährt! Eine lange Wartezeit auf die Wiedererteilung vom Führerschein. Es gibt bezüglich dieser Frist keine gesetzliche Grundlage, sondern nur ein entsprechendes Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003. Die Frist verlängert sich auf 15 Jahre, falls während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde.

Auch wenn der Teilnehmer zwischendurch bei einer MPU durchgefallen ist, verlängert sich die Frist. Die Verjährung der MPU kann durch die Aussetzung und Verlängerung der Verjährungsfrist verzögert werden. Die gesetzlichen Vorschriften hierzu sind umfangreich und kompliziert. Wer den Führerschein zurück will – ohne eine MPU – sollte sich diesbezüglich bei einem Anwalt beraten lassen.

Tunlichst ist davon abzuraten, eine MPU zu kaufen, bzw. ein positives MPU-Gutachten zu kaufen, um erneut einen Führerschein ausgestellt zu bekommen. Dies ist illegal.

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  • diana 19. September 2015, 14:55

    Hallo meinem freund ist vor 3 Jahren wegen Alkohol und Unfall am Steuer der Führerschein entzogen worden. Er musste das aufbauseminar und mpu machen. Er hat nun seinen Führerschein seit ca einem jahr wieder und nun einen unfall verursacht. Er hat einer Frau die Vorfahrt genommen. Was kann das für konzequenzen geben? Er hatte 0,0 beim test der Polizei

    • bussgeld-info.de 21. September 2015, 9:41

      Hallo Diana,
      bei einer Vorfahrtsmissachtung, bei der es zu einem Unfall kommt, drohen ein Bußgeld von 120 Euro und 1 Punkt in Flensburg. Befindet sich Ihr Freund in der Probezeitverlängerung, muss er mit einem Fahrerlaubnisentzug rechnen.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Can 21. September 2015, 14:03

    Hallo ich habe gelegentlich Cannabis geraucht und wurde vor gestern bei eine Kontrolle erwischt bei einem Test zeigte es bei THC Positiv an darauf hin musste ich eine Blutabnahme machen
    ich bin nicht in der Probezeit und dies ist auch das erste und Letze mal
    Meinen Führerschein werde ich Beruflich brauchen

    Was könnte auf mich zu treffen? Im besten und im Schlimmsten Fall?

    Mfg

    • bussgeld-info.de 28. September 2015, 9:43

      Hallo Can,

      wenn ein Fahrer das erste Mal mit Drogen am Steuer erwischt wird, dann wird er laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 500 Euro bestraft, bekommt 2 Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Patricia 4. Oktober 2015, 17:29

        Liebes Bußgeld Team,

        Ich wurde mit Thc im Blut angehalten, wo oben bei Can genannt bekommt man die Buße von insgesamt 750 Euro 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkten. Jetzt soll ich aber Komplett meine Lappen abgeben und zur Mpu gehen. Habe seit 14 Jahren meine Lappen nie auffällig oder Straftaten. Ist das Ermessen das ich meine Führerschein abgeben muss vom Beamten abhängig?

        • bussgeld-info.de 5. Oktober 2015, 8:14

          Hallo Patricia,
          die Entscheidung liegt hier im Ermessen der Behörde.
          Ihr Bussgeld-Info Team

        • Uda 6. April 2016, 13:08

          so ist es bei meinen Sohn auch erst 3Monate und nun kommt das Strassenverkehrsamt und der Lappen istWeg hat sich nie was zu Schulden kommen lassen und ist deswegen Arbeitslos

      • Patrick 26. November 2016, 21:42

        Wer mit Drogen und Alkohol erwischt wird darf meiner Meinung nach nie wieder ein füherschein bekommen

  • Michael 25. Oktober 2015, 22:39

    Hallo letzten Samstag war ich ei einer Feier und hatte dummerweise die Idee nach der feier doch noch die 5 km nachhause zu fahren … Nun wie es der Zufall wollte kam ich natürlich in eine Polizei Kontrolle ? Atemalkoholtest ergab 1,18 Promille da dies ja dann nicht mehr als Ordnungswidrigkeit gilt musste also ein Bluttest gemacht werden. (Dieser Wert liegt leider noch nicht vor). Nun die Frage ich wurde vor ca. 4 Jahren schonmal mit Alkohol (0,6 Promille) ‚erwischt‘ und musste dann die derweiligen Strafen auf mich nehmen. Damals war ich allerdings noch in der Probezeit die dadurch dann um 2 Jahre Verlängert wurde und ich den Führerschein neu erleilt bekommen habe. was kommt nun also auf mich zu ? (von ner MPU mal abgesehen da die ja im regelfall immer gemacht wird) und was wäre wenn der blutalkohol ergibt das es doch unter die 1,1 sinkt ?

    • bussgeld-info.de 26. Oktober 2015, 10:47

      Hallo Michael,
      Sie gelten als Wiederholungstäter und müssen eine MPU besuchen. Auch wenn der Bluttest einen geringeren Wert angibt, sind Sie schuldig, da die Alkoholgrenze am Steuer 0,5 beträgt. Da Sie schon zweimal erwischt wurden, folgt ein Bußgeld von 1000 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.
      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Michael 26. Oktober 2015, 17:20

        Danke erstmal für diese Info
        aber was ist nun wenn der Alkoholgehalt über den 1,1 liegen ? dann gilt das ja als Straftat.
        Bleibt das dann auch bei den 3 Monaten und 1000 Euro ? und ab wann darf ich dann eig eine Mpu machen ?

        • bussgeld-info 2. November 2015, 11:10

          Hallo Michael,

          sollte der Promillewert über 1,1 Promille liegen, berechnet sich die Strafe nach Tagessätzen. Das Fahrverbot kann dann auch höher als 3 Monate ausfallen. Die MPU wird die Behörde anordnen.

          Ihr Bußgeld-Info Team

  • f. patrick 26. Oktober 2015, 0:04

    Guten abend ich habe vor 7 Jahren einen positiven Test auf thc abgegeben bei einer verkehrskontrolle daraufhin ein Monat Fahrverbot erhalten danach ein jahr etwa später (in dem Zeitraum von ffm nach Aachen gezogen) bekam ich aus „heiterem himmel“vom strassenverkehrsamt die Aufforderung eine Urinprobe mit hohen Kosten abzugeben daraufhin wurde mir der fs entzogen und eine mpu verordnet .
    Meine Frage ist jetzt also nach weiteren 7 Jahren „warten“ kann ich salopp gesagt einfach zum strassenverkehrsamt gehen und sagen ich hätte gerne meinen Führerschein zurück. Also 15 Jahre warten nach Entzug des fs .
    Danke im voraus

    • bussgeld-info.de 26. Oktober 2015, 11:08

      Hallo Patrick,
      Sie können sich an die entsprechende Behörde wenden und die Wiedererteilung beantragen. Für die Wiedererteilung ist in der Regel eine MPU Voraussetzung sowie bei Drogenkonsum teilweise auch ein Abstinenznachweis. Sind seiher 15 Jahre vergangen, ist die MPU jedoch verjährt. Nach 15 Jahren kann es außerdem passieren, dass Sie erneut eine Fahrprüfung absolvieren müssen, da die Behörde davon ausgeht, dass Sie die Fahrkenntnisse vergessen haben. Die Behörde informiert Sie über alles Weitere.
      Ihr Bussgeld-Info Team

  • carsten 29. Oktober 2015, 10:38

    Hallo Liebes Bussgeld Team,

    ich habe folgende Frage: Vor knapp 2 Jahren bin ich in einer Spielstraße mit ca. 30-40 km/h durchgefahren. Bei der Kontrolle wurde ein Alkoholtest gemacht und ich war unter Alkoholeinfluss ca. 0,4 Promille während der Probezeit. Ich musste MPU machen und meine Probezeit wurde um 2 weitere Jahre verlängert. Nun bin ich auf der Autobahn statt 100 mit 126 geblitzt worden und mir wurde eine erneuete MPU aufgebrummt. Was droht mir für eine Strafe???

    • bussgeld-info 2. November 2015, 11:48

      Hallo Carsten,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h führt zu einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Sven P. 4. November 2015, 11:55

    ich hab vor 13 jahren mein führerschein verloren wegen alkohol am steuer muß ich einen mpu test machen

    • bussgeld-info.de 9. November 2015, 14:02

      Hallo Sven P.,

      in der Regel verjährt die Pflicht zur MPU nach 15 Jahren. Es hängt jedoch vom Einzelfall ab. Es kann also trotzdem auch nach 15 Jahren noch vorkommen, dass Fahrer eine MPU ableisten müssen, wenn sie ihren Führerschein zurück wollen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Aleksej 4. November 2015, 17:01

    Hallo zusammen,
    Ich habe vor paar Jahren einen kleinen Unfall gehabt, bin unter Alkohol Einfluss (Bluttest ergab 1,4 Promille) eine Laterne gestriffen. Ich war noch in der Probezeit. Ich habe bereits telefoniert gehabt mit den zuständigen dafür, sie haben gemeint ich müsste erst mal einen Neueintrag auf Führerschein machen und der würde ca. 280€ was erwartet mich nun danach? Mpu Test oder nicht?

    MfG

    • Aleksej 4. November 2015, 17:10

      Ich bin’s nochmal,
      Hatte einen Fahrverbot von 1 Jahr gehabt und eine straffe von 2 Monatsgehälter.

    • bussgeld-info.de 9. November 2015, 15:11

      Hallo Aleksej,

      eine MPU ist durchaus möglich. Die zuständige Behörde wird sie darauf hinweisen, wenn sie diese vor der Führerschein-Neuerteilung absolvieren müssen. Vor einer Neuerteilung muss oft eine Sperrfrist abgewartet werden. Ein weiterer Verstoß unter Alkoholeinfluss würde eine noch höhere Strafe nach sich ziehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Gerald 8. November 2015, 18:46

    Mir wurde im Februar 2002 der Führerschein wegen einer Alkoholfahrt entzogen. Nun wollte ich eine Wiedererteilung
    beantragen. Es wurde eine MPU verlangt. So ist meine Frage : Wann ist für mich die MPU verjährt ?

    • bussgeld-info.de 9. November 2015, 11:24

      Hallo Gerald,

      die Verjährung tritt in einem solchen Falle in der Regel erst nach 15 Jahren ein.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Stephan 10. November 2015, 23:16

    Hallo liebes Bußgeld Team,

    ich wurde 2004 wegen mehrmaligen fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt, das Gericht hat mir Die MPU auferlegt.
    Jetzt möchte ich den Führerschein machen, ist die MPU evtl. Verjährt?

    • bussgeld-info.de 16. November 2015, 12:57

      Hallo Stephan,

      die Verpflichtung zur Teilnahme an der MPU verjährt in der Regel nach 15 Jahren. Trotzdem kann die Behörde den Fahrer dazu auffordern, nochmals vor der Führerschein-Neuerteilung eine Fahrschule zu besuchen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Rebecca 12. November 2015, 19:08

    Ich wurde vor etwa 4 Monaten zu Fuß mit etwas Cannabis & Amphetamin erwischt. Nun kam ein Brief das ich mich zu meiner Fahrtauglichkeit äußern soll. Seit dem aber nichts mehr konsumiert.
    Wie wahrscheinlich ist es, das ich ein Test machen muss oder zur mpu muss?
    Mein Führerschein ist für meinen Job Voraussetzung, gibt es da Möglichkeiten irgendwas zu umgehen ?

    • bussgeld-info.de 16. November 2015, 13:23

      Hallo Rebecca,

      meist liegt das Vorgehen im Einzelfall im Ermessen der jeweiligen Behörde. Es bietet sich generell jedoch an, kooperativ zu sein. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Anwalt beraten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mehmet 19. November 2015, 16:13

    Hallo mir wurde der führerschein entzogen wegen zu vielen punkten. Danach wurde ich ohne führerschein beim fahren angehalten. Ich muss jetzt eine mpu machen und musste eine straffe von 1900 euro zahlen. Gibt es eine sonderregelung bei der mpu und was kostet mich der ganze spass. Wie lange dauert di mpu?

    • bussgeld-info 23. November 2015, 12:51

      Hallo Mehmet,
      zu Fragen zur MPU würde ich Ihnen unseren MPU-Artikel empfehlen. Eine MPU wegen zuvieler Punkte kostet in der Regel 292 Euro (netto), kann aber ggf. teurer werden, falls weitere Delikte berücksichtigt werden.
      Ihr Bußgeld-Info Team

      • Jimmy 25. April 2016, 17:58

        Hallo Bußgeld Info Team Ich habe klasse CE Führerschein über 10 Jahre vor 2 Wochen ich erwischt geworden von der Polizei atmen Kontrolle gemacht war 1.4 Promille da nach habe Anruf bekommen von meine Anwalt sagt er blut Test Kontrolle 1.9promille ist aber bis jetzt habe ich so was erlebt was kann vor kommen?

        • bussgeld-info.de 28. April 2016, 9:13

          Hallo Jimmy,

          wenn dies Ihr erster Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze war, dann müssen Sie in der Regel mit einer Geldstrafe von 500 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Die genaue Strafe können Sie Ihrem Bußgeldbescheid entnehmen.

          Ihr Bußgeld-Info Team

        • Hubert 8. Mai 2016, 16:13

          Hallo Jimmy
          Hatte auch 2 Anwälte. Wurde von beiden falsch beraten. Es entscheidet die Führerscheinstelle was Du machen musst . Musste auch ein Vorbereitungskurs machen, da waren auch einige mit nur 1,0 Promille.
          Kurs dauert 12 Monate und Abstinenznachweise musst Du auch mit zur MPU nehmen. Sonst hast Du keine Chance. Ist leider so hier in Deutschland

  • René 23. November 2015, 0:40

    Hallo Bußgeld-Info Team.

    Ich bin 2014 einmal im Juni mit 0,52 und ich glaub im September mit 0,50 Alkohol erwischt worden was beides auf ein blöden Zusammenhang basiert. Darauf hin habe ich mein Führerschein im November abgegeben und die Aufforderung zur MPU bekommen.
    Meine Frage dazu. Muss trotz der geringen Menge eine abstinent nachgewiesen werden? Wenn von welchen Zeitraum muss man dabei ausgehen?

    • bussgeld-info 23. November 2015, 10:12

      Hallo René.
      ein Abstinenznachweis ist nicht immer notwendig. Diese gelten entweder für ein halbes oder ein ganzes Jahr. Ob Sie die Abstinenz nachweisen müssen, erfragen Sie bei der Führerscheinstelle.
      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Niklas 27. November 2015, 17:14

    Hallo, liebes Bussgeld-Team,

    ich bin vor ca. 1 woche mit über 1,6 Promille Fahrrad gefahren und werde nun auch eine MPU machen müssen. Ich bin bisher allerdings nie auffällig geworden und ich denke man kann Betrunken Fahrrad fahren auch nicht mit Betrunken Auto fahren vergleichen oder? Könnt ihr mir sagen, was ich zu erwarten habe, speziell was einen Abstinenznachweis angeht?

    • bussgeld-info.de 30. November 2015, 11:14

      Hallo Niklas,

      auch das alkoholisierte Fahrradfahren ist nach § 316 Strafgesetzbuch strafbar, da der Verkehr hierdurch gefährdet oder beeinträchtigt wird.

      „Wer im Verkehr […] ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft […].“

      Zum Ablauf einer MPU können Sie sich oben im Text näher informieren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Reynold 30. November 2015, 18:47

    Guten Tag Bussgeld-Info Team,
    ich habe eine Frage zum Zusammenhang zwischen MPU, Fahrerlaubnis und Führerscheinprüfung, die sich mir aus dem Artikel nicht erschließt.
    Wenn man zur MPU aufgefordert wird (Bsp. § 316 Trunkenheit im Verkehr) und diese dann besteht, also mit positiv bescheinigt wird, erhält man dann seinen Führerschein ohne Weiteres wieder oder muss der neu beantragt werden, mit zuzüglicher Fahrprüfung (Theorie & Praxis)? Konnte leider nicht herausfinden, ob die MPU mit einem Entzug sämtlicher Zeugnisse hinsichtlich geleisteter Prüfungen einhergeht.
    Vielen Dank

    • bussgeld-info.de 7. Dezember 2015, 10:20

      Hallo Reynold,

      nach einer MPU und einem Faherlaubnisentzug muss der Führerschein neu beantragt werden. Dann kann es auch vorkommen – das ist je Einzelfall zu entscheiden – , dass hier der Fahrer nochmal eine Theorie- und Praxisprüfung erbringen muss. Dies sagt Ihnen und entscheidet die Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Diana 12. Dezember 2015, 1:11

    Hallo, wollte weißen wo sind die Promille mehr im Blut oder beim pusten?

    • bussgeld-info.de 14. Dezember 2015, 10:57

      Hallo Diana,

      wenn Sie erst kurz vor dem Atemalkoholtest ein alkoholisches Getränk zu sich genommen haben, kann dieser höher ausfallen als der Blutalkoholwert. Auch der Blutalkoholwert kann höher sein als der Atemalkohol. In der Regel liegen die Werte jedoch sehr nah beieinander.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sabrina 12. Dezember 2015, 4:04

    Liebes Team,
    am 5 Dez. Hatte ich einen Unfall. Gottseidank ohne verletzte und andere Personen waren auch nicht involviert.
    Blechschaden bei beiden Autos. Ich hatte beim pusten einen Alkoholwert von 1,01 Promille. Den Wert der Blutentnahme weiß ich bisher nicht. Dass einiges auf mich zukommt ist mir bewusst, allerdings würde ich gern wissen auf was ich mich so einstellen sollte? Ich bin noch in der Probezeit. Meinen Führerschein bin ich wohl los oder? Könnte noch eventuell das Glück bestehen dass ich ein Fahrverbot bekomme? Das ebenfalls eine Geldstrafe zu erwarten ist, ist mir auch bewusst. Wird eine MPU notwendig werden?
    Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort.
    Liebe Grüße

    • bussgeld-info.de 14. Dezember 2015, 10:48

      Hallo Sabrina,

      bei einem Verstoß gegen die 0,0-Promillegrenze für Fahranfänger wird die Probezeit um zwei weitere Jahre verlängert. Zudem ist die verpflichtende Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar für Fahranfänger anzunehmen. Wie hoch die Sanktionen am Ende tatsächlich sind, kann hier aufgrund der speziellen Falllage nicht gesagt werden. Die Entscheidung obliegt hier den Behörden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Hartmut B. 13. Dezember 2015, 21:54

    Hallo Bußgeld Info Team!
    Ich fahre seit 47 Jahren Auto,habe nie einen Unfall gehabt,bin über 2 Millionen Kilometer gefahren,habe keine Punkte in Flensburg.Bin niemals in all den Jahren Verkehrsrechtlich in Erscheinung getreten. Bin jemand der wenn er im öffenlichen Strassenverkehr Teil nimmt keinen Alkohol trinkt,vorausschauend fährt und kein Raser ist
    Nun ist mir auf einen Campingplatz wegen Alkohol der Führerschein entzogen wordenl ca 1,7 Promille,weil ich einen Freund der einen Bandscheibenvorfall hat etwa 300 Meter zu seinem Platz gefahren habe, was ich außerordentlich Bedauere.
    Bin jetzt ohne Gerichtsverhandlung verurteilt worden zu 30 Tagessätzen a)30 Euro und 9 Monate Führerscheinentzug.Da ich nun wieder einen Antrag auf Erteilung des Führerscheines stellen möchte,habe ich von der Führersteinstelle eine Aufforderung bekommen eine MPU zu machen.Muß ich dem nachkommen,wegen eines einmaligen Verstoses.Was kann ich da gegen tun?Bin 65 Jahre
    MFG

    • bussgeld-info.de 14. Dezember 2015, 9:45

      Hallo Hartmut,

      ab einem Promillewert von 1,6 ist die MPU in der Regel vorgesehen – unerheblich, ob es sich dabei um einen Erstverstoß handelt. Die Neuerteilung des Führerscheins ist daher erst nach erfolgreich absolvierter MPU möglich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

    • Hubert 12. März 2016, 21:25

      Hallo Hartmut.
      Heut zu Tage kommt keiner mit 1,7 Promille um die MPU herum. Besonders nicht mit fortgeschrittenem Alter.
      Istz halt so. Es wird davon einfach ausgegangen , das Du schon min. 40 Jahre trinkst.
      Abstinenznach von 12 Monaten ist sowieso erforderlich.
      MfG

  • Orhan 14. Dezember 2015, 21:07

    Hallo Bußgeld Info Team!
    Ich bin letztes mal auf der Autobahn geblitzt worden statt 100 nach Abzug Toleranz waren es 126 K/mh.
    Meine frage stimmt es das beim Zweiten mal innerhalb eines Jahres mit 25 K/mh der Führerschein weg ist. Danke im Voraus für Antwort

    • bussgeld-info.de 21. Dezember 2015, 10:34

      Hallo Orhan,

      fährt ein Fahrer innerhalb von 12 Monaten mindestens zweimal mit mehr als 25 km/h zu schnell, dann gilt er als Wiederholungstäter und erhält ein einmonatiges Fahrverbot.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sabrina 14. Dezember 2015, 23:21

    Hallo
    Hätte einer Frage, ich hatte im Juni einenAuffahrunfall mit 1,5 Promille. Habe jetzt insgesamt 9 Monate Führerscheinsperre und könnte ihn im Januar wieder beantragen.
    Von unserer Stadt habe ich auch einen Brief bekommen das es sein kann das ich eine mpu machen muss. Wie sicher ist das? oder erfahr ich das genau erst bei der Beantragung vom Führerschein?

    mfg Sabrina

    • bussgeld-info.de 21. Dezember 2015, 10:47

      Hallo Sabrina,

      genau, fragen Sie ruhig bei der Führerscheinstelle nach. Diese wird Ihnen mitteilen, ob Sie eine MPU machen müssen oder nicht, um den Führerschein zurückzuerhalten. In der Regel droht eine MPU ziemlich sicher ab 1,6 Promille, sie kann allerdings auch weitaus eher schon angefordert werden. Dies hängt vom Einzelfall ab.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Juergen A. 15. Dezember 2015, 9:19

    Vorweg , ich hatte noch nie einen Führerschein. Vor 7 Jahren habe ich erfolgreich einen Alkoholentzug gemacht.
    2014 wollte ich nun endlich den Führerschein machen. Ehrlicherweise habe ich bei dem Antrag zu Erteilung der Fahrerlaubnis auch meinen Entlassungsbericht beigelegt. Daraufhin wurde mir eine MPU auferlegt. Hab ich auch gemacht. Da das Ergebnis laut Führerscheinstelle nicht eindeutig war musste ich noch ein 1-jähriges Urin-Screening machen. Dieses habe ich erfolgreich abgeschlossen. Also habe ich nochmal einen Antrag auf Fahrerlaubnis 2015 gestellt. Dann der Hammer. Das Screening würde nicht reichen und ich müsste eine zweite MPU machen. Leider kann ich aus Gesundheitsgründen den Termin nicht Wahrnehmen. Muss Ich trotzdem die MPU zahlen?

    • bussgeld-info.de 21. Dezember 2015, 10:53

      Hallo Jürgen A.,

      eine MPU muss in der Regel nur dann gezahlt werden, wenn Sie sich zu dieser angemeldet haben und diese durchführen. Wenn Sie krank sind und eine entsprechende Bescheinigung vom Arzt beilegen können, dann bekommen Sie im Regelfall einen Ersatztermin.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Gustav 17. Dezember 2015, 20:39

    Hallo Bußgeld Info Team,

    habe noch nie einen Führerschein besessen, muss aber trotzdem aufgrund einiger Straftaten die ich unter Alkoholeinfluss verübt habe eine MPU machen, kann ich etwas dagegen tun oder bleibt mir keine andere Wahl als eine MPU zu machen.

    MFG Gustav

    • bussgeld-info.de 21. Dezember 2015, 11:54

      Hallo Gustav,

      die medizinisch-psychologische Untersuchung kann auch angeordnet werden, obwohl keine Fahrerlaubnis vorhanden ist. Lassen Sie sich hierzu gegebenenfalls von einem Anwalt beraten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Miro 4. Januar 2016, 13:55

    Guten Tag ,
    ich wurde in Folge eines Streites von 4 Leuten verprügelt . Flüchtete dann mit dem Auto hatte aber getrunken.
    Zudem schickten die Leute die bereits alamierte Polizei dann zu mir nachhause. Meine Fahrtstrecke betrug ca. 200m. Die Fahrt unter Alkohol gab ich dann auch zu . Der ermittelte Blutwert lag dann bei 1,6.
    Mein Führerschein wufde eingezogen und erhielt auf Antrag nach 2 Monaten zurück . Jetzt kam der Strafbefehl 7Monate 1500 euro. Also hat meine anwältin den gerechtfertigten notstand nicht erreicht. Der Führerschein ist als Beamter für mich überlebenswichtig. Zudem ich noch auf Probe bin und die Entscgeidung über eine Enflassung steht noch aus. Zusätzlich gab es wegen körperverletzung noch eine anzeige die wurde fallen gelassen.
    Muss ich jetzt auch noch zusätzlich zur mpu dann koster mich der ganze kram mit mpu schätzungsweise 7000euro und meinen job . Hab den führerschein 10jahre ohne irgendwelche probleme.
    Ich habe jetzt gelernt ehrlichkeit bringt gar nichts . Weil man aus angst aus kurzschluss gehandelt hat. Kostet das einem jetzt seine karriere und 5monatsgehälter und das wo man für den staat arbeitet. Und ich dacgte doppelbestdafung ist in deutschland verboten.
    Gruss michael

    • bussgeld-info.de 11. Januar 2016, 10:40

      Hallo Miro,

      ab einem Promillewert von 1,6 ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ein Fahrer eine MPU machen muss. Ob dies der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Führerscheinstelle bzw. beim Neubeantragen Ihres Führerscheins. Diesen würden Sie dann nämlich erst nach einer MPU mit entsprechender Sperrfrist zurückerhalten. Da sie ihn jedoch offenbar bereits wiederbekommen haben, dürfte in der Regel keine MPU mehr folgen. Dies liegt alles im Ermessen der Behörden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Steffi 9. Januar 2016, 12:05

    Hallo, mein Vater wurde bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit 1,36 Promille erwischt. Er wurde zum ersten mal mit Alkohol erwischt. Seit 2,5 Montagen warten wir nun auf einen bescheid vom Gericht. Der Anwalt sagt er kann bis zu einem Jahr den Führerschein im Härtefall los sein.. Und die Frage einer MPU steht ja auch im Raum.. Mit was kann mein Vater rechnen und darf man während einer MPU Auto fahren?

    • bussgeld-info.de 11. Januar 2016, 11:58

      Hallo Steffi,

      in der Regel wird eine MPU bei einem Erstverstoß erst dann angeordnet, wenn ein Fahrer mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr im Straßenverkehr angehalten wurde. Allerdings gilt das Fahren mit mehr als 1,1 Promille als Straftat. Mögliche Konsequenzen sind ein Bußgeld, drei Punkte in Flensburg und Führerscheinentzug für eine bestimmte Zeit. Gegebenenfalls kann auch eine Freiheitsstrafe drohen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Future 11. Januar 2016, 1:20

    Hallo,

    Ich habe am 31.12.2015 eine Ecstasy-Pille genommen (es war das erste mal, das ich je eine Droge konsumiert hatte) und es kam die Polizei (aus welchem Grund brauche ich nun nicht weiter erzaehlen). Es war so das sie fragten, ob wir was genommen haetten und wir antworteten mit „Ja“, denn sie wussten von einer Anonymen Person das wir etwas konsumiert hatten. Die Polizei fragte auch danach, ob wir noch was dabei haben und ich sagte: „Ja moment“. Dann gab ich denen 3 Pillen, die ich im Rausch gekauft hatte ( Ich habe denen die direkt gegeben, weil ich damit nichts zu tun haben will, achja da waren wir schon wieder ganz normal und nicht mehr im Rausch. Ich haette es denen ja nicht geben muessen). Ich war am nachfolgenden Tag dann zum Polizei-Praesidium gegangen um mit denen darueber zu reden und ich traf dort einen von der Kriminal-Polizei. Ich fragte Ihn, ob mit dieser Situation, nun meine Ausbildung oder mein Fuehrerschein (den ich gerade mache) in Gefahr ist. Er sagte nur, das es mit meiner Ausbildung nichts zu tun haben wird, aber er sich mit meinem Fuehrerschein nicht sicher ist. Ich erzaehlte diese Geschichte meinem Fahrschullehrer und er meinte das ich wohl eine MPU machen muss.

    Ich bin erst 17 und habe noch nie etwas mit der Polizei zu tun gehabt. Ist es denn moeglich das ich zur MPU muss? Oder bekomme ich das erst bescheid wenn ich die Einladung bekommen habe fuer das Gespraech bei der Polizei? Denn die Polizei schickt nichts dem Verkehrsamt davon, wie ich mitbekommen habe. Ich hoffe Sie haben den Text verstanden und ich wuensche eine gute Antwort drauf.

    Mit freundlichen Grueßen

    Future

    • bussgeld-info.de 11. Januar 2016, 11:04

      Hallo,

      ja, es ist möglich, dass Sie eine MPU machen müssen, bevor Sie Ihren Führerschein erhalten. Das ist allerdings von der zuständigen Behörde abhängig und kann bei der Führerscheinstelle erfragt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Julia 12. Januar 2016, 21:58

    Hallo Liebes Bussgeld-Info Team!

    Mein Freund hat aufgrund von Trunkenheit am Steuer vor zwei Jahren seinen Führerschein verloren. Er hat nun ein Jahr lang Haarproben abgegeben und wir sind nun finanziell so weit um auch die MPU zahlen zu können. Er macht am 02.02 seine letzte Haarprobe und würde sich gerne zum selben Zeitpunkt zur MPU anmelden. Nun habe ich gelesen, dass es weitere Kosten bzgl. der Neuerteilung der Fahrerlaubnis gibt. Wie hoch fallen diese aus? Muss er seinen Führerschein vor der MPU noch neu beantragen, damit er ihn zügig nach der hoffentlich bestandenen MPU wieder hat? Oder wie läuft die Neuerteilung des Führerscheins ab?

    Ich würde mich über eine schnelle Rückmeldung freuen!

    Mit freundlichem Gruß
    Julia

    • bussgeld-info.de 18. Januar 2016, 12:30

      Hallo Julia,

      die Bearbeitungsdauer für eine Neuerteilung des Führerscheins kann manchmal bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Daher ist es sinnvoll, diesen vor der MPU schon zu beantragen. Eine solche Erteilung kostet zwischen 33 und 256 Euro. Er benötigt dann auch einige Unterlagen, wie z. B. ein biometrisches Passbild. Die Kosten variieren hier je nach Bundesland. Genaueres erfahren Sie bei Ihrer Führerscheinstelle.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • patrick w. 18. Januar 2016, 15:25

    folgende frage,ich bin vor 4 jahren mit 1.9 promille fahrrad gefahren und wurde halt von der polizei angehalten und habe eine anzeige bekommen.auf mündlicher nachfrage bei der führerscheinstelle wurde mir gesagt das ich um eine fahrerlaubnis zu erhalten eine mpu machen müsste .jetz ist meine frage ob hier eine 10jährige tilgungfrist besteht oder die 15jährige .wie gesagt ich hatte nie eine fahrerlaubnis und habe auch keinen antrag gestellt.

    • bussgeld-info.de 25. Januar 2016, 10:14

      Hallo Patrick,

      in der Regel werden die Punkte nach 10 Jahren gelöscht. Hinzu kommt in einigen Fällen eine 5-jährige Sperrfrist, sodass die Akteneinträge erst nach insgesamt 15 Jahren gelöscht sind. Doch selbst hiernach kann in Ausnahmefällen eine MPU verlangt werden, um den Führerschein zu erwerben.

      Auch ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, können Punkte und Eintragungen in das Flensburger Fahrerlaubnisregister erfolgen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dominik 19. Januar 2016, 23:21

    Hallo, ich wurde vor einer Woche mit einer geringen Menge Marihuana erwischt (ca. 1,8g). Ich war zu Fuß unterwegs und bin sonst noch nie aufgefallen, da ich aufgrund meines Konsums seit langem auf das Fahren verzichte. Die Qualität des Stoffes ist sehr schlecht, da ich bei meiner Notfallquelle war. Kann es sein, dass die Qualität von der Polizei getestet wird und das Ergebnis der Behörde mitgeteilt wird und besteht die Möglichkeit, dass dann von weiteren Schritten bezüglich des Führerscheins abgesehen wird? Oder hat das überhaupt keinen Einfluss darauf? Bei der Polizei habe ich die Aussage verweigert. Theoretisch müssten sie davon ausgehen, dass ich mir zum ersten Mal etwas gekauft habe. Danke im Voraus.

    • bussgeld-info.de 25. Januar 2016, 11:47

      Hallo Dominik,

      in der Regel hat der Besitz derart geringer Mengen keine weiteren Folgen. Die Polizei nimmt hier vermutlich keine Qualitätskontrollen vor. Solange Ihnen der Konsum nicht nachgewiesen wird, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Führerscheinstelle über den Besitz informiert werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tom 25. Januar 2016, 12:07

    Ich wurde 2011 in einen Unfall verwickelt wo ich nicht schuld war.
    2 Tage später musste ich zum Anwalt und die Sache klären.
    Hatte sehr starke Schmerzmittel und um es aus zu halten Amphetamin genommen.
    Beim Rückweg wurde ich von der Polizei angehalten die festgestellt hat das ich in meiner Bewegung zu sehr eingeschränkt war und hatte eine Blutprobe angeordnet.
    Führerschein wurde vom Strassenverkehrsamt eingezogen wegen Drogen im Straßenverkehr und eine MPU angeordnet.
    Sind diese Drogenscreening Pflicht? Oder kann ich auch ohne eine MPU machen?
    Oder besser die 15 Jahre warten?

    • bussgeld-info.de 25. Januar 2016, 12:30

      Hallo Tom,

      ob ein Drogenscreening notwendig ist, bestimmt die jeweilige Behörde. Sie ordnet diese Screenings an, um den Drogenkonsum des Fahrers zu überprüfen bzw. um zu kontrollieren, ob der Fahrer diese Drogen regelmäßig konsumiert. Sie können daher also Pflicht bei der MPU sein.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Frank B. 26. Januar 2016, 17:19

    Hallo Liebes Bussgeld-Info Team!
    Ich habe da ein Anliegen wobei Ihr mir vieleicht helfen könnt!
    Vorab ich habe noch nie einen Führerschein besessen.
    Ich hatte 1989 eine Trunkenheitsfahrt sowie 2004 und 2006 wo der Alk pegel über 1,6% stand.
    Also letzte Strafe war 2006
    Seit dem habe ich mit dem trinken nachgelassen!das heist hin und wieder mal ein Bier oder zu einem Feierlichen Anlass ein Glas Sekt! bin aber nicht mehr mit Alkehol gefahren(Mofa). 2009 hatte ich einen Herzinfakt, seit dem habe ich überhaupt kein Alkehol getrunken sowie das Rauchen auf NULL runtergefahren. Bin auch nicht aufgefallen bis 2014.
    2014 wurde ich in einer Verkerskontrolle angehalten wegen Fahren ohne Fahrerlaubniss. Dazu muß ich sagen das ich einen Moteoroller 50ccm fahre der als Mofa gedrosselt ist.Durch einen Technischen defekt war ich gezwungen meinen Keilriemen zu tauschen!dabei hatte ich vergessen(so blöd wie sich das Anhört) den Distanzring ( Eine Mechanische Drossel die verhindert das der Keilriemen zuweit nach aussen läuft) wieder einzubauen. Ergebniss : 1600 euro Geldstrafe sowie 6 mon auf 2Jahre Bewährung.Jetzt zu meiner Frage; Wierd dies wieder auf meine Verjahrungsfrist angerechnet? Denn ich wollte eigendlich einen Führerschein machen ,den ich allerdings glaube abschreiben zu können. Da ich Gestern eine MPU gemacht habe und der Psychologe im Vorfeld schon mitgeteilt hat das ich durchgefallen sei. Er meinte ich sollte meine Trinkgewohnheiten aufarbeiten! Aber wie???????????????? Ich Trinke nicht und soll sachen beweisen die schon fast 7 Jahre her sind. Könnt Ihr mir da einen Tipp geben? Da ich denke das ich ohne eine Positive MPU nie in der Lage sein werde eine Fahrerlaubniss zu erlangen.
    Danke vorab und wäre Toll wenn Ihr was wüstet.
    Gruß Frank

    • bussgeld-info.de 1. Februar 2016, 12:09

      Hallo Frank B.,

      ohne eine positive MPU können Sie vermutlich keinen Führerschein aufgrund Ihrer vergangenen Verstöße erlangen. Möglicherweise kann es Ihnen helfen, die Unterstützung eines Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen, um Ihr Trinkverhalten aufzuarbeiten und die Hintergründe dafür zu ergründen, um so eine andere Beziehung dazu zu erhalten. Zudem kann Ihnen die Führerscheinstelle als einzige Stelle genau sagen, welche Auflagen Sie erfüllen müssen, um einen Führerschein machen zu können.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Gäth 29. Januar 2016, 15:46

    Hallo
    Ich bin im Dezember zu einer weihnachsfeier gewesen diese war ca 10 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt Da ich wusste das sehr viel trinken werde,habe ich mein Auto bewusst zu hause stehen lassen. Nach der Feier bin ich stark angetrunken wieder zu fuss nach hause gegangen, nur leider bin ich auf dem Rückweg von Jugendlichen zusammen geschlagen wurden bis ich kurze Zeit mein Bewußtsein verloren habe,nach dem ich wieder zu mir kam habe ich mein Handy gesucht um die Polizei zu rufen nur leider war es nicht mehr da dann bin ich unter Schock nach hause gelaufen und mit einem 2 Handy zum Tatort zurück gelaufen in der Hoffnung das ich mein Handy bei dem Überfall vielleicht da verloren habe also rief ich mein Nr an um zu hören ob es vielleicht irgendwo klingelt, aber es war zwar ein Freizeitheim aber ich habe dort nix gefunden so bin ich wieder nach Hause und als ich kurz vor zu hause es noch mal versucht habe ging eine mir fremde Person ans Telefon und meinte er hätte mein Telefon und könnte es mir an einer Tankstelle in der nähe abholen und jetzt habe ich noch unter Schock stehen einen Riesen Fehler gemacht und ins Auto gestiegen um dort hin zu fahren nur als ich dort ankam sagten mir die Leute das den Überfall mitbekommen haben,und die Polizei gerufen haben dann bin ich wieder nach Hause gefahren wo dort schon die Polizei auf mich gewartet haben. Nach einer Alkohol Kontrolle wurde 1.61 Promille bei mir festgestellt . Meine Frage was habe ich zu erwarten habe 2003 eine mpu wegen Alkohol machen müssen und sie beim 1.mal erfolgreich bestanden kann das nach über 13 Jahren noch gegen mich wer wendet werden

    • bussgeld-info.de 1. Februar 2016, 12:05

      Hallo Gäth,

      beim zweiten Verstoß gegen Alkohol am Steuer können Sie als Wiederholungstäter gelten. Deshalb kann eine nochmalige MPU angeordnet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • dennis 29. Januar 2016, 16:53

    Hallo. Ich wurde vor 5 Jahren mit Kokain im Blut angehalten. Bei der Blutabnahme auf der wache stellte ein minimaler wert heraus.polizeilich blieb es ohne folgen.einige Wochen später meldetet sich die führerscheinstelle und ich sollte eine mpu besuchen. Da ich zu diesem zeit finanziell nicht in der Lage war diesen durchzuführen musste ich meinen Führerschein abgeben. Jetzt bin ich seit 6 Monaten festangestellt in einer Firma und habe nächste Woche einen Termin zur besprechen bei der Behörde zur neuerteilung einer fahrerlaubnis. Was denken Sie was da auf mich zukommt? Mpu?
    War mein erstes Fehlverhalten im Straßenverkehr.
    Mfg Dennis

    • bussgeld-info.de 1. Februar 2016, 11:58

      Hallo Dennis,

      es kann durchaus sein, dass Sie an einer MPU teilnehmen müssen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • andy 2. Februar 2016, 16:32

    Hallo und zwar bin ich 2004 mit 116 Promille angehalten worden ohne Lappen habe mich 2008 oder 09 angemeldet Fahrschule da stand die Mpu habe dann eine schwere Körperverletzung gehabt jetzt haben wir 2016 muss ich die Mpu noch machen Gruß andy

    • bussgeld-info.de 8. Februar 2016, 10:39

      Hallo Andy,

      die Anordnung zur MPU hat in der Regel eine Verjährung von 15 Jahren. Ob noch immer eine solche von Ihnen verlangt wird, kann Ihnen die Führerscheinstelle sagen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jürgen 3. Februar 2016, 12:51

    Hallo Team
    Am Neujahrstag 2010 hatte ich um 11 Uhr morgens,trotz Wartens ein Alkoholgehalt von 1,19.
    Ein Jahr Führerscheinentzug.
    Nun nach nach 5,5 Jahren ,also im Juni trank ich hastig nach einem harten Tennismatch 2 Weizen.
    Hatte 0,52 .
    Jetzt der Schock . Muss mpu machen . Behörde besteht darauf.
    Hat es Sinn ein Anwalt zu nehmen?? denn die Werte sind doch knapp und ich trinke nie wenn ich fahren muss. Ist der die mpuanordnung gerechtfertigt ?
    Danke
    Für eine Antwort
    Jürgen

    • bussgeld-info.de 8. Februar 2016, 11:46

      Hallo Jürgen,

      wann eine MPU angeordnet wird, entscheiden die Behörden. Da Sie bereits wegen Alkohol am Steuer auffällig geworden sind, kann eine MPU auch schon bei geringen Werten angeordnet werden. Grundsätzlich hat jeder Fahrer die Möglichkeit innerhalb der zwei-Wochen-Frist Einspruch gegen seinen Bußgeldbescheid einzulegen. Leider dürfen wir keine kostenlose Rechtsberatung erteilen. Wir bitten um Verständnis.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Okan 5. Februar 2016, 0:41

    Hallo 🙂 ich habe Februar 2014 einen Unfall verursacht und war alkoholisiert! Mir würde der Führerschein entnommen und ne Sperre erteilt von 14 Monaten , wurde aber in der Sperrzeiten erwischt beim fahren ohne Führerschein ! Habe daraufhin noch 6 Monate Sperre bekommen .

    Was erwartet mich genau wenn ich den Antrag auf wieder Erteilung stelle ?

    Danke im Voraus

    • bussgeld-info.de 8. Februar 2016, 12:13

      Hallo Okan,

      nach der Sperrfrist können Sie Ihren Führerschein neu beantragen. Ob Sie vorher eventuell eine MPU absolvieren müssen, liegt im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jutta 7. Februar 2016, 12:42

    Habe mit 2,5alkohl den führerschein abgenommen bekommen.war allerdings auf dem parkplatz von einem geschäft und wollte wirklich nicht mehr fahren.o,k, ich hab das auto noch gerade stellen wollen wollen.ich bin angezeigt worden,mich hat jemand gesehen und die polizei gerufen.hätte ich wirklich fahren wollen.hätte ich das gemacht bevor die polizei da war.aber jetz muss ich auch zur mpu.wie soll ich das erklären?

    • bussgeld-info.de 8. Februar 2016, 10:24

      Hallo Jutta,

      es ist irrelevant, wieso Sie Ihr Auto noch bedienen wollten. Um eine MPU werden Sie in der Regel nicht herumkommen, wenn Sie mit 2,5 Promille am Steuer erwischt wurden. Wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marcel 8. Februar 2016, 15:49

    Hallo.

    Ich wurde mit 1,7 Atemalkohol und 1,6 Blutalkohol erwischt. Hatte aber ca.15 min vor der Kontrolle Magentropfen (Carvomin) genommen!

    Nu die Frage. Wie ist das dann eig. mit dem Blutalkoholwert?
    Und muss ich nach einer MPU den Führerschein komplett neu machen oder nich?

    Bin eig. Berufskraftfahrer!

    MFG.: Marcel

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 10:57

      Hallo Marcel,

      mit einem Blutalkoholwert von 1,6 haben Sie die Promillegrenze von 0,5 weit überschritten. Sie sollten also mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Die genaue Höhe hängt hierbei davon ab, ob Sie zum ersten Mal gegen die Promillegrenze verstoßen haben oder dies bereits mehrmals passiert ist. Wie Sie Ihrer Frage zufolge schon wissen, ist für Sie auch eine MPU obligatorisch. Ob Sie den Führerschein noch einmal komplett neu machen müssen, kann man pauschal nicht sagen. Das wird immer individuell für den jeweiligen Betroffenen entschieden. Wenn Sie Berufskraftfahrer sind, sollten Sie am besten einen Anwalt zu Rate ziehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andre M. 11. Februar 2016, 23:46

    Hallo Bußgeld Info ich wurde am 20.11.2015 mit Alkohol am Steuer erwischt das pusten ergab 1,23 und der blutwert 1, 01. Habe auch schon den Brief mit wie viel tagessätze und das ich vor 7 Monaten kein Führerschein machen darf. Habe den Führerschein seit 2001 ohne Probleme davor. Droht mir jetzt die mpu

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 10:49

      Hallo Andre,

      in der Regel bei einem Erstverstoß keine Anordnung einer MPU, wenn der Blutalkoholwert noch unter 1.1 Promille lag. Allerdings handelt es sich hierbei stets um eine Einzelfallbewertung der Behörden, die im Zweifel auch anders entscheiden können. Sie können gegebenenfalls auch bei der zuständigen Führerscheinstelle anfragen, wie wahrscheinlich die Anordnung einer MPU bei Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Kevin M. 12. Februar 2016, 9:14

    Hallo,

    ich habe 2012 einen strafbefehl bekommen das ich 1 g Kokain gekauft haben soll. Aufgrund der niedrigkeit der Summe des Strafbefehl habe ich ihn bezahlt und die Sache War für mich gegessen.
    Ca. 3 Monate später habe ich eine MPU Anordnung bekommen. Jetzt bin ich seit ca. 3, 5 ohne Führerschein.
    Ist das rechtens?
    Bei mir wurde nie ein Drogentest etc durchgeführt.

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 10:15

      Hallo Kevin,

      die Behörden können den Drogenbesitz an die zuständige Führerscheinstelle übermitteln. Da im Falle des Besitzes auch ein Konsum nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, können die Behörden sodann auch eine MPU auferlegen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sedat 13. Februar 2016, 16:06

    Hallo mir wurde gestern die fahrerlaubnis entzogen in dee probeueit weil ich vor halbes jahr nach ner party unter Btm Einfluss gefahren bin dennoch ist nichts passiert
    Es War sehr naiv von mir und das will das niewieder machen bin EinsichtIG und konsumiere auch nichts mehr
    Was kommt auf mich zu was muss ich tun

    • bussgeld-info.de 15. Februar 2016, 11:10

      Hallo Sedat,

      das hängt von den genauen Umständen ab. Wenn Sie zum ersten Mal mit Drogen am Steuer erwischt wurden, erwarten sie ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Zudem wird Ihre Probezeit verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Thorgert M. 16. Februar 2016, 19:55

    Ich habe im April 2001 ohne fahrerlaubnis einen Verkehrsunfall unter alkoholeinfluss ca 1,2 Promille verursacht. Habe 2004 eine mpu absolviert die ich nicht bestanden habe ( leberwerte) zu hoch. Seit dem u Fall sind ja nun 15 jahre vergangen. Könnte ich mich wieder zum führerschein anmelden ohne mpu wo kann ich erfragen ob ich nochmals zur mpu muss. Oder zählt die Frist neu ab 2004 wo ich die mpu gemacht habe???
    Lg

    • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 10:27

      Hallo Thorgert M.,

      in der Regel verjährt die Frist zur MPU nach 15 Jahren.Allerdings liegt dies trotzdem noch in der Entscheidungsgewalt der Behörde, ob ein Fahrer durch eine MPU seine Fahrtauglichkeit unter Beweis stellen soll. Ob Sie eine MPU machen müssen, erfahren Sie bei Ihrer örtlichen Führerscheinstelle, die sich zum Beispiel im Bürgeramt befinden könnte.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jens 18. Februar 2016, 23:11

    Guten tag
    Wurde auf einem festival mit drogen erwischt… Die fahrererlaubnisbehörde
    Hat mir jetzt einen brief gesendet in dem ich beim tüv eine haarprobe abgeben muss.Frage: muss diese haarprobe komplett negativ sein? Oder bis zu bestimmten grenzwerten? Sollte dieser test positiv sein droht mir dann eine mpu ? Oder kriege ich die mpu sowieso?
    Würde mich über eine antwort freuen
    Danke
    Schöne Grüße jens

    • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 12:04

      Hallo Jens,

      mit einer Haarprobe kann erörtert werden, wie das Konsumverhalten eines Fahrers ist. Das ist mitunter auch noch nach Monaten möglich. Demzufolge muss dieser Test in der Regel negativ ausfallen, nur dann zeigt sich, dass Sie nicht regelmäßig konsumieren und die Fahrtauglichkeit noch gegeben ist. Fällt die Probe positiv aus, ist es möglich, dass Sie eine MPU machen müssen. Dies kann Ihnen aber ganz genau die Führerscheinstelle mitteilen. Eine MPU würde in jedem Fall drohen, wenn Sie unter Drogen am Steuer erwischt worden wären und dabei auch noch fahrauffällig fuhren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mathias 20. Februar 2016, 16:23

    Ich hatte noch nie einen Führerschein,bin aber vor ca.6einhalb Jahr mit einem Roller gefahren und hatte getrunken 1,73Prmille wolte jetzt einen Führerschein erwerben Klasse B und muß jetzt einen MPU machen.
    Was kommt da auf mich zu.
    Und was wäre wenn ich jetzt noch dreieinhalb Jahr warten würde,müßte ich da auch einen MPU Machen.

    • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 10:51

      Hallo Mathias,

      was bei einer MPU auf Sie zukommt, können Sie hier nachlesen: http://www.bussgeld-info.de/mpu.
      Ob die Anordnung der MPU dann bereits verjährt ist, ist auch von der Situation abhängig. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Führerscheinstelle.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Luna 20. Februar 2016, 23:59

    Hallo, eine Frage. Ab wann genau beginnt die Verjährungsfrist bei Fahren mit Alkohol (Fahrrad)? Ab dem Moment, wo man kontrolliert und erfasst wurde oder ab dem Moment, wenn der Führerschein tatsächlich abgeben wurde (da war aufgrund des Rechtsstreits wesentlich später)?

    • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 10:05

      Hallo Luna,

      in der Regel beginnt die Verjährungsfrist an dem Tag, an dem Sie die Tat begangen haben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Lita 25. Februar 2016, 12:31

        Das ist nicht richtig. Die Verjährungsfrist – oder besser Tilgungsfrist- beginnt mit dem Tag der Rechtskraft der Entscheidung, sowohl bei Strafbefehlen als auch bei gerichtlichen Urteilen und Bußgeldbescheiden.

        • bussgeld-info.de 29. Februar 2016, 10:44

          Hallo Lita,

          bestimmte Faktoren können die Verjährungsfrist unterbrechen beziehungsweise sie verlängern. Solch ein Faktor kann das Nichtbestehen der MPU sein. Es ist ratsam, in Ihrem konkreten Fall bei der Führerscheinstelle nachzufragen.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ronny 21. Februar 2016, 14:59

    Hallo.
    Ich habe 2006 ein Fahrzeug ohne Führerschein mit einem Promillewert von 1.67 gefahren.
    2012 habe ich meine erste mpu gemacht und bin durch gefallen.
    Jetzt möchte ich die zweite in Angriff nehmen.
    Wäre es ratsam sie zu machen oder soll ich bis Oktober warten, weil dann die 10 Jahre vorüber sind und sie verjährt ist?
    Wo bekomme ich eigentlich raus,ob und wann meine mpu verjährt?
    Lg Ronny

    • bussgeld-info.de 22. Februar 2016, 10:13

      Hallo Ronny,

      die Verjährungsfrist der MPU kann sich aus verschiedenen Gründen verlängern, beispielsweise wenn Sie die erste MPU nicht bestanden haben. Wenden Sie sich an die Führerscheinstelle, um die genaue Frist zu erfahren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Janko 24. Februar 2016, 17:06

    Hallo ich mus mpu machen veil ich über 18pukte habe mit was mus ich rechnen

    • bussgeld-info.de 25. Februar 2016, 10:09

      Hallo Janko,

      bei acht Punkten oder mehr, die Sie in Flensburg gesammelt haben, wird Ihnen die Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate entzogen. Sie müssen sich einer MPU unterziehen, um Ihren Führerschein wiederzuerhalten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Bianca 28. Februar 2016, 14:54

    Hallo,

    ich rauchte gelegentlich Cannabis und dachte in meinem Jugendlichen Leichtsinn, ich bau mir zwei Pflänzchen selbst an, damit ich nicht illegal beschaffen muss. Leider wurde ich verpfiffen und bekam einen Strafbefehl. Nun wurde ich aufgefordert eine mpu zu machen mit haaranalyse und urintest. Was kommt da auf mich zu und ist das so rechtens? Ich habe noch nie geraucht, wenn ich Auto fahren musste.

    • bussgeld-info.de 29. Februar 2016, 10:44

      Hallo Bianca,

      ja, das ist rechtens. Durch die MPU soll Ihr Konsumverhalten geklärt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ronny 29. Februar 2016, 15:13

    Hallo,
    ich habe am Wochenende meinen Führerschein mit 1,44 pro Mille verloren. Wie lange dauert es bis zur Verkündung der Strafe ( Berlin )? Und muss ich mit einer MPU rechnen? Und wie hoch wird die Strafe sein?

    Danke
    Ronny

    • bussgeld-info.de 3. März 2016, 10:28

      Hallo Ronny,

      leider kann hier keine Auskunft zur Dauer des Verfahrens getroffen werden. Dies ist je nach Einzelfall verschieden.

      Eine MPU kann nach Ermessen der Behörden angeordnet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • S., Ibrahim 3. März 2016, 21:59

    Guten Abend,
    mir wurde am 26.01.2014 der Führerschein wegen einer Alkoholfahrt entzogen.
    Ich hatte 1,66 Promille und musste 547.-€ Strafe zahlen und ich habe 8 Monate Sperre bekommen.
    Nun meine frage an Sie :
    Den MPU Test muss ich trotzdem machen, aber muss ich nach über 2 Jahren „Alkohol, bzw. Haaranalyse und urintest“ machen.? Ich trinke ab und zu am Wochenenden oder wenn ich zu Freunde eingeladen werde.
    Sollte ich lieber erstmal komplett mit trinken aufhören und nach 6 Monate später ein Antrag auf Fahrerlaubnis beantragen.?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Frage beantworten.

    Hoch Achtungsvoll,

    Ibrahim Sen

    • bussgeld-info.de 7. März 2016, 9:52

      Hallo Ibrahim,

      in einigen Fällen müssen Sie, damit Sie eine positive Bescheinigung der MPU erhalten können, einen Abstinenznachweis erbringen. Ob das bei Ihnen der Fall ist und was Sie nun machen sollten, können Sie mit Ihrem MPU-Berater besprechen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • marion 4. März 2016, 21:31

    Hallo liebes Bußgeld Team,

    ich bin mit 1,27 Promille aufgehalten worden und meine Sperrzeit ist nun abgelaufen und ich habe bis heute noch keine Rückmeldung von der Führerscheinstelle bekommen wann und ob ich meinen Schein wieder bekomme. ebenso habe ich keine Info Bezüglich Mpu bekommen. ich habe den Schein offiziell drei Monate vor Ende der Sperrzeit angemeldet. Ist das normal, dass das über drei Monate dauert und kann es sein, dass ich trotzdem noch eine Mpu machen muss und weitere 6 Monate ohne Schein bin? Warum bekommt man diese Info eigentlich nicht gleich von Anfang an? macht es Sinn bei der Führerscheinstelle perönlich nach meinem Schein zu fragen?
    Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.
    Gruß,
    marion

    • bussgeld-info.de 7. März 2016, 10:29

      Hallo Marion,

      wenn Sie eine MPU machen müssen, um Ihren Führerschein wiederzuerhalten, wird Ihnen das von der Führerscheinbehörde mitgeteilt. Wenn Sie Ihren Führerschein bereits neu beantragt haben, sollten Sie sich an die Führerscheinstelle wenden, um zu erfragen, ob alle Voraussetzungen für die Neubeantragung erfüllt sind.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Katy 9. März 2016, 15:43

    Hallo guten Tag,

    ich habe eine allgemeine Frage an die Wissenden.
    Ich habe letztes Jahr eine Mpu absolviert wegen zu vielen Straftaten. Das war eine kleine Mpu mit einer Fragestellung ( also nichts mit Drogen oder Alkohol). Seit dem 05.08.15 habe ich meinen Führerschein komplett neu gemacht, weil der Führerschein davor aus dem Ausland war, da ich aus der Ukraine komme und Ukraine nicht in der EU ist.
    Jetzt bin ich gestern mit dem Auto von meinem Freund gefahren, das sehr getunt ist. Wir wurden angehalten. Die Polizei hat ein zu tief eingestelltes Fahrwerk und ein nicht eingetragenes Lenkrad entdeckt und auf der Mängelkarte aufgelistet. Ich habe als Fahrerin einen Punkt bekommen und muss eine Strafe in Höhe von 90,00€ bezahlen.
    Jetzt zu meiner Frage.. Da ich ja schon eine Mpu gemacht habe, muss ich dann erneut eine machen?! Ich habe mich echt verkehrsgerecht verhalten und wusste nichts, trotzdem kriege ich jetzt eine rein gewürgt…
    Welche Folgen wird das für mich haben?

    • bussgeld-info.de 10. März 2016, 10:20

      Hallo Katy,

      häufig ist eine MPU eine Ermessenssache der Behörde. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Sie nachträglich noch eine Aufforderung zur MPU per Post bekommen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • daniel 17. März 2016, 9:57

    Hallo, zusammen
    Erstmal nen lob an das Team das die sich für jeden Zeit nehmen und versuchen Fragen zu beantworten ?
    So ich bin z.b. einer der dümmsten Autofahrer Deutschlands ?
    Im Mai ist mein Führerschein seid 8 Jahren futsch? Trunkenheit mit 2,1Promille.
    meine Anklage lautet “ Trunkenheit im Verkehr ohne gültige Fahrerlaubnis“
    Alkohol habe ich zu der Zeit auch so gut wie nie getrunken. Das mal im groben an Infos. Jetzt zur Story die mir keiner glaubt…… muss bissel ausholen.
    Also ich war damals ein gestresster Kurier Fahrer,immer unter Stress. Samstags wurde auch gearbeitet. Also nie alk auf Freitag getrunken wegen samstags um 4 raus also ging das nicht. Mit der zeit habe ich einige punkte gesammelt wegen zu hoher Geschwindigkeit usw….
    Da ich mein Führerschein in Gefahr sah und der Stress nicht weniger wurde habe ich den Job hingeschmissen.
    Während meiner Kündigungsfrist bin ich dann geblitzt worden auf der Autobahn! Musste Bußgeld zahlen und 1monat Fahrverbot. Jetzt passiert das unfassbare.habe also mein schein abgeben. Habe den schein am letzten Arbeitstag als Kurier Fahrer wieder bekommen. Also Samstag von der Arbeit gekommen und im Briefkasten war der Brief mit mein Führerschein.
    Ich habe den gleich eingepackt und das Schreiben nicht gelesen.wollte nur duschen und dann mein abschied oder den Neuanfang mit Arbeitskollegen feiern………Ende vom Lied Film riss……… weiss nicht ob der ganze Stress, sorgen und der permanente druck der mir genommen wurde dazu beitragen haben, den Abend halt etwas mehr getrunken auch schluck war dabei. So das ich 2.1 Promille um Ca 20uhr in mein Auto angehalten wurde. Und das beste meine Fahrerlaubnis hätte erst am Sonntag 0.00 gegolten.
    Wow Montag neuen Job angefangen und musste gleich mein Verlust des FS mitteilen.
    Ich weiss bis heute nicht wie wann und wieso ich ins Auto gestiegen bin,bin nur froh das nichts passiert ist. Wenn ich einen angefahren hätte das würde ich mir selbst nicht verzeihen können.
    War schon auf vielen Info stunden wegen der mpu. Wirklich mit jedem Psychologen hätte ich mich in der wolle. Bin ein lauter Mensch muss ich dazu sagen,also rede bissel lauter als andere. Die werfen mir vor Alkoholiker zu sein weil 2,1 p kein Unfall da sehen die ein Dauer anhaltenden und missbräuchlichen Konsum. Das bestreite ich natürlich.dann mein lautes da sein wird als aggressiv bewertet. Und wenn die erstmal anfangen wegen den punkten als Kurier Fahrer dann noch fahren ohne FS. Ein phy Dr sagte mir ins Gesicht das er noch nie so einen intoleranten Personen gefährdeten Verkehrs missachtenden Fahrzeug Führer hatte. Und ich eine Gefahr da Stelle. Laut ihm würde ich den nie wieder bekommen.
    Ich weiss und kann für das alles keine Erklärung finden.Und wenn deuten die es wie sie wollen.
    Es gibt nix was ich mehr bereue als diesen Tag. Der hat einfach alles zerstört.
    So die nächste Möglichkeit wäre Verjährung. Und da gibt’s so viele Einträge und immer wieder die offene Frage 10 j oder 15j. Finde das so heftig 5j unauffällig und dann noch 10j warten. Oder die Kosten für die mpu total übertrieben. Strafe muss sein ok aber wegen wirklich 1 Fehler einen so bluten zu lassen ist krass.Finde man könnte es den erst Tätern bisschen erleichtern den schein wieder zubekommen. Selbst bei strafrechtlichen Sachen bekommt man bewerung.
    Also sind das jetzt nun 10j die ich warten muss und unauffällig sein muss oder wirklich qua?

    • bussgeld-info.de 17. März 2016, 10:44

      Hallo Daniel,

      vielen Dank für das Lob.

      Das ist richtig, eine MPU ist erst nach 10 Jahren verjährt. Die Frist verlängert sich auf 15 Jahre, falls während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde. Sind Sie beruflich auf Ihren Führerschein angewiesen, sollten Sie vielleicht überlegen, das Geld vorher in eine MPU zu investieren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • daniel 17. März 2016, 11:09

        Eine kurze Frage dann noch und zwar wenn die 10j um sind und ich den schein beantrage bekomm ich mein alten wieder oder muss ich die Prüfungen neu ablegen in der fahrschule?
        Meine Info die ich habe ist für 15j da muss die Prüfung wiederholt werden.

        • bussgeld-info.de 17. März 2016, 11:42

          Hallo Daniel,

          in der Regel muss die Prüfung noch einmal abgelegt werden.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Anonym 17. März 2016, 22:50

    Ein Angehöriger meiner Familie ist mit Amphetaminen am Steuer angehalten worden. Er hat seine Abstinenz ein Jahr lang nachgewiesen. Im Anschluss hat er eine Drogenberatungsstelle aufgesucht um sein Verhalten zu überdenken. Jetzt ist bereits ein Jahr vergangen und wir haben gehört, dass der Abstinenznachweis nun nicht mehr gültig sei, da es zu lange her ist. Muss jetzt erneut ein Jahr auf eigene Kosten die Abstinenz nachgewiesen werden?

    • bussgeld.info.de 21. März 2016, 10:39

      Hallo Anonym,

      um diese Frage eindeutig zu klären, sollte sich der Betreffende bei der Stelle nach Verjährungsfristen erkundigen, bei der die Abstinenz nachgewiesen wurde. Ansonsten kann auch ein Fachanwalt beratend zur Seite stehen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andreas 20. März 2016, 2:26

    Hallo ich wollt sie fragen habe seit fast 6 Jahren denn Führerschein entzogen bekommen wegen amphetamin 34 nanogramm. Was müsste ich alles machen in der mpu machen und wie teuer würde es mir kosten?

    • bussgeld-info.de 21. März 2016, 11:08

      Hallo Andreas,

      bei einer MPU erwartet Sie ein Fragebogen, den Sie ausfüllen müssen, eine ärztliche Untersuchung, ein Reaktionstest und ein psychologisches Gutachten. Die Kosten für eine MPU, die aufgrund von Drogen durchgeführt wird, sind in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) festgelegt und belaufen sich auf 338 Euro. Wenn ein Drogenscreening durchgeführt wird, steigen die Kosten um 128 Euro. Das sind allerdings Nettokosten. Weiter können noch Kosten für den Vorbereitungskurs auf Sie zukommen. Im Schnitt liegen die Kosten zwischen 400-600 Euro, nach oben ist allerdings keine Grenze gesetzt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Maria 21. März 2016, 10:31

    Hallo,
    ich habe auch eine Frage.. ab wann weiss ich denn genau wann ich eine Mpu besuchen muss? Bisher erhielt ich nur Mutmaßungen von Anwalt Polizei etc. aber nirgends steht es schwarz auf weiß.
    Ich habe meinen Führerschein April 2015 abgegeben, bzw im April habe ich einen Unfall mit blutalkoholwert von 1,66 oder 1,71 (bin mir nicht sicher welcher Atem und welcher blutwert war) gebaut und im Juni hat die Polizei den Führerschein persönlich bei mir abholen wollen. habe ihn allerdings schon vorher abgegeben, die sperre galt trotzdem ab dem tag als die Polizei bei mir war. halb so wild 3 monte hin oder her. ab dem 10. April läuft meine sperre ab, ich habe den Antrag auf Neuerteilung die letzte Woche raus geschickt und warte jetzt also bis ich es irgendwann vorliegen habe das ich sicher zur mpu muss. ich wollte mich schon anmelden zu einem vorbereitungskurs der mich 2000€ wird, aber ich bin mir nach wie vor unsicher ob ich diese mpu machen muss… also ich bin mir schon sicher, doch, aber ich hätte es gern schwarz auf weiss.. wann wird es mir also mitgeteilt, dass ich eine mpu machen muss? und kann es vielleicht auch sein, dass sich ein kleiner Hoffnungsschimmer lohnt und ich keine machen muss? war nie auffällig und auch nicht mehr in der Probezeit. nie geblitzt worden, nie falsch geparkt einfach nur einen Abend sehr, sehr dumm gewesen… habe einfach so viele fragen und keiner kann mir was genaues sagen.. vielen lieben dank im voraus.
    grüße maria

    • bussgeld-info.de 21. März 2016, 10:59

      Hallo Maria,

      Gewissheit über die Fälligket einer MPU erhalten Sie, wenn Sie bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde nachfragen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Maria 21. März 2016, 13:05

        vielen dank 🙂
        erfahre ich dort auch, ob ich diese Abstinenzzeit machen muss?

        • bussgeld-info.de 24. März 2016, 10:20

          Hallo Maria,

          ja, in der Regel erhalten Sie hier alle notwendigen Informationen rund um das Thema „MPU“ – damit ist auch der Abstinenznachweis eingeschlossen. Den können die Behörden je nach Einzelfall verlangen.

          Ihr Bussgeld-Info Team

  • Christoph 22. März 2016, 9:09

    Hallo liebes Team,

    ich wurde einmal im Februar 99 wegen fahren ohne Fahrerlaubnis, Alkohol 1,9 Promille verursuchen eines Unfalls mit Fahrerflucht und November 2000 wegen fahren ohne Fahrerlaubnis und verursachen eines Unfalls mit Fahrerflucht verurteil……..ja ich weiß, ziemlich krass.
    Nun meine Frage:
    Ich habe mir im September letzten Jahres, also 2015 ein Auszug aus dem Fahreignungsregister zukommen lassen, worin stand ( tilgungsfrist 06.11.2015 ). Daraufhin habe ich bei meiner zuständigen FEB angerufen und mich erkundigt ob ich ab dem 07.11.2015 meinen Führerschein machen darf ohne MPU Auflage.
    Die nette Dame am Telefon meinte zu mir, das wenn dieses dort drin stehe, könne ich den Führerschein nach tilgung ohne weiteres beantragen ohne mit einer MPU zu rechnen!!!!
    Aber wie sicher ist diese Aussage, vielleicht könnt ihr mir ja dabei helfen.

    Der eine sagt……ich muss die MPU so oder so machen, komme was wolle…..der nächste sagt ich brauch keine MPU mehr nach 15 Jahren machen usw.

    Lieben Gruß

    Christoph

    • bussgeld-info.de 24. März 2016, 10:46

      Hallo Christoph,

      nach 15 Jahren sollte alles verjährt sein, aber die Behörden können im Einzelfall dennoch anders entscheiden. Ganz eindeutig ist dies also leider nicht festzulegen. Allerdings ist die MPU nach 15 Jahren eher unwahrscheinlich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Janine 23. März 2016, 13:00

    Hallo,
    mein Mann ist letztes Jahr der Führerschein wegen fahren unter Alkohol entzogen wurden. Musste sogar Blutproben abgegen damit die das zurück rechnen können. War nachher auch kein hoher Wert. Also hat er den Führerschein dank unserer Anwältin wieder bekommen. Heute hat er auf mal einen Brief bekommen das er zur MPU muss.
    Meine frage ist jetzt nur, warum jetzt erst und nicht schon früher?!
    Gruß Janine

    • bussgeld-info.de 24. März 2016, 10:34

      Hallo Janine,

      eine Anordnung zur MPU kann auch unabhängig vom Bußgeldbescheid erfolgen. In einigen Fällen dauert es etwas länger bis der Brief von der Behörde verschickt wird.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Christoph 24. März 2016, 10:25

    Guten Morgen,

    laut meiner Auskunft aus dem Fahreignungsregister sind meine Einträge seid November 2015 getilgt.

    Nun aber meine Frage: Ich habe in 2002 mal eine MPU gemacht wo ich aber kläglich versagt habe sprich ich bin durchgefallen!
    Jetzt weiß ich allerdings nicht mehr ob ich den Antrag damals zurückgezogen habe oder nich.
    Wenn der Antrag nun beispielsweise nicht zurückgezogen wurde, müsste doch anstelle von Tilgung 2015 dann 2017 stehen oder seh ich das falsch?

    Weil ich möchte mich ungern bei einer Fahrschule anmelden um anschließend wieder ein Schreiben zu bekommen das eine MPU angeordnet wird.

    Gruß Christoph

    • bussgeld-info.de 24. März 2016, 10:50

      Hallo Christoph,

      wenn in Ihrer Auskunft aus dem Fahreignungsregister Ihre Einträge seit November 2015 getilgt sind, dann sollte das auch stimmen. Sie können sich auch gern noch einmal bei der zuständigen Führerscheinstelle persönlich erkundigen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Klaus 29. März 2016, 21:44

    Hallo liebes Team,
    ab welchem Promillewert ist Abstinenz bei der MPU obligatorisch? Kann man das überhaupt an einem solchen Wert festmachen und gilt gleiches auch für Fahrradfahrer?
    Danke und viele Grüße!
    Klaus

    • bussgeld.info.de 31. März 2016, 9:34

      Hallo Klaus,

      ab einem Blutalkoholwert von 1,6 Promille wird in der Regel eine MPU angeordnet. In Einzelfällen wird eine MPU aber auch schon bei niedrigeren Werten angeordnet. Kam es zum Beispiel zu einer drastischen Gefährdung, ist die MPU auch schon ab 1,1 Promille möglich. Hier entscheidet das Ermessen der zuständigen Behörde. Auch bei Radfahrern ist eine MPU ab 1,6 Promille üblich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ernst 5. April 2016, 13:15

    Ich habe vor etwa 4 Jahren als Ersttäter meinen Führerschein nach einer Party mit 1,71 Promille mit dem Strafmaß 1 Jahr Entzug und MPU verloren. Sie schreiben, dass, abhängig vom Gespräch, eine geringe und sporadische Alkoholeinahme von den Prüfern meistens akzeptiert wird (Kulturkreis …). Wie ist das mit dem geforderten Abstinenztest denn vereinbar? Werden geringe Werte akzeptiert oder ist über einen Zeitraum von 6 Monaten absolute Abstinenz angesagt? Melde ich mich für die MPU an und ab diesem Zeitpunkt gilt der 6-monatige Prüfzeitpunkt?

    • bussgeld-info.de 7. April 2016, 9:54

      Hallo Ernst,

      auch der gewissenhafte Umgang mit Alkohol sollte durch die MPU geschärft werden. Daher ist der geringfügige Konsum im Einzelfall durchaus möglich, wenn der Abstinenznachweis nicht erbracht werden muss. Nicht immer muss ein Abstinenznachweis erbracht werden. Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Susi 5. April 2016, 22:46

    Guten Abend Liebes Team.
    Meine frage ich hatte ein Fall mit Alkohol am Steuer vor paar Wochen, im Blut kam raus 1,67 Promille.
    Meine frage wie läuft das dann wann kann ich die MPU anfangen und wo genau muss ich dahin.
    Der Sachverhalt liegt noch bei der Staatsanwältin, der Fall war am 26.01.2016 und ich habe auch bis heute nichts von der Führerscheinstelle gehört.
    Ich danke euch im voraus.
    LG. Susi

    • bussgeld-info.de 7. April 2016, 10:08

      Hallo Susi,

      über die Teilnahme an der MPU werden Sie in der Regel nach Abschluss des Verfahrens ein gesondertes Schreiben erhalten. In diesem werden Ihnen auch Anlaufstellen und Psychologen genannt, bei denen Sie die MPU machen können.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Phillip 6. April 2016, 18:32

    Habe noch keinen Führerschein gemacht, wurde aber 2012 beim Schwarzfahren mit einer Cross Maschine ohne Straßenzulassung erwischt. Die Führerscheinstelle ordnete daraufhin eine MPU an. Diese machte ich nicht. Wann kann ich frühestens mit dem Führerschein anfangen?

    • bussgeld-info.de 7. April 2016, 10:01

      Hallo Phillip,

      Ihre MPU verjährt spätestens nach 15 Jahren. Wollen Sie also die MPU nicht absolvieren, dann können Sie frühestens 2027 Ihren Führerschein machen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Susanne 8. April 2016, 21:34

    Hallo zusammen! Ich würde am 18.8.15 von der Polizei angehalten, weil ich in der 30 er Zone etwas zu schnell war. Bei der Überprüfung stellte man fest, das ich alkoholisiert war, es war morgens um 9.30 Uhr und es wurde ein Atemalkoholtest gemacht mit dem Ergebnis von 1.08 Promille. Habe 15 € Bußgeld bezahlt und musste mit zur Wache. Dort wurde mir Blut ab genommen und dies ergab 1,08. Ich bekam dann ein Fahrverbot von 1 Monat und ein Busgeld von 500€ , dem bin ich auch nach gekommen. Oktober 15 erhielt ich Post von der STVB mit der Aufforderung zu einer MPU, dem bin dann auch gefolgt und habe im Dezember ein negatives Gutachten abgegeben. Ohne Vorbereitung und alles, echt blauäugig. Im Januar habe ich dann meinen Führerschein abgeben müssen, mit der Begründung, ich sei nicht Verkehrstauglich. Habe ich auch gemacht, nun bin ich bei einer MPU-Beratung und ich habe einen Rechtsanwalt zu Rate gefragt, leider ohne viel Hoffnung. Rechtsmässig kann ich nichts machen und bei der MPU-Beratung steht das Positive Gutachten 50 zu 50. Ich habe mich selbst stigmatisiert, ich bin laut STVB eine Alkoholikerin, die ihren Beruf und Nebenjob nachgeht und Ihren Führerschein seit 32 Jahre hat, ohne Einträge, außer die 2 Punkte jetzt in Flensburg und Ersttäter. Was soll man dazu sagen!

  • Enez 9. April 2016, 21:23

    Hallo habe letztes Jahr Heiligabend einen Unfall gebaut hatte 1,6-1,7 Promille weiß leider den genauen wert nicht mehr habe den Führerschein sofort abgenommen bekommen und seit der polizeilichen Aussage im januar nix weiter bekommen was blüht mir ?

    • bussgeld-info.de 11. April 2016, 8:52

      Hallo Enez,

      ab einem Promillewert von 1,6 ist in der Regel eine medizinisch-psychologische Untersuchung fällig, bevor Sie Ihren Führerschein neu beantragen können. Zudem sind ein Bußgeld, drei Punkte in Flensburg und eventuell sogar eine Freiheits- oder Geldstrafe zulässig. Das liegt allerdings im Ermessen der Behörde. Wenden Sie sich bei Fragen zu Ihrem konkreten Fall an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jenny 12. April 2016, 9:37

    Hallo mein freund wurde vor ein paar Jahren erwischt beim roller fahre ohne Führerschein und dazu kommen noch ca 2 Promille er hatte nur ein Bußgeld Betrag bekommen von 500€ jetzt will er erstmahlig den Führerschein machen muss er eventuell zur mpu

    • bussgeld-info.de 14. April 2016, 9:48

      Hallo Jenny,

      die MPU kann durch die Behörden auferlegt werden. Es handelt sich hierbei um eine Einzelfallentscheidung, die der Beurteilung der Behörden obliegt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • vasilina 12. April 2016, 22:37

    Hallo,
    Mein Freund ist im Januar nach der Arbeit Heim gefahren und wurde von Polizei aufgehalten. Polizei wollten zuerst Urintest machen aber dann haben meinen Freund überredet ins Krankenhaus zu fahren und Blut abnehmen lassen. Laut meinen Freund, er hat irgendwas unterschrieben (aber wusste nicht was!) Und dann Blutentnahme. Also cannabis war positiv (er war mit freunde vor 25 Stunden unterwegs, die cannabis geraucht haben). Dann würden Führerschein für 1 jahr entzogen und 180 € Strafe. Er hatte keine probezeit, wurde erstes mal von Polizei angehalten also ersttätter. Mein Freund braucht Führerschein beruflich und muss auch zur Arbeit irgendwie kommen (ca 40 km von zu hause entfernt, andere Verkehrsmittel sind nicht erreichbar) Frage : was kann man in diesem Fall machen? Was kann man weiter von Polizei bzw. Behörden erwarten? Kann man die Führerschein irgendwie zurück ohne mpu bekommen? Helfen sie bitte – wir sind ratlos!!!
    Vielen Dank in voraus!

    • bussgeld-info.de 14. April 2016, 10:20

      Hallo Vasilina,

      in Deutschland werden Delikte mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr streng geahndet. Wurde eine MPU angeordnet, kann diese nur durch die Verjährungsfrist von 10 Jahren umgangen werden. Solche Fälle sind zum Teil auch immer Ermessenssache der Behörden. Am besten lassen Sie sich von einem Anwalt zu Ihren Möglichkeiten beraten.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Tim 13. April 2016, 15:05

    Hallo zusammen
    Ich muss vermutlich eine abstinenz machen da ich mit 1,9 Promille in der Schweiz erwischt wurde. Nun kamen die Deutschen mit der Verordnung einer mpu.
    Nun gut zu meiner eigentlichen Frage. Ich bin Koch und habe ein jobangebot fürs Schiff bekommen hierbei wäre ich ja dann 6 Monate unterwegs und könnte ja nicht mal eben her kommen und ne haarprobe abgeben. Nun stellt sich für mich die Frage ob es da Möglichkeiten gibt diese auch im Ausland einzuschicken oder ob der Schiffsarzt diese aufbewahren darf bis wir wieder in Deutschland anlegen. Oder sollte ich den Job aufgrund des Führerscheines in Sand setzen?

    • bussgeld-info.de 14. April 2016, 9:52

      Hallo Tim,

      in Ihrem Fall ist es wahrscheinlich am besten, wenn Sie den Abstinenznachweis erst nach Ihren 6 Monaten auf See erbringen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jenny 14. April 2016, 8:44

    Hallo. Mein Freund ringt seit 2 Jahren um seinen Führerschein. Das Ding ist, dass er viele Vorstrafen hat und auch 2 mal in U-Haft saß (einmal unschuldig, einmal auf Bewährung verurteilt/ keine Drogen oder Alkohol im Spiel). Nun will die Führerscheinstelle ihm den Führerschein nicht geben (hatte auch noch keinen). Ist das so rechtens und was kann er tun um endlich eine Fahrerlaubnis zu bekommen?

    • bussgeld-info.de 14. April 2016, 9:22

      Hallo Jenny,

      solch ein Fall ist immer auch eine Ermessenssache der Führerscheinstelle. Am besten lassen Sie sich dazu von einem Anwalt beraten. Dieser kann Sie über mögliche Optionen informieren und Ihnen sicher weiterhelfen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Benny 17. April 2016, 15:45

    Hallo,
    Ich musste im Jahr 2014 ein aufbauseminar machen wegen Punkte da der Termin für das Seminar erst nach Ablauf der Frist stattgefunden hat würde mir der Führerschein weg genommen und mir wurde gesagt sobald ist das Seminar gemacht habe kann ich den Führerschein neu beantragen, Jetzt wollte ich letztes Jahr mein Führerschein neu beantragen und jetzt soll ich aufeinmal einen MPU machen. Ist das rechtlich erlaubt, den egal welche Fahrschule ich frage sagen mir alle, Die MPU hätten sie nur zusammen mit dem Aufbauseminar verlangen dürfen und nicht erst wenn ich den Führerschein neu beantragen will da die nur ein Aufbauseminar haben wollten.

    • bussgeld-info.de 18. April 2016, 9:15

      Hallo Benny,

      oft müssen Verkehrssünder, wenn sie die Höchstzahl an Punkten in Flensburg erreicht haben, an einer MPU teilnehmen, bevor sie ihren Führerschein wiedererhalten. Wenden Sie sich bei Fragen an die zuständige Führerscheinstelle.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Mona 18. April 2016, 18:57

    Hallo
    Mein Freund hatte einen Unfall, er ist alkoholisiert mit Atemalkohol von o,6 Promille gegen die Leitplanke gefahren. Der Blutalkoholwert liegt noch nicht vor, auch noch kein anderes Schreiben der zuständigen Behörde.
    Was könnte auf ihn zukommen?

    • bussgeld-info.de 21. April 2016, 9:40

      Hallo Mona,

      bei einem erstmaligen Alkoholverstoß drohen in der Regel ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Zusätzliche Bußen sind für den verursachten Unfall ebenfalls zu erwarten. Diese Entscheidung obliegt den Behörden und kann im schlimmsten Fall zur Anzeige und einem Strafverfahren führen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Frank 20. April 2016, 1:55

    Ich habe vor 5 Jahren meinen Führerschein wegen Fahrt unter Alkohol (1.9p.M.) Aus Geldmangel konnte ich nach Ablauf der Sperrfrist (10Monate) keine MPU machen und eigentlich war es mir auch egal.
    Aus medizinischen Gründen rauche und trinke ich seit 3 Jahren nicht mehr. Und komischerweise fehlt mir weder das Rauchen noch das Trinken (Nach Krankenhaus 9 Wochen Wachstation) nach kalten Entzug. Das heisst das ich seit drei Jahren trocken bin und auch kein Verlangen nach Alkohol oder Rauchen habe. Leider muss ich wegen chronischen Rückenschmerzen Oxycodon oder Targin nehmen. Beide Medikamente fallen unter das BTM-Gesetz. Es sind keine hohen Dosen aber es bleiben trotzdem der Gebrauch von BTM. Ich bin aber auf dem Weg diese BTM abzusetzen und will aber trotzdem die Zeit nutzen um den Führerschein wieder zu bekommen. Wie sind die Chancen den Führerschein wieder zu bekommen. Ich kann mir nicht erlauben Geld auszugeben wenn von vorn herein feststeht das ich keinen Führerschein wieder bekomme. Wie stehen eine Chancen meinen Führerschein wieder zu bekommen (neben der MPU) ohne den Führerschein auch noch einmal neu zu machen zu müssen.

    MfG Frank

    • bussgeld-info.de 21. April 2016, 10:01

      Hallo Frank,

      bei der MPU müssen Sie in der Regel einen Abstinenznachweis erbringen. Dabei ist es möglich, dass auch die Betäubungsmittel noch nachgewiesen werden können. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie Ihren Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Dieser kann Ihnen eventuell auch eine Bescheinigung ausstellen, dass Sie die Medikamente aufgrund einer Krankheit o.Ä. einnehmen mussten, jetzt aber nicht mehr nehmen müssen. Der Arzt sollte Ihnen auch sagen können, wie lange das Medikament noch bei Ihnen nachgewiesen werden kann.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Emir 23. April 2016, 12:20

    Hallo zusammen,
    Ich wurde gestern mit zwei Kumpel mit den Motorrädern von einem Polizisten gefilmt bei unserer kleinen „heizerrunde“ wenn ich Pech habe bin ich auf dem Video bin außerorts bei erlaubten 120 Ca 230 gefahren und haben einmal alle rechts überholt aber das mit 120-130 weil andere gekrochen sind auf der linken Spur. Bin noch in der Probezeit. Was kommt da auf mich zu ? Ist mein erstes vergehen und möchte die Mpu vermeiden

    • bussgeld-info.de 25. April 2016, 10:03

      Hallo Emir,

      beide Taten gelten als A-Verstöße. Zudem kann Ihnen bei der gefahrenen Geschwindigkeit und dem rechts Überholen Vorsatz vorgeworfen werden. Ihre Probezeit wird sich in jedem Fall um zwei Jahre verlängern, zudem ist ein Aufbauseminar fällig. Welche Strafe genau auf Sie zukommt, ist davon abhängig, ob Ihnen Tateinheit oder -mehrheit vorgeworfen wird. In jedem Fall wird ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot fällig. Auch eine MPU kann die Folge sein, das ist allerdings von der entsprechenden Behörde abhängig.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Caro 24. April 2016, 19:28

    Hallo,

    Mein Freund ist noch in der Probezeit und wurde letztens angehalten mit THC positiv.
    Meine frage – wann muss er seinen FührerSchein abgeben und welche weiteren folgen sind zu erwarten ? Er ist auf seinen Führerschein angewiesen (beruflich) und wann kommen die strafen bzw. Welche zuerst ? Wie lange dauert es in der Regel bis die Aufforderung zum ersten Drogenscreening ins Haus kommt und was wird dort getestet ?

    • bussgeld-info.de 25. April 2016, 9:56

      Hallo Caro,

      die Probezeit Ihres Freundes wird um zwei Jahre verlängert, zudem ist ein Aufbauseminar fällig. Außerdem wird Ihr Freund ein Bußgeld zahlen müssen, erhält Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Sollte er dabei die Verkehrssicherheit gefährdet oder Unsicherheiten im Fahrverhalten gezeigt haben, kann der Führerschein auch entzogen werden.
      Wie lange es dauert, kann nicht pauschal gesagt werden und ist von der Behörde abhängig.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tina 25. April 2016, 10:11

    Hallo, im August 2015 wurde ich bei einem Festival mit 1 XTC Tablette erwischt. Bei der Befragung der Polizei hab ich vor Angst und Aufregung meinen letzten und das war auch der erste Konsum im April zugegeben . Ich musste 200 euro Strafe zahlen . Nun kam Post vom Landratsamt und ich soll ein medizinisch Psychologisches Gutachten innerhalb von 2 Monaten vorlegen . Ansonsten verliere ich meine Fahrerlaubnis . Jetzt ist meine Frage schaff ich das überhaupt in diesem Zeitraum . Muss ich Abstinenz vorweisen um die mpu überhaupt zu bestehen und kann ich Mittels eines Anwaltes die Abgabefrist der Mpu rauszögern?

    • bussgeld-info.de 28. April 2016, 8:51

      Hallo Tina,

      wenn Ihnen dieser Zeitraum vorgegeben wurde, dann sollten Sie sich auch an diese Frist halten. Ob Sie Abstinenz nachweisen müssen, können Sie ebenfalls dem behördlichen Schreiben entnehmen, welches Sie erhalten haben.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Henk 25. April 2016, 17:28

    Hallo.

    Ich habe im Dezember 2005 eine Trunkenheitsfahrt mit 1.54 Promille gehabt und der Führerschein wurde mir ohne MPU zurückgegeben.
    Jetzt wurde ich mit 1.16 erwischt. Zwingend MPU
    LG

  • Nadja 26. April 2016, 11:18

    hallo,
    ich habe seid Januar 2016 den Führerschein. Ich bin gestern auf der Autobahn wahrscheinlich geblitzt wurden.
    Erlaubt waren 100 und ich hatte 160 drauf. Es hat sehr stark geregnet. Ich weis die Geschwindigkeit ist nicht angebracht, jedoch ging es um ein Notfall. Bei mir in der Familie liegt jemand im Sterben und ich wollte einfach so schnell wie möglich dahin. Was kommt jetzt auf mich zu?

    • bussgeld-info.de 28. April 2016, 9:59

      Hallo Nadja,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung (besonders bei mehr als 20 km/h) zählt zu den A-Verstößen in der Probezeit. War dies Ihr erster Verstoß in der Probezeit, dann müssen Sie in der Regel mit Probezeit-Maßnahmen rechnen, also in Ihrem Fall mit einer Probezeitverlängerung um 2 Jahre & der Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar. Hinzu kommen natürlich noch die normalen Strafen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung. Waren Sie wirklich 60 km/h zu schnell, drohen Ihnen 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot. Um Ihre genauen Strafen zu erfahren, sollten Sie aber erst einmal Ihren Bußgeldbescheid abwarten. Ob sich dann eventuell ein Einspruch lohnt, sollten Sie mit einem Anwalt besprechen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Philip 27. April 2016, 16:56

    Ich höre bei der Verjährung der Mpu immer zwei zahlen 10 und 15 Jahre. Was ist nun richtig?

    • bussgeld-info.de 28. April 2016, 9:38

      Hallo Philip,

      die 10-jährige Verjährungsfrist der MPU beginnt dann zu laufen, wenn Sie Ihren Führerschein neu beantragen. Spätestens ist dies aber normalerweise nach 5 Jahren der Fall. Aus diesem Grund wird von beiden Verjährungsfristen gesprochen. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass spätestens nach 15 Jahren die Anordnung einer MPU als verjährt gilt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Rene 28. April 2016, 19:01

    Hallo ein kollege wurde auf einem Parkplatz kontrolliert auf thc hat den Lappen abgenommen bekommen hat 1 Jahr Abstinenz nachgewiesen und muss jetzt auf das strassenverkehrsamt warten bis die alles geprüft haben aber er raucht jetzt zwischen den beiden Sachen wieder und meint vor der mpu eine Woche aufzuhören macht der mpu Berater vor Ort nochmal einen Test auf thc?

    • bussgeld-info.de 2. Mai 2016, 9:37

      Hallo Rene,
      bei einer MPU wegen Drogen muss mit der Abgabe einer Urinprobe gerechnet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Oliver 2. Mai 2016, 19:55

    Hallo liebes Team,
    Ich habe nun das Problem: ich wurde vor 2 Wochen dabei erwischt wie ich auf der Autobahn zu dicht aufgefahren bin bzw den Abstand nicht eingehalten habe, dabei werde ich 2 Punkte kassieren, ne Strafe von rund 200 Euro sowie ein aufbauseminar und eine Verlängerung der probezeit. Das schlimme ist das ich heute in einer Verkehrs Kontrolle angehalten wurde und ich noch thc in mir hatte genaue Werte habe ich noch nicht auf jedenfall über 1 nanogramm. Was passiert jetzt was erwartet mich die 2 vergehen sind in diesem Monat passiert.wird sich das irgendwie verbinden?

    • bussgeld-info.de 9. Mai 2016, 8:56

      Hallo Oliver,

      damit haben Sie zwei A-Verstöße innerhalb Ihrer Probezeit begangen. Da der 2. Verstoß bereits ein A-Verstoß in Ihrer Probezeitverlängerung ist, drohen Ihnen hierfür eine Verwarnung & eine Teilnahmeempfehlung an einer verkehrspsychologischen Beratung. Des Weiteren führt ein A-Verstoß mit Drogen und Alkohol zu einer Teilnahmepflicht an einem besonderen Aufbauseminar für Fahranfänger. Dies sind die Probezeit-Maßnahmen, mit denen Sie rechnen sollten. Hinzu kommen die normalen Strafen für einen Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal. Das sind in der Regel eine Geldstrafe von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot. Warten Sie aber auf jeden Fall erst einmal Ihren Bußgeldbescheid ab.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • maja 3. Mai 2016, 11:06

    Hallo,
    ich wurde vor 4 Jahren mit 0,52 Promille angehalten und im April diesen Jahres mit 0,56 (Atemalkohol). Ich habe derzeit 0 Punkte in Flensburg. Erwaret mich eine mpu? Ich bin auf meinen Führerschein angewiesen.

    • bussgeld.info.de 6. Mai 2016, 10:24

      Hallo maja,

      bei einer wiederholten Alkoholfahrt drohen in der Regel 1000 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg sowie 1 Monat Fahrverbot. Eine MPU droht im Wiederholungsfall nahezu immer, die Entscheidung darüber liegt aber im Ermessen der zuständigen Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Kai 8. Mai 2016, 11:41

    Hallo
    Ich wurde an 10.07.2004 ohne Fahrerlaubnis und mit 1.7 Promille angehalten worden muss ich eine MPU
    machen. weil ich meine Fahrerlaubnis jetz machen möchte

    • bussgeld-info.de 9. Mai 2016, 8:28

      Hallo Kai,

      in der Regel wird ab einer Promillezahl von 1,6 eine MPU angeordnet. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass Sie diese absolvieren müssen. Das ist allerdings auch vom Ermessen der Behörde abhängig.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • m. lars 8. Mai 2016, 22:50

    Hallo liebes Bussgeld-Team

    ich habe folgende frage an euch…
    ich bin mit 15 (jetzt 22) mit dem auto meiner eltern gefahren.. und wurde erwischt…

    mit 18 wollte / habe ich mich für den Führerschein angemeldet und bekam post, dass ich die mpu machen muss…
    meine frage wäre jetzt:
    muss ich die mpu machen oder ist es lohnenswerte, auf den ablauf der mpu zu warten…?? die bekannten 10 jahre?

    Danke im voraus 🙂

    lg Lars Müller

    • bussgeld-info.de 9. Mai 2016, 8:24

      Hallo Lars,

      ob es sich für Sie lohnt, auf die Verjährung zur Anordnung der MPU zu warten, müssen Sie selbst entscheiden. Allerdings ist es immer sinnvoll, an einer MPU teilzunehmen, wenn diese angeordnet wurde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Nico 10. Mai 2016, 16:04

    Hallo liebes Bussgeld-Team

    Habe vor ca. 9-10 Jahre mein Führerschein verloren und musste MPU machen habe ich aber nicht und jetzt will wieder haben. Wo kann ich erfahren wie lange genau mein Führerschein weg ist und ob ich MPU noch machen muss oder schon verjährt ist?

    Danke im voraus

    • bussgeld-info.de 12. Mai 2016, 9:06

      Hallo Nico,
      für diese Informationen sollten Sie sich an die zuständige Zulassungsbehörde wenden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Volker Ludwig 11. Mai 2016, 9:08

    Hallo,
    Mein Führerschein ist nun schon seit 14 Jahren wegen eine Alkoholfahrt mit 2,16 Promille weg. Kein Unfall !!! Die Tilgung aun dem Fahreignungsregister ist am 02.08. 2017. Wird oder kann die Führerscheinbehörde nach der Frist trotzdem noch eine MPU anordnen?
    Ich bin seit Oktober 2014 trockener Alkoholiker. Und was ist ein Abstineznachweis, CDT und ETG-Program Zählt auch eine Langzeittherapie ( vor etwa 15 Monaten erfolgreich abgeschlossen) und der regelmäßige Besuch eines Psychologen und Selbsthilfegruppe dazu? Und was ist ein CDT und ein ETG-Programm.

    Danke

    • bussgeld-info.de 12. Mai 2016, 9:58

      Hallo Volker,

      in der Regel müssen Sie dann nicht mehr mit einer MPU rechnen.

      Ein Abstinenznachweis bedeutet, dass Sie über einen bestimmten Zeitraum in regelmäßigen Abständen Ihre Abstinenz nachweisen müssen, also vorweisen müssen, dass Sie kein Alkohol mehr trinken.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Can 12. Mai 2016, 10:25

    Hallo, ich wurde vor 2 Jahren von der Polizei angehalten, hatte Cannabis konsumiert und mein fuhrerschein ist weg und bin arbeitslos geworden, wollte fragen wie lange die Verjährung noch dauert bekomme ich es nach 8 Jahren wieder ohne was zu machen oder muss ich was dafür tun?

    • bussgeld.info.de 17. Mai 2016, 8:36

      Hallo Can,

      bei einem Führerscheinentzug gilt in der Regel eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten. Ca. drei Monate vor Ablauf dieser Frist ist es möglich, einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zu stellen. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde einige Bedingungen, die an die Wiedererteilung geknüpft sind. Beispiele hierfür sind eine MPU oder eine Nachschulung. Informieren Sie sich also am besten bei der für Sie zuständigen Behörde über für Sie geltende Fristen und Voraussetzungen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Andress 12. Mai 2016, 15:03

    Hallo wollte mal fragen bin 2004 ohne Führerschein gefahren unter Alkohol über 1.6 promile Anordnung mpu jetzt sind es 12 Jahre her bin vor 7jajren auf Bewährung gekommen wegen Körperverletzung wollte letztes Jahr mein lappen machen da sagte der mir vom Straßenverkehrsamt das die mpu nicht weg wäre da ich ja ne Körperverletzung in meiner akte habe ist das richtig das man es noch gegen mich verwenden kann weil das eine mit dem anderen ja nichts im Straßenverkehr zutun hat .Gruß andy

    • bussgeld.info.de 17. Mai 2016, 9:28

      Hallo Andy,

      die MPU hängt mit dem Straftatbestand der Körperverletzung tatsächlich nicht zusammen. Allerdings müssen Sie diese absolvieren, um Ihren Führerschein wiederzuerlangen, da Ihnen die MPU vor 12 Jahren angeordnet wurde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Anke 13. Mai 2016, 12:36

    Hallo,
    ich bin Ende 2012 Auto gefahren in einer 30 Zone(Nachts) mit 0,79 ProMille, ohne Fahrerlaubnis.
    Ich hatte bisher keinen Führerschein gemacht.
    Ich hatte eine erhebliche Geldstrafe von über 1500 Euro bekommen und 1 Jahr Sperre den Führerschein zu machen. Nach dem Ablauf der Sperre wollte ich meinen Führerschein machen, jedoch wurde mir dann gesagt das ich eine MPU machen muss. Ist das so richtig? Die 1. MPU bin ich natürlich durchgefallen…
    Ich stehe nun kurz davor die 2. MPU zu machen, ich hatte auch einen unheimlich teuren Vorbereitungskurs…

    Viele Grüße
    Anke

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 10:13

      Hallo Anke,

      zweifelt die Fahrerlaubnisbehörde an Ihrer Eignung für die Teilnahme am Straßenverkehr, kann diese – wie in Ihrem Fall – eine MPU veranlassen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Joshua 15. Mai 2016, 7:53

    Hallo,
    und zwar habe ich folgende frage. Ich hatte vor 4 jahren einen schweren autounfall bei dem ich und mein freund fast ums leben gekommen sind. Ich war noch in der probezeit und hatte einen promillewert von 1,04. Polizei hat mir meinen fuehrerschein nicht abgenommen so das ich eigentlich weiterhin fahren durfte. nach 3 jahren war dann eine gerichtsverhandlung gewesen und der richter ordnete eine geldstrafe an und 6 monate fahrerbot an anerhat gesagt ich kann dann nach der sperre einen neuantrag stellen und bekomme den fuehrerschein ganz normal wieder zurueck ohne irgendwas machen zu muessen. Vor der gerichtsverhandlung wurde ich mit circa 0,9g amphetamin erwischt aber wurde nicht darauf getestet da ich sagte habe nichts genommen ist fuer einen freund. der polizist sagte die fuehrerscheinstelle meldet sich bei mir aber da kam 2 jahre lang nichts. Jetzt habe ich nach der 6 monatigen sperre einen neu erteilungsantrag gestellt. Mit welchen folgen is zu rechnen oder bekomme ich meinen fuehrerschein ganz normal wieder zurueck weil wenn das nicht der fall sein sollte schalt ich meinen anwalt ein da selbst er gesagt hat ich muss z.b keine mpu machen und dem sein gebiet ist strassenverkehrsordnung. Mit was muss ich rechnen oder bekomm ich den einfach wieder zurueck

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 8:38

      Hallo Joshua,

      womit Sie rechnen müssen, können wir aus der Ferne schlecht beurteilen. Da Sie bereits einen Anwalt eingeschaltet haben, wird dieser Ihnen am besten beratend zur Seite stehen können.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ronja S. 15. Mai 2016, 17:44

    Hallo!
    Ein Freund von mir, der 3 jahre lang täglich Cannabis konsumierte und in der Probezeit war, wurde angehalten und war positiv. Bevor der erste Brief kam, indem die Fahrerlaubnis entzogen wurde, wurde er 2 weitere male erwischt. Er muss nun eine MPU machen, wie lange wird diese in etwa laufen? Abgesehen davon ist die wichtigere Frage, ob er während der MPU wieder fahren darf, da er den Führerschein aus beruflichen Gründen braucht?

    Vielen Dank und liebe Grüße!

    • bussgeld-info.de 17. Mai 2016, 8:54

      Hallo Ronja,

      das ist immer sehr individuell. Die MPU an sich dauert einige Stunden. Allerdings muss ihr Freund in der Regel eine gewisse Abstinenzzeit nachweisen. Diese liegt meist zwischen 6 und 12 Monaten. Bevor die MPU nicht erfolgreich bestanden wurde, kann auch kein Antrag auf Wiedererteilung der Fahrleraubnis gestellt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Stefanie 24. Mai 2016, 10:46

    Hallo,

    mein Freund wurde 2006 der Führerschein entzogen. Jetzt sind die 10 Jahre um. Kann er den einfach sich bei der Fahrschule anmelden oder muss er erst bei der Führerscheinstelle vorbei.
    Woher weis ich ob er einen MPU noch machen muss oder nicht ?
    LG

    • bussgeld-info.de 26. Mai 2016, 9:21

      Hallo Stefanie,
      Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Führerscheinbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • thorsten 26. Mai 2016, 21:34

    Hallo
    Ich habe 2008 mein Führerschein weg bekommen wegen zuviel Punkte.Jetzt habe ich mir ein KBA Auszug machen lassen und da steht kein Punkt mehr drin muss ich trotzdem ein Punkteabbauseminar machen oder sogar eine MPU.
    Ich bedanke mich in vorraus

    • bussgeld.info.de 30. Mai 2016, 8:59

      Hallo thortsen,

      wenn Ihr KBA-Auszug keine Punkte mehr aufweist, müssen Sie in der Regel kein Punkteabbauseminar mehr absolvieren. Bezüglich der Erfordernis einer MPU ist das entscheidend, was Ihnen 2008 angeordnet wurde. Erkundigen Sie sich hierzu im Zweifel bei der für Sie zuständigen Führerscheinbehörde.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Guesslady83 28. Mai 2016, 16:59

    Hallo, ich habe eine Frage: mein Freund wurde 2012 als Fußgänger von der Polizei angehalten. Er kam von ner Hochzeit und wollte aus seinem Auto was rausnehmen – Auto wurde nicht bewegt. Promille war 2,24 es kam zu Gerichtsverhandlung, wo er auch sofort seinen Führerschein wieder bekam. 2014 mit Alkohol am Steuer angehalten, Atemalkohol 0,55 Promille. 1 Jahr Führerscheinentzug.
    Jetzt muss er eine MPU machen.
    Uns wurde dort gesagt dass er über 1 Jahr Abstinenznachweise bringen MUSS. Das würde der Gutachter so wollen. Ist das korrekt?
    Es wurde uns auch gesagt, dass man in seinem Fall dass nicht als „kontrolliertes Trinken“ machen könnte, wegen den 2 Verstößen. Ist das richtig?
    Jeder sagt uns was anderes, und unser Umfeld ist schockiert wegen dem 1 Jahr Alkoholabstinenztest.

    • bussgeld-info.de 30. Mai 2016, 9:02

      Hallo Guesslady83,

      ob ein Abstinenznachweis gefordert wird, kommt immer ganz auf die entsprechenden Umstände an. Wichtige Indikatoren sind z. B. wie viel und wie oft Alkohol getrunken wurde, wieviel Promille am Tattag gemessen wurden, was die Trinkmotive waren und ob negative Konsequenzen, die durch den Alkoholkonsum entstanden sind, ignoriert wurden. Unter Beachtung dieser und weiterer Punkte hat die zuständige Behörde ihre Entscheidung gefällt. Eine einjährige Phase kann durchaus üblich sein. Richten Sie sich bei weiteren Fragen bitte an einen Anwalt für Verkehrsrecht, dieser kann Sie zu Ihrem speziellen Fall genau beraten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jannes9000 31. Mai 2016, 17:40

    Hey! Ich habe eine Frage.
    Ich befinde mich momentan in meiner Verlängerten Probezeit. Nach meinem ersten A Verstoß (25km/h innerorts) wurde mir ein Aufbauseminar angeordnet. Bevor ich dies überhaupt starten konnte kam auch schon der zweite A Verstoß (26km/h Außerorts). Während des Aufbauseminares kam der 3te und letzte A Verstoß (45km/h Außerorts) dazu. (Hier liegt jedoch momentan nur der Zeigenfragebogen vor, also noch keine Strafe) Ich weiß das ich Riesen Mist damit gebaut habe und ich habe meine Fahreinstellung komplett geändert. Meine Frage wäre ob ich eine MPU vermeiden kann wenn ich zu einem Verkehrspsychologischen Gespräch gehe?
    Und spielt das Vergehen während des Aufbauseminares eine Rolle? ZB Es wird aberkannt?
    Und die letzte Frage. Ich bin ein naja fast täglicher „Kiffer“ allerdings fahre ich unter Einfluss kein Kraftfahrzeug und habe auch keine Vorgeschichte mit der Polizei in jeglicher Hinsicht zu diesem oder anderen Themen. Ich habe aber sehr große Angst vor dem „Haar & Urintest“. Muss ich so einen Test machen auch wenn ich deswegen nicht die MPU aufbekommen habe? Und wenn ja, kann ich es mir aussuchen welchen von den beiden?
    (Man muss auch sagen, dass ich nicht gerade aussehe wie einer der Grass konsumiert, da ich doch schon ein gepflegtes Aussehen besitze).
    Danke schon mal im Voraus :)!

    • bussgeld-info.de 2. Juni 2016, 9:12

      Hallo Jannes9000,
      in der Regel werden weitere Verstöße zur Probezeit erst nach dem Aufbauseminar gewertet, damit die Fahranfänger Zeit haben, ihr Fahrverhalten anzupassen.
      Bei der MPU werden generell eigentlich keine Drogentests durchgeführt, sondern nur dann, wenn auch eine Vorgeschichte besteht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Paul 2. Juni 2016, 19:31

    Hallo,

    mir wurde der Führerschein vor mehr als 14 Jahren weggenommen, jetzt habe ich was von einer Verjährung gehört das man so eine MPU gesetzlich umgehen kann.
    Was ich aber nicht verstehen kann ich wurde beim spazieren gehen im Park kontrolliert (nicht am Steuer) und trotzdem war der Führerschein nach 14 Tagen weg.
    Ich weiß nicht wie ich jetzt am besten Vorgehen soll, wenn ich den Antrag auf Wieder Erteilung abgebe und es nicht klappt dann sind die fast 15 Jahre von der Verjährung weg und es von Anfang anfängt.
    Können Sie mir einen Rat geben bitte.-:)

    DANKE IM VORAUS

    • bussgeld.info.de 6. Juni 2016, 9:18

      Hallo Paul,

      eine gesetzliche Verjährungsfrist für die MPU existiert nicht. Allerdings wird der Eintrag in der Regel nach 15 Jahren gelöscht. Aber gerade bei Abhängigkeitsvergehen kann die zuständige Behörde auch nach 15 Jahren eine MPU verlangen. Ein Antrag auf Wiedererteilung hat jedoch keinen Einfluss auf die verstrichene Zeit. Die Verjährungsfrist würde also auch nach einem abgelehnten Antrag nicht wieder von vorn beginnen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Arnaud 6. Juni 2016, 15:39

    Hallo,
    Ich bin Französe und würde vor 8 Jahren mit 2,3 pro Mille kontrolliert. 4 Jahren nachher bin ich wegen der Arbeit in Deutschland gefahren und würde bestrafft wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ (ich wusste nicht, dass ich eine MPU machen müsste). Ich habe jetzt alle Straffen bezahlt und möchte jetzt in Deutschland wieder fahren können (es ist mir sehr wichtig wegen meiner Arbeit). Zur Info habe ich einen französischen Führerschein und darf deswegen überall fahren ausser in Deutschland.
    Nun habe ich Angst die MPU nicht zu schaffen, weil mein Deutsch schlecht ist. Gibt es eine Möglichkeit, dass ich diese MPU auf französisch mache? Ist es möglich vielleicht ein gleichwertiges Test in Frankreich zu tun?
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
    Arnaud

    • bussgeld-info.de 9. Juni 2016, 8:59

      Hallo Arnaud,
      ob die MPU auf französisch möglich ist, können Sie bei den zuständigen Begutachtungsstelle anfragen.
      Folgende Unternehmen sind dafür zuständig:

      • Absolut Diagnostics Gesellschaft für berufs- & verkehrspsychologische Dienste mbH
      • ABV Gesellschaft für Angewandte Betriebspsychologie und Verkehrssicherheit mbH
      • ASS-MPU Gesellschaft für Sicherheit im Straßenverkehr UG
      • AVUS Gesellschaft für Arbeits-, Verkehrs- und Umweltsicherheit mbH
      • BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
      • DEKRA e.V.
      • ias Aktiengesellschaft
      • IBBK Institut für Beratung – Begutachtung – Kraftfahrereignung GmbH
      • MPUmax GmbH
      • pima-mpu GmbH
      • ProSecur GmbH
      • TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG, TÜV SÜD Life Service GmbH, TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH, TÜV Thüringen e.V.
      • Universitätsklinikum Heidelberg – Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin

      Welches Unternehmen eine Zweigstelle in Ihrer Nähe hat, erfahren Sie auf den jeweiligen Internetseiten

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Petrus 7. Juni 2016, 13:53

    Hallo,
    foldendes, mein „Schwiegersohn“ hat sich vor ca. 3 Jahren im Drogenrausch (alkohol ) versucht umzubringen durch mit ein Auto (ohne Führerschein) gegen einen Baum zu rasen. Das nicht gelingen hat ihn klar gemacht das „irgendjemand“ noch was mit ihm vor hat. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen war hat er aus eigenen Kraft sich komplett entgiftet. Kurze Zeit später war er mit meine Tochter zusammen und in unsere Familie gekommen. Das Gericht hatte ihn u.a. ein 1 Jähriger Führscheinsperre auferlegt. Die ist vorbei. Er geht noch immer zur Urin Probe und (vrijwillig) zur Wöchentliche Gesprächsrunden. Nachweise können selbstverständlich vorgelegt werden. Jetzt hat er, wenn er den Führerschein (B) besitzt die schriftliche Bestätigung das er bei seinem Betrieb (Müllabfuhr) am 010816, die Ausbildung zur Berufskraffahrer anfangen kann, voraussetzung Kl. B. Das Problem ist, er hat wenig Bzw. kein Geld = Insulvenz. Das Arbeitsamt würde ihn den Führerschein B. bezahlen, der Betrieb C/E. Dies alles könnte hinfällig werden durch die Kosten eines MPU.
    Können Sie mich (uns) was Ihre Erfahrung angeht beruhigen ?
    MfG
    Petrus

    • bussgeld-info.de 9. Juni 2016, 9:44

      Hallo Petrus,
      wenn die Abstinenznachweise den Vorgaben für die MPU entsprechen, kann bereits ein hoher Kostenfaktor entfallen. Wichtig ist bei der MPU auch, dass die Fahrer ihr Fehlverhalten erkannt haben und dieses in Zukunft vermeiden.

      Wichtige Informationen erhalten Sie auf Info-Veranstaltungen der für die MPU zugelassenen Unternehmen. Dort erhalten Sie auch Auskunft über die entstehenden Kosten und noch notwendige Maßnahmen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Jörg 9. Juni 2016, 13:51

    Hallo bin mit 1,27 Promille Auto gefahren habe eine reine Akte mein Anwalt sagt das ich keine mpu machen muss. Stimmt das?

    • bussgeld.info.de 13. Juni 2016, 9:08

      Hallo Jörg,

      üblicherweise gilt das Führen eines Kraftfahrzeuges ab 1,1 Promille als Straftat, die mit 3 Punkten in Flensburg, einer Freiheits- oder Geldstrafe und mit einem Fahrverbot geahndet werden kann. Eine MPU ist erst ab 1,6 Promille Pflicht, kann aber von der Behörde auch eher angeordnet werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Wolle32 10. Juni 2016, 9:37

    Hallo habe ein wichtige Frage ich habe von 1998 bis 2005 mehrfach fahren ohne und einige köperferläzungen.
    bis heute 2016 bin ich nie mehr aufgefallen. 2009 habe ich einen antrag bei der fürherschein stelle gemacht wo den raus kamm das ich eine mpu machen muss. habe sie aber nicht gemacht da ich das geld nicht hatte
    heute 2016 soll ich immer noch eine mpu machen wegen strafen die mehr als 10 jahre zurück liegen.
    ich habe aber mal gelesen das es ein urteil gab das die mpu stelle keine straftaten die mehr als 10 jahre zurück liegen nicht mehr Verwenden darf.
    wie ist das nun vorallem kann ich mich nicht mal so recht an alles erinnern was man ja bei der mpu angeben muss wan welche uhrzeit wie oft das weiss ich heute alles nicht mehr

    • bussgeld.info.de 13. Juni 2016, 12:20

      Hallo Woll32,
      die Anordnung einer MPU kann bis zu 15 Jahre lang gültig sein. Ein Antrag innerhalb dieses Zeitraumes kann unter Umständen außerdem die Tilgung von neuem beginnen lassen. Die Angaben, die Sie in der MPU machen müssen, können Sie dem damaligen Bußgeldbescheid entnehmen oder bei der Führerscheinbehörde erfragen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dietmar 10. Juni 2016, 12:48

    Guten Tag liebes Bußgeld Team,
    Ich wurde 2008 mit 1,3% angehalten. Entzug der FE, nach positiver mpu Neuerteilung der FE 2009. 2014 mit 0,72 % Atemalkohol angehalten worden gegen den Bußgeldbescheid angegangen hatte die ganze Zeit dabei meinen Führerschein. 2016 die Gerichtsverhandlung verloren alter Bußgeldbescheid in Kraft getreten, 1 Monat Fahrverbot 2P und 500€ Strafe also wie beim Ersttäter eingestuft worden. Fahrverbot ist Zeit 3 Wochen um habe meinen Führerschein wieder. Ist es möglich das noch einen mpu kommt ? In den 2 Jahren seit dem vergehen bin ich in keiner Weise auffällig geworden. LG

    • bussgeld-info.de 13. Juni 2016, 12:00

      Hallo Dietmar,

      ob eine MPU angeordnet wird, liegt im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Torsten 15. Juni 2016, 21:57

    Hallo ich habe mein FE juli 2007 wegen alkohohol abgegeben .
    Nächstes Jahr sind es 10 Jahre .Ich habe mir in den 10 Jahren nichts zur schulden kommen lassen .was gilt jetzt ?
    nach zehn jahren zurück oder noch 5 jahre drauf.
    :Ein ganz legaler Weg, eine MPU zu umgehen, besteht in dem Abwarten der Verjährung der MPU. Hierfür ist jedoch ein gehöriges Maß an Geduld aufzubringen: Immerhin ist eine MPU erst nach einer Frist von 10 Jahren verjährt! Eine lange Wartezeit auf die Wiedererteilung vom Führerschein. Es gibt bezüglich dieser Frist keine gesetzliche Grundlage, sondern nur ein entsprechendes Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003. Die Frist verlängert sich auf 15 Jahre, falls während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde.: ist dieses bindend?

    • bussgeld-info.de 16. Juni 2016, 8:41

      Hallo Torsten,

      nachdem Sie Ihren Führerschein abgegeben haben und sich 5 Jahre nichts haben zu Schulden kommen lassen, gelten ab dann noch einmal 10 Jahre Verjährungsfrist. Insgesamt sind es also 15 Jahre. Haben Sie innerhalb dieser 10 Jahre einen Antrag auf Wiedererteilung gestellt und diese wurde Ihnen versagt, beginnt die Verjährung von vorn.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • beko 25. Juni 2016, 18:50

    Hallo ich hhätte da mal eine frage. ich habe eine 3 monatige sperre bekommen wegen Fahren ohne betriebserlaubiss bzw. betriebserlaubniss erloschen da ich mit mängel gefahren bin, hatte aber dennoch tüv. auto wurde stillgelegt und musste wieder zum tüv. & ich hab einen punkt wegen handy am steuer kassiert. Darauf hin musste ich jet mein führerschein 3 monate abgeben und neu beantragen ? mit bild & sehtest. heißt das jetz wenn die 3 monaten rum sind ich erst n mpu absolvieren muss bevor ich ihn wieder bekomme?

    • bussgeld-info.de 27. Juni 2016, 8:58

      Hallo Beko,

      ob eine MPU in Ihrem Fall nötig ist, können wir Ihnen nicht mit Sicherheit sagen. Diese Anordnung liegt auch immer im Ermessen der Behörde. Wenden Sie sich an die zuständige Führerscheinbehörde, um das Problem zu klären.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Michael 25. Juni 2016, 23:11

    Hallo,
    Mir wurde 2006 der FS wegen THC entzogen.
    Ich habe beim TÜV einen Urintest machen müssen dabei wurde was gefunden .Darauf hin wurde mir der FS entzogen obwohl ich nie angehalten wurde von der Polizei zudem war ich nie „bekifft“mit dem Auto unterwegs weil ich mich in diesem Zustand nicht traute zu fahren. Nach einer Vernehmung wo ich jemanden hinhängen sollte das aber nicht machte wurde mir dieser Urintest aufgedrungen.
    Was ich nicht verstehe, warum bekommen andere die sogar härtere Drogen genommen haben Geldstrafen und Fahrverbot und ich muß zur MPU mit Abstinenzbeweis von 6 Monaten.
    MFG
    Michael

    • bussgeld-info.de 27. Juni 2016, 8:52

      Hallo Michael,

      das können wir Ihnen leider nicht beantworten. Die Anordnung einer MPU liegt immer auch im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Peter 28. Juni 2016, 14:07

    Hallo,

    ich wurde in der Probezeit mit 0,6 promille am steuer erwischt, allerdings ohne Fahrauffälligkeiten oder Gefährdung
    des Verkehrs. Mir wurde gesagt es hat 500€ Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot zur Folge. Muss ich auch
    eine MPU machen?

    Vielen Dank!

    • bussgeld-info.de 30. Juni 2016, 10:05

      Hallo Peter,

      eine MPU liegt immer im Ermessen der zuständigen Behörde. Die Entscheidung über eine MPU ist also abhängig vom Einzelfall. Erkundigen Sie sich am besten bei der zuständigen Behörde oder warten ab, ob Sie Post bekommen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Nico 28. Juni 2016, 23:16

    Wurde vor 6 Monaten in einer allgemeinen verkehrskontrolle angehalten und mein drogentest war positiv auf cannabis. Jetzt kam der Brief von Polizei und Landratsamt. Die Polizei bzw der Bußgeldbescheid gibt mir eine Strafe von 760 €, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot. Das hätte ich ja noch irgendwie zusammen gebracht und die zeit überbrücken können. Doch dann kam noch ein Brief vom Landratsamt in welchem dann die mpu und der sofortige Führerschein Entzug veranlasst wurde. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: zählt das Fahrverbot mit zur zeit in der ich keinen Führerschein wegen der mpu habe oder werden die Strafen nacheinander verbüßt?

    • bussgeld-info.de 30. Juni 2016, 9:55

      Hallo Nico,

      für diese Frage wenden Sie sich am besten an die zuständige Behörde. Diese ist mit Ihrem Fall vertraut und kann Ihnen sicherlich weiterhelfen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Ramon 1. Juli 2016, 16:30

    Ich bin nun 36, hatte noch nie einen lappen ! Ist das mit der verjährungsfrist von 10 jahren noch aktuell oder gibt es da neuregelungen?
    Ich habe etwas davon gehört das sich diese frist auf 15 jahre verlängert hat! Da ich aber die anordnung zur MPU vor der änderung bekommen habe gilt doch im normalfall die regelung das man nach einer änderung nicht schlechter gestellt werden darf?
    Wenn dies nicht der fall ist bin ich am überlegen einen EU Führerschein zu machen.
    Muss dieser in Deutschland anerkannt werden wenn die voraussetzungen mit festem wohnsitz zb in polen gegeben sind oder ist das rausgeschmissenes Geld?

    • bussgeld-info.de 4. Juli 2016, 9:43

      Hallo Ramon,

      eine MPU verjährt nach einer Frist von 10 Jahren. Diese verlängert sich auf 15 Jahre, wenn während der Frist als Fußgänger eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen wurde. Ihre Frage zum EU-Führerschein lässt sich nicht so einfach beantworten, da die Rechtslage hier sehr unübersichtlich ist. Auch wenn der Inhaber eines EU-Führerscheins einen festen Wohnsitz im Ausland hat, wird der Führerschein nicht immer in Deutschland anerkannt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • jay 4. Juli 2016, 14:35

    Hallo,

    ich muss vor 6 Monaten für einen Monat meinen Führerschein abgeben, weil ich zu schnell (Außerhalb gesch. Ortschaft) gefahren bin. Ich bin jetzt wieder geblitzt worden und war 32km/h zu schnell (Außerhalb gesch. Ortschaft) und musste es gestern wieder abgeben. Bevor ich abgegeben habe , bin ich aber noch mal geblitzt worden (Außerhalb gesch. Ortschaft) ? Was erwartet mich hier? Muss ich mit MPU rechnen?

    Danke für die Antwort.

    Grüße
    Jay.

    • bussgeld-info.de 7. Juli 2016, 11:49

      Hallo Jay,

      nach Ihrem jetzigen Stand müssten Sie 3-5 Punkte haben. Ihren Führerschein müssen Sie aber erst bei 8 Punkten abgeben, und dann erst ist in der Regel eine MPU erforderlich.

      Ihr Bußgeld-Info Team

      • jay 7. Juli 2016, 15:12

        Hallo Bußgeld-Info Team,

        danke für die Antwort. Ich habe im Internet gelesen, dass man zu MPU muss, wenn man die gleichen Verkehrsverstöße immer wieder macht. Also kann es trotzdem sein, dass ich zu MPU muss oder kann ich beruhigt sein?

        Danke für die Antwort.
        Grüße
        Jay.

        • bussgeld.info.de 11. Juli 2016, 9:20

          Hallo Jay,

          es obliegt dem Ermessen der Behörde, eine MPU anzuordnen. Es kann also durchaus passieren, dass Sie eine solche Anordnung erhalten, auch wenn es bei Ihrem Punktestand nicht zwangsläufig notwendig ist.

          Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jose 5. Juli 2016, 19:48

    Hallo, ich wurde September 2015 mit 2.34 Promille in blut erwischt ( mit Fahrrad ) das War das erst mal, jetzt muss ich MPU machen, was kommt auf mich zu.? Danke

    • bussgeld-info.de 7. Juli 2016, 9:05

      Hallo Jose,
      die wichtigsten Informationen zur MPU können Sie dem Ratgeber entnehmen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • nicole 6. Juli 2016, 20:16

    hallo mein man hat ein autobeschädigt und hat sich vom unfallort entfernt,bekamm urteil 10monate führerschein entzug muss er ein mpu test machen 1 täter hatte sowas noch nie vllt 1 punkt in flensburg .
    oder bekommt er ihn jetzt am 1oktober wieder da sind die 10 monat dann um
    müssen neuerteilung beim bürgeramt machen termin am 21.7
    oder kann da noch kommen das er zum mpu test muss.lg

    • bussgeld-info.de 7. Juli 2016, 8:58

      Hallo Nicole,

      ja, es kann noch eine Aufforderung zur MPU kommen, muss aber nicht. Das ist pauschal nicht zu sagen und immer vom Einzelfall abhängig.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Andreas 10. Juli 2016, 15:35

    Ich habe eine Frage ich habe mein Führerschein wegen drogen 34 ng verloren am August 2011.
    Wie teuer wird mir das alles zusammen und was muss ich alles machen.ä?

    • bussgeld-info.de 11. Juli 2016, 8:43

      Hallo Andreas,

      alle Informationen zum Ablauf und zu den Kosten einer MPU können Sie dem Ratgeber auf dieser Seite entnehmen. Beachten Sie allerdings, dass die Kosten individuell abweichen können.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Eule 16. Juli 2016, 18:37

    Hallo,mein Sohn hat 2012 einen Unfall gehabt mit positiven THC,nach Vorbereitung und 1 Jahr Abstinenz nachweisen und positiven MPU bekam er Führerschein 2014.Nach paar Monaten hatte er Unfall unter Alkohol (1,1 Prom.),erneut F.weg und MPU Vorbereitung dann aber beim Gutachters waren 7 nanogramm Abbauprodukte von THC in Urin.Was wir nicht wussten hat F-Stelle zweifache Fragen Stellungnahme Drogen + Alkohol beantragt.Auf Urinprobe waren wir nicht vorbereitet.Frage:Wie lange muss er jetzt Abstinenz nachweisen 6 oder 12 Mon.?Braucht er erneut MPU Vorbereitung?MPU Gutachten geben wir nicht bei F-Stelle.Er war seit 2012 nicht mehr mit Drogen aufgefallen und es war erste Alkohol Delikt .

    • bussgeld-info.de 18. Juli 2016, 8:51

      Hallo Eule,

      wie lange die Abstinenz nachgewiesen werden muss, liegt im Ermessen der Behörde. Da dies nicht das erste Delikt mit Drogen am Steuer ist, kann der Zeitraum länger ausfallen. In der Regel ist eine erneute MPU Pflicht.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ali 18. Juli 2016, 13:05

    Hallo ich mache gerade den führerscheinklasse D/DE und es läuft super, am Freitag habe ich ein Brief von der Führerscheinstelle bekommen das ich eine MPU machen muss weil ich vor 2 Jahren (2014) aufgrund aussagen angeklagt wurde wegen btm und ich bei der Polizei zugegeben habe ab und an canabis und räuchernischungen geraucht habe. Ich habe seit 3,5 Jahren mein Führerschein und wurde nie auffällig im Straßenverkehr hab kein Unfall gebaut und war nie berauscht am Steuer und hab keine Punkte bei Flensburg. Wenn ich das ganze so durchziehen muss wie die Führerscheinstelle es mir vorschreibt wird mein Busschein nicht mehr gezahlt das Heist die Aussicht auf ein sicheren Job verfällt und die wollen sogar noch mein Führerschein Klasse B auch entnehmen. Hinzu kommt noch das ich wegen meiner Arbeitslosigkeit kein Geld habe das ich das ganze zahle. Kann ich irgendwie das ganze umgehen oder muss ich es genauso machen wie es mir vorgeschrieben wurde. Bin im Moment sehr verzweifelt weil alle meine Zukunftspläne gerade den Bach unter gehen und ich nicht weis wie ich das ganze finanzieren soll

    • bussgeld-info.de 21. Juli 2016, 9:34

      Hallo Ali,

      es ist tatsächlich möglich, dass Sie auch dann eine MPU machen müssen, wenn Sie in der Vergangenheit Drogen konsumiert haben. Damit sollen Sie der Führerscheinstelle beweisen, dass Sie mittlerweile fahrtüchtig sind.
      Das Arbeitsamt ist auch nicht verpflichtet, Ihnen die Kosten für die MPU zu erstatten. Da bei Ihnen jedoch ein besonderer Fall vorliegt, weil Ihr Drogenkonsum bereits eine Weile zurückliegt und weil der D-Führerschein für Ihre berufliche Existenz sehr wichtig ist, sollten Sie den Rat eines Anwalts einholen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dila 19. Juli 2016, 1:20

    Ich habe vor 8 Monaten Fahrprüfung 3 mal durchgefallen schließlich mpu ich habe des auch gemacht und negative gutacte mir kommt jetzt was kann ich machen

    • bussgeld-info.de 21. Juli 2016, 8:48

      Hallo Dila,
      Sie sind nicht dazu verpflichtet das negative MPU-Gutachten bei der Führerscheinstelle einzureichen. Sie können auch erneut an einer MPU teilnehmen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dila 21. Juli 2016, 20:36

    Die haben mir auch geschrieben brauchen wir keine mehr Gutachten

  • Domenick 24. Juli 2016, 15:08

    Moin, ich habe vor ca. 3 jahren meinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgeben müssen. 1,6 Promille hatte ich. Die Folge daraus war, der entzug des Führerscheins und die MPU.

    Jetzt hatte ich vor einigen Monaten bei der Führerscheinstelle die MPU beantragt. Da ich allerdings in einer anderen Stadt gezogen bin und die Kohle auch nicht hatte für die MPU , habe ich die MPU noch nicht gezahlt. Kann ich die einfach so bezahlen oder muss ich einen neuen Antrag stellen?
    Muss ich auch wieder die Prüfungen machen “ Theorie + Praktische „?

    • bussgeld-info.de 25. Juli 2016, 8:34

      Hallo Domenick,

      wie Sie die MPU bezahlen, sollten Sie mit der entsprechenden Stelle klären. In der Regel müssen Sie nicht erneut die Führerscheinprüfungen ablegen. Das ist nur in Ausnahmefällen nötig, liegt aber auch im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Tobi 26. Juli 2016, 20:40

    Hallo, habe vor 4 Jahren die Straftat Fahren ohne Fahrerlaubnis in 3 Fällen begangen .

    Meine Frage hierbei ist , wird ein Drogen Test durchgeführt?

    • bussgeld-info.de 28. Juli 2016, 8:36

      Hallo Tobi,
      ein Drogentest wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn es Hinweise auf Drogenkonsum gibt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marco 27. Juli 2016, 12:17

    Hallo
    Ich wurde im März 2016 wegen fahren ohne Führerschein verurteilt worden. Ich hatte noch nie einen Führerschein würde jetzt gerne einen Führerschein machen. Meine Frage ist muss ich vorher zur mpu?

    • bussgeld-info.de 28. Juli 2016, 9:10

      Hallo Marco,

      es kann sein, dass Sie von Ihrer zuständigen Behörde eine vorübergehende Sperre verhängt bekommen haben, bevor Sie einen Führerschein beantragen dürfen. Fragen Sie am besten direkt dort nach, ab wann das bei Ihnen wieder möglich ist.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Ben 27. Juli 2016, 14:45

    Hallo,
    ich habe Gestern ein Schreiben vom Kreisverwaltungsreferat bekommen, zu beginn steht dort „Vollzug des Straßenverkehrsgesetzes und der Fahrerlaubnis-Verordnung.“ Nun soll ich innerhalb der nächsten 13 Monaten ein medizinisches-psychologisches Gutachten vorlegen.

    Zur Vorgeschichte; Ich bin am 30.09.2012 mit dem Fahrrad nach Hause gefahren und habe zuvor ein paar mal an einem Joint gezogen. Ich fuhr auf dem Fahrradweg und zwei Zivilpolizisten hielten mich auf. Anschließend wurde ein THC Wert von 11qg/L durch eine Urinprobe festgestellt. Daraufhin durfte ich dann 750euro zahlen, wegen dem Strafbefehl des Amtsgerichts München.
    Das ist jetzt schon vier Jahre her und ich hatte ansonsten keinen Vorfall im Straßenverkehr oder Privat in Sachen Drogen. Soll ich einen Anwalt einschalten, ist es ein Missverständnis, oder muss ich wegen so einem banalen Vorfall wirklich die Mpu machen? Um das bestehen mache ich mir keine Sorgen, aber warum muss ich zweimal dafür bezahlen?

    • bussgeld-info.de 28. Juli 2016, 9:08

      Hallo Ben,

      wenden Sie sich in Ihrem Fall am besten an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen bei Ihren nächsten Schritten Unterstützung geben und Sie umfangreich beraten.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Duygu 29. Juli 2016, 20:15

    Ich habe vor 8 Monaten Fahrprüfung 3 mal durchgefallen weil in AutoBahn 140 km war und ich habe Lkw nicht reingelassen schließlich Mpu diese habe ich auch durchfallen meine Fahrlehrer sagte negative mpu Führerscheins stelle schicken und ich habe heute geschickt was kommt raus ich wollte es wiessen und vorbereiten einen schlechten Nachrichten oder.was kommt bei mir jetzt….?

    • bussgeld-info.de 1. August 2016, 9:18

      Hallo Duygu,

      darauf können wir Ihnen von dieser Seite leider keine Auskunft erteilen. Warten Sie die Entscheidung der Führerscheinstelle bezüglich Ihres Falles ab.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ron 30. Juli 2016, 16:45

    Hallo, mir wurde vor etlichen Jahren der Führerschein wegen Alkohol entzogen. Ich bin während dieser Zeit noch einmal gefahren und erwischt. Das mit den 15 Jahren habe ich schon gelesen und auch mal von der Führerscheinstelle die Info bekommen 2019 oder MPU. Nun habe ich mir den Auszug aus Flensburg schicken lassen, da steht nur das Fahren ohne Führerschein drin, nicht mehr die Alkoholfahrt. Kann ich jetzt eventuell ohne MPU den Führerschein wiederbekommen? Ich könnte noch warten müsste dann aber wahrscheinlich dem Führerschein machen. Hängt halt davon ab was jetzt auf mich zukommen würde wenn ich gleich beantrage. Vielen Dank schonmal für die Antwort

    • bussgeld-info.de 1. August 2016, 8:53

      Hallo Ron,

      wenn Ihnen einmal die MPU vorgeschrieben wurde, müssen Sie diese in der Regel auch ableisten, bevor Sie Ihren Führerschein neu beantragen können – es sei denn, Sie warten auf eine Verjährung. Auch beim Fahren ohne Fahrerlaubnis kann Ihnen von der zuständigen Behörde eine MPU angeordnet werden. Fragen Sie bei der Führerscheinstelle nach, um Gewissheit über die Anordnung einer MPU zu erhalten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • speedy 30. Juli 2016, 18:21

    Hallo meine Frage ist ich habe am 12.12 2006 mit THC erwischt und bis heute 2016 ist auch nichts passiert beim strassenverker ich meine keine Verkehrsordnungswidrigkeiten .ich weiß aber auch dass ich noch einen Brief bekommen hatte dass ich meinen Führerschein innerhalb 4 Monaten abgeben muss und jetzt zum zehnjährigen Frist. zählt das nachdem Tag wo man den Führerschein abgibt oder an dem Tag wo man erwischt wird .danke voraus

    • bussgeld-info.de 1. August 2016, 8:41

      Hallo speedy,

      die Frist für den Führerscheinentzug beginnt an dem Tag zu laufen, an dem Sie Ihren Führerschein in amtliche Verwahrung gegeben haben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ekrem 1. August 2016, 16:42

    Hallo,
    meine Frage wäre wegen Cannabis Mpu negative Gutachten abzugeben oder nicht bei der Führerscheinstelle
    Kurz Fassung der Mpu Bericht,
    Zwar liegen keine Beeinträchtigung als folge unkontrollierten Konsums von Stoffen vor,
    das Herr ….. Zukünftig ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel (z.B. Medikamente,Drogen pp.) führen wird.

    • bussgeld-info.de 4. August 2016, 9:18

      Hallo Ekrem

      Wenn Sie bei der Führerscheinstelle wieder eine Fahrerlaubnis beantragen wollen, müssen Sie dort ein positives Gutachten abgeben.
      Wenn Ihr Gutachten weder positiv noch negativ ausgefallen ist, dann haben Sie eventuell die Möglichkeit, an einer Nachschulung nach § 70 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) teilzunehmen. Dies müsste aus dem Gutachten hervorgehen, im Zweifelsfall fragen Sie bei der MPU-Stelle nach.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sabrina 4. August 2016, 13:08

    Hallo zusammen,
    Ich bin vor etwa 3 Wochen von den netten Herren in grün angehalten worden. Da ich regelmäßig cannabis konsumiere (was ich aber nun komplett einstellen werde) war der urintest natürlich positiv. Anschließend durfte ich noch mit auf die wache zur Blutabnahme.

    Vor zwei Tagen fuhr ich in der Mittagspause nach hause, wollte abbiegen an einer Ampel, musste jedoch noch warten da Gegenverkehr das abbiegen nicht zu ließ. Wie es der Zufall wollte, klopfte es auf einmal am Fenster und da stand die gleiche….nette….Dame wie beim ersten mal. Den urintest habe ich diesmal aus reinem Ärgernis und dem Verlust meiner pause verweigert, woraufhin ich mit ins Krankenhaus musste zur Blutentnahme.

    Nun stehe ich natürlich blöd da und habe schon auf etlichen Seiten nach Konsequenzen gesucht…Was passiert mir denn nun im aller schlimmsten Fall?

    • bussgeld.info.de 8. August 2016, 8:28

      Hallo Sabrina,

      ein Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal zieht in der Regel 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte sowie ein Monat Fahrverbot nach sich. Ein zweiter verstoß dieser Art wird üblicherweise mit 1000 Euro, 2 Punkten sowie 3 Monaten Fahrverbot sanktioniert.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ricardo 8. August 2016, 0:30

    Hallo wurde vor 2 wochen bei einer verkehrskontrolle positiv auf thc getestet ( urinprobe ). Anschließend habe ich im Revier Blut abgegeben . Meine Fragen jetzt währen 1.Wann erhalte ich die ergebnisse bzw die strafe und 2. WAS erwartet mich als Strafe ? bin noch in der Probezeit aber vorher noch nie negativ bei der Polizei aufgefallen . (Zum zeitpunkt der Blutprobe 3 Monate am stück THC konsumiert)

    • bussgeld-info.de 8. August 2016, 8:17

      Hallo Ricardo,

      wann Sie mit dem Brief rechnen können, hängt von der Behörde ab. In der Regel erwarten Sie eine variable Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Zudem müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sinan 9. August 2016, 12:10

    Hallo Bußgeld-Info Team,

    Ich wurde bereits vor einem Jahr durch die Führerscheinstelle mit einer gelben Karte verwarnt, da mich die Polizei bei einer Personenkontrolle mit einer geringen Menge Cannabis erwischt hatte. Seit dem hat sich der Konsum wirklich in Grenzen gehalten. Habe wenn es hoch kommt vielleicht 2-3 mal noch mal mitgeraucht, jedoch stets den Straßenverkehr vermieden. Vor ca. 3 Wochen kam es dann erneut zu einer Personenkontrolle, wobei die Polizei in unserer Nähe Jointstümmel fand und meine Freunde und mich wegen Verdacht erneut angezeigt hat. Trotz Verweigerung gab es in diesem Fall angeblich nichts zu machen.. Wie steht es um meinen Führerschein?

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 11. August 2016, 9:04

      Hallo Sinan,
      Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Carola 14. August 2016, 13:53

    hallo Bussgeld-info-Team,
    ich habe vor 12 Jahren eine MPU aufgrund einer alkoholisierten Fahrt machen müssen. Nun habe ich mit dem Fahrrad in der Nacht einen Außenspiegel mitgenommen und „selbst“ die Polizei gerufen. Diese hat dann bei mir einen Alkoholtest angeordnet und dieser ergab 1.66 Promille.
    Ich gehe nun von einer erneuten MPU aus oder gibt/gab es Fälle, dass man um eine erneute MPu vielleicht rumkommt?
    Grüße Carola

    • bussgeld-info.de 15. August 2016, 8:26

      Hallo Carola,

      in der Regel ist eine erneute MPU unumgänglich, wenn Sie mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad gefahren sind.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Aziz 15. August 2016, 0:00

    Hallo
    Ich habe im Silvester getrinken War meine promile 1.59 und habe Strafen zu mir kommt 1500 Euro und Fahrverbot ein Jahre bis jetz 8 Monaten meine Früschein ist weg was soll ich machen

    • bussgeld-info.de 15. August 2016, 8:17

      Hallo Aziz,

      Ihre Strafe haben Sie schon erhalten, ein Absitzen dieser wäre am naheliegendsten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Marcel 16. August 2016, 18:42

    hallo,guten abend …
    ich bin ratlos !
    habe im jahre 2015 meinen führerschein auf grund alc. am steuer abgeben müssen.
    blutwert 1,58 prom. ! insg. 11monate führerscheinentzug + geldstrafe von ca. 1600.- !

    1 jahr später , ist alles getilgt und vorbei !
    nun sprach ich heute mit der sachbearbeiterin (zwecks antrag auf neuerteilung der fahrerlaubnis)
    welche mir sagte ich müsse zur mpu !
    ist das rechtens ?
    muss ich mich der willkür einer person
    -mit mögl. tagesformabhängigen stimmungs-schwankungen-
    beugen und fügen ?
    ich meine…
    seit 20 jahren , ist dieses mein erstes vergehen dieser art !!!!

    • bussgeld-info.de 18. August 2016, 8:50

      Hallo Marcel,
      der Gesetzgeber sieht ab einem Blutwert von 1,6 Promille die MPU generell vor. Aber auch bei niedrigeren Promillewerten kann die Führerscheinstelle eine MPU verlangen, dabei handelt es sich um eine Entscheidung im Einzelfall.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Nicole 22. August 2016, 12:52

    Hallo BussgeldInfostelle.
    Mein 17 jähriger Sohn wurde mit dem Roller von der Polizei angehalten. Ohne gültiges Kennzeichen , ohne gültige Fahrerlaubnis ( Roller entdrosselt und nur die Mofabescheinigung , Urintest (Cannabis) positiv. BluttestErgebnis steht noch aus.
    Meine Fragen : Durften sie Blutabnehmen ohne unsere Erlaubnis?
    Was kommt da strafrechtlich auf ihn zu?
    Droht eine mpu?
    Knn man eine mpu in Raten zahlen?
    Was ist, wenn er innerhalb des noch ausstehenden Blutergebnisses seinen Autoführerschein fertig macht? Geht das? Würde er seinen Führerschein bekommen? Dann würde die Zulassingsstelle ja noch keine Info darüber haben oder? Wann bekommt die Zulassungsstelle Bescheid?
    Danke. Freundliche Grüße

    • bussgeld-info.de 25. August 2016, 10:24

      Hallo Nicole,

      um Blut abnehmen zu können, ist eine richterliche Anordnung notwendig. Falls diese nicht eingeholt wurde, ist die Blutabnahme auch nicht als Beweis für die Drogenfahrt gültig.
      Ihr Sohn hat mit Drogenkonsum am Steuer und Fahren ohne Fahrerlaubnis zwei Verstöße begangen. Das konkrete Strafmaß hängt jedoch davon ab, ob er wiederholt unter Drogeneinfluss erwischt wurde und ob er bereits einmal eine gültige Fahrerlaubnis besessen hat. Hinzu kommt, dass für ihn das Jugendstrafrecht gilt.

      Theoretisch ist es auch möglich, dass er eine MPU absolvieren muss wenn die Behörde Zweifel an seiner Fahreignung hat. Dabei hat diese jedoch einen gewissen Ermessensspielraum. Eine Möglichkeit, die MPU in Raten zu bezahlen existiert normalerweise nicht.

      Auch wann die Zulassungsbehörde von den Verstößen Ihres Sohnes erfährt, beziehungsweise wann er einen Eintrag im Fahreignungsregister erhält, hängt von seinem individuellen Fall ab.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Sandra 23. August 2016, 17:12

    Hallo. Mein Freund hat letztes Jahr sein Führerschein verloren. Da er mit Alkohol im Blut gefahren ist. Um genau zu sein mit 1.5 Promille. Ist Ersttäter. Hat sich die 1 halbe Stunde vom Unfallort entfernt. Ist dann allerdings wieder zurück & hat sich ‚gestellt‘. Muss er MPU machen oder nicht ?

    • bussgeld-info.de 25. August 2016, 8:24

      Hallo Sandra,
      ob bei 1,5 Promille eine MPU angeordnet wird, kann die zuständige Behörde im Einzelfall entscheiden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Ricardo 26. August 2016, 16:04

    Hallo liebes Bussgeld-Info Team!

    Ich habe Heute einen Brief erhalten in der Folgendes steht : Entziehung der Fahrerlaubnis unter Androhung der sofortigen Vollziehung!

    Ich habe zeit mich dazu zu äußern.

    Befunde : Tetrahydrocannabinol(THC): 7,5ng/mL
    11-OH-THC(THC-Metabolit1): 3,3ng/mL
    THC-COOH(THC-Metabolit2) : 44ng/mL
    Cannabis Influence factor (CIF): 26

    Was für eine Strafe erwartet mich ?Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das mir eine MPU droht ?

    VIELEN DANK IM VORAUS EUER TREUER RICHARDO K.

    • bussgeld.info.de 29. August 2016, 9:31

      Hallo Ricardo,

      der erstmalige Verstoß gegen das Drogengesetz wird üblicherweise mit 500 Euro, 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot geahndet. Kam es zu einer Gefährdung des Verkehrs unter Drogeneinfluss, können 3 Punkte sowie eine Entziehung der Fahrerlaubnis fällig werden.
      Die Anordnung einer MPU ist möglich und liegt hier im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jessica 30. August 2016, 9:48

    Hallo,
    Mein Freund hat wegen thc im Urin seinen Führerschein verloren. Es war das erste mal und er muss jetzt eine mpu machen.
    Muss man eigentlich auch auf Alkohol verzichten wenn man die mpu wegen btm machen muss?
    Ich danke für eine schnelle Antwort.
    Viele grüße Jessica

    • bussgeld-info.de 1. September 2016, 9:23

      Hallo Jessica,
      in der Regel wird bei einer MPU wegen Drogen nur auf Betäubungsmittel getestet. Allerdings können dabei auch schlechte Leberwerte, die auf einen starken Alkoholkonsum hinweisen, festgestellt werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Petra 5. September 2016, 16:16

    weiblich, 55 Jahre alt, 1,8 Promille auf dem Fahrrad
    Hallo,
    ich wurde mit 1,8 Promille auf dem Fahrrad angehalten; der Führerschein wurde nicht eingezogen.
    Nach 4 Wochen kam die Aufforderung zum Nachweis einer MPU; dafür habe ich jetzt noch 8 Wochen Zeit.
    Ein mehrmonatiger medizinischen Nachweis von Alkoholverzicht ist in dieser kurzen Zeit nicht möglich.
    Und ist es für den psychologische Test überhaupt glaubhaft darstellbar, das jemand nach nur drei Monaten eine stabile Veränderung seiner Lebensgewohnheiten (bei mir jetzt Alkoholverzicht) erreicht hat?
    Habe ich anhand dieser Tatsachen überhaupt eine Chance nach so kurzer Vorbereitungszeit (drei Monate seit der Alkoholfahrt) die MPU zu bestehen?

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:08

      Hallo Petra,

      Sie sollten der Fahrerlaubnisbehörde klarmachen, dass Sie in der kurzen Zeit den geforderten Abstinenznachweis nicht erbringen können.
      Prinzipiell ist es möglich, einen Wandel der Lebensgewohnheiten auch schon nach drei Monaten glaubwürdig zu vermitteln. Dabei ist es am besten, wenn Sie selber wirklich davon überzeugt sind, Ihre Gewohnheiten zu ändern, da Sie von einem erfahrenen Psychologen untersucht werden.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Steffy 5. September 2016, 19:25

    Mein Freund musste vor 9 Jahre eine Mpu machen wegen Trunkenheit Mits Rad. Jetzt hat er ein Unfall gehabt Mits Rad gehabt auch alkoholisiert (er weis nicht ob er gefahren ist , durch ein schweren Autounfall hat dein Gehirn etwas gelitten und hat dadurch ein Filmriss von Mittag an ) er kennt seine alkohlblutwert nicht aber der Kumpel der mit bei wär hätte 2,15 atemalkohl. Was könnte jetzt passieren wenn es doch über 1.6 Promille hinausgeht ?

    • bussgeld-info.de 8. September 2016, 9:43

      Hallo Steffy,

      wenn Ihr Freund mit mehr als 1,6 Promille mit dem Fahrrad gefahren ist, dann erwarten Ihn üblicherweise drei Punkte und ein Bußgeld in Höhe eines Monatsgehalts. Außerdem wird sehr wahrscheinlich eine erneute MPU angeordnet.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • suser 9. September 2016, 14:38

    guten tag,
    ich habe vor kurzem meinen führerschein begonnen. nach der abgabe des antrags für die fahrerlaubnis kam ein schreiben vom landratsamt. darin steht, dass ich aufgrund eines fahrradunfalls mit 1,9 promille vor 3 jahren einen medizinisch-psychologisches-gutachten abgeben muss. die ärztlichen nachweise sind in dem schreiben nicht angekreuzt. bedeutet das, dass ich „nur“ die psychologische untersuchung machen muss, ohne abstinenznachweise? oder mien das das medizinisch-psychologische-gutachten die gesamte medizinisch-psychologische-untersuchung?

    ich danke schonmal für die hilfe.

    suser

    • bussgeld.info.de 12. September 2016, 9:40

      Hallo suser,

      informieren Sie sich am besten direkt bei der Führerscheinstelle oder dem Landratsamt, welche Nachweise erforderlich sind bzw. welchen Umfang die Untersuchung haben muss.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Marcello 10. September 2016, 11:48

    Hallo,
    ich wurde 2007 von der Polizei mit dem Auto angehalten und es eurde ein Drogentest verordnet, der positiv war, da ich zwei Tage zuvor konsumiert habe. Die MPU danach hatte ich bestanden. Seitdem kamen keine weiteren Dinge vor (verkehrsverstöße etc.). Letztes Wochenende war ich mit Kollegen auf dem Volksfest feieren. Ich bin ca. 500 m betrunken mit dem Rad Gefahren, dabei hat mich angeblich die Polizei gesichtet. Als ich merkte, dass ich nicht mehr ganz nüchtern war, begann ich das Rad zu schieben. Vor meiner Wohnungstür wurde ich dann angehalten und aufgefordert mit aufs Revier zu kommen, Da ich den Atemalkoholtest verwigerte, habe ich eine Blutprobe abgegeben. Das Ergebnis habe ich noch nicht, schätze aber +- 1,6 promille. Erwartet mich nun eine zweite mpu, da ich ja vor 9 Jahren bereits mit thc auffällig wurde, bislang aber nie unter alkoholeinfluss fuhr?
    Lieben Dank

    • bussgeld-info.de 12. September 2016, 9:35

      Hallo Marcello,

      ab einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille ist in der Regel eine MPU fällig. Dies gilt sowohl beim Auto- als auch beim Fahrradfahren.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Max 12. September 2016, 21:22

    Hallo hatte vor 3 Wochen einen Unfall wobei eine Frau sich die schulter gebrochen hat ich hatte 1.28 im Blut was wird mich erwarten

    • bussgeld-info.de 15. September 2016, 10:01

      Hallo Max,

      wenn Sie mit mehr als 1,09 Promille im Blut Auto fahren, liegt normalerweise eine Straftat vor, die mit 3 Punkten, Entziehung der Fahrerlaubnis sowie einer Geldstrafe (Haftstrafe als Alternative) geahndet wird. Diese Strafen werden bereits dann fällig, wenn Sie niemand gefährdet oder geschädigt haben.

      Wollen Sie nach Ablauf der Sperrfrist wieder einen Führerschein beantragen, müssen Sie in der Regel erfolgreich eine MPU absolvieren.
      Ob Sie beziehungsweise Ihre Haftpflichtversicherung neben der ärztlichen Behandlung auch noch ein Schmerzensgeld bezahlen müssen, hängt davon ab, ob die Frau dieses Schmerzensgeld einfordert und ob der Richter Sie dazu verurteilt.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Matthias 16. September 2016, 11:57

    Hallo,
    wenn man mit mehr als 25 km/h geblitz wird. Bis jetzt zweimal inerhalb eines Jahres. Jeweils Geldstrafe und 1 Monat
    Fahrverbot. Sollte es demnächst wieder vorkommen,kann die Bußgelstelle / Flensburg eine MPU anordnen obwohl man die 6 -8 Punkte noch nicht erreicht hat. Wie lange bleibt jetzt ein Punkt im System und gibt es eine Verlängerung der Punkte wenn man vor Ablauf wieder geblitz wird.

    • bussgeld-info.de 19. September 2016, 10:18

      Hallo Matthias,

      die Anordnung einer MPU kann bei wiederholter Übertretung der Geschwindigkeit auftreten. Ob dies bereits beim dritten Verstoß vorkommt, ist allerdings fraglich. Wann ein Punkt verjährt, ist von der Ordnungswidrigkeit bzw. Straftat abhängig. Nach der neuen Reform verjähren Punkte jedoch immer für sich und werden nicht verlängert, wenn ein neuer Punkt hinzukommt.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Volkan C. 21. September 2016, 20:53

    Hallo
    Ich wurde 2012 bei einer Verkehrskontrolle mit zur Wache geschleppt worden , und musste Blut abgeben (Cannabis)
    Daraufhin bekam Ich Post vom Verkehrsamt mit dem Bescheid 500 euro Bußgeld 1 Monat Fahrverbot und 2 punkte in Flensb.
    Ich habe meinen Führerschein beim Verkehrsamt abgegeben und habe den Führerschein nach 1 monat wieder per Post zurückbekommen.
    Dann 2014 bei einer Allgemeinen Verkehrskontrolle , wurde mir der Führerschein entzogen wegen fahren ohne fahrerlaubnis ( in den 2 jahren zwichen 2012 und 2014 wurde Ich öfters von der Polizei angehalten , ohne irgendwelche negativen folgen)
    Jetz sagt der Beamte vom Verkehrsamt ; Ich müsse eine Mpu absolvieren. Was können Sie mir dazu sagen ?

    Und stimmt es daß Mpu Gutachter (per neuem Gesetz ) nicht mehr durchfallen lassen dürfen ?
    Danke voraus

    • bussgeld-info.de 22. September 2016, 9:21

      Hallo Volkan,

      ein Fahrverbot ist nicht dasselbe wie ein Entzug der Fahrerlaubnis. Während ein Fahrverbot vorübergehend ist, stellt ein Fahrerlaubnisentzug etwas Dauerhaftes dar. Wenn Ihr Fahrverbot vorüber war, Sie den Führerschein wiederbekommen haben und sich nichts Neues haben zu Schulden kommen lassen, dann sind Sie theoretisch auch nicht ohne die entsprechende Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Wenn die zuständige Behörde eine MPU anordnet, dann sollten Sie diese auch absolvieren. Was genau die Behörde zu der Anordnung einer MPU veranlasst hat, können Sie dort nachfragen. Dass Sie bei einer MPU nicht durchfallen dürfen, ist nicht korrekt.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Denis 28. September 2016, 3:04

    Hallo
    Ich hatte ein Roller Unfall mit 2,5-2,6 Promille keiner kam zu schaden ich bin gegen ein Kantstein gefahren.
    Habe die Strafe bezahlt die von mir angefordert wurde.
    Ich hatte kein Führerschein & möchte jetzt einen machen.
    Was für kosten kommen auf mich zu bei einer Mpu
    Ich bin 23 Jahre Alt

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeld-info.de 29. September 2016, 8:34

      Hallo Denis,
      wie Sie dem Ratgeber entnehmen können, liegen die Kosten für die gesamte MPU durchschnittlich zwischen 1000 und 2500 Euro.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Dieter 2. Oktober 2016, 11:02

    Hallo,
    ich bin im Frühling in Berlin mit 1,2 promille (keine vorstrafe, nie vorher alkohol und vorher 0 Punkte in Flensburg) angehalten worden, angeblich auffälliges Fahren. Habe einen Anwalt eingeschaltet der erst groß Töne gespuckt hat und dann einfach nix gemacht hat. Mein Führerschein ist noch 4 monate gesperrt, habe 30 Tagessätze erhalten.
    Ich habe seit dem nix mehr getrunken. Mein Anwalt meint, dass mir garantiert eine MPU droht, ich selbst wohne in Brandenburg. Kann es sein, dass die Behörde in Brandenburg das Berliner Vergehen nicht mitbekommt? Wieviel Abstinenz muss ich nachweisen um ein positivies mpu gutachten zu begünstigen, habe mir auch vorgenommen in zukunft nix mehr zu trinken.

    • bussgeld-info.de 4. Oktober 2016, 13:16

      Hallo Dieter,
      es macht keinen Unterschied, wo in Deutschland Sie sich den Verstoß geleistet haben – eine MPU droht Ihnen in der Regel so oder so, wenn Sie Ihren Führerschein wiedererlangen möchten. Normalerweise wird diese erst ab einem Wert von 1,6 Promille verlangt, in einigen Bundesländern jedoch bereits ab 1,1 Promille. Wie lange genau Sie Abstinenz nachweisen müssen, wird Ihnen normalerweise noch mitgeteilt. Es bietet sich jedoch durchaus an, so früh wie möglich auf Alkohol zu verzichten.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Micha 3. Oktober 2016, 19:34

    Hallo geehrtes Bußgeld-Team,
    ich bin vor etwas mehr als 10 Jahren durch eine Polizei-Kontrolle meinen Führerschein los geworden. Ich habe die 10 Jahre deshalb „ausgesessen“, weil ich von der Führerscheinstelle widersprüchliche Informationen bekommen habe. Ich hatte damals 1,6 Promille und einmal hat es geheißen: ich müsste keine MPU machen, dann wieder doch!?!
    Ich habe mir seit dem nichts zu Schulden kommen lassen da ich, selbst wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war nicht mehr als 2 Radler getrunken habe. Ich habe gelesen, dass ich den Führerschein jetzt wieder beantragen dürfte?
    Wenn das stimmt, wo muß ich den beantragen, welche Auflagen muß ich erfüllen und was für Unterlagen werden verlangt?
    Und noch eine Frage zum Schluss: Bekomme ich die Fahrerlaubnis für die Klassen wieder die ich damals auch besessen habe? Also, bis 7,5 Tonnen, 50 ccm Mofa/Roller usw?
    Danke schon mal im Voraus
    MfG
    Micha

    • bussgeld-info.de 4. Oktober 2016, 9:30

      Hallo Micha,

      die Antrag zur Neuerteilung des Führerscheins müssen Sie bei der zuständigen Führerscheinstelle an Ihrem Wohnort einreichen. Hier können Sie sich auch vorab informieren, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die Führerscheinklasse zurückzuerhalten. Die Führerscheinstelle prüft, ob Sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führern eines Fahrzeuges haben. Hier kann durchaus auch eine erneute Prüfung erforderlich sein.

      Für diese Wiedererteilung müssen Sie die gleichen Dokumente vorlegen wie bei der Erstausstellung: Ein biometrisches Passbild, Nachweis über die Teilnahme an Kurse für lebensrettende Sofortmaßnahmen, Ihren Personalaussweis sowie der Strafbefehl oder das Gerichtsurteil mit Rechtskraftvermerk. Darüber hinaus kann auch ein ärztliches Gutachten verlangt werden.

      Wurde eine MPU angeordnet, setzt hier die Verjährung nach 15 Jahren ein. Die zuständige Behörde informiert Sie darüber, ob eine solche Anordnung vorliegt und welche Maßnahmen Sie diesbezüglich ergreifen sollten.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Dieter 5. Oktober 2016, 13:18

    Vielen Dank für die Antwort,

    ich habe gelesen, dass ich erst 3 monate vor ende der Sperrfrist den Führerschein beantragen soll. Deshalb frage ich mich ob und für wie lange ich abstinenz nachweisen soll(bei 1,2 ohne unfall aber leichten auffälligkeiten beim fahrverhalten). Ich könnte jetzt die haaranalyse für die letzten 3 monate machen und anschließend in 3 monaten eine weitere. Ich habe wie gesagt nie wieder vor zu trinken aber ich bin als Student auch ziemlich blank und würde gerne an den kostspieligen Untersuchungen sparen wenn sie nicht nötig sind.
    Falls keine Abstinenz verlängt wird, würde ich eben einen haartest machen um meine Abstinenz auch beweisen zu können.
    Meine frage ist also: kann man die dauer der verhängten abstinenz abschätzen? über google findet sich fast nix zu werten unter 1,6. Mein anwalt meinte 1.1 sei mittlerweile bundesweit, würde mich aber auch nicht wundern wenn er einfach nur gelabert hat.

    • bussgeld-info.de 6. Oktober 2016, 8:46

      Hallo Dieter,
      konkrete Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Stellen, die auch die MPU durchführen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Arman 17. Oktober 2016, 15:03

    Hallo,
    ich habe vor ein Paar Monaten einen Brief von der Polizei bekommen weil ich harte Drogen Konsumiert habe, und dies ein Chat Verlauf bei Facebook und Whatsapp beweisen konnte. Wurde nicht beim fahren erwischt weil ich bei fahren nicht konsumiert habe.
    Muss dafür 150€ Strafe bezahlen. Vor ein Paar Wochen habe ich Brief vom Landkreis bekommen dass ich deswegen nun eine MPU machen soll. Dafür habe ich eine Frist von 2 Monaten bekommem. Ich war zu einem Infoabend für MPU da und da wurde mir gesagt dass ich einen Abstinenznachweis brauche. Mein Termin für die MPU wurde stöniert und ich sollte mich noch beim Landkreis melden und dort bescheid geben. Meine Frage hierzu ist was nun mit meinem Führerschein passiert solange ich die Nachweise für die MPU vorlege?

    Danke schonmal im vorraus für eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen Arman

    • bussgeld-info.de 20. Oktober 2016, 8:50

      Hallo Arman,
      in der Regel müssen Sie Ihren Führerschein abgeben, bis durch die MPU Ihre Fahrtauglichkeit nachgewiesen wurde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • ramez 20. Oktober 2016, 22:03

    Hallo ich habe vor ca 1 Jahr eine Straftat begangenen und musste mein Führerschein abgeben obwohl ich weder am Straßenverkehr noch sonst auffällig war was würdet ihr mir raten damit ich mein Lappen zurück bekomme was soll ich den Psychologen erzählen ich nahm Drogen aber habe bewusst kein Auto gefahren nie habe ich mit Gedanken gespielt im Rausch auto zu fahren davor habe ich Angst jetzt habe ich ne Ausbildung und brauche dringend mein Führerschein und ich bin noch seid kurzen Vater geworden ich weiss nicht was ich machen kann mir wurde auch gesagt das ich nur 1,5 Jahre Zeit mpu zu machen sonst wird mein Führerschein zerstört dürfen die das vom Ämter aus machen ich bin seid daher clean habe auch Drogenberatung im Anspruch genommen welche Kosten kommen auf mich zu und was bedeutet das ich lebenslang Speere habe ich bin am verzweifeln

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 10:13

      Hallo Ramez,

      normalerweise wird ein Führerschein nicht „zerstört“, wenn Sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeit an einer MPU teilnehmen. In Ihrem speziellen Fall sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Melanie 21. Oktober 2016, 16:59

    Hallo liebes Bußgeld Team,
    ich habe meinen Führerschein 2004 wegen einer Alkoholfahrt verloren und muss auch definitiv eine MPU machen. Meine Frage ist, ob bei einer MPU wegen Alkohol auch auf andere Drogen (Cannabis) getestet wird? Ich bin, ausser dieser einen Fahrt, nie irgendwie auffällig geworden und auch mein polizeiliches Führungszeugniss ist Blütenweiss.

    Danke schonmal

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 11:45

      Hallo Melanie,

      wenn Sie wegen einer Alkoholfahrt eine MPU machen müssen, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie auch auf Drogen getestet werden. Allgemeingültige Aussagen zu Ihrer MPU können wir jedoch nicht treffen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Sarah 21. Oktober 2016, 21:24

    Guten Abend,
    mein Mann hat vor 13 Jahren seinen Führerschein abgeben müssen, er ist mit 1,9 getestet worden damals. Nun war er bei der Führerscheinstelle um mal nachzuhorchen, ob er immer noch eine MPU machen muss. Sofort hat der „nette“ Herr ihm eine Fahne angedichtet, (mein Mann trinkt nicht!) und ihm dann schon gesagt, da es eine Alkoholfahrt gewesen wäre und seinem jetztigen Eindruck nach, würde er ihn eh zur MPU schicken. Kann er das so einfach machen?

    Liebe Grüße

    • bussgeld-info.de 24. Oktober 2016, 10:07

      Hallo Sarah,

      ab einem Promillewert von 1,6 ist eine MPU in der Regel unumgänglich. Die Anordnung dieser kann nach 15 Jahren allerdings verjährt sein. Das liegt allerdings auch im Ermessen der Behörde. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Finn 26. Oktober 2016, 13:07

    Halli habe seit knapp 5 Jahren meinen Lappen weg wegen Drogen am Steuer. Erst hiess es drei Monate dann war er ganz weg… Möchte ihn jetzt machen da ich beruflich aufsteigen kann wenn der Schein wieder da ist… Wo bekomm ich rausbekommen ich den Abstinenznachweis machen muss und wo?
    Lg

    • bussgeld-info.de 27. Oktober 2016, 8:59

      Hallo Finn,
      wenden Sie sich dazu an die Fahrerlaubnisbehörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Lucas 18. November 2016, 3:59

    Guten Tag,
    ich wurde vergangene Woche unter Einfluss von Cannabis am Steuer kontrolliert, musste auch einen Bluttest machen etc. Ich bin seit knapp 1/2 Jahr aus der Probezeit raus. Es ist das erste mal das ich unter Cannabis aufgefallen bin, vorher noch nie eine negative Verkehrskontrolle gehabt. Ist es wahrscheinlich das ich eine MPU machen muss und wenn ja, wie lange dauert es ungefähr bis mir dies gesagt wird?

    Lg

    • bussgeld-info.de 21. November 2016, 11:14

      Hallo Lucas,

      bis die Fahrerlaubnisbehörde Sie zu einer MPU auffordert, können mehrere Wochen vergehen. Es ist möglich, jedoch nicht zwingend, dass Sie bereits bei einem ersten Verstoß gegen das Drogenverbot im Straßenverkehr zu einer MPU aufgefordert werden. Dies liegt jedoch im Ermessen der Behörde.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Lou 21. November 2016, 16:48

    Liebes Bussgeld-Info Team!

    Ich habe kürzlich mit einem Bekannten Marihuana konsumiert, was bei ihm Herzprobleme verursacht hat woraufhin der Notruf gewählt wurde. Dieser erschien dann in Begleitung der Polizei. Ich habe der Polizei gesagt, dass es mein Marihuana war und sie haben in meinem Aschenbecher auch ausgdrückte Joints gesehen, allerdings nicht mitgenommen. Ich hatte auch kein Marihuana mehr bei mir.
    Die Polizei klärte mich dann darüber auf, dass eine Anklage gegen mich erhoben wird, diese in den meisten Fällen jedoch fallengelassen wird.
    Meine Frage ist nun allerdings, wie sich das auf meinen Führerschein auswirkt? Das ist zwar rechtlich wohl kaum relevant, aber ich bin seit meinem ersten Konsum kein Auto mehr gefahren und würde das auch niemals unter Drogeneinfluss tun.
    Ich befinde mich nicht mehr in der Probezeit.

    Mit freundlichen Grüßen und schonmal vielen Dank!

    • bussgeld-info.de 24. November 2016, 9:57

      Hallo Lou,
      auch wenn Sie gewohnheitsmäßig kiffen und nicht am Steuer sitzen, können der Führerscheinentzug und eine MPU drohen. Hierbei kommt es aber auf die festgestellte Menge im Körper an.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • Timo 27. November 2016, 18:58

    Hallo,

    Stehen im Bußgeldbescheid Informationen über eine mögliche mpu, oder kommt so etwas separat ?

    Lg Timo

    • bussgeld-info.de 28. November 2016, 10:38

      Hallo Timo,

      Informationen über die MPU werden üblicherweise getrennt vom Bußgeldbescheid von der Fahrerlaubnisbehörde versendet.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Jenny 2. Dezember 2016, 11:36

    Hallo,

    mein Freund wurde nun das (leider) dritte mal mit THC im Blut angehalten. Allerdings im Abstand mehrerer Jahre und zwischendurch bei Kontrollen war der Test auch negativ. Beim ersten mal vor knapp 12 Jahren musste er eine MPU machen.

    Meine Frage wäre eigentlich nur, muss er erneut mit einer MPU rechnen? Und droht bei einer MPU ebenfalls eine so hohe Geldstrafe nebenbei? Punkte in Flensburg dürfte er nicht mehr haben.

    Danke für schnelle Antworten!

    LG Jenny

    • bussgeld-info.de 5. Dezember 2016, 10:53

      Hallo Jenny,

      bei so vielen Drogenvergehen ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Fahrtauglichkeit Ihres Freundes angezweifelt wird. Entsprechend würde dann auch erneut eine MPU angeordnet und der Führerschein entzogen werden. Das Bußgeld für das Fahren unter Drogeneinfluss bleibt natürlich auch nicht aus.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • xenia 9. Dezember 2016, 18:33

    Hallo,
    Mein Freund hat seine Probezeit verlängert bekommen, da er wegen Canabiskonsum erwischt worden ist. Damals hatte er geldstrafe, mpu, abstinenznachweis und Fahrverbot für ein Jahr. Jetzt in seiner verlängerten Probezeit hat er außerorts 28 km/h zu schnell gefahren, mit welchen Konsequenzen könnte man rechnen?

    • bussgeld-info.de 12. Dezember 2016, 11:30

      Hallo xenia,

      ein Führerscheinentzug ist wahrscheinlich, da dieser Verstoß als zweiter A-Verstoß gewertet werden sollte. Hinzu kommt ein Bußgeld von 80 Euro und 1 Punkt in Flensburg.

      Ihr Bussgeld-Info Team

  • alex 11. Dezember 2016, 12:19

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich musste vor ca. 20jahren meinen Pkw Führerschein wegen 21 Punkten abgeben jedoch nicht wegen Alkohol.nun bin ich 40und möchte meinen Führerschein neu machen. muss ich noch die mpu welche damals angeordnet wurde heute noch machen?

    • bussgeld-info.de 12. Dezember 2016, 10:35

      Hallo Alex,

      nach 20 Jahren müsste der Eintrag im Flensburger Verkehrszentralregister, der Ihnen die Aufforderung zur MPU gebracht hat, gelöscht sein. Von daher müssen Sie normalerweise nicht damit rechnen, noch einmal zur MPU aufgefordert zu werden.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Ayde 13. Dezember 2016, 23:12

    Hallo, meln Freund ist 22 und wurde mit 6.7 thc erwischt er ist noch in der Probezeit. Was bekommt er für Strafen und muss er eineMPu machen ?

    • bussgeld-info.de 15. Dezember 2016, 11:44

      Hallo Ayde,

      ein Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr beim ersten Mal hat 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot zur Folge. Zudem bekommen Sie wahrscheinlich noch eine Probezeitverlängerung um 2 Jahre & die Teilnahmepflicht an einem Aufbauseminar. Ob Sie eine MPU absolvieren müssen, liegt im Ermessen der zuständigen Behörde.

      Ihr Bußgeld-Info Team

  • Zeka 24. Dezember 2016, 13:44

    Hallo zusammen,

    Habe eine mpu angeordnet bekommen wegen eines rotblitzers in der Probezeit nach absolviertem asf Seminar. Wurde nun mit Handy am Steuer erwischt – noch vor Ablegen der MPU. Der Brief kam, nachdem ich die MPU abgelegt habe. Was kommt nun auf mich zu, außer Bußgeld? Werden die Punkte trotzdem eingetragen?

    LG Zeka

    • bussgeld-info.de 27. Dezember 2016, 10:15

      Hallo Zeka,
      in der Regel verhindert eine angeordnete MPU nicht den Erhalt weiterer Sanktionen.

      Ihr Bussgeld-Info Team

      • Zeka 31. Dezember 2016, 20:07

        Und wie können diese Sanktionen aussehen? Ich warte momentan noch auf das MPU Gutachten.

        Lg
        Zeka

        • bussgeld-info.de 2. Januar 2017, 9:11

          Hallo Zeka,
          die Nutzung vom Handy am Steuer zieht ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg nach sich.

          Ihr Bußgeld-Info Team

          • Zeka 3. Januar 2017, 21:43

            Das mit der Strafe dachte ich mir. Aber hat das Konsequenzen auf meinen Führerschein? Weil sich dieser Vorfall zwischen Anordnung der MPU und Ablegen der MPU ereignete?

            LG

          • bussgeld-info.de 5. Januar 2017, 11:38

            Hallo Zeka,

            war die MPU erfolgreich, sollten diesbezüglich keine Konsequenzen zu erwarten sein. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

            Ihr Bussgeld-Info Team

  • kai 4. Januar 2017, 18:57

    Guten Tag Info Team. Tolle Seite neben dem anderen was noch so im Netz findet zu diesem Thema.

    Bei mir geht es um folgendes fahren ohne FE. Kein Alkohol oder Drogen im Spiel.

    Die Mpu Frage lautet “ ist zu erwarten das er nochmals straffällig wird oder / ist zj erwarten das erneut gegen die stvo verstößt….

    Was genau erwartet mich ?

    Nur der Fragebogen und das Gespräch ?
    Oder zzgl. Reaktionstest
    Oder gar sogar das ganze Programm inkl. Arztuntersuchung , blutentnahme, drogentest usw absolvieren ?

    Kann ich evtl. Auch an der Rechnung erkennen wobei dort nichts steht für was genau die Summe ist und ich laß hier auch was von grundkosten + plus halt. Bei mir steht nur als “ Erklärung. “ Betrag inkl. Etwaiger Überstunden, was auch immer das zu bedeuten hat. Dauert sowa Stunden ?

    • bussgeld-info.de 5. Januar 2017, 10:33

      Hallo kai,

      was Sie genau bei der MPU erwartet, hängt davon ab, was die zuständige Behörde verlangt. Erkundigen Sie sich am besten direkt bei der Behörde bzw. bei der Stelle, wo Sie die MPU absolvieren. In der Regel dauert eine MPU allerdings immer knapp 2,5 Stunden und besteht aus mehreren Teilen.

      Ihr Bußgeld-Info Team

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